Bergisch Gladbach schrumpft
Nicht nur bei den Unternehmen muss die Kreisstadt einen Aderlass hinnehmen, auch bei der Bevölkerung. Im vergangenen Jahr (Stichtag 30.6.) verlor Bergisch Gladbach unter dem Strich 478 Einwohner und schrumpfte auf 109 810 Bewohner – nach Statistik der Stadtverwaltung. Ähnlich sieht der Trend in der vom Land erhobenen Statistik aus, nur ist hier Bergisch Gladbach 4333 Einwohner weniger. Auch der Rheinisch Bergisch Kreis verlor, hier waren es 1000 Bewohner weniger.
Quellen: BLZ, RadioBerg berichtete schon am 30.12.

Offizielle Arbeitslosigkeit verharrt bei 6,4 Prozent
Trotz vieler Entlassungen ist die Arbeitslosenquote in Bergisch Gladbach erstaunlich konstant. Im Dezember lag sie wie im Vormonat bei 6,4 Prozent – und damit nur 0,1 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Insgesamt mussten sich im vergangenen Jahr 18.951 Menschen arbeitslos melden. Allein im Dezember meldeten sich 1.578 Männer und Frauen neu beim Arbeitsamt an, ein neues Beschäftigungsverhältnis konnten 492 Menschen aufnehmen. Demnach wären fast 1.100 Menschen im Dezember zusätzlich arbeitslos geworden – doch die Statistik weist nur eine Zunahme der Arbeitslosen um 73 aus. Offenbar der Grund: nach einem Jahr fallen die meisten Menschen aus der Förderung durch das Arbeitsamt heraus und bekommen nur noch Sozialhilfe (Hartz IV).

Ähnlich wie in der Kreisstadt sieht die Entwicklung im Rheinisch Bergischen Kreis aus: Hier stieg die Arbeitslosenquote binnen Jahresfrist um 0,2 Prozentpunkte auf insgesamt gut 9.000 Betroffene. Viel schlimmer sieht es im benachbarten Oberbergischen Kreis aus: hier kletterte die Zahl um 20 Prozent auf 11.000 Arbeitslose.

Im gesamten Bezirk werden immer weniger freie Stellen angeboten, berichtet die Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach. Die Zahl der freien Stellen ist im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11 Prozent gesunken. Glelichzeitig beobachtet die Arbeitsagentur zwar auch, dass die Betriebe auch im verarbeitenden Gewerbe wieder mehr Personal benötigen. Sie trauen der Entwicklung nach der Wirtschaftskrise aber offenbar noch nicht ganz und decken diesen Bedarf viel über Zeitarbeiter.
Quelle: KSTA, RadioBerg

Tischlermeister Ferdinand Gabrisch wird Franchise-Nehmer
Der Gladbacher Tischler Ferdinand Gabrisch hat eine Lizenz des Ketten-Unternehmens Holitkon bekommen, dass standardisierte Bauleistungen mit Preiskatalog und konkreter Zeitvorgabe anbietet. Es hat sich auf  Reparaturen oder Erneuerungen Fenster, Türen, Rollläden, Treppen und Küchen spezialisiert. Gabrisch ist erfahrener Laden-, Küchen- und Messebauer und machte sich nach seiner Meisterprüfung bereits 2004 selbstständig.
Quelle: Franchise-PortalFranchise-Blog, Firmen-Website Holtikon Bergisches Land

Winterwetter führt zu Engpässen
Das anhaltend kalte Wetter hat bereits dazu geführt, dass Streusalz und Schlitten knapp werden, berichtet der KSTA in einer Reportage.
Quelle: KSTA

Bastei Lübbe ist in Köln Mühlheim angekommen
Offenbar sehr wohl fühlt sich die Unternehmensleitung von Bastei Lübbe, die alle Zelte in Bergisch Gladbach abgebrochen hat und nun auf der Schäl Sick residiert. Die Kölnische (!) Rundschau zitiert Geschäftsführer Thomas Schierack:

„Die Resonanz der Mitarbeiter ist sehr positiv. Sicher werden wir jetzt häufiger Literaturagenten etwa aus Amerika zu Gast haben.”

Quelle: Kölnische Rundschau
BergGladbach: Warum uns Bastei Lübbe wirklich verlässt

Restauranttipp: Il Mirto
Der Stadtanzeiger stellt das sardinische Restaurant Il Mirto in einer langen und lesenswerten Kritik vor.
Quelle: KSTA, Fotos, Website Il Mirto

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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