Zu Jahresbeginn waren die Glascontainer in der ganzen Stadt überfüllt, einige Bürgerinnen und Bürger hatten dennoch unzählige Flaschen auf und neben die Container gestellt – was vielen anderen böse aufstieß. Die CDU greift die Kritik auf und erinnert an eine Anfrage, mit der sie schon 2025 dem Problem auf den Grund gehen wollte. Jetzt fordert sie vom Bürgermeister Antworten.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der CDU-Fraktion

Immer wieder das gleiche Bild: Altglascontainer quellen über, hunderte Flaschen stehen daneben und sind eine große Gefahr. Zu Recht beklagen viele Bürger diesen Zustand in der Stadt: Unmengen an Altglas, welches auf und neben den völlig überfüllten Containern wild abgestellt ist und so zu einer Gefährdung der Bürger wird. 

Schon im Juni 2025 hatte die CDU-Fraktion die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept für die Standorte von Altglascontainern im Stadtgebiet vorzulegen. Wie genau ist die Vertragsgestaltung mit den Dualen Systemen für die Standorte? Welcher Leerungsrhythmus ist vorgesehen und wie werden die größeren Mengen zu Feiertagen und zu Jahreswechsel mit einbezogen? Wie wird so etwas überprüft? Wer reinigt die Standorte von Glasscherben wegen der Verletzungsgefahr?

Hinweis der Redaktion: Auch in den Sozialen Medien wird das Thema seit Wochen diskutiert, zum Beispiel in unserer Facebook-Gruppe „Was Bergisch Gladbach bewegt“.

Berechtigte Fragen – auf die es bis heute keine Antworten gibt. „Das ist nicht akzeptabel“, kritisiert CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Metten das Schweigen der Verwaltung. „Mit Recht können unsere Bürger erwarten, dass sie ihr Altglas entsprechend entsorgen können. In unseren Nachbarstädten funktioniert das ja auch“, so Metten. „Die Bürger nehmen die Abfalltrennung sehr ernst. Da können wird doch nicht erwarten, dass die Bürger bei nicht entleerten Containern ihr Altglas immer wieder mit nach Hause nehmen.“

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Wer den Wertstoffhof Kippemühle betritt, sieht schnell: Hinter der glänzenden Konsumwelt beginnt ein komplexer Prozess. Tonnenweise Abfall muss hier sortiert und für den Weitertransport vorbereitet werden. Für manche Bürgerinnen und Bürger bleibt das undurchsichtig – doch die Fachkräfte vor Ort erklären geduldig, was wohin gehört. Wir haben sie auf ihrer Schicht begleitet.

„Es ist und kann nicht Aufgabe der Bürger sein, sich mit den Entsorgungsbetrieben in Verbindung zu setzen und um Leerung der Container zu bitten, zumal diese auch in großen Teilen mit den falschen Ansprechpartnern beschriftet sind“, ergänzt Dr. Michael Metten. 

„Es wäre gut, wenn der Bürgermeister hier als erster Bürger gegenüber den Entsorgern klar und deutlich auf eine sofortige Beseitigung der Misere besteht, damit das Stadtbild darunter nicht weiter leidet“, bringt Metten ein sinnvolles Vorgehen auf den Punkt.

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  1. …ich verstehe diese ganze Diskussion überhaupt nicht und habe mittlerweile auch kein Verständnis mehr. Ist der Container voll, fahre ich weiter. Wir in BGL haben soviele Container. Ja, bevor jetzt die Fußgänger kommen, vorher vorher vorbeigehen und schauen. Mein nächster Container ist 80m entfernt. Gehe vorbei, erkenne voll, heißt ich nehme das Altglas beim nächsten Gang nicht mit. Ich habe noch einen Zweitwohnsitz in Bad Hersfeld, da gibt es keine Glascontainer, da gibt es eine Altglasabholung alle 4 Wo. Da wird das Altglas zu Hause gesammelt und dann abgeholt ( https://www.azv-hef-rof.de/_docs/muellkalender/Muelllkalender_2026/Bad_Hersfeld_Muellkalender_2026.pdf )
    Jede Handlung führt zu Konsequenzen! Es geht auch anders!
    Sind wird doch einfach froh, dass wir (noch) “Container” haben.

  2. Kein Wunder, das es so aussah überall, (was keine Entschuldigung für die jenigen sein soll, die das einfach neben dem Containern abstellen..)

