Für wohnungslose Menschen stellen die derzeit herrschenden Temperaturen eine besondere Herausforderung dar. Nach Aussage der Stadt gibt es in Bergisch Gladbach aktuell eine ausreichende Anzahl an Plätzen in Notschlafstellen und Obdachlosen-Unterkünften. Das kann sich allerdings ändern.

Für obdachlose Menschen in Bergisch Gladbach gibt es aktuell genügend Plätze in Notschlafstellen und Unterkünften. Derzeit sind noch 25 Plätze frei, davon 8 in Notschlafstellen und 17 in weiteren Unterkünften, wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt. 

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Wie viele Menschen in Bergisch Gladbach auf der Straße leben, kann die Stadt nicht sagen, dazu liegen ihr nach eigener Aussage keine Daten vor. Ihr seien „zwei bis drei Personen bekannt“, die auch bei den derzeit herrschenden Minusgraden draußen schlafen und die „keine Aufnahme durch die Stadt wünschen“ – und sich somit „in der freiwilligen Obdachlosigkeit befinden“.

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Insgesamt sind im Stadtgebiet aktuell 134 Personen in Unterkünften für wohnungslose Menschen untergebracht. „Stand heute gehen wir davon aus, dass es in den kommenden Monaten knapp werden kann“, heißt es seitens der Stadt, ohne konkreter zu werden. Dann sollen „kurzfristig Lösungen gefunden werden“.

Es ist kommunale Pflichtaufgabe der Stadt, im Rahmen der Gefahrenabwehr Menschen unterzubringen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden. Damit ist sie auch verpflichtet, für geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu sorgen.

Neben großen Gemeinschaftsunterkünften mit einzelnen Wohneinheiten werden Obdachlose auch in angemieteten Wohnungen untergebracht. Darüber hinaus bieten Notschlafstellen eine kurzfristige Übernachtungsmöglichkeit.

ist seit 2024 Redakteurin des Bürgerportals. Zuvor hatte die Journalistin und Germanistin 15 Jahre lang für den Kölner Stadt-Anzeiger gearbeitet. Sie ist unter anderem für die Themen Bildung, Schule, Kita und Familien zuständig und per Mail erreichbar: k.stolzenbach@in-gl.de

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