Die Zahl der Flüchtlinge, die in Bergisch Gladbach untergebracht werden müssen, bleibt nach Einschätzung der Verwaltung hoch. Allerdings fallen in den nächsten Jahren große Unterkünfte weg. Daher legt die Stadt jetzt einen Vorratsbeschluss vor, der vorsieht, schrittweise gut dreihundert neue Plätze zu schaffen. Wir stellen und beantworten die wichtigsten Fragen.

Die Stadtverwaltung hat einen Entwurf für eine „Strategie zur Unterbringung geflüchteter Menschen“ vorgelegt, mit der sie sicherstellen will, dass die aktuelle Zahl von Unterkünften auch in den kommenden Jahren zur Verfügung steht. Dabei sorgt vor allem das absehbare Ende der größten Flüchtingsunterkunft in Bergisch Gladbach für Handlungsdruck.

Die einzelnen Abschnitte der Containeranlage auf dem Carpark-Gelände in Lückerath haben nur eine zeitlich begrenzte Baugenehmigung und müssen schrittweise geschlossen werden. Die Bettenzahl sinkt damit von derzeit 300 in 2028 auf 250, in 2029 auf 100 und in 2030 auf 0.

Zwar soll die geplante neue Unterkunft an der Hauptstraße 378 schon im nächsten Jahr 90 neue Plätze bieten. Doch auch andere kleinere Unterbringungen fallen weg, weil zum Beispiel Mietverträge auslaufen.

Damit sieht sich die Verwaltung vor der Aufgabe, 302 weitere Plätze zu schaffen. Die will sie in einem „atmendem System“ nach und nach einrichten, durch den Ausbau bestehender Unterkünfte und die Errichtung neuer temporärer Anlagen.

Dafür soll der Sozialausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung am 25. Juni grundsätzlich grünes Licht geben – in Form einer „strategischen Grundsatzentscheidung“. Nur so könne die gesetzliche Pflicht erfüllt und im schlimmsten Fall eineNutzung von Sporthallen verhindert werden, argumentiert die Verwaltung.

Wir stellen und beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema.

Wie groß ist der aktuelle Bedarf?

Seit 2021 hat sich – vor allem durch den Ukraine-Krieg – die Zahl der von der Stadt untergebrachten Flüchtlinge von 700 auf 1400 wieder verdoppelt. Im Moment ist die Zahl zwar leicht rückläufig. Rechnerisch müsste die Stadt aber auf Basis der landesweiten Zuweisungsquoten 419 weitere Menschen aufnehmen.

Zur Zeit verzichtet das Land zwar auf diese Zuweisungen und bringt die Menschen in eigenen Unterkünften unter; das kann sich aber jederzeit ändern. Vor allem dann, wenn es zu neuen Flüchtlingsbewegungen kommen sollte.

Wie hoch ist das aktuelle Angebot?

Im Augenblick verfügt die Stadt über 1504 Plätze in dauerhaften Unterkünften. Das sind neben den 300 Betten in den Carpark-Containern rund 140 im Lübbe-Haus, 155 in RBS-Wohnungen in der Märchensiedlung, vier weitere größere Objekte mit 60 bis 90 Plätzen, viele kleinere Einheiten und diverse einzelne Wohnungen im ganzen Stadtgebiet.

Den Status quo, diese 1504 vorhandenen Plätze, definiert die Stadt jetzt als Mindestzahl, die in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen müsse. Für die aktuelle Nachfrage eigentlich zuviel, angesichts der nicht erfüllten Zuweisungsquoten und möglicher neuer Krisen zu wenig – aber belastbare Zahlen für die Zukunft hat niemand.

Mehr zum Thema

Wie die Flüchtlinge in den Hermann-Löns-Hallen leben

Sie wohnen zu viert in 18-Quadratmeter-Kabinen aus dünnen Spanplatten. Die Abteile sind nach oben offen, laute Heizgebläse pusten warme Luft hinein. Der Speise- und Aufenthaltsraum ist mit nackten Bierzeltgarnituren ausgestattet – der Brandschutz bremst jeden Versuch aus, die Flüchtlingsunterkunft in den Hermann-Löns-Hallen wohnlicher zu gestalten. Und dennoch sind viele der Menschen froh, eine Zuflucht gefunden zu haben. Wie geht es ihnen dort?

Hinzu kommen die 150 Plätze in den Hermann-Löns-Hallen – die für eine kurzfristige Unterbringung unter einfachsten Bedingungen für maximal vier Monate gedacht sind und gleichzeitig als Erstunterkunft sowie als Reserve- und Notkapazität dienen. Und nach Meinung der Stadtverwaltung auf jeden Fall weiter betrieben werden sollten.

Wie entwickelt sich das Angebot?

Unterschiedlich. Zunächst kommen Plätze hinzu. Vor allem durch das Projekt Hauptstraße 378, wo die Stadt nach aktuellem Stand 2027 einen neuen Wohnblock für 90 Personen anmieten will. Auch eine Unterkunft in der Buchenallee wird erweitert.

Mehr zum Thema

Neubau für Flüchtlinge bereits fertig geplant

Die neue Unterkunft für Geflüchtete in der Hauptstraße will die Stadt bereits im kommenden Jahr in Betrieb nehmen. Dieser Zeitplan ist nur deshalb möglich, weil der Eigentümer den Abriss des alten und maroden Hauses sowie einen Neubau bereits komplett geplant hat. Die Stadt mietet sich in ein gut geeignetes Objekt ein.

Aber schon ab 2028 wird die Containeranlage auf dem Carpark-Gelände in Schritten zurückgebaut, damit fallen bis 2030 alleine dort 300 Plätze weg. Zudem laufen einige Mietverträge mit der RBS aus, womit weitere 100 Plätze weniger zur Verfügung stehen.

Unter dem Strich, so die Stadt, reduziert sich das Angebot von 1504 auf 1183 Plätze – wenn sie nicht gegensteuert und weitere 302 Plätze zusätzlich schafft.

Wo sollen die neuen Plätze herkommen?

Hier wird der Entwurf des Unterbringungskonzeptes vage. Es spricht von einem „atmendem System“, einem „Mix verschiedener Unterkunftsarten mit unterschiedlichen Laufzeiten“ und einer „permanenten Nachsteuerung“.

Damit sich der Stadtrat nicht bei jedem Atemzug, bei jedem Nachsteuern, immer wieder mit kontroversen Standortentscheidungen befassen muss, schlägt die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage jetzt einen sogenannten Vorratsbeschluss vor: Der Sozialausschuss soll pauschal beschließen, dass der Wegfall von 302 Plätzen „durch geeignete Maßnahmen“ ausgeglichen wird – und die Politik alles weitere der Verwaltung überlässt.

Zudem soll festgeschrieben werden, dass die Hermann-Löns-Hallen als Puffer und Reserve für den Katastrophenfall bestehen bleiben.

Mehr zum Thema

Mobile Homes in Paffrath sind bald bezugsfertig

Wie angekündigt hat die Stadt auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Kombibad in Paffrath eine neue Unterkunft für rund 100 Geflüchtete eingerichtet – und nennt nun einige Details. Der Wohnraum ist beengt, bietet aber bessere Bedingungen als etwa die Hermann-Löns-Hallen. Daher sollen dort vor allem Familien und besonders Schutzbedürftige wohnen.

Erst ganz am Ende des zehnseitigen Unterbringungskonzeptes deutet die Verwaltung an, wo und wie diese Plätze herkommen sollen: durch die Anmietungen von Monteuerswohnungen, durch die „Erweiterung bestehender Standorte (z. B. Borngasse)“ und/oder die „Errichtung neuer temporärer Unterkünfte (z. B. Containeranlagen) auf geeigneten verfügbaren Flächen“.

Wo das sein könnte, was geeignet wäre, bleibt offen.


Dokumentation

Beschlussvorlage für den Ausschuss für Soziales, Wohnungswesen, Demografie und Gleichstellung von Frau und Mann

Entwurf für die „Strategie zur Unterbringung geflüchteter Menschen“


Sie finden diesen Artikel gut? Sie sind mit unserer Arbeit zufrieden? Dann können Sie uns gerne mit einem Einmalbeitrag unterstützen. Das Geld geht direkt in die journalistische Arbeit.

Oder Sie werden Mitglied im Freundeskreis, erhalten exklusive Vorteile und sichern das Bürgerportal nachhaltig.


Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

92

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. ZU
    Anno Nüm sagt: 19. Juni 2026 um 06:40

    1) ….Sie können gerne diese Meinung haben. Jedoch sollten Sie sich zurückhalten mit Ihren Äußerungen (Duckmäuser, Feiglinge)…..

    ….. und wie nennen Sie sich, der sich hinter einem Pseudonym versteckt? Und so ständig zu allen Themen meint, etwas sagen zu müssen. Wovor fürchten Sie sich?
    Vor lokalen shitstorm? Wäre das der Fall, dann würden Sie Ihre reichlichen Anmerkungen aber deutlich überbewerten.

    2) …Mir ist ein Kommentator unter Pseudonym lieber, ………. als jemand, der unter seinem Klarnamen rumpoltert.

    …… jetzt versuchen Sie einen auf “feine englische Art”zu machen, weil Ihnen zu meiner Kernaussage in Sachen anonymen Namen offensichtlich nichts mehr einfällt. Sehr bequem macht es sich der Herr auf diese Art, was aber nahezu typisch für Leute ist, die sich scheuen erkannt zu werden.

    Das war’s, erfreuen wir uns am guten Wetter. Und bleiben Sie gesund.

  2. ZU
    Redaktion sagt: 19. Juni 2026 um 07:30

    “Wir haben keinen einzigen Ihrer zahlreichen Kommentare verstümmelt.”

    Das habe ich auch nicht behauptet! Sondern ich habe Ihnen gesagt, das meine wiederholt an Sie abgesandten, gleichlautenden Infos bei Ihnen “verstümmpelt ”
    a n g e k o m m e n sind (was ich ja durch die Echtzeitverarbeitung sofort sehen könnte), und das dies möglicherweise auf einem Fehler im System zurückzuführen sein könnte! Das nur zur Richtigstellung.
    Davon unabhängig haben Sie aber auch mein Kompliment an alle Redaktionsmitglieder, für die sehr informative Berichterstattung für uns Bürger über lokale Dinge, sehen können. Die Aussage war nicht verstümmelt und gerne wiederhole sie hiermit.

  3. Als inzwischen viele Jahre christlich geprägtes Land haben wir natürlich die Verpflichtung, notleitenden Schutz und Hilfe zu gewähren. Von den Unternehmen im Bekanntenkreis höre ich, wie glücklich sie mit den zugewanderten MitarbeiterInnen sind. Immerhin sind inzwischen 85 % der 2015 zu uns Geflüchteten arbeitsfähigen Menschen in Arbeit. Neben Kriegen ist der Klimawandel der größte Treiber für Flüchtlingsströme. In dem Bereich müssen wir uns entschlossener engagieren. Das schafft Arbeitsplätze und bringt Technologieentwicklung. So wird vermieden, dass sich ganze Regionen auf den Weg (logischerweise in den Norden) machen müssen, weil ihr Land entweder verdorrt oder absäuft.

  4. Nach meiner gestern gemachten Anregung an die Redaktion zu Kommentaren mit Pseudonym-Namen:
    Meine Meinung: Leute, die sich hinter einem Pseudonym verstecken, sind Duckmäuser oder Feiglinge.
    Denn wer meint und so handelt, seine Ansicht zu einem Reizthema öffentlich kund zu tun, der sollte auch mit seinem Namen Flagge zeigen, dass er dahinter steht, was er sagt.
    Wer das nicht will, für den gibt es eine einfache Lösung: SCHWEIGEN.

