Jeden Mittwoch gibt es im „Mittendrin“ einen Mittagstisch, gekocht von Ehrenamtlichen, die einen großen Teil der Aufgaben übernehmen. Foto: Thomas Merkenich

Die Verdopplungsaktion der Bethe-Stiftung für die beliebte Seniorenbegegnungsstätte „Mittendrin“ im Zentrum von Bergisch Gladbach geht in die Schlussphase. Um die jährliche Unterfinanzierung zu überbrücken, startete die Caritas RheinBerg eine dreimonatige Spendenkampagne. So soll der Erhalt für die Zukunft gesichert werden.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Caritas RheinBerg.

Seit rund zweieinhalb Monaten läuft die Spendenverdoppelungsaktion der Bethe-Stiftung zugunsten der Caritas-Begegnungsstätte MITTENDRIN – begleitet von zahlreichen Aktionen, getragen von sehr großem ehrenamtlichen Engagement und einer wunderbaren Solidarität aus der Region.

Ziel ist es, bis Ende Februar die Marke von 20.000 Euro zu erreichen, die von der Bethe-Stiftung anschließend verdoppelt wird. Nun geht die Aktion in die entscheidende Schlussphase. Rückblickend wird jetzt schon sichtbar, wie das gemeinschaftliche Projekt Menschen zusammengebracht, Ideen entfacht und in großen wie in kleinen Projekten viel Kreativität freigesetzt hat.

Die Fotoausstellung im Altenberger Dom unter dem Titel „Das Leuchten des Alters“ lud zur Auseinandersetzung mit dem Älterwerden ein und berührte viele Besucherinnen und Besucher. Eine Lesung des WDR5-Moderators Jürgen Wiebecke sowie der Verkauf von Foto-Kalendern mit Bildern der Ausstellung rundeten dieses Projekt ab.

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„Das Leuchten des Alters“: Ausstellung porträtiert Senior:innen aus GL

Der Fotograf Johannes Bichmann hat Besucher:innen der Bergisch Gladbacher Seniorenbegegnungsstätten porträtiert. Um den Menschen die anfängliche Scheu vor der Kamera zu nehmen, nutzt der 38-Jährige eine eigenwillige Methode. Die beeindruckenden Ergebnisse sind in der Wanderausstellung „Das Leuchten des Alters“ zu sehen.

Sparzwang: Senioren sorgen sich um ihr „zweites Zuhause“

Die Seniorenbegegnungsstätte „Mittendrin“ ist ein Ort, an dem sich Menschen treffen, anfreunden und einander im Alter unterstützen. Die Kosten für den Betrieb sind stark gestiegen, mehr Geld gibt es von der Stadt aber nicht. Daher ist der Fortbestand – ebenso beim „Treffpunkt im Anna-Haus“ – gefährdet. In einem ersten Schritt kürzt die Caritas nun den Einsatz der hauptamtlichen Kräfte massiv. Kathy Stolzenbach und Thomas Merkenich haben sich vor Ort umgeschaut.

Mit Start der Aktion wurden Woche für Woche Kekse gebacken und von Besuchern und Besucherinnen der Begegnungsstätte persönlich ausgeliefert. Darüber hinaus wurde mit Acryl gemalt, in der Fußgängerzone gesungen und auf Karnevalsfeiern getanzt – dank der sehr großzügigen Unterstützung des Karnevalsvereins KG Narrenzunft, der eine ganze Karnevalssitzung im  AnnaHaus ausrichtete.

Besonders erfolgreich war der Trödelmarkt im MITTENDRIN, bei dem über 900 Euro gesammelt wurden. Auch Einzelspenden von Leserinnen und Lesern des Bürgerportals am „Blue Friday“ – trugen wesentlich zum bisherigen Spendenstand bei. 

Hinweis der Redaktion: Die Verdopplungsaktion läuft noch bis zum 28. Februar 2026. Die Spendenkontonummer lautet: DE76 3705 0299 0311 5663 43. Verwendungszweck: Bethe Verdoppelung Seniorenbegegnungsstätte

Die Verantwortlichen der Begegnungsstätte zeigen sich sehr dankbar für die große Unterstützung, sie bedanken sich bereits jetzt von Herzen bei allen Spenderinnen und Spendern und allen Helfenden, dieses Engagement ist nicht nur finanziell spürbar – es stärkt die Arbeit und das Miteinander im MITTENDRIN jeden Tag.  

Noch zwei Wochen lang besteht die Möglichkeit zu spenden – jeder Beitrag wird weiterhin von der Bethe-Stiftung verdoppelt. Der Endspurt ist eingeläutet, und jede Unterstützung bringt das Ziel ein Stück näher.

Unter dem Motto "Caritas RheinBerg – Der Mensch zählt" ist der Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V. heute wie vor 50 Jahren bestrebt, seinen Auftrag als Sozialdienst der katholischen Kirche, als Verband der freien Wohlfahrtspflege und als Mitgliederverband zu erfüllen.

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  1. Caritas und der Bethe Stiftung sei größter Dank !
    (wann spenden die Superreichen in unserer Stadt ? ?