Der Januar im THEAS Theater steht im Zeichen des Neubeginns und der Auseinandersetzung mit großen Fragen. Improtheater, zeitgenössische Schauspielproduktionen, politisches Drama, mehrsprachiges Theater sowie fantasievolle Mitmachformate für Kinder prägen den Spielplan – ein Monat zwischen Humor, Ernsthaftigkeit und gemeinschaftlichem Theatererlebnis.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des THEAS Theater und Theaterschule

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Bild: Philipp Bösel

ALLES AUF ANFANG

Eine Neujahrs-Improtheater-Show von Stegreif & Partner (SuPa)

Elf Tage alt ist das Jahr − und die guten Vorsätze sind noch frisch. Oder schon wieder in Gefahr. In dieser Impro-Show feiern wir die Kunst, immer wieder neu anzufangen − egal, ob beim Yoga, im neuen Job oder im eigenen Kopf. In dieser Impro-Show feiern wir die Kunst, immer wieder neu anzufangen − egal, ob beim Yoga, im neuen Job oder im eigenen Kopf.

Aus Euren Ideen entstehen auf der Bühne Geschichten voller Hoffnung, Chaos und Humor: von mutigen Neuanfängen, gescheiterten Vorhaben und kleinen großen Momenten, in denen man einfach nochmal durchatmet und sagt: „Na gut, dann eben jetzt richtig!“ Stegreif & Partner verwandeln Eure Impulse live in berührende, absurde oder auch urkomische Szenen − ganz ohne Drehbuch, aber mit Herz, Musik und einer ordentlichen Portion Neugier auf das neue Jahr.
Lasst uns gemeinsam lachen, scheitern und neu beginnen − auf der Bühne und vielleicht auch ein bisschen im Leben.

Es spielen: Moritz Möller, Udo Passon, Anne Sieben, Claudia Timpner, Cilia Wolf
Am Klavier: Jörg Fuhrländer

Vorstellung
So 11.01., 18 Uhr
Eintritt 19 Euro / erm. 12 Euro


DIE SCHWELLE

Ein Theaterstück in drei Akten, gespielt vom Ensemble Losgelegt

Bild: Stephan Grösche

Die Schwelle erzählt Geschichten über Liebe und Treue. Wir erleben Anna und Brit, die sich in einer Disco begegnen und ein Liebesabenteuer in Chicago wagen. Wäre da nicht Annas zurückgelassener Ehe-Alltag in Deutschland: der nagt gar nicht so plötzlich am Gewissen. Anders geht es Metta und Robert, die inmitten alltäglicher Herausforderungen ihrer Ehe stehen.

Der vergessene Wohnungsschlüssel ist erst der Anfang eines bösen Spiels. Da scheint die Trennung vorprogrammiert. Henni und Oskar haben diese Ehe-Hürden längst überwunden. Sie genießen den Ruhestand in einem dystopischen System, welches für ihre Gesundheit sorgt. Man muss nur ein paar Basispunkte sammeln, um sehr alt zu werden. Als sie einen Brief, an Oskar adressiert, in ihrer Wohnungseinheit finden, erkennen sie, dass Basispunkte kein Leben retten.

Regie: Stephan Grösche

Vorstellungen
Fr 16.01., 20 Uhr − PREMIERE
Weitere Vorstellungen:
Sa 17.01., 20 Uhr
So 18.01., 18 Uhr
Eintritt 16 Euro / erm. 10 Euro


DER TOD UND DAS MÄDCHEN

von Ariel Dorfman (in arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln)

Bild: THEAS

In der Übergangszeit zwischen Diktatur und Demokratie, wenn ein Land zwischen einer dunklen Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft schwankt, herrschen Angst, Verwirrung und ein Chaos, das zuerst die Seelen befällt, bevor es die Straßen erreicht.

In dieser schwebenden Zeit bleiben alte Narben lebendig − Wunden, die niemand gesehen hat, hinterlassen von Bestien in Menschengestalt, die im Schatten der Tyrannei handelten und mit ihrem Sturz verschwanden, ohne je Rechenschaft abzulegen.