    Anmerkung für die Redaktion: Ich hoffe, dass der Kommentar nicht wieder verstümmelt veröffentlicht wird.

    1. Hallo Herr Meinhardt, Sie können gerne diese Meinung haben. Jedoch sollten Sie sich zurückhalten mit Ihren Äußerungen (Duckmäuser, Feiglinge). Dann müssen Sie sich auch nicht ärgern, wenn die Redaktion Ihren Kommentar nicht vollständig veröffentlicht.
      Mir ist ein Kommentator unter Pseudonym lieber, der sachgerecht (gerne auch kritisch) aber höflich ist als jemand, der unter seinem Klarnamen rumpoltert.

    2. Wir haben keinen einzigen Ihrer zahlreichen Kommentare verstümmelt. Die von Ihnen mehrfach veröffentlichten identischen Kommentare löschen wir allerdings.

    3. Ich wäre da auch vorsichtig.
      Mein wirklicher Name lautet auch anders.
      Das ist die Folge aus meiner Richtigstellung vor Jahren im KSTA, der falsch über die steuerliche Absetzbarkeit von Versicherungsbeiträgen berichtet hatte.

      Die Folge war ein Telefonterror von zig Versicherungsvertretern, die diese Richtigstellung nicht gut fanden und ich flog aus den meisten Versicherungen unter fadenscheinigen Vorwänden raus.

      In der Zeitung entstand der Eindruck, alle Versicherungen seien in voller Höhe steuerlich absetzbar .

      Wer garantiert ihnen eigentlich, dass sie diese ” Ulla” nicht irgendwann einmal privat an der Backe haben und erstmal nicht mehr los werden ?

      1. Noch ein Nachtrag
        Mein Name war wohl bei den Versicherungen dann auf einer Art ” Liste”
        Es gabe so einige Probleme aber auch Versicherungen, die ich dann nicht mehr neu abgeschlossen habe,
        Hat viel Geld gespart

    4. So, jetzt muss ich doch mal antworten, weil ich kann mir Ihre Ego-Show echt nicht geben. Die Debatte wurde von vorn herein derailed. Es ging um ein kommunales Thema, genauer gesagt darum, wie die Unterbringung von Geflüchteten in Notunterkünften aussehen soll.
      Direkt wurde etwas, was gar nicht zur Debatte stand, nämlich Kriminalität diskutiert, dann, als darauf hingewiesen wurde, dass das eine Taktik der rechten ist, wurde sich darüber Echauffiert, dass man diesen Fakt ausspricht und hat dann noch weiter gedacht man müsste jetzt andere Leute mit diversen Strohmännern belästigen.

      Alles in allem eine diskurstechnische Dominanztechnik, die der Aussage “Leute sollen ihre Meinung sagen, schließlich dürfen sie es in diesem Land” einen mindestens bitteren Beigeschmack gibt, weil wenn man dann mal die Meinung sagt, wird von ihrer Seite direkt derailed, nur damit ihr Ego gepusht wird.
      Das sieht man daran, dass das ursprüngliche Thema nicht in einem Satz direkt angesprochen oder behandelt wurde. Es geht also ziemlich eindeutig nicht um Inhalte.

      So, und jetzt ziehe ich mich raus, und das würde ich auch anderen empfehlen, denn das rumgemackere hat keinen Mehrwert. Geht raus ins schöne Wetter.

    5. An den Kommentator, der unter dem Namen Manfred Meinhadt kommentiert. Man sollte im Netz seine Mitmenschen nicht mit Ausdrücken wie “Feiglinge” oder “Duckmäuse” abwerten. Das würde man Face to Face auch nicht machen. Tut man es doch, ob nun mit oder ohne Klarnamen, fällt das nur auf einen selbst zurück.

    6. Schweigen? Das könnte Ihnen zu pass kommen….vergessen Sie es!
      Wer sich hier mit Pseudonym äußert, hat seine/ihre Gründe. Die müssen Sie nicht verstehen. Aber respektieren sollten Sie es.
      Teilen Sie gerne Ihre Ansichten und Argumente zum Thema mit den Foristen anstatt sich im Kleinklein zu verlieren. Alles andere ist nicht Sinn stiftend.
      Ach ja…bevor ich es vergesse….ob mit oder ohne Pseudonym….was Nettikette ist, haben Sie schon mal gehört, oder?

    7. Herr Meinhardt, schauen Sie sich doch erst einmal ein wenig im Internet um und studieren die dort anzutreffenden vielfältigen Gepflogenheiten, ehe Sie Ihre Privatmeinung zum Gesetz erhoben sehen wollen. Die Gefahr ist sonst zu groß, dem Dunning-Kruger-Effekt anheimzufallen.

    8. @Herr Meinhardt, noch eine Info zu: “2. Ihre 1933 und 1936 geborenen Eltern waren 1945 gerade mal 12 bzw. 9 Jahre alt”

      Falls Sie hiermit die Wahrnehmungsfähigkeit meiner Mutter in Frage stellen wollten:
      Meine Mutter ist 3 Jahre älter als mein Vater.
      Also zum Zeitpunkt der beginnenden Nazi-Katastrophe ca. genau so alt wie Ihre bereits verständige Enkelin jetzt.

      Also erzählen Sie ihr besser die Wahrheit, oder eben lieber nichts.
      Denn diese/Ihre Selbstbeweihräucherung/Geschichte vom schrecklichen Wiederaufbau oder Trümmerfrauen in der Nachkriegszeit könnte später die ansonsten positive Erinnerung an Sie trüben.

  5. An: Ulla sagt: 18. Juni 2026 um 09:31

    @Herr Meinhardt
    “Wir leben Gott sei Dank in einem Land, in dem jeder seine Meinung sagen darf”…
    Das war aber nicht immer so und kann auch sehr schnell wieder umschlagen.
    Und wer in der Nachkriegszeit aufgewachsen ist (oder 1945 Kleinkind war) und sonst nichts Schlimmes erzählt bekam, mag das so locker wie Sie sehen.

    1. Es gibt keine nachvollziehbaren Gründe, dass Sie unter Pseudonym agieren und unter diesem Versteck zu allen Themen meinen, kommentieren zu müssen – siehe meine Erklärung an >Anno Nüm<.
    2. Ihre 1933 und 1936 geborenen Eltern waren 1945 gerade mal 12 bzw. 9 Jahre alt, 1950 also 17 und 14 Jahre.
    Meine Eltern sind Jahrgang 1911 und 1913, sie haben 1936 geheiratet und sind um Ihre Jugend betrogen worden, mehr als Kinder, so wie Ihre Eltern. Meine Mutter hatte eine Anzahl von Geschwistern, mehr als Finger an zwei Händen – alles Tanten und Onkel (einige davon "gefallen") – alles erwachsene Leute. Ja, was glauben Sie dann, was ich von denen gehört habe. Ich glaube, dass es mehr war, als was Sie (heute) ertragen könnten. Deshalb gebe ich Ihnen den Rat, sich in Wertungen zu Sachen vor und nach 1945 eher zurück zu halten, da haben Sie keine Ahnung von. Und die heimischen Trümmerwüsten haben Sie nie gesehen.
    In der Bewertung der neuen braunen Gefahr sind wir einer Meinung, das bekümmert mich ebenso wie es bei Ihnen ist.
    Das war's "Ulla" – ich werde auf keine Ihrer anonymen Eingaben mehr reagieren, sorry.

    Es handelt sich um ein Seneca (Epistulae morales 104, 3) zugeschriebenes Sprichwort, das die philosophische Grundhaltung der Stoa widerspiegelt. Es geht dabei um die Geisteshaltung (Stoische Ruhe): Die Furcht vor der Zukunft zeugt von Engstirnigkeit und mangelndem Vertrauen in die Gegenwart.Der Original-Wortlaut lautet meist:„Kleingeistig ist, der das Morgen fürchtet.“ (oder im lateinischen Original: „Misera est stultitia / angusta est animus, qui timet in crastinum.“)

    1. “Ich glaube, dass es mehr war, als was Sie (heute) ertragen könnten”
      Dann erzählen Sie doch besser, auch wenn es hart werden könnte, davon, als zu benennen, was die Nazis unter “mein erster Kanzler” Ihrer Meinung nach besser, schneller als heute gemacht haben.
      Ich kann vieles ertragen, nur Schweigen nicht.
      Und welche damaligen “Arbeitsleistungen” sie meinten, bleibt bislang auch unklar.
      Und wenn Sie von all den schrecklichen Dingen unter den Nazis nichts erzählen wollen oder nichts Weiteres zu erzählen wissen, sondern nur “insgeheim” der gleichen Meinung sein wollen wie ich, dann wäre m. M. nach SCHWEIGEN doch besser oder nicht?

    2. Nun ist man also bei lateinischen Sprichwörtern angekommen und auch die alten Griechen müssen herhalten. Stoisch erscheinen die unter dem Namen Manfred Meinhardt abgegeben Kommentare indes nicht. Da fällt mir eher spontan die Weisheit „wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben“ ein.

  6. An:
    Anno Nüm sagt: 18. Juni 2026 um 09:56

    Ich könnte ja Ihrem Argument etwas abgewinnen, wenn Sie sich zu einem Thema geäußert hätten, bei dem aus guten Gründen der Klarname nicht angezeigt ist. Aber Sie glauben ja, bei nahezu allen Themen Ihren Kommentar abgeben zu müssen! Da liegt es doch nahe anzunehmen, dass Sie sich hinter dem Pseudonym nur verstecken – und sich dabei noch in einer rechtlich abgesicherten Position fühlen, was der angeführten Link zu einem (1) OLG-Urteil deutlich macht. Aber das ist keine ständige Rechtsprechung, es gibt auch da andere OLG-Ansichten.
    Sorry, aber m.E. haben Sie keinen Mumm in den Knochen, sich zu erkennen zu geben, weil Sie dann u.U. von Ihrem Umfeld Gegenwind bekommen könnten. M.E. scheint es so, dass Sie lieber anonym als >Anno NümAnno NümRoss und Reiter< nennen soll, um etwas glaubhaft zu machen. Klingelt da etwas bei Ihnen?
    Natürlich steht es Ihnen frei, sich ob meiner Kritik an Ihrem Gehabe zu äußern, aber vielleicht denken Sie vorher einmal darüber nach, worüber ich Kritik geäußert habe.
    Eine Stellungnahme werde ich jedenfalls Ihnen gegenüber nicht mehr abgeben, egal was Sie tun oder schreiben.
    Nicht anonym: Gruß, Manfred Meinhardt

  7. An: Redaktion sagt:
    18. Juni 2026 um 10:12

    Sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerportal GL-Redaktion, ich gab Ihnen eine >AnregungKlarnamenspflicht) anders sieht, dann ist das Ihr gutes Recht als “Herr des Mediums”! Das kann ich uneingeschränkt akzeptieren.
    Es mag aus Ihrer Sicht sachlich so richtig sein, ob es aber Klug ist, das sollten nicht weiter zu diskutieren.
    Freundliche Grüße
    Manfred Meinhardt

  8. Herr Meinhardt, noch etwas.
    Die Familie meiner Mutter wohnte in Sichtweite des Konzentrationslagers Groß-rosen. Die konnten, wenn sie über den Speicher auf das Dach ihres Bauernhofes geklettert sind, sehen, wie Strafgefangene bzw. aus ihren Heimatländern verschleppte Männer dieses Lager bauen mussten. In den Folgejahren wimmelte das Dorf bzw. die Gegend nur so von fremdsprachigen, schlimm und armselig aussehenden Männern aus allen möglichen Ländern, mit denen keiner auch nur ein Wort wechseln durfte.

