Hermann-Josef Tebroke (1. Reihe, 1. v.l.) und Alexander Wüerst (1. Reihe 3.v.l.) mit Empfängern der Fördergelder. Foto: Lars Heyltjes

Auch in diesem Jahr fördert die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln soziale Einrichtungen im Rheinisch-Bergischen Kreis – dieses Mal jedoch nur noch mit 76.800 Euro. Alexander Wüerst, KSK-Vorstandschef  und Kuratoriumsvorsitzender der Sozialstiftung, übergab im Beisein von Landrat Hermann-Josef Tebroke jetzt die Fördermittel im Kreishaus.

Im Vorjahr hatte die Stiftung mit 108.000 Euro noch deutlich mehr Geld ausschütten können, 2010 ware es sogar 132.500 Euro gewesen. Damit hat sich die Fördersumme innerhalb von nur zwei Jahren nahezu halbiert.

Die Stiftung hat ein Gründungskapital von 12,8 Millonen Euro, dass die Finanzprofis der Bank anlegen – und aus dessen (mehr oder weniger hohen) Erträgen die Stiftung Zuschüsse an soziale Einrichtungen ausschütten kann. Seit Gründung der Stiftung 1995 hat sie insgesamt 8,2 Millionen Euro für Projekte im Rhein-Erft-, im Rheinisch-Bergischen und im Oberbergischen Kreis überwiesen.

Unabhängig davon reicht die Kreissparkasse jährlich sechsstellige Summen aus Erlösen der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“ weiter. In diesem Jahr waren es in Rhein-Berg 108.500 Euro, die jedoch von den Kunden der KSK finanziert werden.

Die KSK ist die größte Kreissparkasse Deutschlands und gehört den vier Kreisen, die ihr Geschäftsgebiet bilden (Oberberg, Rhein-Berg, Rhein-Sieg, Rhein-Erft).

Die Kreissparkasse verfügt über zwölf weitere Stiftungen. Darunter sind einige, die speziell für einzelne Orte oder Kreis in ihrem Verbreitungsgebiet zuständig sind (Kulturstiftung Oberberg, Hennef-Stiftung, etc.), aber keine, die eigens für den Rheinisch-Bergischen Kreis oder eine seiner Städte eingerichtet wurde.

Das Geld für Rhein-Berg in diesem Jahr teilt sich wie folgt auf

  • Berufsvorbereitung und -förderung: 9.800 Euro
  • Jugendhilfe: 27.000 Euro
  • Sonstige Soziale Dienste (Familienhilfe, Suchtprävention, soziale Notlage): 40.000 Euro

Mit 26.000 Euro für drei Projekte ist der Caritasverband der größte Empfänger, es folgen mit jeweils 20.000 Euro das sozialpsychatrische Zentrum “Die Kette” und die Stiftung “Die Gute Hand”:

  • Der Caritasverband verwendet das Geld für die Projekte “frühe Hilfen”, “Umgang mit Computerspiel- und Internetsucht” sowie “Fundus – Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme”.
  • Die Kette” setzt ihre 20.000 Euro für das Projekt “Jump – Prävention, Beratung und Unterstützung psychisch kranker Jugendlicher” ein.
  • “Die Gute Hand” finanziert das Projekt “mopäd II – mobiler psychologisch-heilpädagogischer Dienst für KiTas”.

Alexander Wüerst erklärte die Motive der Kreissparkasse so:

Sozialer Zusammenhalt kann nicht allein durch staatliche Leistungen und Interventionen erreicht werden. Nur wenn sich Menschen zusätzlich freiwillig engagieren, bekommt unsere Gesellschaft ein menschliches und soziales Gesicht. Hier setzt die Arbeit der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln an, indem sie gemeinnützige Vereine und ihre zahlreichen ehrenamtlichen Helfer unterstützt und das bereits seit 17 Jahren. Mit ihren Fördermitteln können viele notwendige Projekte finanziert werden, die sonst gar nicht oder im geringeren Maße hätten realisiert werden können.“

Die komplette Liste: Spendenempfänger Sozialstiftung 2012

So bewirbt man sich für eine Förderung

Gemeinnützige Vereine, die an einer Förderung interessiert sind, können formlose Anträge stellen, bis zum 28.2.2013 an:

Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln
Ass. jur. Mercedes Slex, Stiftungsberaterin
Neumarkt 18-24, 50677 Köln
Tel. 0221 227-2400,
E-Mail mercedes.slex@ksk-koeln.de

Weitere Informationen:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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