Haus + Grund wirft Stadt Betrug am Bürger vor
Bei der Vorlage des neuen Mitspiegels  hat der Verband der Grundstücks- und Immobilieneigentümer “Haus und Grund” massive Kritik an der Berechnung der Abwassergebühren in Bergisch Gladach geübt. Ein vom Verein beauftragter Unternehmensberater sagte:

„Der Bürger wird betrogen.“

Konkret sind es zwei Vorwürfe:

  • bei der Berechnung der „kalkulatorischen Zinsen“, womit die Stadt eine Verzinsung für die zur Verfügung gestellten Kanäle und Abwasserwerke verlangt, plant Bergisch Gladbach mit 6,5 %, was 5,5 Mill. Euro einbringen würden. Damit bleibt die Stadt unter der rechtlichen Obergrenze von 7 %. Das sei erstens angesichts der niedrigen Zinsen auf dem Markt realitätsfern, zudem werde das „Kostendeckungsprinzip“ verletzt.
  • beim „Abwasserbeseitigungskonzept“ plane die Stadt mit einem Gewinn auf Kosten der Bürger.  Die Stadt will in den kommenden Jahren weit mehr als 100 Mill. Euro in Kanäle und Hochwasserbecken investieren – was überdimensioniert seit.

Das kommentiert Matthias Niewels im KSTA:

Es kann nicht sein, dass im städtischen Haushalt jede noch so kleine Ausgabe überprüft wird, und beim gebührenfinanzierten Abwasserwerk goldene Wasserhähne geordert werden. Dass die Stadt an unnötigen Mehrausgaben mitverdient, macht die Sache nicht besser, sondern schlimmer.

Quelle: KSTA, Kommentar KSTA, BLZ

Mieten in Bergisch Gladbach bleiben konstant

Bei der Vorlage des Mietspiegels ging es auch um die Entwicklung der Mieten – aber nur nebenbei, denn die sind angesichts der Marktlage nahezu konstant. Es gebe nur „beinahe kosmetischen Korrekturen“ zu seinem Vorgänger von vor zwei Jahren, sagte Ernst Ploemacher, Geschäftsführer von „Haus und Grund“ Rhein-Berg. Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise und der ständigen Erhöhung der Nebenkosten sei eine Erhöhung der Mietpreise derzeit nicht durchzusetzen. Und auch das Schrumpfen der Bevölkerungszahl sorge dafür, dass der Besitz von Immobilien als Kapitalanlage kaum noch Gewinn abwerfe.
Quelle: KSTA, BLZ

Weitere Info:
Website Haus und Grund
Der Mietspiegel von Haus und Grund ist (noch) nicht online, sollte demnächst hier bestellbar sein.
Hier der inoffizielle Mietspiegel für Bergisch Gladbach von immowelt

Streusalz wird knapp
Das kalte Wetter hält an, daher wird einigen Städten und Gemeinden im Rheinisch-Bergischen Kreis schon jetzt das Streusalz knapp.
Quelle: BLZ

Heribert Reul: Unser Mann in Europa steigt auf
Der Europaabgeordnete aus dem Rheinisch Bergischen Kreis, Heribert Reul, ist Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie, nach seiner eigenen Einschätzung neben dem Umweltausschuss eines der Gremien, in denen die Weichen für Europas Zukunft gestellt werden. Zudem ist er Mitglied des EVP-Fraktionsvorstandes und des CDU / CSU-Gruppenvorstand. Er sitzt im Innenausschuss, gehört der Delegation für China an und ist Vertreter in der Russland-Delegation.
Quelle: Reul-Porträts in der BLZ und im KSTA
Weitere Infos: Die Website von Heribert Reul

Landrat Rolf Menzel steht Rede und Antwort
Quelle: Interview und Bericht in der BLZ

Bergischer Kopf: Hans-Peter Bolz
Hans-Peter Bolz ist nicht nur Leiter der Caritas in Rhein-Berg sondern berät seit mehr als 30 Jahren Kriesdienstverweigerer. Im Interview mit Stefan Kunze für den KSTA  spricht er über die häufigsten Fragen und die Gründe, den Wehrdienst zu verweigern.
Quelle: KSTA Interview, zur Person

Aktuelle Arbeitsmarktdaten
BLZ und KSTA legen die neuen Daten zum Arbeitsmarkt nach, siehe auch Presseschau von gestern.

Mit dem Stern von Haus zu Haus
Nach der BLZ-Reportage von gestern begleitet nun auch der Stadtanzeiger die Sternsinger auf ihrer traditionellen Tour.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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