    Und natürlich haben die Nazis es, damals wie heute, auch geschafft, diese Fremden, die eigentlichen Opfer, bei der ortsansässigen Bevölkerung derart zu dämonisieren, sodass viele auch tatsächlich Angst vor denen bekamen.

    Und nach dem Krieg, wer konnte den Männern schon “hinter die Stirn schauen”, die irgendwann nach Hause zu ihrer Familie zurück kamen und die allerschlimmsten Gräuel begangen oder gesehen haben.

    Viele Frauen haben sich m.W. von ihren heimgekehrten Männern nach dem Krieg scheiden lassen.

  9. Hallo Redaktion, das möchte ich als neuer Leser Ihres Info-Portals einmal gesagt haben: Alle Redaktionsmitglieder leisten m.E. eine gute lokal orientierte Informationsarbeit für uns GL-Bürger. Danke dafür.

    Eine Anregung hätte ich für den Bereich “Kommentare”, der erfahrungsgemäß von einer Menge von Lesern bedient wird: Lassen Sie bitte zukünftig keine anonym abgefassten Wortmeldungen mehr zu, denn wie unschwer zu erkennen ist, wird die Plattform derzeit von anonymen Dauer-Kommentatoren belegt, die zu fast allen Themen es immer besser wissen oder dazu neigen, andere Meinungen in irgendeine Ecke zu schieben.
    Wir leben Gott sei Dank in einem Land, in dem jeder seine Meinung sagen darf – und kann, so er will. Und das sollte man pflegen; ein Jeder kann also “mit offenem Visier” einer Diskussion beitreten – und bei unterschiedlicher Sichtweise ist es das, was man Streitkultur nennt!
    Kommentare von Leuten, die sich hinter einem anonymen Namen verstecken, nicht erkannt werden wollen, also mit “herunter gelassenem Visier” agieren, deren Ansichten können nur Schall und Rauch sein! Denn Namenlose können nur flöten. Das zwar von einigen wenigen Namenlosen qualifiziert, aber Geflöte bleibt es dennoch.

    Denken Sie über meinen Vorschlag einmal nach, sehr geehrte Redaktion.

    1. @Herr Meinhardt
      “Wir leben Gott sei Dank in einem Land, in dem jeder seine Meinung sagen darf”

      Das war aber nicht immer so und kann auch sehr schnell wieder umschlagen.
      Und wer in der Nachkriegszeit aufgewachsen ist (oder 1945 Kleinkind war) und sonst nichts Schlimmes erzählt bekam, mag das so locker wie Sie sehen.

      Ich bitte Sie um Verständnis dafür, wenn ich selber u.a. hier nicht unter Klarnamen schreiben wollen.
      Die Gründe, dies lieber nicht zu tun, mögen unterschiedlich sein. Meiner ist, vermute ich, Folgenderweise begründet:

      Meinen Eltern, geb. 1933 + 1936, und ihren Geschwistern wurde stets eingeimpft, in der Schule oder woanders, bloß nicht darüber zu sprechen, was zu Hause am Küchentisch gesprochen oder was der Onkel gesagt hat, mit wem man sich nicht sehen lassen durfte oder gesprochen hat, wem man ein Kleidungsstück oder ein Butterbrot zugesteckt hat.
      Vieles Gesagte/Getane war strengstens verboten und wurde auf brutalste Weise bestraft.
      “Dann kommt die Gestapo und der Papa wird (als Volksschädling) verhaftet. Ihr wisst ja und habt gesehen, wie krank der Onkel Hans war, als man ihn endlich wieder entlassen hat”

      Ich würde daher behaupten, meine Eltern haben ihre schlimmen Erfahrungen und Ängste irgendwie an mich weitergegeben. Oder vererbt, wer weis das schon.

    2. Lieber Herr Meinhardt, über dieses Thema wird seit vielen Jahren immer wieder kontrovers diskutiert, auch in der Redaktion. Wir legen Wert auf ein möglichst breites und vielfältiges Meinungsbild und erkennen an, dass es im lokalen Umfeld einige Gründe geben kann, warum man nicht unter seinem vollen Namen kommentiert. Daher gilt hier keine Klarnamenpflicht. Wenn wir jedoch den Verdacht haben, dass jemand seine Identität gezielt verschleiern will, gehen wir dem nach.

  10. Ich frage mich, gibt es eigentlich, vergleichbar der NGO “Omas gegen Rechts”, etwas, ein Verein oder Organisation, in der sich die Herren für Demokratie einsetzen?
    Ich habe noch nichts dergleichen gehört. Das überlässt “man” wohl lieber den Frauen, ebenso wie viele “Männer” auch die Care-Arbeit lieber den Frauen überlassen?

    Die Herren bräuchten “ihre NGO” ja nicht unbedingt “OPAS gegen Rechts” zu nennen, sondern ihr vielleicht einen etwas martialischer klingenden Namen wie “MÄNNER gegen Rechts” verleihen.

    Die würden von vielen Männern/Politikern (junge, mittelalte und alte) sicher ernster genommen werden und respektvoller behandelt werden als das üblicherweise Frauen gegenüber passiert.

    Und zu “MÄNNERN” würden viele andere Männer sich vermutlich eher hingezogen fühlen, öffentlich Sympathie äußern können bzw. als zugehörig outen wollen als zu “Omas gegen Rechts”.

    1. Ja gibt es!
      Da es sich allerdings bei dem Pseudonym ” Ulla” für mich um einen sogenannten Forum-Troll handelt gebe ich keine weiteren Erläuterungen und werde dieses Pseudonym ignorieren.
      Alleine dieser Beitrag ist schon viel zu viel Aufmerksamkeit für ” Ulla”

      1. Hallo Herr Sobotta,
        sie werfen Ulla vor als Forum-Troll unterwegs zu sein. Benutzen aber selber ein Pseudonym. Für mich ist das dann auch trollig, egal ob man nur einen Vornamen oder einen vollständigen Namen als Pseudonym verwendet. Vielleicht ist der Vorname näher an der Realität wie ihr Name. Bevor sie meinen Namen als Trollnamen abtun, der ist nun wirklich nah an der Realität. Es kommt halt auf die Schreibweise an.

  11. .ein wenig themenfern – und doch auch sehr nah.
    UND
    dient evtl. der
    BeFRIEDung
    der teils erhitzten Gemüter hier

    –>>Andenken an ..s.u.
    ->
    Liebe Freunde,

    hiermit möchten meine Künstlerkollegen und ich Sie zum folgenden besonderen Konzert herzlich einladen – am Sonntag, den 28. Juni um 17 Uhr im Rathaus Bensberg:

    “Als die alten Zeiten für immer vergingen…” – Kammerkonzert mit Werken von E. W. Korngold & H. Gal zum Andenken an den 1. Weltkrieg

    Zum Jahrestag des Attentats von Sarajevo, das in den verheerenden Ersten Weltkrieg mündete, lädt die Internationale Erich Wolfgang Korngold Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro und der VHS Bergisch Gladbach zu einem kammermusikalischen Konzert mit Werken von Erich Wolfgang Korngold und Hans Gal ein. Diese Komponisten, geboren in Österreich-Ungarn kurz vor der Jahrhundertwende 1900, erlebten den Krieg mit und schufen nach einem Ende einige besondere Kompositionen für den damals berühmten österreichischen Pianisten-Virtuosen Paul Wittgenstein, der seinen rechten Arm an der Front verloren hat. Diese Werke werden im Konzert also erklingen: Das Quartett für Violine, Bratsche, Cello und Klavier (linke Hand alleine) von Hans Gal sowie die Suite für zwei Violinen, Cello und Klavier (ebenso nur einhändig) von Erich Wolfgang Korngold. Als Musiker wirken Solistinnen und Solisten des Beethoven Orchesters Bonn und des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach mit. Den linkshändigen Klavierpart übernimmt Pianist und Dirigent Roman Salyutov.

    Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

    Auf Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!

    Herzliche Grüße
    Ihr Roman Salyutov

    ;-)
    wir hören uns &
    wir sehen uns beim hören

  12. An Herrn Havelmann:

    Lassen Sie sich nicht von den Kommentaren der Damen/Herren T.Mellenthin, NieWiederIstHeute, Sebastian oder von der Dauerkommentarin in “allen Belangen”, uns >Ulla< beeindrucken.

    Sie haben die Situation sachlich richtig beschrieben, man braucht sich ja nur die im Internet leicht aufzurufenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes, Bereich Migration und Integration Schutzsuchende nach Schutzstatus, Ersteinreisejahr und Herkunftsländern – Stand 31.12.2025 – ansehen. Jedem der volkswirtschaftlich Ahnung hat, muss bei den Zahlen schon jetzt Angst und Bange sein – und was da noch – nach der gegenwärtigen geopolitischen Lage, an Flüchtlingsströmen auf uns zukommt – bekommen wir als Nation wahrscheinlich ohne nicht mehr gestemmt; innere Unruhen sind vorprogrammiert.

    Nicht zu Unrecht werden viele unserer steuerzahlenden Landsleute, vor allem aber solche mit niedrigen Einkommen und Rentner (von Arbeitslosen oder Bürgergeldempfänger ganz zu schweigen) sich fragen – das sind die nach Ulla's Sprachgebrauch "reinweißen deutschen Volkskörper"- wieso sie angedachte soziale Kürzungen oder Abstriche an Leistungen hinnehmen sollen. Zumal unsere wirtschaftliche Konjunktur auf Talfahrt ist – die guten Zeiten sind vorbei und kommen bei der weltweiten Konkurrenz auch nicht mehr wieder.

    Und das alles hat mit Ausländerfeindlichkeit nichts zu tun und da braucht man nicht immer wieder als Schreckgespenst die AFD (eine m.E. nicht wählbare Partei, siehe Höcke und Konsorten – das betone ich ausdrücklich!) oder eine sonstige rechte Ecke anzuführen, das wäre auch so das Volksempfinden, wenn es gar keine AFD gäbe!

    Natürlich bricht es einem fast das Herz, wenn man Bildern von Frauen mit Kindern sieht, wie sie in Krisengebieten dieser Welt hausen, mit oder ohne die Männer/Väter. Realistisch gesehen, können wir aber nicht Allen helfen und nicht die Welt retten.

    Ob man es wahrhaben will oder nicht, wir haben eine globale Völkerwanderung! Und bei den Völkerwanderungen der Vergangenheit gab es, wie man weiß, auch immer Verlierer. Und das wird auch diesmal so sein – und ich höre schon den Aufschrei der anderen Gutmenschen, ob meiner These. Ich werde mich dazu aber nicht äußern.

    Der Traum von einer friedlichen, völkerverbindenden Gesellschaft ist endgültig ausgeträumt, vor allen durch die Aktivitäten der Herren Putin, Trump, aber auch oder insbesondere durch den Kriegsverbrecher Herrn Netanjahu, der mit seinem Minister-Kumpel Herrn Katz ganz Palästina/Gaza und +/- 80.000 Palästinenser auf dem Gewissen hat, (…) und deshalb (es komme mir keiner mehr mit der nur von Frau Merkel und anderen Verblendeten erklärten Staatsräson zu Israel, zu der es Gott sei Dank recht still geworden ist, angesichts der Verbrechen der Regierung Israels).
    Und wem diese Aussage nicht gefällt: Das ist keine Antisemitische Äußerung! Ich habe Mitte 1990er Jahren, also in den Anfängen des deutschen, in Köln lebenden Künstler Gunter Demnig, schon einen Stolperstein finanziert und stehe als Überlebender des NS-Systems zu unserer deutschen Verantwortung für die Verbrechen, die im Namen unserer Nation geschehen sind. Ich habe das gefühlte 65-70 Jahre durchlebt und immer noch.