    Der Abfallhoff Kippekausen am Refrather Weg hatte dieses Jahr einschließlich 3. Januar zu!

    Was ich den Mitarbeitern gönne!

    War wohl das erste Mal, dass sie so lang frei hatten, erfuhr ich auf Nachfrage. Als ich aber am 8 Januar da auch mein Glas abgeben wollte, waren da die Container abgeklebt.

    Heute keine Glasentsorgung, bekam ich zu hören, nehmen sie es wieder mit!!!!???

    Finde ich schwierig, wenn man extra dahin fährt und es auch da nicht abgeben kann.

    1. @L.Albert
      Also ich persönlich habe für vieles Verständnis, z. B. dass berufstätige Eltern (und Kinder) ein Riesenproblem haben, wenn außerplanmäßig der Kindergarten oder die Schule ausfällt.
      Oder wenn manche Menschen nicht wissen, wie sie z.B. eine Woche vor dem nächsten Zahltag nicht wissen, wie sie mit ihrem Geld noch über die Runden kommen können, weil außerplanmäßig eine teure Reparatur/Anschaffung/Nachzahlung bezahlt werden musste.
      Aber dass manche Leute ein Problem mit Altglas-Containern haben, deren Fassungsvermögen aktuell, bis auf Weiteres, erreicht ist und zur Zeit (warum auch immer) nicht geleert wurden, das übersteigt irgendwie meinen Horizont.
      Was kann/könnte Ihnen denn Schlimmeres passieren, als das Sie, “wenn man extra dahin fährt” Ihr Altglas einige Tage im Kofferraum rumfahren bzw. zwischenlagern müssen.

      Wie haben Sie persönlich denn das “Problem” gelöst?

    2. Für die Leerung der Altglascontainer ist die Firma Reloga und nicht die Stadt für zuständig. Das betrifft auch den Container auf dem Wertstoffhof der Stadt. Wenn dieser dort voll ist, wird kein Glas angenommen. Warum die Reloga es nicht geschafft hat, um den Jahreswechsel für leere Glascontainer zu sorgen, kann viele Gründe, wie Urlaub, Krankenstände, Defekte im Fuhrpark, etc. Das soll die Situation nicht entschuldigen, sondern als mögliche Erklärung dienen. Ich meine diesbezüglich auch irgendwo genau diese Argumentation seitens der Reloga gelesen zu haben.

  3. Was sagt es über eine Partei wie die CDU aus, wenn sie in der Kommunalpolitik ausgerechnet überfüllte Glascontainer zur wichtigen Priorität erklärt – während zu drängenden Fragen wie Schulsanierung, Wohnungsnot oder explodierenden städtischen Gebühren, die die Nebenkosten bei den Mieten hochtreiben, u.a. kaum ein Wort zu hören ist?

    Glascontainer sind dankbare Themen: Sie klirren laut, kosten wenig und verlangen keine schwierigen Entscheidungen. Sie eignen sich hervorragend, um Aktivität zu demonstrieren, ohne sich mit komplexen sozialen Problemen auseinanderzusetzen. Kommunalpolitik wird so zur Geräuschkulisse – nicht zur Gestaltungsaufgabe.

    In dieses Bild passen dann auch Berichte über Maibaumaktionen der Jungen Union und andere folkloristische Randnotizen aus dem Parteileben. Politik als Brauchtumspflege – nett anzusehen, aber ohne erkennbare Antworten auf die großen Herausforderungen vor Ort.

    Auffällig bleibt zudem das Schweigen dort, wo Bürgerinnen und Bürger Transparenz und Aufklärung erwarten. Offene Fragen rund um ein braunes Briefkuvert mit einem vierstelligen Geldbetrag im Umfeld eines Wahlkampfs werden deutlich leiser behandelt als volle Glascontainer. Dabei geht es hier nicht um Müll, sondern um Vertrauen.

    So entsteht der Eindruck: Prioritäten werden nicht nach politischer Relevanz gesetzt, sondern nach Bequemlichkeit. Oder anders gesagt:
    Wo es unbequem wird, herrscht Schweigen im Walde – wo es ungefährlich ist, klirrt das Glas.

  4. …ist es nicht mittlerweile ein gesellschaftliches Thema…
    “Was kümmert mich das Elend der Anderen?”..
    unabhängig von Glascontainern.

