Stadt hält an Umzug des NCG ins Kleefeld fest
Im Vorgriff auf den Schulausschuss am 13.3. hat Bürgermeister Lutz Urbach den Vorschlag der Verwaltung für die Neuordnung der Schulstandorte vorgestellt: Weil eine weiterführende Schule angesichts des Schülerschwundes überflüssig werde, soll das Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums von der Reuterstraße in das Kleefeld umziehen. Die fünf Real- und die zwei Hauptschulen sollen in  vier Sekundarschulen umgewandelt werden, der Real- und Hauptschulstandort Im Kleefeld fällt weg. Entsprechende Anträge will Urbach bis Ende November Bezirkregierung vorlegen, zu den Sekundarschulen soll es eine Elternbefragung geben. Laut Urbach kostet der Umbau des Kleefeldes für das NCG drei Millionen Euro, eine Sanierung des NCG an der Reuterstraße würde zwölf Millionen Euro kosten. Im Kleefeld wären früher schon 1100 Schüler untergebracht gewesen, betont Fachbereichsleiter Lothar Speer, daher müsste für das NCG Platz genung sein, zumal das Gymnasium bis 2017 um sechs Klassen schrumpfen werden. Hans Pütz vom Schulamt berichtet, bis 2017 würden vor allem im Norden der Stadt die Schülerzahlen zurückgehen: Im Einschuljahrgang 2012 seien es dort 415 Kinder, 2017 nur 208. Dagegen würde die Schülerzahl in der Stadtmitte leicht wachsen (von 182 auf 206 Schüler) im Süden leicht schrumpfen (398 auf 308). Schon jetzt würden 64 Klassenräume weniger gebraucht als vor zehn Jahren. Laut Urbach ist auch das Schulzentrum an der Saaler Mühle stark sanierungsbedürftig. Die Otto-Hahn-Schulen dort sollen jedoch erhalten bleiben, weil die Zahlen der Realschüler dort konstant hoch sei. Die Schulen am Ahornweg müssten bleiben, weil das Finanzierungsmodell dort die Stadt zwingt, noch 25 Jahre lang 500 000 Euro pro Jahr abzustottern. Für eine zweite Gesamtschule sei die Nachfrage der Eltern zu gering, zudem komme die dafür notwendige Kooperation mit Nachbargemeinden nicht zustande. Eltern und Lehrer des NCG werfen der Stadtverwaltung weiter vor, die Zahlen für die Sanierungskosten der verschiedenen Standorte nicht transparent zu machen und kündigen weiteren Widerstand an. Am Montag veranstaltet das NCG eine öffentliche Unterrichtsveranstaltung auf dem Markt vor dem Rathhaus.
Quellen: KSTA, BLZ, Politik in Bergisch Gladbach
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Tiefgarage Bergische Löwe soll der Stadt Einnahmen verschaffen
Der neue  Stadtentwicklungsbetrieb (SEB) will die Tiefgarage der Stadt unter dem Bergisch Löwen pachten, um dann 500.00 Euro in einen sogenannten Marketingmix investieren zu können. Der SEB ist eine Tochter der Stadt, darf aber, was dieser aus haushaltsrechtlichen Gründen verwehrt ist. Im Gegenzug soll der SEB jährlich 100. 000 Euro an PAcht in die Stadtkasse überweisen.
Quelle: KSTA
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Das bringt der Tag (und der Rest der Woche)

  • heute, 19 Uhr: Ingrid Erlhage trägt marokkanischa Märchen vor, VHS, Buchmühle, Eintritt 11 Euro
  • heute, 19.30 Uhr: Kultkino im Bergischen Löwen, gezeigt werden zwei Filme zum deutsch-polnischen Verhältnis, mehr Infos
  • heute, 20.30 Uhr: Galeriekonzerte mit Werken der Neuen Musik) und der Klassik spielen Saschko Gawrilow (Violine) und Bernd Zack (Klavier), Villa Zanders, Eintritt zehn Euro
  • Samstag, 15 Uhr: Seminar über die Beziehungen von Maria und Carl Richard Zander zum Komponisten Max Bruch, mit Zitaten von Zeitzeugen und musikalischen Beispielen, Katholisches Bildungsforum, Laurentiusstraße 4
  • Sonntag, 11 Uhr: Tag der offenen Tür im Stadtarchiv Bergisch Gladbach, Hauptstraße 310
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