    Gruß – auch an alle anderen peripher Angesprochenen
    Manfred Meinhardt

    1. Gerade wer die AfD ausdrücklich für nicht wählbar hält, sollte seine Worte und Formulierungen sehr genau wählen. Denn sonst trägt er dazu bei, die AfD stark zu machen.
      Wenn jemand das Vokabular der AfD übernimmt, wird er logischerweise als rechts/rassistisch usw. wahrgenommen.
      Das wurde hier so schon mehrfach erläutert, aber offensichtlich von einigen nicht verstanden. Lieber richtet man sich in der Opferrolle des zu Unrecht in die rechte Ecke Gestellten ein.

  13. Es ist schon schade, dass man sofort in eine rechte Ecke gestellt wird, wenn man nicht der fast unreflektierten, fast romantischen Meinung der Gutmenschen folgt, die der These der ehemaligen Kanzlerin folgen, die die heute lieber nicht äußern würde. Wer will denn auf sich nehmen, der gängigen Praxis zu folgen, dass finanzielle Forderungen und Probleme der EU zunächst mal von Deutschland befriedigt werden und dann sehen wir mal weiter. Selbst im nun unter anderer Politik stehenden Ungarn lehnt der neue Staatsführer ab, sich größere Zahlen von Flüchtlingen anzutun. Die nordischen Länder machen das schon länger.

    1. Sie sprechen von “Gutmenschen”, pöbeln offensichtlich ohne Kenntnisse des EU-Haushalts darüber, dass die anderen EU Staaten Deutschland ausnutzen, unterstellen Geflüchteten, sie würden in großer Zahl nur “unser” soziales Netz ausnutzen, seien gewaltbereit und würden Mädchen und Frauen belästigen. Zu dem noch ihr an anderer häufig dokumentierter fast schon pathologischer Hass auf Radfahrende und den Grünen Beigeordneten.

      Vielleicht versuchen Sie mal zu reflektieren, warum andere den Eindruck gewinnen könnten, Sie wären “in der rechten Ecke”.

    2. Herr Havermann, von dieser Grossfamilie, an der sich die Ordnungsbehörden die Zähne ausgebissen haben, habe ich und bestimmt alle/viele andere auch gelesen. Und von der gleichen Sorte gibt es vielleicht auch noch die ein oder andere.

      Aber Sie müssten sich doch darüber im klaren sein, dass Sie, wenn auch vielleicht unbeabsichtigt, nur der AfD in die Hände spielen, wenn Sie hier deren Lieblingsthema bespielen vom kriminell seienden oder gewordenen und sozialschmarotzenden Ausländer, als wäre das deren allgemeines Natürell.

      Sie bestärken diese Leute doch in ihrer Glaubwürdigkeit, wenn sie dasselbe so ungefiltert weitererzählen, wie die das ständig tun, deren Bestreben es ist, den ursprünglichen reinweissen “deutschen Volkskörper” wiederherzustellen.

      Mir kommt der Angstschweiss, wenn ich Sätze höre “die haben hier alle nichts zu suchen” oder die Remigrationsfantastereien dieser Völkisch denkenden. Das kann doch nur mit Gewalttätigkeiten einhergehen, sollten die hier irgendwann glauben, Sie hätten die überwiegende Mehrheit irgendwie hinter sich versammelt.

    3. Lieber Herr Havermann,
      niemand stellt Sie in eine rechte Ecke, weil Sie Ihre Meinung hier frei äußern. Sie müssen aber damit rechnen, dass man auf Ihre Aussagen entsprechend reagiert.
      Sie stellen nun Behauptungen auf, die man ihrerseits wieder als unreflektiert bezeichnen könnte:
      1. kritisiert man Ihre bisherigen Aussagen, dann folgt man also einer “These unserer ehemaligen Kanzlerin”. Welche das ganz genau sein soll, erläutern Sie aber nicht. Werden Sie doch mal genauer! Mit Ihrer (abfälligen) Bemerkung zu sogenannten Gutmenschen begeben Sie sich leider schon wieder in die von Ihnen gefürchtete Ecke.
      2. “Deutschland ‘befriedigt’ die finanziellen Forderungen und Probleme der EU.” Bevor Sie solche Thesen (die übrigens jeglicher Grundlage entbehren) in den Raum stellen, machen Sie sich doch mal über die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge in der Europäischen Union schlau und Sie werden erkennen, dass Deutschland als exportorientiertes Land wesentlich stärker von der EU profitiert, als es Mittel für den EU-Haushalt zur Verfügung stellt.
      Der einzige Punkt, über den es sich wirklich zu diskutieren lohnt, ist die Verteilung von Flüchltlingen, die in die EU kommen, zwischen den einzelnen Staaten der EU. Wenn Sie die Medien aufmerksam studieren, werden Sie sehen, dass die EU dieses Thema (just seit heute) unter anderem angeht.
      Mit pauschaler Ablehnung und Verurteilung von Menschen wird man das Thema aber weder wegdiskutieren noch lösen können. Sie unterstützen (willentlich oder nicht) durch solche Aussage nur die Partei, die sich selbst als Alternative (für was auch immer) bezeichnet. Wollen Sie das?

    4. Sehr geehrter Rolf Havermann, mit Sätzen wie “sich größere Zahlen von Flüchtlingen anzutun” stellen Sie sich ohne Zutun anderer in die rechte Ecke.

    5. Ich stelle Sie nicht in irgendeine Ecke. Sie sind in dieser Ecke. Der neue “Staatsführer” in Ungarn, den sie erwähnen ist überigens auch kein Linker.

      Sie bringen einfach auch keine sinnvollen Argumente. Man kann sich ja gerne darüber austauschen, wie man mit Migration sinnvollerweise umgehen soll und wie eine Gesellschaft aussehen soll, in die man sich integrieren soll (nicht nur als geflüchtete Person, sondern auch als z.B queere Person oder als Frau). Fragen scheinen sie aber nicht zu interessieren, denn sie haben ja schon alle Antworten.

      In anderen Worten: Mimimi, hören sie damit auf, sich über Grenzen der Debatte zu beschweren, die SIE selbst gesetzt haben.

      BTW: Danke für das Kompliment, bin gerne ein “Gutmensch”.

    6. Da muss ich Herrn Havermann recht geben. Es gibt hier so einige Kommentatoren, die jeden Kommentar falsch verstehen wollen, um einen anderen Menschen flugs in die rechte Ecke zu stellen.

      Nicht wahr @ Ulla oder sind ihre Kommentare bei der Feuerwache schon vergessen.

      Solange wir nicht unterscheiden zwischen Kriegsflüchtlingen, die unsere Hilfe benötigen und Sozialflüchtlingen die unsere Sozialsysteme unterwandern oder teilweise ihren Lebensunterhalt mit krimineller Energie finanzieren, solange wird eine AFD erstarken.

      Ich selber durfte auch kürzlich eine Gruppe von ca 50 jungen Halbstarken, der Sprache nach aus den Balkanländern bewundern , die sich ganz schnell in Köln auf der Hohe Strasse um die Mittagszeit “Respekt” verschafften.

      In dem Alter war ich um die Mittagszeit arbeiten.

      Mir selber würden eher die Finger abfallen als bei der AFD mein Kreuz zu machen.

      Aber inzwischen outen sich immer mehr Menschen auch aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis die die Nase voll haben von den kriminellen Banden, Clans und hilflos den Politikern zuhören, wenn diese die Polizei beschimpfen, weil die Kriminelle als “Nafris” bezeichnet hat.

      1. @Herr Sobotta, ich weiß natürlich nicht, ob Sie überhaupt in der Lage sind, auf Anhieb die Sprachen “rumänisch” oder “bulgarisch” oder gar “ungarisch” usw. eindeutig ausmachen zu können.
        Wenn nicht, könnten die “ca 50 jungen Halbstarken, der Sprache nach aus den Balkanländern”, die sich “Respekt” verschafft oder beschwert haben, aus einem unserer EU-Mitgliedstaaten stammen, die hier ebensolche Bürgerrechte haben, wie zum Beispiel deutsche Feiernde auf ihrer Lieblingsinsel “Malle”.

        Und wenn das Ertragen fremdländischer Sprachen oder fremdländisches Aussehen für die Polizei oder Bürger bereits ausreichend Anlass ist, sich aufzuregen oder diese Bürger als Nafris zu beschimpfen, dann weiß ich auch keine Lösung für Sie.

      2. Hallo Herr Sobotta,
        der Ton macht die Musik und wenn jemand eine diskussionswürdige Formulierung verwendet, darf man sich nicht wundern, wenn man in einer bestimmten Ecke landet.
        Herr Meinhardt, hat am 28.05. folgenden Satz verwendet:

        “Aber diese Leute haben in gleichem Zeitraum nahezu komplett Europa erobert mit Arbeitsleistungen in allen Bereichen, wogegen Feuerwachen oder Opernsanierungen noch weniger als Peanuts sind!!”
        Was ist an dem Satz nicht oder falsch zu verstehen ? In welchen Kontext wird hier die Arbeitsleistung gestellt? Warum wird die Eroberung halb Europas in den Fokus gestellt? Der Satz hat mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg inhaltlich nichts zu tun. Es fehlt hier jeglicher Zusammenhang dazu. Wenn man es nicht so meint, sollte man es auch verständlich formulieren. Andernfalls muss man mit Kritik rechnen.

      3. @Ulla: Nur ganz am Rande: Rumänisch oder Ungarisch zu erkennen, ist nun wirklich keine Kunst, denn diese Sprachen sind markant und unterscheiden sich sehr deutlich. Und selbst wenn die jungen Leute Bulgarisch und nicht Serbokroatisch gesprochen haben (die Unterscheidung ist ein wenig kniffliger), heißt das ja nicht, dass sie sich als EU-Bürger nicht vernünftig benehmen sollten.

      4. @”sich als EU-Bürger nicht vernünftig benehmen sollten.”
        Was soll das den heißen?
        Klar, wer einen Aufreger braucht/haben will und Menschen beim “Nicht-Arbeiten” betrachten will, der geht am besten auf die Höhe Straße o.ä.

        p.s: haben Sie bereits einmal einer italienischen Familie/ Gruppe bei einer ganz normalen Unterhaltung/Diskussion zugehört? Das geht oft mit einer Lautstärke/Temprament von statten, dass einem die Ohren abfallen.

      5. „Was soll das den heißen?“ – Denken Sie mal darüber nach, vielleicht kommen Sie drauf.

    7. @Herr Sobotta, Fakt ist, die federführenden Politiker haben unser Sozialsystem falsch gemanagt, u.a. ist die Pflegeversicherung pleite, die Kommunen müssen nun als Ausfallbürgen herhalten.
      Und die angeblich “sozialschmarotzenden” Flüchtlinge werden von gewissen Parteien nun als Schuldige an den Pranger gestellt.
      Ich wiederhole gerne noch einmal:
      2014 mussten die Kommunen 3,5 Milliarden, in 2024 bereits 5,3 Milliarden für zu pflegende über die Sozialämter finanzieren.
      Und dabei ist der dicke, überwältigende “demografische” Bauch noch längst nicht an der Tür der Alten- und Pflegeeinrichtungen angekommen und hängt noch in der Warteschleife.

  14. Tolle Zeiten, sei Realist wie Herr Havermann und sofort kommst du aus der rechten Ecke. O tempora, o mores !

    1. So einfach ist es nicht lieber Earl. Konkrete!!! Mißstände anzusprechen und zu beanstanden ist vollkommen in Ordnung. Keine Toleranz gegenüber Kriminellen! Da sind sich die Meisten wohl einig.

      Wenn es dann aber über Aussagen wie “bei Weitem kein Einzelfall” oder beleglose Pauschalisierungen wie “wie viele….würden wir die Zahl kennen” in Richtung Generalverdacht gegenüber einer bestimmten sozialen Gruppe geht, wird es perfide.