  5. Sehr provokante Meinungsäußerung von Herrn Dr. Metten, die nicht ernst zunehmen ist. Da habe ich eine andere Meinung. Ich finde, die BÜRGER verhalten sich nicht korrekt. Wenn der Container voll ist, muss ich mein Glas wieder mitnehmen und später entsorgen. Da ich weiß, dass nach Silvester der Andrang groß ist, kann ich die Flaschen noch zuhause lagern. Im Bewusstsein der Bürger sollte doch sein, dass sie den Müll nicht einfach auf die Straße kippen dürfen. Genauso verhält es sich mit den Kleidercontainern. Wir sollten doch froh sein, dass es die Container gibt, und deshalb auch verantwortungsvoll handeln. Der Stadt würde man so die zusätzliche Arbeit ersparen.

  6. Auch sm 21. Janusr waren die Glascontainer nahe der Reuterstrasse zu ueberfuellt und das war nicht in der Weihnachtszeit. Auch wenn die Stadt die Stadt die Abfuhr Privatfirmen uebertragen hat sie die Pflicht diese zur Verantwortung zu ziehen zumal um gerade
    die Buerger zu unterstützen, die verantwortsbewusst ihren Abfall entsorgen und nicht wieder zurück nach Hause nehmen uum ihn dann. eventuell noch im Restmüll zu entsorgen.
    Ma Sf

    1. Nach Hause tragen und dann im Restmüll entsorgen? Das wäre aber wirklich die Lösung für geistige Tiefflieger und gerade nicht für die Bürger, „die verantwortsbewusst ihren Abfall entsorgen“. Was spricht denn dagegen, das Glas einfach für ein paar Tage wieder dorthin zu stellen, wo es vorher stand? Oder eben in den Keller, in die Garage oder wo sonst Platz ist?

  7. Zitat: Metten. „Die Bürger nehmen die Abfalltrennung sehr ernst. Da können wird doch nicht erwarten, dass die Bürger bei nicht entleerten Containern ihr Altglas immer wieder mit nach Hause nehmen.“ –
    Mir stellt sich die Frage, ob die “Glasfahrer” überhaupt arbeitsrechtlich diese unsäglich weiträumig zugestellten Flaschen händisch einzeln in ihre Auflieger entsorgen müssen/dürfen/können. Eingestellt werden die ja wohl zum Fahren und Kran bedienen?
    Zusätzliche Abfuhrtermine sind wohl selten erfüllbar, da auch diese Entsorger ihre Laster und Angestellten durchcgetaktet beschäftigen müssen, um wirtschaftlich zu arbeiten.
    Also einfach mal entspannt die Flaschen daheim lassen, bis man wieder freie Container sieht ;-)

  8. In wessen Verantwortungsbereich fällt noch gleich die Beseitigung von Müll in der Stadt?

    1. “In unseren Nachbarstädten funktioniert das ja auch”
      Dann sollten die “Verantwortlichen” sich, ganz einfach und pragmatisch, mal anschauen/anhören, nach welchem Konzept die Nachbarstädte vorgegangen sind bei der Auswahl der Standorte von Altglascontainern, die Vertragsgestaltung mit den Dualen Systemen, welchen Leerungsrhythmus die haben und was die machen, wenn größere Mengen zu Feiertagen und zu Jahreswechsel anfallen und vor allem, ob und wieviel teurer/preiswerter es für uns werden würde.
      Dieses Konzept könnte man einfach übernehmen/kopieren und das Problem könnte man dann evtl. ganz schnell in den Griff bekommen.

      Dazu müssten Sie jetzt lediglich noch verraten, welche “Nachbarstädte” hier gemeint sind.

      1. Das mit den Nachbarstädten ist allerdings so formuliert, dass es alle Nachbarstädte einschließt. Ich frage mich, ob diese Behauptung einer kritischen Überprüfung standhält und habe da auch schon die ein oder andere Nachbarstadt im Auge, wo das möglicherweise auch nicht funktionieren könnte.

  9. Stellen wir uns doch nicht so an. Schließlich kamen Weihnachten und Silvester im Dezember doch schon sehr überraschend.

    Der Bürgermeister kümmert sich um derweil um weniger profane Themen. ;-)

  10. na ja, die Verwaltung schreckt ja auch nicht vor steigenden Gebühren zurück und überträgt die Entleerung einem Entsorgungsunternehmen. Warum kann man die bezahlte Leistung nicht auch einfordern und verlangen, dass die Container entleert werden. Eine Planung zum Jahresende, die Container VOR Silvester zu leeren macht sicherlich Sinn, damit nach Silvester genügend Platz ist, die leeren Flaschen abzugeben. Die Container waren nämlich vor dem Jahreswechsel schon gut gefüllt….

