Roman Salyutov und Petra Hemming setzen sich für Neta Wertman ein. Foto: GTV

Der Ganey-Tikva-Verein und der Förderverein des Symphonieorchesters Bergisch Gladbach unterstützen eine junge israelische Geigerin – mit einem Spendenaufruf für eine einzigartiges Instrument und mit gemeinsamen Auftritten.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft 
Ganey Tikva-Bergisch Gladbach

Die 12-jährige Geigerin Neta Wertman aus Haifa ist eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente Israels. Bereits mit nur fünf Jahren begann sie, Geige zu spielen und heute, sieben Jahre später, spielt sie am renommierten „Israel Conservatory of Music“ in Tel Aviv, tritt als Solistin auf, musiziert mit Orchestern und in Kammerensembles.

Sie hat bereits in einigen der bedeutendsten Konzertsälen Europas wie dem Palau de la Música Catalana in Barcelona und im Mozarteum in Salzburg gespielt. Ein Höhepunkt ihrer bisherigen musikalischen Laufbahn war ihr Solokonzert mit dem Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv.

Doch hinter diesem scheinbar so geradlinigen Weg verbirgt sich ein Kampf, der mit Schmerzen einhergeht und den Neta bei jedem Spiel auf der Geige gegen die Physik ihres eigenen Körpers führt.

Neta kann zwar bereits auf einer Geige für Erwachsene spielen, doch entspricht die Standardgröße nicht ihren körperlichen Bedürfnissen. Jeder Ton, jede Bewegung kostet sie mehr Kraft als andere Musikerinnen in ihrem Alter. Und doch gibt sie nicht auf.

Weil er von Netas großem Talent überzeugt ist und daran glaubt, dass Musik keine Grenzen kennen sollte, hat der berühmte Geigenbauer Michael Lifschitz, dessen Werkstatt zu den führenden in Israel zählt, etwas Einzigartiges für sie geschaffen: eine maßgefertigte 7/8-Geige, inspiriert von den großen italienischen Geigenbauern der Vergangenheit und perfekt angepasst an Netas Körper.

Der Preis für diese Sonderanfertigung für Neta beträgt 22.000 Euro. Für Neta ist diese besondere Geige mehr als Holz und Saiten, denn sie ist der Schlüssel zu ihrer musikalischen Zukunft.

Doch der Weg dorthin ist schwer. Den Erwerb dieser Geige mit kann Netas Familie nicht aus eigener Kraft stemmen. Netas Vater ist schwer an Krebs erkrankt und die finanzielle und psychische Situation der Familie ist sehr belastend.

Spendenkonto Ganey Tikva Verein e. V.
VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen
IBAN: DE52 3706 2600 3644 253014
Verwendungszweck: „Geige für Neta“

Trotz der schwierigen Voraussetzungen gibt Neta nicht auf. Sie möchte unbedingt ihr Ziel erreichen und spielt zum Beispiel auf der Strandpromenade in Haifa. Nicht nur, um Geld zu sammeln, sondern um zu zeigen, dass Musik ihre Sprache, ihre Hoffnung und ihr Weg ist. Jeder Ton, den sie spielt, erzählt von Mut, von Leidenschaft und von dem unbedingten Willen, ihr Ziel trotz aller Hindernisse zu erreichen.

Beeindruckt von der Willenskraft des Mädchens wird der Ganey-Tikva-Verein e. V. in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach e. V. Neta auf diesem Weg unterstützen. In der kommenden Konzertsaison wird sie mit den Musikern des Bergisch Gladbacher Symphonieorchesters in Deutschland und Israel auftreten und an Workshops teilnehmen.

Damit sie ihr Studium fortsetzen und ihre Kunst entfalten kann, braucht sie dieses besondere und für ihre körperlichen Anforderungen angefertigte Instrument.

Jeder einzelne auch kleine Betrag ist ein Akt des Vertrauens in ein junges Talent, das die Welt mit seiner Musik bereichern will. Bitte helfen Sie uns Neta die Geige zu ermöglichen, die ihr das Spielen ohne Schmerzen erlaubt. Wir möchten Neta unterstützen, damit ihr Talent nicht an den Umständen scheitert, sondern daran wächst.

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. ist zu erreichen über die Vorsitzende Petra Hemming, per Mail: petra.hemming@gmail.com

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  1. Die israelische Gesellschaft ist zutiefst zerrissen. Eine sehr berührende Reportage, in der beide Seiten zu Wort kommen. Um Mitternacht wurde das im ZDF gesendet:
    https://www.zdf.de/play/reportagen/aspekte-106/gaza-israel-wahlen-100
    Das hat Auswirkungen bis nach Bergisch Gladbach, weshalb es wohl auch zwei Vereine gibt, die sich um die Städtepartnerschaft mit Israel kümmern wollen. Am 27. Oktober wird in Israel ein neuer Knesset gewählt. Auch darum geht es in der Aspekte-Reportage.