      Würde es einen selbst betreffen, würde man wahrscheinlich kontern “wie kommst Du darauf? Hast Du dafür konkrete Belege?” Aber, wenn es schon mal ausgesprochen ist, dann wird es auch schnell zur gefühlten Realität.

      Da Sie ein Freund von Zitaten sind, mag ich eines von Wilhelm Busch beisteuern: “wehe, wenn ich an das Ende denke”.

  15. All die humanitären Kommentare hier haben z.T. ihre Berechtigung. Aber jeder, der kritikfrei Flüchtlinge geradezu anlocken wollen, sollte mal mit Mädchen, Frauen und auch Männern reden, die von Einzelnen oder ganzen Pulks angegangen wurden (siehe ehemals Karneval) und nicht nur dort, bis die Polizei besser durchgegriffen hat. Oder das Treiben dieser Großfamilie, von der jetzt 2 Männer zu über 10 Jahren Haft verurteilt wurden. Das hat Jahr gedauert, obwohl die Behörden das Treiben kannten. Ein eklatanter Fall von Wegsehen, wie er nicht vorkommen darf und natürlich bei Weitem kein Einzelfall.

    Natürlich hat die überwiegende Zahl der Flüchtlinge das Recht und wir die Pflicht, Hilfe zu bekommen bzw. zu geben. Aber wer will verlässlich hinter die Stirn von Flüchtlingen sehen können, ob sie gewaltbereit sind oder nicht. Wie viele dieser Flüchtlinge bereit sind, das engmaschige deutsche Sozialnetz auszunutzen, würde und entsetzen, würden wir die Zahl kennen.

    1. Wild. An Karneval habe ich tatsächlich beobachtet, dass MÄNNER Frauen und Mädchen angegangen haben, auf Flüchtlinge habe ich nicht besonders geachtet (vielleicht auch, weil ich einfach grundsätzlich wenig Kontakt zu Geflüchteten habe).

      Außerdem werden Geflüchtete nicht “geradezu angelockt”. Das ist eine komplette Misdarstellung von Flucht.

      Hör halt einfach auf, rechte Narrative von “den Sozialschmarotzern” nachzuplappern, das ist einfach unfassbar unsolidarisch, angesichts dessen, dass Geflüchtete meist noch immer in Notsituationen leben. Tatsächlich sind die Menschen, die die Gesellschaft am meisten kosten die reichesten, einfach dadurch, wie unser System numal funktioniert.

      Aber gut, davon will wohl ein Mensch in einer rechten Echokammer nichts wissen

      1. Und ich war ein einziges Mal in Köln (nie wieder) da hat mich einer an der Schulter gepackt, umgedreht und einfach geküsst, diese Fahne, ekelhaft war das.

      2. Danke …. Sie nennen es beim Namen. Dieser ewige Whataboutismus “natürlich…. und grundsätzlich….ABER!!!….wir wären entsetzt, würden wir nur die Zahl kennen”.
        Ja, es gibt kriminelle Menschen in unserem Land! Prozentual gesehen lassen sich vermutlich nur wenige Unterschiede machen, ob hochgelobter Biodeutscher (was soll das eigentlich sein?…..schon mal was von Völkerwanderung in der Geschichte gelesen?) oder migrierter Mensch. Und ja, dafür haben wir Gesetze, an die sich bitte alle zu halten haben. Und, wenn nicht, muss eine unabhängige Justiz dafür sorgen, dass Verstöße geahndet werden.
        Kümmert Euch ohne Ausnahme bitte darum und lasst das rechte Gedankengut auf dem Müllhaufen der Geschichte. Haben wir denn nichts gelernt in den letzten 80-90 Jahren?

      3. Erstaunlich, wie schnell Männer, die sich sonst nicht sonderlich für Frauenrechte interessieren, den Schutz “unserer (!) Frauen und Mädchen” fordern, wenn gegen Geflüchtete Stimmung gemacht werden soll. Deutet auf ein patriarchalisches Frauenbild hin. :(

  16. Diesen Ansatz der Stadtverwaltung, das Ganze strategisch anzugehen und einen Beschluss anzustreben, durch den sich bei Bedarf mit geringerem bürokratischen Aufwand einigermaßen schnell Plätze schaffen lassen, finde ich hervorragend. Auch wenn das Unterbringungskonzept noch nicht alles komplett abdeckt, sind doch einige Pflöcke eingeschlagen, und die Kosten dürften sich so auch besser kalkulieren lassen.
    Und zu dem ganzen sonstigen Gerede, das bei Themen wie Hilfe für Geflüchtete immer kommt : “Mitkommentator” hat hier alles Wesentliche geschrieben”.

  17. ich finde es super, dass Bergisch Gladbach sich nicht drückt und wir Menschen Schutz beiten, so wie es unser Grundgesetz will. Wir sind ein Land der Menschenrechte. Alle Menschen haben Würde und brauchen Schutz, wenn sie fliehen müssen! Danke :)

    1. “Alle Menschen
      haben Würde, brauchen Schutz” _
      liest sich total schön, stimme vom Grundgedanken zu,
      aber,
      ich stelle mal (extra provokant) eine Frage:
      Haben wir Menschen, alle, in unserem Land Würde, leben wir alle hier im Schutz,
      werden von unserer Stadt geschützt, von unserem Land
      ?
      Leben hier alle, in diesem unserem Land geborene Menschen in Würde und erhalten Schutz?

      eine wirklich ehrliche Antwort, ein offener Blick, für die Zustände in denen wir ‘akzeptieren’, hinnehmen wie Menschen hier ‘leben’.

      Dankeschön

      1. @Mia – auch ich finde es schlimm, wie manche Menschen in Deutschland leben (müssen). Dann sollten wir auch etwas dafür tun, daß es denen besser geht. Und nicht nur, wenn es gerade paßt, eine Gruppe gegen eine andere ausspielen. Mensch ist Mensch. M. M. ist genug Geld in unserem Land vorhanden, es sollte nur anders und gerechter verteilt werden.

      2. Man sollte das mal ins Verhältnis setzen: Den Menschen, die hierzulande unter der Armutsgrenze leben, geht es natürlich relativ schlecht. Aber verglichen mit dem, was eine Zahl von Menschen, die hoch in die dreistelligen Millionen geht, weltweit haben, geht es allen hervorragend.

        Und natürlich kostet Migration Geld. Aber musste nicht irgendwann die Rechnung dafür kommen, dass wir es uns Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhundert lang auf Kosten anderer Weltregionen haben gutgehen lassen?

        Es wird gerne von den Privilegien der Superreichen gesprochen und davon, dass man sie an der Finanzierung der Bedürfnisse aller anderen stärker beteiligen sollte – aber im Weltmaßstab gehören wir alle gemeinsam mit den anderen Industrienationen zu den Superreichen. Denken Sie mal darüber nach.

  18. Alle Gazetten melden rückläufige Flüchtlingszahlen und Bergisch muss Vorsorge für die Zukunft treffen? Das passt irgendwie nicht.

  19. Auch wenn jedes Einzelschicksal von Geflüchteten als solches Unterstützung und Hilfe unter humanitären Aspekten rechtfertigen würde, ist klar zu erkennen, dass Deutschland alleine die Welt nicht retten kann, sondern droht, selbst daran unterzugehen. Statt die Zahl zu reduzieren, sollen nun weitere Plätze und Unterkünfte ausgebaut werden.

    Wann lernt die Politik endlich, sich den Fakten zu stellen? Was machen die anderen EU-Länder? Bei uns ist kein Geld mehr da, um die Ersatzinvestitionen und Reparaturen der Infrastrukur bezahlen zu können. Der Staatsapparat weitet sich ohne weitere Hemmungen aus. Diese Politik ist in Deutschland und Bergisch Gladbach nicht mehr zu bezahlen!!!! Sie führt alle in den Abgrund und dann haben die Flüchtlinge davon auch nichts mehr.

    1. Ihre Ausgangsbehauptung, dass weitere Plätze gebaut werden sollen, ist nicht richtig. Die Stadt beabsichtigt, den Wegfall von Plätzen durch neue auszugleichen, die Gesamtzahl würde damit bis 2030 auf dem aktuellen Stand gehalten.

      Zudem handelt es sich um einen Vorschlag der Verwaltung. „Die Politik“ (also die Fraktionen im Stadtrat) haben darüber bislang noch nicht einmal beraten.

      1. Aber der Kern der Sorge des ursprünglichen Verfassers wird nicht angesprochen. Die Kosten. Warum schließen wir ein gut funktionierendes Wohnheim und investieren Geld, das wir nicht haben, in den Bau eines neuen? Weil die Baugenehmigungen abgelaufen sind? Wer entscheidet darüber?

      2. Wir wollen hier nicht diskutieren, sondern die Fakten liefern. Ob das Projekt sinnvoll und die Kosten tragbar sind, darüber muss der Stadtrat entscheiden.

        Die Containeranlagen müssen zurückgebaut werden, weil die Baugenehmigungen abgelaufen sind, das steht ja auch im Text. Sie beruhen auf Ausnahmegenehmigungen, die befristet sind. Die Regeln hat der Gesetzgeber gesetzt, also Landtag und Bundestag.

    2. Herr Putzmann, sie haben meine Erwartungen erfüllt. Nach der Veröffentlichung des Artikels war mit einem solchen Kommentar zu rechnen. Das war nur eine Frage der Zeit.
      Es geht im Artikel um den Ersatz von mittelfristig wegfallenden Unterkünftsplätzen.

    3. Unterschiedle Meinungen und auch persönliche Wahrnehmungen jederzeit, aus meiner Sicht bringt uns das vollständige Lösen von Fakten und Panikmache aber nicht weiter.

      Weder Deutschland noch Bergisch Gladbach gehen gen Abgrund, der Umgang mit Geflüchteten ganz sicher nicht unsere größten Herausforderungen. Die Menschen dahinter können in der Regel sowieso gar nichts für ihr Leid.

      Und Deutschland leistet weder weltweit einen übermäßigen Beitrag zur Geflüchtetenhilfe noch versucht die aktuelle Außenpolitik die Welt zu retten, ganz im Gegenteil. Ob das langfristig clever ist, wie viel Einfluss die deutsche Politik überhaupt auf Fluchtbewegung auslösende Ereignisse von Kriegen über Klimafolgen hat, andere Diskussion.

      Zu allem gibt es viele seriöse Quellen, Zahlen und Expertise und natürlich nicht immer einfache Antworten. Für den Erfolg des zugespitzt beschriebenen Ansatzes alle Geflüchtete raus und alles inklusive der Finanzen wird besser, gibt es meines Wissens nach aber gar keine Anhaltspunkte.

      1. Deutschland geht vermutlich nicht gen Abgrund. Dennoch sind die Kosten für die (notwendige!) Flüchtlingshilfe nicht von der Hand zu weisen. Gerade in den letzten Wochen gibt es ständig neue Schlagzeilen, in welchen Bereichen wie gekürzt werden soll und diese angedachten Reformen, gerade im sozialen Bereich, sind nichts anderes als Leistungskürzungen.

        Das betrifft natürlich die Bundespolitik, aber auch Bergisch Gladbach. Sollte z.B. die Pflegereform so umgesetzt werden, wie der jetzige Entwurf vorsieht, würden dadurch viele Menschen wirklich in Not geraten und nicht mehr zuhause pflegen können. Wenn mehr Menschen in Pflegeheimen gepflegt werden, wird es dort mehr Sozialhilfefälle geben. Derzeit liegt der Eigenanteil für einen Pflegeheimplatz in Pflegegrad 2 in Bergisch Gladbach bei rund 4250 Euro im Doppelzimmer bzw. rund 4550 Euro im Einzelzimmer.

