Foto: Thomas Merkenich

Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptunfallursache auf den Straßen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Aus diesem Grund hat die Polizei Rhein-Berg am Sonntag unangekündigte Verkehrskontrollen in Wermelskirchen und Odenthal durchgeführt. Mit erschreckend großem Erfolg.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Kreispolizei Rhein-Berg

Nicht angekündigte Kontrollen hat die Polizei am Sonntag in Wermelskirchen-Habenichts an der L 101, in Wermelskirchen-Luchtenberg an der L 101 und in Odenthal-Steinhaus an der L 296 durchgeführt. Insgesamt verhängte sie 200 Verwarngelder, 65 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und es werden sieben Fahrverbote aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen folgen.

Trauriger Spitzenreiter der gestrigen Kontrollen war ein Motorradfahrer, der mit 107 Stundenkilometern durch Odenthal-Steinhaus gefahren ist und damit mehr als doppelt so schnell unterwegs war wie erlaubt. Ihn erwartet neben einem empfindlichen Bußgeld ein mehrmonatiges Fahrverbot.

In Wermelskirchen-Habenichts stoppte die Polizei zudem einen Pkw-Fahrer, der nicht nur zu schnell unterwegs war, sondern auch unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Bei ihm wurde eine Blutprobe angeordnet.

Statistisch gesehen hielt sich gestern mehr als jeder vierte kontrollierte Verkehrsteilnehmende nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Polizei Rhein-Berg wird auch weiterhin unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Kreisgebiet durchführen. 

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  1. Sorry, aber über diese “Erfolgsmeldung” der Polizei RheinBerg zu einem Zeitpunkt, wo die Saison für Motorradfahrer endet, lache ich mich fast kaputt. Diese Art der Verkehrsüberwachung hätte schon seit April/Mai erfolgen müssen – und zwar an jedem Wochenende, mit oder ohne Ansage – das wäre ein Betrag zur Verkehrssicherheit gewesen. Nicht eine nahezu EINMALIGE Aktion zu Saisonende!

    Wenn man in unserem schönen Bergischen nahezu jede Wochenende unterwegs ist, muss man leider feststellen, dass es für den Normalbürger allmählich gefährlich wird, sich um Umkreis von +/- 30-40 km im Umkreis von Bergisch Gladbach zu bewegen. Nicht nur, dass die meist undisziplinierten Rennradsportler nerven, nein, es sind meist die oftmals in Horden auftretenden sogenannten BIKERN mit ihren schweren Maschinen. Die meisten davon rennen wie verrückt durch die Talstraßen, aber besonders beliebt sind die kurvenreichen Wege ins jeweilige Tal und da wird es für den Gegenverkehr besonders haarig. Denn die Jungs – vielfach die sich wie Easy Rider’s fühlen -meinen, auf dem Hockenheim-Ring zu sein und nehmen die Kurven in -Schräglage, meist übersteuert. Wenn man da als Gegenverkehr nicht vorausschauend aufpasst, hat man den entgegenkommenden Hobel vor dem Bug des eigenen Fahrzeuges – und das anschließende PENG möchte ich nicht ausmalen.
    Leider habe ich inzwischen auch kein Mitleid mehr, wenn ich am Wochenende den ADAC-Hubschrauber in Richtung Köln fliegen sehe und denke, ein A….loch weniger, sorry. Denn häufig genug, waren dann auch andere, Unschuldige betroffen.

    1. „Wenn man da als Gegenverkehr nicht vorausschauend aufpasst“ – Sollte man das nicht sowieso und immer?

    2. auf so einen Kommentar musste man ja weiß Gott nicht lange warten. Aber Hut ab, wo Sie alles am Wochenende in “unserem” (:-) ) schönen Bergischen Land unterwegs sind, um die in Horden auftretenden …sie heißen wenn schon, dann bitte “Biker” … auf ihren Gegenverkehrtouren beobachten.

      Sie sind vermutlich aber noch nie auf einem Motorrad gesessen…. “übersteuert”…. da bräuchte man keinen Gegenverkehr, um auf der Nase zu landen.

      Wüssten Sie aber Bescheid, so wäre Ihnen auch bewusst, dass erstens ein Großteil der Motorradfahrer vernünftig unterwegs ist und ebenfalls kein Verständnis für wenige haben, die das eben nicht sind. Des Weiteren wäre ihnen bekannt, dass ein nicht unwesentlicher Teil an Motorradunfällen durch Autofahrer verursacht werden. Vorfahrt nehmen und mal eben Abbiegen liegen dabei genz vorne in der Statistik. Den Kürzeren zieht meist der/die Motorradfaher/in. Wenn Sie das (Biggesee, April 2025, Motorradfahrer aus Nümbrecht kommt zu Tode, weil ein Autofahrer die Vorfahrt beim Abbiegen missachtet) einmal miterlebt haben, dann werden Sie dazu etwas demütiger formulieren.

      Ja, es gibt die wenigen, die sich mit Ihrem Krad lieber auf dem Ring austoben sollten, anstatt den öffentlichen Verkehrsraum zu nutzen. Es gibt auch die, die meinen ihr Krad sei erst ganz toll, wenn es möglichst viel Krach in die Umwelt entlässt. Deswegen aber die gesamte Motorradfahrerschaft, von denen die meisten ganz normale Leute wie Sie und ich sind, als “A…Loch” zu bezeichnen und selbstgerechten Unsin daher reden, ist absolut fehl am Platz.

    3. Jetzt schreiben sie mal wieder einen Kommentar als Manfredo. Als Manfred Meinhardt waren sie hier auch schon unterwegs. Ihre Kommentare vom 28.05 und 29.05 26 zum “Neubau der Feuerwache 2 soll 2028 starten” sind mir in unguter Erinnerung.