    1. Die Restmüll- , Biomüll- und Papiertonne wird auch “nur” in bestimmten Zyklen abgeholt und geleert. Es gibt z.B. für die Papiertonne auch keine zusätzlichen Abfuhrtermine vor Weihnachten, weil mit mehr Abfall durch die Geschenkverpackungen zu rechnen ist.

    2. @Betti, “Warum kann man die bezahlte Leistung nicht auch einfordern und verlangen” …
      Welche “bezahlte Leistung” meinen Sie? Ich möchte nicht Wissen, was uns das wieder zusätzlich kostet, Ihren Haufen Flaschen oder Müll einzusammeln und den Platz wieder schön zu machen.
      Wenn Sie und vielleicht noch genügend andere solches Verhalten/Denken an den Tag legen, bekommen wir wegen Ihnen bald noch 3 weitere Tonnen aufs Auge gedrückt:
      1 Tonne für Weißes Glas
      1 Tonne für Grünes Glas
      1 Tonne für Braunes Glas

    3. Die Entsorgung erfolgt über das Duale System und kostet sie nur indirekt etwas. An der Ladenkasse zahlen sie die eingepreisten Gebühren mit dem Kauf der Produkte. An die Stadt zahlen sie für die Leerung nichts.

  11. Meine Güte, die CDU war/ist jahrzehntelang in der Verantwortung in GL, sie hat sie gewollt und hätte das Thema schon vor Jahren für die Bürgerinnen und Bürger regeln können. Hat sie leider nicht. Ebenso hatte sie jahrzehntelang Zeit sich um die maroden Schulen oder fehlenden Kitaplätze zu kümmern. Hat sie auch nicht.

  12. Zitat: „Die Bürger nehmen die Abfalltrennung sehr ernst. Da können wird doch nicht erwarten, dass die Bürger bei nicht entleerten Containern ihr Altglas immer wieder mit nach Hause nehmen.“
    Das sehe ich etwas anders. Man muss sein Altglas bei vollen Containern nicht wieder mit nach Hause nehmen, sondern läuft einfach zum nächsten Container, der nicht überfüllt ist. Kleiner Tipp: gut mit dem Auto erreichbare Container sind eher überfüllt, besser zu etwas abgelegenen Containern gehen.
    Grundsätzlich sollte man kein Verständnis für Müllablader und die Vermüllung (wie auf dem Bild zu sehen, ist es übrigens nicht nur Glas, sondern auch Restmüll) des öffentlichen Raums um die Container aufbringen, oder gar die Schuld dafür anderen als den Müllabladern zuschreiben.

    Unabhängig davon muss der öffentliche Raum besser gepflegt werden. Im Sinne der Broken-Window Theorie müssen die Müllberge schnellstmöglich beseitigt werden.

    1. Ich sehe das ähnlich. Wenn der Container überfüllt ist, geht man zum nächsten – oder man nimmt seinen Kram eben wieder mit nach Hause. Das kann man erwarten. Und es ist ja längst nicht nur überzähliges Altglas. Da wird immer wieder auch sonstiger Müll abgeladen – vom Elektrogerät bis zu kleinen Sperrmüllteilen.

      Bei den in der Nähe stehenden Altkleidercontainern sieht es genauso aus. Wenn die voll sind, werden einfach Tüten davorgeschmissen und es kommen auch gerne mal alte Matratzen oder textile Wohndekoration dazu.

      Es scheint in der Stadt einen Anteil von Bürgern zu geben, denen die Allgemeinheit und der öffentliche Raum – auf Deutsch gesagt – sch…egal ist und die nur ihre eigene Bequemlichkeit sehen. Und dann soll sich die Stadtverwaltung Gedanken darüber machen, wie man solchen Exemplaren noch möglichst geschickt den Hintern hinterhertragen kann?

      Offen gesagt war mir die CDU zu Zeiten, als sie noch gerne „Law and Order“ predigte, zwar nicht sympathischer, aber sie schien mir doch weit authentischer als jetzt mit diesem unausgegorenen Verständnis für sozialdefizitäre Vandalen.

      1. Vielleicht hat Dr. Michael Metten das auch anders gemeint, und zwar so, dass die die Mülltrennung ernst nehmenden Bürger das Glas wieder mit nach Hause nehmen und die Aussage ist gar nicht auf die Müllablader bezogen.