        Kosten, die sehr viele Menschen nicht aufbringen können. In diesen Fällen springt dann die Sozialhilfe ein, die wiederum unsere Stadtkasse belastet.

        Ich finde es eher fraglich, dass Kosten für neue Plätze für Flüchtlinge entstehen, weil “irgendwelche Regularien” festlegen, dass die Flüchtlingsunterkünfte, die mit viel Geld aufgebaut wurden, nach einem bestimmten Zeitraum nicht mehr betrieben werden dürfen. Das ist für mich Geld- und Ressourcenverschwendung.

      2. @Ulla – Nun übernehmen Sie schon Formulierungen (“auf den Zug aufspringen”) und drehen es in Ihre gewünschte Richtung? – – – @Mika “Sie sollten meine Texte besser lesen und verstehen”Hoppla, und auf welchen/wessen Zug springen Sie denn da auf?“ – – – –
        Ganz einfach, Sie haben folgendes unterstellt: “Mika hat aber nicht das Problem einer heutigen jungen Familie, sondern er ist ein bereits älterer, Pflegebedürftiger, der zum Sozialhilfeempfänger zu werden droht, weil er all sein im Leben verdientes Geld für Vergnügen welcher Art auch immer (teure Autos?, Reisen? o.A.) ausgegeben hat, so wie ich ihn verstanden habe. Und nun hat er Angst, zum Sozialfall u werden, und das wird bzw. ist für uns alle ein Problem.”
        Darauf bezog ich mich. Ich habe keine Ahnung, wie Sie auf all das kommen, derartige Aussagen habe ich nicht getroffen und Sie entsprechen nicht der Wahrheit. Richtig, Sie haben es falsch verstanden, das ist irritierend weil man derartiges aus meinen vorherigen Texten nicht herauslesen kann.
        “man hat sein ganzes verdientes Geld selbst und Gedankenlos für kurze Vergnügungen ausgegeben nach dem Motto, man ist ja nur einmal Jung”.
        Richtig, so handeln viele Menschen und auch wenn Ihnen das nicht gefällt, so ist es doch völlig legitim, wenn Menschen das Geld, das Sie verdienen, tatsächlich ausgeben. Für Sie sind das gedankenlose kurze Vergnügen, für andere ist es Leben, Miteinander, Genießen, Erinnerungen schaffen, Erholung finden, Freude an etwas haben und Lebensqualität. Nach wie vor, ich erklärte es schon mehrfach, geht es hier nicht um spätere Sozialhilfeempfänger. Ich nahm als Beispiel, dass diese ansteigen werden, falls die Pflegereform so durchgesetzt wird. Das wird dann auch die Stadtkasse belasten. Es war nur ein Beispiel, dass die Städte immer mehr Kosten tragen müssen, auch die Kosten für Flüchtlinge reißen ein tiefes Loch im Millionenbereich in die Kasse. Insofern ist es für mich unverständlich, dass man als Stadt, Gemeinde oder Land die Vorgaben (Nutzungsdauer xy Jahre) einfach akzeptiert, etwas einstampft, was existiert, funktioniert und Millionen gekostet hat und es dann irgendwo wieder in ähnlicher Form aufbaut, was wieder Millionen kosten wird. Darum ging es – immer mehr Kosten für die Stadt (beispielhaft Pflege/Sozialhilfe) – da sollte man nicht alles abnicken mit “machen wir” sondern eher im Sinne aller Bürger diese unnötigen Kosten (über 300 neue Plätze) vermeiden und sich gegen unsinnige Auflagen wehren.

      3. Mika, ““auf den Zug aufspringen” ist eine ganz normale, häufige und gebräuchliche Redewendung, die braucht man nicht abkupfern.

        Und ich wünsche mir, dass die bei uns angekommenen oder evtl. noch ankommenden Flüchtlinge, das vorfinden, was Sie alles aufzählten (und was sie vielleicht noch nie vorher hatten) in ein “besseres Leben” starten werden als das dortige, wo sie herkommen und hier “Erholung finden” “Freude an etwas haben” und eine angemessene, anständige Erst-Unterkunft bekommen, so als freundliche Geste.
        Genau das, was Sie Sich, oh pardon, “viele andere” auch gegönnt haben.

        “so ist es doch völlig legitim, wenn Menschen das Geld, das Sie verdienen, tatsächlich ausgeben.”
        Das Geld, was im Falle einer Pflege-Bedürftigkeit die Allgemeinheit zuzahlen muss, ist aber, mal salopp gesagt, kein Geld, dass sie verdient haben. Das ist sozusagen “Bürgergeld”, nur VIEL höher und im Nachhinein.

      4. @Ulla Die “Diskussion” mit Ihnen ist höchst amüsant und ich freue mich auf jeden weiteren Beitrag von Ihnen!
        “Und ich wünsche mir, dass die bei uns angekommenen oder evtl. noch ankommenden Flüchtlinge, das vorfinden, was Sie alles aufzählten (und was sie vielleicht noch nie vorher hatten) in ein “besseres Leben” starten werden als das dortige, wo sie herkommen und hier “Erholung finden” “Freude an etwas haben” und eine angemessene, anständige Erst-Unterkunft bekommen, so als freundliche Geste.”
        Ich denke, niemand der flüchtet braucht sich in Deutschland über menschenunwürdige Bedingungen beklagen. Es gibt eine Wohnunterbringung, Kleidung, Nahrung, Taschengeld und Integrationsleistungen.
        ” Genau das, was Sie Sich, oh pardon, “viele andere” auch gegönnt haben.”
        Es ist ganz einfach, dass darf sich jeder gönnen und erst recht diejenigen, die sich ihr Geld erarbeiten und von ihrem hart erarbeiteten Geld auch noch kräftig Steuern, Krankenversicherung, Arbeitslosengeld, Pflegeversicherung und Rentenversicherung zahlen.
        “Das Geld, was im Falle einer Pflege-Bedürftigkeit die Allgemeinheit zuzahlen muss, ist aber, mal salopp gesagt, kein Geld, dass sie verdient haben. Das ist sozusagen “Bürgergeld”, nur VIEL höher und im Nachhinein.”
        Na sowas, stimmt, Sie vergessen aber, dass dem regulär über 45 Jahre Beitrags- und Steuerzahlungen vorausgehen, also schon ein beträchtlicher Teil für die Allgemeinheit bzw das Solidarsystem gezahlt wurden. Ich finde es wichtig, dass Menschen geholfen wird, die Hilfe benötigen und dazu gehören natürlich auch Flüchtlinge aus Kriegsgebieten oder politisch Verfolgte. Gerne dürfen sie auch ihr erarbeitetes und versteuertes Geld für das ausgeben, was ihnen jeweils wichtig ist, sei es für Vergnügen, Autos oder was auch immer sie wollen. Sie möchten doch aber nun nicht tatsächlich Menschen verurteilen, wenn sie über 45 Jahre gearbeitet haben und sich was gönnen, so dass die Rente später alleinig nicht ausreicht und die Sozialhilfe mit einspringen muss, während Sie sich gleichzeitig wünschen, dass dieses Sozialsystem selbstverständlich vollumfänglich für Menschen einsteht, die nie etwas eingezahlt haben und meist kaum auf über 45 Beitragsjahre kommen werden? Diejenigen, die hier von Jugend bis zum Alter arbeiten sind Ihrer Meinung nach also zu verurteilen, wenn sie irgendwann dem Staat zur Last fallen und bei Menschen mit Schutzbedarf, die von Anfang an und oft für sehr viele Jahre durch den Sozialstaat aufgefangen werden, ist es völlig richtig? Das passt für mich nicht so ganz zusammen. Aber, natürlich dürfen Sie gerne Ihre Meinung haben. Ich muss diese jedoch nicht teilen.

      5. Mika, ich habe mit keinem Wort jemanden verurteilt, nicht Menschen, die viel gearbeitet haben um sich “etwas” oder “vieles” leisten zu können, noch Rentner oder Pflegebedürftige u.v.m.

        Es gibt auch welche, die 60 Jahre arbeiten um sich noch mehr leisten zu können.

        Nur wissen Sie offensichtlich nicht, wie der “Generationenvertrag” funktioniert?

        Sie scheinen tatsächlich zu glauben, dass die Abgaben und Steuern, die Sie in 30 Jahren oder andere in 20, 45 oder beliebig mehr Jahren Berufstätigkeit gezahlt haben, auf einer Art “Guthabenkonto” oder ähnliches parat liegt, so als Belohnung, die man ein- oder zurückfordern kann sobald man in Rente geht oder Krank/Pflegebedürftig ist?

      6. @Ulla Sie widersprechen sich in Ihren Beiträgen ständig selber.

        Nun schreiben Sie “ich habe mit keinem Wort jemanden verurteilt, nicht Menschen, die viel gearbeitet haben um sich “etwas” oder “vieles” leisten zu können, noch Rentner oder Pflegebedürftige u.v.m.” Vielleicht lesen Sie Ihre Beiträge nochmal.

        Sie empören sich über viel Konsum, über Menschen, die Ihrer Meinung nach nicht genug fürs Alter vorsorgen, Sie fordern Verzicht, Sparsamkeit und Vermögensaufbau, damit Menschen ihre spätere Pflege finanzieren können und nicht der Allgemeinheit zur Last fallen.

        Hilfestellung: “Wenn jeder sparsamer und genügsamer leben und nicht all sein ganzes verdientes Geld wie unter Zwang in Autos und andere überflüssige Dinge versenken würde, könnten viele ihre Heim- oder Pflegekosten im Alter selbst aufbringen oder zumindest einen wesentlich höheren Beitrag leisten.” oder “Und wenn sich erweist, dass die Bürger das Sparen von sich aus nicht tun, muss die Regierung sich ganz schnell etwas überlegen, damit wir hier keine ganz schlimme Bauchlandung vollziehen” oder “In 2014 mussten die Kommunen noch 3,5 Milliarden, in 2024 bereits 5,3 Milliarden für zu pflegende über die Sozialämter finanzieren” usw.

        Keine Sorge, ich weiß sehr genau, wie der Generationenvertrag funktioniert. Natürlich erarbeitet man sich kein Guthaben, aber man erarbeitet jeden Tag etwas für die Solidargemeinschaft.

        Auch diesen Beitrag von mir haben Sie leider wohl nicht verstanden. Hier kurz und knapp in einfachen Worten: Wer viele Jahre hart für sein Geld arbeitet und Abgaben zahlt, darf mit seinem verdienten Geld machen was er will und muss nicht zwangssparen, auch nicht, wenn Sie das unsozial finden.

        Bzgl Leseverständnis… – Sie schreiben “…Sie scheinen tatsächlich zu glauben, dass die Abgaben und Steuern, die Sie in 30 Jahren oder andere in 20, 45 oder beliebig mehr Jahren Berufstätigkeit gezahlt haben,…”

        Bitte richtig lesen und verstehen. Die Schlüsselwörter sind “und rund 30 Jahre davon”. Nirgendwo steht, dass ich 30 Jahre gesamt gearbeitet habe. Ich schrieb: “Ich habe übrigens viele Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet und rund 30 Jahre davon in der Pflege, dazu kam noch jahrelange häusliche Pflege”

      7. Naja, zu diesen Empfehlungen stehe ich nach wie vor. Ein “Verurteilen”, “empören” oder Fordern von “Zwangssparen” (Sie waren wohl auch Impfgegner?) kann ich hier nicht erkennen.
        So, das war’s. Vielleicht hat ja noch jemand anderes Lust, sich mit Ihnen auszutauschen.

