Foto: bib

Eine Marketingidee für Spandau, ein Konzept für ein neues Getränk oder ein Eventmanger: Sieben Projektarbeiten haben zum Semesterabschluss am bib International College gezeigt, wie die Studierenden praxisnah auf den Berufsalltag vorbereitet werden.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des bib International College Bergisch Gladbach

Große Leinwand, gespannte Aufmerksamkeit und auch ein kleines bisschen Aufregung vor der Präsentation der eigenen Arbeit vor großem Publikum: Zum Semesterabschluss haben Studierende des bib International College ihre Projektarbeiten präsentiert. In insgesamt sieben Projekten zeigten sie, wie aus einer Aufgabenstellung konkrete Ideen, Konzepte, digitale Anwendungen und kreative Produkte entstehen.

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Präsentiert wurde vor Mitstudierenden und Dozenten unter Bedingungen, die bewusst an einen echten Pitch in Werbung, Marketing, Mediendesign oder IT erinnern. „Das gehört zu einer Ausbildung am bib unbedingt dazu“, sagt bib-Director Dr. Jörg Pottbeckers. „Die überzeugende Präsentation ist genau das, was sie auch nach ihrer Ausbildung hier bei uns draufhaben müssen, also ist diese Simulation hier eine wunderbare Übung.“ 

Der Pitch ist in vielen Branchen ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit: Ein Team entwickelt eine Idee, bereitet sie auf, stellt sie einem Kunden oder Auftraggeber vor und muss die eigene Lösung verständlich und überzeugend erläutern. Genau diese Erfahrung sammeln die Studierenden am bib bereits während ihrer Ausbildung. Sie müssen nicht nur fachlich arbeiten, sondern ihre Ergebnisse auch präsentieren, Fragen beantworten und ihre Entscheidungen nachvollziehbar machen.

Die Themen der Semesterprojekte waren vielfältig. Beim Projekt „Love Spandau“ entwickelten die Studierenden eine Markenidee für den Berliner Bezirk und beschäftigten sich mit dessen Besonderheiten und einem eigenen „Spandauer Mindset“. Eine weitere Gruppe arbeitete an einer Fallstudie für eine Volkshochschule und entwickelte eine Softwarelösung zur übersichtlichen Verwaltung von Kursen, Anmeldungen und Daten.

Man hat einen richtigen Einblick bekommen, wie es sein könnte, wenn man ein richtiges Kundenprojekt hatPhil Glaser

Im Projekt „Bubble bib“ entstand ein komplettes Getränkekonzept. Von der Produktidee über Markenauftritt und Werbespot bis hin zu Verpackungsdesign und Website wurden unterschiedliche Aspekte einer Marketingkampagne entwickelt.

Im IT-Bereich präsentierten Studierende unter anderem ausgearbeitete Website-Entwürfe. Mit dem „EventManager“ wurde außerdem eine konkrete Webanwendung vorgestellt, die Veranstaltungen und Anmeldungen verwaltet, freie Plätze sichtbar macht und vergangene Veranstaltungen automatisch archiviert. 

Dass die praxisnahe Projektarbeit bei den Studierenden ankommt, beweist das Feedback: „Es war cool“, so Phil Glaser. „Man hat mal so einen richtigen Einblick bekommen, wie das so sein könnte, wenn man ein richtiges Kundenprojekt hat“, sagt der 17-jährige Mediendesigner. Er arbeitete in dem Team, das für „Bubble bib“ eine Marketingkampagne rund um den KI-erstellten Influencer Leo Lumen entwickelte. 

Auch für Ellen Wetula waren die Erfahrungen über das eigentliche Fachgebiet hinaus wertvoll. Für ihr Modeprojekt integrierte die 22-Jährige dokumentarische Elemente und führte Interviews. „Ich habe auf jeden Fall gelernt, mit Menschen in Kontakt zu kommen für meine Interviews“, berichtet sie. Gleichzeitig setzte sie sich mit rechtlichen Fragen auseinander, unter anderem mit Jugendschutz und dem Recht am eigenen Bild. 

Damit verbinden die Semesterprojekte am bib Fachwissen, Kreativität und Teamarbeit mit Anforderungen, die auch im späteren Berufsleben eine zentrale Rolle spielen. Die Studierenden entwickeln ihre Projekte gemeinsam, bringen unterschiedliche Fähigkeiten ein und tragen als Team Verantwortung für das Ergebnis.

Am Ende steht die Präsentation vor Publikum: Und das ist genau der Moment, in dem sich zeigen muss, ob eine Idee nicht nur gut entwickelt, sondern auch überzeugend vermittelt werden kann.

„Unser Ziel ist es, die jungen Menschen fit zu bekommen für ihren Einstieg ins Berufsleben und daher haben wir sehr viele praxisbezogene Module“, erklärt Pottbeckers. 

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