Hier beginnt unsere Geschichte: „Der Tod und das Mädchen“ erzählt die Geschichte von Paulina Salas, die Jahre nach ihrer Entführung und Folter während einer Diktatur mit den traumatischen Erinnerungen ringt. Als ihr Ehemann einen Gast mitbringt, erkennt sie in ihm den Arzt, der ihre Qualen überwachte und inszeniert eine Gerichtsverhandlung, um ein Geständnis zu erzwingen. Unter dem kalten Licht des Mondes findet ein Prozess statt − ohne Richter, ohne Gesetz, geführt allein von der Erinnerung.

Ein Prozess, der das Geheimnis eines Opfers offenbart und uns mit einer Frage zurücklässt, die bis heute offen bleibt: Kann Gerechtigkeit die Seele heilen? Oder bleiben manche Wunden offen, weil die Gerechtigkeit zu spät kommt?

Es spielt das Ensemble „Die Gesichter“ unter der Regie von Houssam Alden Kaka.

Hinweis: Das Stück wird in arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln aufgeführt.

Vorstellungen
Fr 23.01., 20 Uhr − PREMIERE
Weitere Vorstellung:
Sa 24.01., 20 Uhr
Eintritt 16 Euro / erm. 10 Euro


LICHT AUS − TASCHENLAMPEN AN

Die Fug und Janina-Taschenlampen-Show
Für Kinder ab 3 Jahren

Hier steht die Mitmach-Freude total im Mittelpunkt. Die Zuschauer sind Teil der Show, da sie mit ihren mitgebrachten Taschenlampen sehr aktiv mitmachen sollen/dürfen. Außerdem gibt es während der Show kein Saallicht, diese Aufgabe übernehmen die kleinen Zuschauer. Auch gibt es keinen Unterschied zwischen Bühne und Sitzbereich, denn die Show findet überall im Theater statt.

Also: mit einer Taschenlampe bewaffnet braucht keiner mehr Angst vor der Dunkelheit haben. Es wird getanzt, gesungen, geleuchtet und alle sind dabei.
Mit vielen selbstkomponierten Hits von Fug und Janina, zum Mitsingen und Mitmachen und Mittanzen.

Mit den Schauspielern/Sängern: Janina Burgmer (Gesang/Ukulele), Fug (Gesang/Ukulele) − beliebt und bekannt aus den erfolgreichen TV-Formaten „Wissen macht AH!“, „Die Sendung mit der Maus“, (KIKA) u.v.a.

BITTE TASCHENLAMPEN MITBRINGEN!

Vorstellung
So 25.01., 15 Uhr
Eintritt: 12 Euro / erm. 8 Euro


DIE DRITTE KOLONNE − EIN STÜCK FÜR ZWEI FRAUEN UND EINE GEGENSPRECHANLAGE

Foto: Philipp J. Bösel

Eine Satire von Franz Hohler

Zwei Frauen im Untergeschoss eines Medikamentengroßhandels. Es gibt hier unten nur sie, künstliches Licht und künstliche Belüftung. Eine Gegensprechanlage ist der einzige Kontakt nach außen. „Am besten ist, nicht nachdenken und weiterarbeiten. Heute gibts Gott sei Dank zu tun.“

Doch die junge Frau will sich nicht anpassen, nicht so werden wie ihre ältere Kollegin. Sie stellt unbequeme Fragen, eckt an und fordert die bestehende Ordnung heraus. Doch wer sind diese beiden Frauen, die in einem erstarrten System um ihre Menschlichkeit ringen? Und ist alles so wie es scheint oder verbirgt sich noch ein anderes Geheimnis dahinter?

Vorstellungen
Fr 30.01., 20 Uhr − Wiederaufnahme
Weitere Vorstellung:
Sa 31.01., 20 Uhr
Eintritt: 19 Euro / erm. 12 Euro

Der Schweizer Schriftsteller und Kabarettist Franz Hohler hat das Stück mit viel Sinn für skurrilen Humor bereits Ende der Siebzigerjahre geschrieben − der Inhalt ist jedoch zeitlos.

Es spielen: Anne Sieben, Claudia Timpner, Richard Zapf (Gegensprechanlage)
Regie: Richard Zapf

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