      8. @Ulla, wie schön, ich wollte Ihnen auch vorschlagen, diese Diskussion zu beenden… Danke jedoch für das herzliche Lachen am Abend – Impfgegner… es wird immer abwegiger. Ich kann Sie beruhigen, wie Sie lesen konnten, arbeitete ich im Gesundheitswesen. Ich finde Impfungen sehr, sehr wichtig, sie sind eine der besten Erfindungen der Medizin!

    4. Klar, alles muss irgendwie bezahlt werden. Notfalls müssen wir mal überlegen die zahlreichen wohlhabenden Bürger unserer Stadt stärker in die Verantwortung zu nehmen. Bergisch Gladbach ist eine reiche Stadt mit vielen tip top ausgebauten Wohngebieten, unzähligen freistehenden Einfamilienhäusern. Vor vielen dieser Häuser stehen ein oder mehrere moderne Fahrzeuge und ich sehe hier vor Ort bei den Einwohnern keinen Mangel an Geld. Es muss ja nicht einer Alles bezahlen.
      Wer nicht viel hat, muss wenig oder gar nichts geben, wer viel hat, muss eben mehr geben. Dann wird sich so eine überschaubare Anzahl von Menschen sicherlich in Würde unterbringen lassen.

      1. Das ist ja eine tolle Idee. Und wenn alle Bürger dann gleich arm sind, welches Geld verteilen wir dann?

        Wie wäre es denn, mal die Ursachen anzugehen, warum alle nach D wollen?Deutschland muss endlich seine Leistungen für Flüchtlinge an andere Länder in der EU nach unten anpassen. Hier wird zuviel Geld ausgegeben, was wir mittlerweile nicht mehr haben.

        Und wer sich nicht benimmt bekommt gar nichts mehr.
        Wenn allerdings der EUGH jedesmal einschreitet, darf man sich über EU-Verdrossenheit nicht wundern.

      2. @Mika
        Wenn jeder sparsamer und genügsamer leben und nicht all sein ganzes verdientes Geld wie unter Zwang in Autos und andere überflüssige Dinge versenken würde, könnten viele ihre Heim- oder Pflegekosten im Alter selbst aufbringen oder zumindest einen wesentlich höheren Beitrag leisten.

        Das neue Geschäftsmodell ist der Handel/Dienstleistung mit Pflegepersonal und den Plätzen in Alters- und Pflegeheimen und wird, wie kann es anders sein, immer lukrativer. Und für die Allgemeinheit bzw. die Erwerbstätigen wird es sowieso bald unbezahlbar werden, diese Kosten zu übernehmen.
        Nicht nur, weil der Bedarf bzw. die Nachfrage immer höher werden wird, sondern auch, weil uns die Leute ausgehen werden, die ihr Dasein/Berufsleben als Pflegepersonal fristen wollen.
        Ich kenne keine(n), der/die diesen schweren Job freiwillig machen will.
        Oder würden Sie das etwa wollen?
        Und das Problem mit der zunehmend alternden Gesellschaft haben die anderen EU-Mittgliedsländer auch.
        Vielleicht werden wir EU-Bürger uns in ein paar Jahren noch um Zuwanderer prügeln, wer weis das schon.

      3. @Ulla Ich bin völlig dagegen, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie leben und wieviel sie konsumieren. Und dazu wieder der Hinweis auf Autos. Was würden Sie sich denn wünschen, ein Leben voller Verzicht auf alles, was das Leben für denjenigen lebenswert macht?

        Um die Maximalrente zu erhalten, müsste ein durchgehendes Einkommen von rund 100000 Euro im Jahr vorliegen und selbst damit würde sie nicht ausreichen. Das dürften eher wenige Menschen erreichen.

        Menschen mit Wohneigentum verlieren ihr Vermögen (=der Wert des Hauses) durch die Pflege jetzt schon häufig. Sie haben meist viele Jahre dafür gearbeitet, auf viel verzichtet und es bleibt nichts.

        Ich habe übrigens viele Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet und rund 30 Jahre davon in der Pflege, dazu kam noch jahrelange häusliche Pflege. Reicht das, 24 Stunden Einsatz an 7 Tagen in der Woche an 365 Jahren im Jahr?

        Mittlerweile bin ich selber erkrankt, pflegebedürftig und Rentner. Von einem Einkommen und einer Rente in o.g. Höhe war und bin ich sehr weit entfernt.

        Ich habe auch ein Auto, es ist schon 10 Jahre alt und ein neues könnte ich mir gar nicht leisten, ich hoffe es hält noch sehr lange. Es gibt mir die wunderbare Möglichkeit, soweit ich kann, ein wenig teilzuhaben und ich bin sehr dankbar, dass ich dadurch Ärzte usw erreichen kann, was mir ohne Auto gar nicht möglich wäre.

        Es wäre schön, wenn Pflegeheimträger nicht gewinnorientiert arbeiten würden. Die Realität sieht aber anders aus und die Realität sagt auch, dass die angedachten Reformen die Stadt und Gemeindekassen belasten werden.

        Bzgl der geplanten Flüchtlingsplätze, sie sind notwendig. Ich finde es nur unnötig etwas einzustampfen, was bereits da sind, nur weil mal festgelegt wurde, dass nach xy Jahren Schluss damit ist. Vielleicht sollte man die vorhandenen Wohncontainer nach Leerzug einfach kurz per Kran anheben, damit sie nach erneutem Absetzen als Neubau gelten und dann xy Jahre weiter betrieben werden können.

      4. Mika, “Menschen vorzuschreiben, wie sie leben und wieviel sie konsumieren” kann und wird man sicherlich nicht. Jede(r) muss selbst wissen, ob er oder sie das verdiente Geld für immer neue Verschleissartikel (KFZ u.a.) ausgibt oder werterhaltend z. B. in Wohneigentum investiert.
        Erstere haben am Ende/im Alter eben NICHTS mehr.
        Die anderen (m.E. die Glücklicheren) jedoch haben einen Grundstock, den sie zur Not wieder in Geld verwandeln können für evtl. anfallende Bedarfe im Alter.
        Meine Eltern (90 Und 93) beschäftigen sich z. Zt. auch ernsthaft mit der Frage, ob/wann sie ihre Immobilie, (die mittlerweile eine beträchtliche Wertsteigerung erfahren hat) losschlagen und in eine Alten-Wohnanlage umziehen sollen.

        Die beiden haben in meinen Augen alles richtig gemacht.

      5. @Ulla – Natürlich ist es eine Art Vorschreiben, wenn man kritisiert, dass andere Menschen ihr Geld “verleben” anstatt Vermögen zu bilden, um im Alter keine Kosten zu verursachen. Ich kann auch Ihre Abneigung gegen Autos nicht nachvollziehen. Jeder hat, meiner Meinung nach, das Recht selber zu entscheiden wie er sich fortbewegt. Abgesehen davon, dass ich es nicht kann, würde ich den ÖPNV auch nicht nutzen wollen. Verspätet, oft gar nicht vorhanden, verdreckt, laut, voll und eng usw. Sie vergessen bei Ihren Vorstellungen auch, dass viele Menschen ohne Auto gar nicht klarkommen würden. Familie x wohnt in GL, Vater arbeitet Richtung Kürten, Beginn 6.30 Uhr – keine Verbindung um diese Uhrzeit. Mutter arbeitet in Köln, muss aber zuvor noch das Kind in die Kita bringen, es müssen Arzttermine eingehalten werden, es muss eingekauft werden und man möchte auch noch etwas Sozialleben haben und Freunde treffen, die nicht direkt um die Ecke wohnen. Ohne Autos ziemlich schwer. Immobilien kosten heute ein Vermögen und selbst ein kleines Reihenhaus liegt schon um die 500000 Euro, damit man die finanzieren kann, muss man zuvor schon eine hübsche Summe angespart haben. Die Immobilie als Altersfinanzierung scheidet heute für viele Menschen aus, weil man sie nicht mehr finanzieren kann. Wer mit zwei Kindern mietet muss für eine 4 Zimmer Wohnung heute schon in GL mit gut 1500 Euro oder mehr rechnen. Auch bei zwei Gehältern bleibt bei ständig steigenden Kosten und Mieten kaum was übrig. Es läuft nicht überall so, wie bei Ihren Eltern, die bereits ein stolzes Alter erreicht haben (ich wünsche ihnen noch ein langes und gesundes Leben!) und scheinbar noch recht recht selbständig sind.
        Ich verstehe auch völlig diejenigen, die im Rentenalter sagen, dass sie sich jetzt, nach einem Leben voller Arbeit, wenn sie es noch können, etwas leisten wollen, die letzten Jahre genießen möchten, anstatt sich überall einzuschränken um nur ja keine gesellschaftlichen Kosten zu verursachen. Ich verstehe auch diejenigen, die sagen, dass sie es nicht einsehen, auf alles zu verzichten, nur um später nicht zum Sozialfall zu werden, während es gleichzeitig sehr viele Menschen gibt, die nie/kaum zum Sozialsystem beigetragen haben und deren Pflege letztlich aus der Sozialhilfe finanziert wird. Dem Staat, den Stadt- und Gemeindeskassen werden immer mehr Lasten auferlegt und diese trägt jeder Bürger. Insofern verstehe ich es einfach nicht, um zum eigentlichen Thema zurückzukehren, warum man als Stadt, Gemeinde, Land nicht seinen politischen Einfluss geltend machen kann, um solche unsinnigen Dinge wie eine vorgeschriebene Nutzungsdauer abzuschaffen. Eine Neuschaffung der wegfallenden Plätze für Flüchtlinge wird Geld kosten – viel Geld. Es scheint, als komme da nur ein “die Bestimmungen sind so – da können wir nichts machen”. Es wird zukünftig ja vermutlich auch andere Plätze für Flüchtlinge betreffen, deren Nutzungsdauer irgendwann erreicht ist. All das hat enorme Kosten verursacht. Die Container in Paffrath an der IGP musste nach rund 3 Jahren weg. Hintergrund waren vermutlich irgendwelche baurechtlichen Bestimmungen – Millionen Euro, die wir alle zahlen, versenkt. Lückerath hat irgendwas um die 5 Millionen gekostet – Betriebsdauer erreicht, weg damit. Neuschaffung der wegfallenden Plätze, vermutlich wieder so eine Summe, wenn nicht noch höher, da sämtliche Kosten mittlerweile gestiegen sind. Das kann so einfach nicht laufen.

      6. Ich habe nichts kritisiert, nur geschildert, was wovon kommen kann.
        Und meine Eltern haben sich damals für Wohneigentum entschieden, nicht, um später keinem zur Last zu fallen, sondern um ggf. nicht Opfer eines Vermieters zu werden, der jederzeit die Miete erhöhen oder die Familie wg. Eigenbedarf o.ä. vor die Tür setzen kann, sozusagen um ein schönes Gefühl von Sicherheit zu haben.

        Einen (immer bescheidenen kleinen) PKW hatten meine Eltern seit ich 7 war, natürlich auch immer, bis heute.
        Und ich selber übrigens auch, seitdem ich 18 geworden bin, aber immer möglichst kleine, preiswerte und, bis auf den letzten, immer Gebrauchte, weil mir schon auch immer bewusst war, dass das nur ein Geldfresser/Verschleissartikel ist, den ich da kaufe.

      7. @Mika, ” Ich verstehe auch diejenigen, die sagen, dass sie es nicht einsehen, auf alles zu verzichten, nur um später nicht zum Sozialfall zu werden”

        Ich will mal hoffen, dass “diejenigen” die das so sehen oder gesehen haben nicht allzu Zahlreich sind.
        Ansonsten wäre ja nun klar, warum u.a. wir grosse Defizite in den Sozialkassen haben, bei den hohen und stetig steigenden Kosten für Alten- und Pflegeheim- Unterbringung.

