Klaus Orth, Stephanie Witt-Loers, und Reinhold Feistl (v.l.) Foto: DRK

Der DRK-Kreisverband Rhein-Berg unterstützt mit dem Projekt „Leben mit dem Tod“ trauernde Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen verloren haben. Finanziert wird es ausschließlich durch Spenden. Die Bethe-Stiftung verdoppelt nun alle Beträge, die bis Ende April gespendet werden.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Deutschen Roten Kreuzes.

Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist für Kinder ein einschneidendes, schmerzvolles Erlebnis. Umso wichtiger ist es, dass betroffene Familien in ihrem Trauerprozess professionell und qualifiziert begleitet werden.

Diese Möglichkeit bietet der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. in Kooperation mit dem Institut Dellanima seit 13 Jahren. In dem Projekt „Leben mit dem Tod – Trauernde Familien begleiten“ finden trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien Unterstützung, sowie Zeit und Raum ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden. Eine Teilnahme ist für alle Betroffenen kostenlos. Umso dankbarer ist das Deutsche Rote Kreuz für die Unterstützung der Bethe-Stiftung, die alle zweckgebundenen Spenden der kommenden drei Monate (01.02.-30.04) bis zu einer Gesamtsumme von 4.000€ verdoppeln wird.

Spendenkonto:
DRK Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE84 3705 0299 0311 0016 59
BIC: COKSDE33XXX
Verwendungszweck: Spendenverdopplung Bethe-Stiftung / Leben mit dem Tod

Klaus Orth, Kuratoriumsmitglied der Bethe-Stiftung zeigte sich beeindruckt von der Arbeit, die Projektleiterin Stephanie Witt-Loers und ihr Team für Trauernde und ihre Familien leisten. Mehr als 80 Betroffene finden monatlich Hilfe und Unterstützung im Projekt „Leben mit dem Tod“. Sie alle haben einen nahestehenden Menschen verloren – die Mama, den Papa, ein Geschwister oder das eigene Kind.

Trauernden Stabilität geben

„Es ist wichtig, dass diese Zusammenarbeit fortbesteht – zum Wohle des Gemeinwesens, zum Wohle der Menschen“, sagt Klaus Orth mit Blick auf die große Verantwortung, die die Trauerbegleiter*innen tragen. Nicht selten seien Trauernde von Depressionen, Suchterkrankungen oder suizidalen Gedanken geplagt. „Wir versuchen den Trauernden Stabilität zu geben – oft so lange, bis die Betroffenen psychologische Hilfe erhalten,“ so Stephanie Witt-Loers.

Wie wichtig das Projekt für die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis ist, wurde DRK-Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl noch einmal mehr nach dem tragischen Unfall im August des letzten Jahres in Kürten bewusst. Viele Menschen hätten ihn angesprochen und für dieses Hilfsangebot gedankt.

„Dieser Bedeutung ist sich auch die Bethe-Stiftung bewusst und unterstützt das Projekt gerne mit einer Spendenverdopplung“, so Klaus Orth.

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