        Ich habe den Eindruck, dass es hier eher darum geht, dass ein Kommunalpolitiker den Bürgermeister öffentlichkeitswirksam in die Pflicht nehmen möchte. Laut Berichten unter anderem des Bürgerportals sind aber bereits konkrete Maßnahmen auf dem Weg:

        https://in-gl.de/2026/01/02/fachbereich-7-halt-die-stadt-am-laufen-umelt-und-technik-bergisch-gladbach/.

        Hat die CDU das auch mitbekommen? Und hat die CDU nicht die Mehrheit im Stadtrat? Kann auf dem Weg nichts in die Wege geleitet werden?

      2. Den Eindruck teile ich. Die CDU scheint nach Themen zu suchen, mit denen man die Stadtspitze vor sich her treiben kann und die beim ersten Hinsehen plausibel genug scheinen, um den einen oder anderen Mitbürger zur Zustimmung zu bewegen. Das ist meist nur eine Scheinplausibilität, aber es genügt, um damit Stimmung zu machen.

        Mehr als Stimmung scheint die CDU auch nicht erzielen zu wollen, sonst würde ihre Fraktion punktgenau ausgearbeitete Anträge im Rat stellen, statt sich auf das Versenden alarmistischer Pressemitteilungen mit geringer Substanz zu beschränken.

    2. Beides ist richtig: Weder sollte man sein Altglas einfach neben den Container stellen, wenn der halt voll ist. Außerdem sollte die Stadt sich darum kümmern,d ass die Altglascontainer zwischen und nach den Feiertagen häufiger geleert werden, denn es ist ja völlig absehbar, dass da mehr Altglas anfallen wird.

      1. Vielleicht geht es auch viel einfacher: die Bürger sammeln ihr Altglas nicht bis der eigene Platz im Keller nicht mehr reicht sondern fahren vielleicht schon mal Anfang / Mitte Dezember zum Container. Dann fällt nach den Weihnachtstagen nicht soviel gleichzeitig an.
        Und wenn der Container voll ist nimmt man seine Flaschen wieder mit und fährt woanders hin. Beim Wertstoffhof in Gronau kann man auch sein Altglas entsorgen.

  13. Vielleicht finden sich noch Fotos der Sammelstellen aus den Jahren nach früheren Silvestern – als der erste Bürger der Stadt noch von der CDU war?

    So oder so sollten wir uns auch selbst an die Nase fassen: Volle Container sind keine Ablageflächen. Wer seinen Müll einfach danebenstellt, ist Teil des Problems – nicht dessen Opfer.

  14. Viel Lärm um nichts. Nach meiner Beobachtung ist es schon deutlich besser geworden; ich sehe wesentlich weniger Flaschen um die Container als “früher”.
    Weihnachten/ Silvester war eine besondere Situation – es wurde mehr getrunken, und die Abholer hatten (vermutlich) Ferien. Dafür konnte mensch sehr schöne Fotos machen: Flaschenbatterien mit Schnee bedeckt im Schein der Laternen…

    Liebe CDU: Bitte kümmert Euch um reale Probleme statt um erfundene!
    Im Wahlkampf habt Ihr massive Investitionen in bessere Radwege versprochen (2,5 Mio/ Jahr) – wann sehen wir die? Und wie wär’s mit einem Gesamtprogramm für die Erneuerung von Spiel- und Bolzplätzen, statt im Ausschuss über einzelne Schaukeln zu reden?

  15. oh je, ist das primitiv von der CDU!
    BürgerInnen wissen sich nicht zu benehmen (verantwortlich wäre: Voll ist eben voll! Dann muss ich halt später noch mal wiederkommen!). Und da steigt die CDU populistisch ein!
    Wie billig.

    1. Genau so ist es! Man ist zu faul seine leeren Flaschen wieder mit nach Hause zu nehmen und stellt sie einfach neben den Containern ab – sollen doch andere den Kram aufräumen, Hauptsache ich bin ihn los. Anderes Zeug, also kein Glas, wird ebenso einfach neben den Containern abgestellt. Und ganz schnell wird nach “der Stadt” geschrien. Klar: Mit mehr Personal ist es sicherlich zu schaffen, dass alles schön ordentlich ist (z.B. Mülleimer geleert, Wege gesäubert). Aber genau diese Forderer, einschließlich der Parteien, schreien dann sofort auf, wenn die Personalkosten nach oben schnellen.