      8. „Die Immobilie als Altersfinanzierung scheidet heute für viele Menschen aus, weil man sie nicht mehr finanzieren kann. Wer mit zwei Kindern mietet muss für eine 4 Zimmer Wohnung heute schon in GL mit gut 1500 Euro oder mehr rechnen.“ – Wenn man 1500 € im Monat sowieso fürs Wohnen ausgibt, kann man damit (ohne Eigenkapital) einen Immobilienkredit von ca. 400.000 € bedienen*, und für dieses Geld findet man auch Objekte.

        *https://www.sparkasse.de/rechner/budgetrechner.html

      9. “Wenn man 1500 € im Monat sowieso fürs Wohnen ausgibt, kann man damit (ohne Eigenkapital) einen Immobilienkredit von ca. 400.000 € bedienen”
        Ob das wirklich stimmt? Dazu würde ich keine vom Kreditgeschäft lebende Bank fragen oder als Quelle nennen. Besser mal in Büchern wie “Kaufen oder mieten” von Herrn Kommer reinschauen. Was bedeutet eigentlich “fürs Wohnen”? Kaltmiete? Da wären die als allgemein günstig geltenden 25 Jahreskaltmieten als Kaufpreis aber höher als 400.000. Und dazu kommen noch die hohen Kaufnebenkosten.

      10. Das kann ein paar tausend Euro rauf oder runter gehen, das spielt aber keine Rolle. Das Beispiel diente eher der Illustration des Umstands, dass man ebenso gut ans Kaufen denken kann, wenn man monatlich horrende Summen an den Vermieter überweist, von denen man nachher garantiert überhaupt nichts mehr hat – dann ist das Geld besser angelegt, wenn man damit in Immobilienbesitz investiert. (Die 1500 Euro waren im übrigen ja auch nur so eine aufs Geratewohl in den Raum geworfene Zahl.)

      11. „Das kann ein paar tausend Euro rauf oder runter gehen, das spielt aber keine Rolle“. Doch, wenn man Berechnungen betreibt spielen die Zahlen eine entscheidende Rolle.

        „von denen man nachher garantiert überhaupt nichts mehr hat“ Selbstverständlich hat man von gezahlter Miete nachher überhaupt nichts. Darauf wird auch jeder Banker hinweisen. Dass das gleiche für gezahlte Zinsen gilt, wird ein Banker eher nicht hervorheben.

        „dann ist das Geld besser angelegt“ Wie im Buch von Herrn Kommer dargelegt, war diese Aussage in der Vergangenheit praktisch immer falsch.

        „nur so eine aufs Geratewohl in den Raum geworfene Zahl“ Aber diese Zahl hat doch Mika genannt? Aber auch hier: bei Berechnungen kann man nicht einfach aufs Geratewohl Zahlen in den Raum werfen. Da muss man sein Zahlenwerk parat haben und dann emotionslos rechnen. Fazit: der Kauf einer selbst genutzten Immobilie ist eher eine Lifestyle-Entscheidung. Für die Altersvorsorge gibt es besseres.

      12. Mika hat aber nicht das Problem einer heutigen jungen Familie, sondern er ist ein bereits älterer, Pflegebedürftiger, der zum Sozialhilfeempfänger zu werden droht, weil er all sein im Leben verdientes Geld für Vergnügen welcher Art auch immer (teure Autos?, Reisen? o.A.) ausgegeben hat, so wie ich ihn verstanden habe. Und nun hat er Angst, zum Sozialfall u werden, und das wird bzw. ist für uns alle ein Problem.

        In 2014 mussten die Kommunen noch 3,5 Milliarden, in 2024 bereits 5,3 Milliarden für zu pflegende über die Sozialämter finanzieren. Und der dicke, überwältigende “demografische” Bauch ist noch längst nicht an der Tür der Alten- und Pflegeeinrichtungen angekommen.

        Es ist letzten Endes auch egal, ob man sich heute Wohneigentum kauft oder einen Teil seines vedienten Geldes auf andere Art Werterhaltend anlegt, die Hauptsache ist doch, dass die Bürger, wenn sie nicht im Alter zum Sozialfall werden wollen überhaupt etwas sinnvoll angespart haben, was sich versilbern lässt, um als Heimbewohner mehr zur Verfügung zu haben als nur ein geringes Taschengeld von EUR 152,00 im Monat.
        Und wenn sich erweist, dass die Bürger das Sparen von sich aus nicht tun, muss die Regierung sich ganz schnell etwas überlegen, damit wir hier keine ganz schlimme Bauchlandung vollziehen.

      13. „Dass das gleiche für gezahlte Zinsen gilt, wird ein Banker eher nicht hervorheben.“ – Gibt es einen Kreditkunden, der das nicht weiß? Umsonst kommt man nicht an anderer Leute Geld.

        „Wie im Buch von Herrn Kommer dargelegt …“ – Gerd Kommer lebt davon, dass die Leute ihr Geld in Finanzmarktprodukten anlegen und er Provisionen kassiert. Da sollten Sie ebenfalls einen unparteiischeren Zeugen präsentieren.

        „Aber diese Zahl hat doch Mika genannt?“ – Ja. Oder eben aufs Geratewohl in den Raum geworfen.

        „Fazit: der Kauf einer selbst genutzten Immobilie ist eher eine Lifestyle-Entscheidung. Für die Altersvorsorge gibt es besseres.“ – Diese Meinung bleibt Ihnen unbelassen. Es ist eine beliebige unter vielen anderen.

      14. Hallo Drucker,
        „Gibt es einen Kreditkunden, der das nicht weiß“ Klar! Ganz viele Leute glauben, dass Zinsen zahlen besser sei als Miete zahlen. Ich hatte bei Ihrer Argumentation den Eindruck, dass sie das vielleicht auch glauben.

        „Gerd Kommer lebt davon, dass die Leute ihr Geld in Finanzmarktprodukten anlegen und er Provisionen kassiert.“
        Beim Expertenwissen legen Sie unterschiedliche Maßstäbe an. Beim Thema „Fleischessen“ reichte ihnen ein Bachelor in Ernährungswissenschaften. Beim Thema „hoher Briefwahlanteil“ waren ihnen mehrere Professoren für Verfassungsrecht zu wenig. Nun ist ihnen ein promovierter Ökonom zu wenig. Spielen hier vielleicht psychologische Effekte eine Rolle?
        Ich denke auch, dass sie sich bei Herrn Kommer irren. Er hat schließlich nicht den Interessenskonflikt des typischen Bankverkäufers und neben „Kaufen oder Mieten“ sowohl Bücher zur Anlage in ETF als auch Bücher zur Immobilienfinanzierung für Selbstnutzer geschrieben. Was man macht, muss man sich selbst überlegen.

        „Ja. Oder eben aufs Geratewohl in den Raum geworfen“ Aber Sie haben auf dieser Zahl aufgesetzt.

        „Es ist eine beliebige unter vielen anderen.“ Keine beliebige Meinung, da auf Faktenbasis und nicht auf Werbebotschaften basierend.

      15. “Beim Thema „Fleischessen“ reichte ihnen ein Bachelor” in Ernährungswissenschaften.

        Und beim Fürsprechen/Verteidigen der “gelben Tonne” hat er, richtigerweise, den (langfristig gebundenen) Plastikabfall hervorgehoben.
        Gegen einen Plastik-Sichtschutz argumentiert er jedoch geschmäcklerisch. Das habe ich auch nicht verstanden.

      16. Arbeiten Sie sich ruhig einmal an kontextbefreiten Informationshäppchen ab. Das ist sicher einfacher, als einen Sachverhalt zu verstehen.

      17. Worum es Drucker hier geht ist doch ein ganz leicht verständlicher Sachverhalt.

      18. @Ulla Es ist schon erstaunlich, was Sie mir unterstellen. Sie sollten meine Texte besser lesen und verstehen.

        Ich verschleudere mein Geld weder für Reisen, noch für Autos usw. Wie ich schon schrieb, mein Auto ist 10 Jahre alt, es gibt nur ein Auto im Haushalt und ein neues Auto ist nicht in Planung.

        Ich habe auch keine Angst zum Sozialfall zu werden. Wenn ich mir, meist im bescheidenen Umfang, etwas leiste, dann mache ich das gerne, ich würde es mir garantiert nicht versagen und ein Leben im völligen Verzicht leben, damit ich nur ja später keine Kosten verursache.

        Das ist es, was Sie eigentlich möchten – Verzicht. Diejenigen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, sollen ihr Leben lang so wenig wie möglich konsumieren, sie sollen auf Autos, vor allem große und neue, verzichten und vor allem sparen, sparen, sparen, am besten noch Eigentum anschaffen, dass dann veräußert werden kann, damit den Gemeinden keine Kosten entstehen.

        Gleichzeitig gibt es sehr viele Menschen, deren finanzielle Verhältnisse gar nicht ausreichen um sparen zu können, weil es gerade so eben für Wohnen, Alltag, notwendiges Auto, mal ein Urlaub (wohlverdient!) usw reicht. Natürlich wird da irgendwann das Sozialamt für das Pflegeheim aufkommen und das ist völlig richtig so.

        Viele Rentner kaufen sich z.B. ein Wohnmobil und reisen. Prima, sollen sie machen und ihr restliches Leben nach vielen Jahren der Arbeit genießen! Was wünschen Sie sich denn, dass Rentner nach langer Berufstätigkeit zuhause sitzen, sich bloß nichts gönnen, damit nur ja genug fürs Pflegeheim übrig bleibt?

        Ich schrieb beispielhaft zum Thema Pflege und den Kosten, die dadurch auf die Kommunen zukommen. Und nun springen Sie auf diesen Zug auf und plötzlich sind nun scheinbar die späteren Pflegebedürftigen die Bösen, unmöglich, was diese Generation für Kosten verursacht und hoffentlich lässt sich da der Staat was einfallen, dass Menschen das, was sie verdienen, nicht einfach verLEBEN.

        Sie haben scheinbar auch zu allen Themen etwas zu sagen. Sie haben aber nicht die Meinungshoheit. Sie dürfen auch gerne Verzicht leben, sich rundum sozialverträglich verhalten. Das muss aber nicht jeder so machen wie Sie es wünschen. Die meisten Menschen möchten etwas vom Leben haben und ihr Leben genießen und das ist auch gut so.

      19. @Mika “Sie sollten meine Texte besser lesen und verstehen”
        Hoppla, und auf welchen/wessen Zug springen Sie denn da auf?

        Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten, im Alter (ziemlich) mittellos dazustehen, obwohl man immer Erwerbstätig war. Z.B.

        – man hat so wenig für sich und Familie verdient, trotz harter Arbeit, dass man tragischerweise nichts/nicht viel ansparen/anlegen konnte.

        – man hat sein ganzes verdientes Geld selbst und Gedankenlos für kurze Vergnügungen ausgegeben nach dem Motto, man ist ja nur einmal Jung,

        – man ist Opfer eines Betrügers, einer falschen Beratung oder seiner eigenen Fehlentscheidungen und hat seine Altersvorsorge auf tragische Art verloren

        – oder man hat sein Vermögen/Erspartes in vorweggenommener Erbfolge bereits zu Lebzeiten, wie es Vermögende gerne tun, den Kindern übertragen um Einkommensteuern oder Erbschaft-/Schenkungsteuer zu sparen.
        – usw.

        In allen Fällen heißt es dann am Ende eines Lebens “nichts (mehr) da”

        Ich frage mich nur, wen von denen allen sollte die Gesellschaft denn jetzt alles unterstützen müssen?
        Und wo bekommt man das Geld bzw. die Steuern dafür her, wenn keiner von allen einsieht …?

        Das ist m.E. eine Rechnung, die eigentlich 0 : 0 aufgehen müsste , hätte man sie richtig eingestielt.