  2. Der 12-jährigen Geigerin Neta Wertman aus Haifa wünsche ich alle Saiten, die sie braucht, um ihre Karriere als vielversprechendes Nachwuchstalent fortzuführen. Sie trat bereits als Solistin am „Israel Conservatory of Music“ in Tel Aviv auf, und musizierte mit Orchestern und Kammerensembles. Jetzt benötigt sie als Geige eine Sonderanfertigung für 22.000 Euro. Sie kann das nicht selbst bezahlen. Das verstehe ich. Aber ich frage mich, warum der Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach ihr durch Spendensammlung ermöglichen soll, dieses teure Instrument zu erwerben. Neta Wertman lebt doch in einem hochindustrialisierten wohlhabenden Land. Gibt es denn dort keine Kulturförderung für Nachwuchstalente? Israel ist doch nicht irgendein Dritte-Welt-Land. Und hat das konkret etwas mit der Partnerstadt Ganey Tikva zu tun ?

    1. Lieber Herr Nette, wer Neta Wertman unterstützen will, kann das auch hier tun:
      https://whydonate.com/fundraising/a-handcrafted-violin-for-young-talent-
      Zu Neta Wertman findet man im Internet zum Beispiel auf Youtube wunderbare Kostproben ihrer Musik. Wirklich ein Nachwuchstalent. Gruß von Olaf Swillus

      PS: Vorsicht Herr Nette:
      Sie hatten https://ganey-tikva-verein.de/ und https://ganey-tikva-verein.gl/ durcheinander gebracht. Das sind zwei unterschiedliche Vereine.

      1. Auf https://ganey-tikva-verein.de/mitgliedschaft/
        ist als Video-Botschaft ein Grußwort
        von Arye Shalicar aus Israel veröffentlicht.

        In einem anderem Video sagt Arye Shalicar
        > ” Israel steht wegen seinem Verteidigungskrieg
        > in Gaza am Pranger. Meistens sind es Fakenews
        > oder Lügen, die bewusst gegen den Staat Israel
        > verbreitet werden. ”

        https://www.youtube.com/watch?v=_EeRIgyoz1A

        Arye Shalicar ist wohl der einzige Kontakt des einen Ganey-Tikva-Vereins (https://ganey-tikva-verein.de/ ) zu Israel.

        ===

        Der andere Ganey-Tikva-Verein hat dagegen Kontakt mit der Stadtverwaltung von Ganey-Tikva.
        https://ganey-tikva-verein.gl/ueber-ganey-tikva/
        Das ist tatsächlich ein Unterschied.
        Danke für die Klarstellung.

      2. Genau, Herr Nette. Städtepartnerschaften sind Sache der jeweiligen Städte. Und sie sind nicht Sache zwischen beliebigen Vereinen und beliebigen Armee-Sprechern, wie Arye Shalicar.

        Arye Shalicar hat mit der Stadt Ganey Tikva überhaupt nichts zu tun, sondern beschwört in seinem Grußvideo nur die Freundschaft zwischen “Deutschland und Israel”, spricht aus Jerusalem und “steht auf dem Büro des Premierministers, wo er arbeitet”, wie er in dem Video auf der Hpmepage sagt. Der Name des Vereins “zur Förderung der Städtepartnerschaft” ist also Täuschung und Anmaßung. Mit Förderung der Städtepartnerschaft hat dieser Verein nichts zu tun. Er sollte seinen Namen ändern. Gruß von Olaf Swillus.

  3. Schön, auf diesem Wege wieder etwas
    von der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach
    und dem Verein zu lesen, der diese Städtepartnerschaft
    in diesen schwierigen Zeiten begleitet:
    Hier etwas über Ganey Tikva: https://ganey-tikva-verein.gl/ueber-ganey-tikva/

    Natürlich nimmt das Gedenken an die menschenverachtende Verfolgung
    von Jüdinnen und Juden im sogenannten „Dritten Reich“
    auch einen breiten Raum ein, denn auch wenn wir uns heute unbefangen
    und freundschaftlich begegnen, wird das, was unsere Eltern und Großeltern
    den Menschen jüdischer Herkunft und jüdischen Glaubens angetan haben,
    nie in Vergessenheit geraten.

    Deshalb bitte auch schon einmal vormerken:
    https://ganey-tikva-verein.gl/veranstaltung/gedenken-an-die-opfer-der-reichspogromnacht-1938-3/
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    “Unser Städtepartnerschaftsverein lädt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) ein, am 09.11.2026 innezuhalten und der Novemberpogrome 1938 gegen jüdische Menschen zu gedenken.”
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