Tim Weber, Larissa Kästel und Olivia Neumann (alle 11 Jahre) sind die Gewinner des freestyle-physics-Wettbewerbs 2012.  Bei dem Wettbewerb in Duisburg auf dem Universitätsgelände wurden die besten Raketenbauer gesucht. Die Wasserrakete von Tim, Larissa und Olivia flog 34 Sekunden in der Luft. Tim:

“Unsere Wasserrakete flog am Höchsten und war am Längsten in der Luft!”

Larissa:

“So macht Unterricht Spaß!”

Über 900 Gruppen mit je 2 bis 3 Schülerinnnen und Schüler aus NRW nahmen an dem großen Wettbewerb der Stiftung Mercator teil.

Die Sieger der Integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) aus Bergisch Gladbach, Klasse 5 d,  freuten sich riesig über den Erfolg und bekamen jeder einen Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro und eine Siegerurkunde. Tim und sein Team hatten tagelang an der Wasserrakete gebaut und diese getestet.

Der jährlich stattfindende Schülerwettbewerb hat seit seinem Start im Jahr 2002 bereits mehr als 14.000 Teilnehmer für Naturwissenschaften begeistert und sich zum größten Physik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche in Deutschland entwickelt.

Aufbau und Organisation

Jedes Jahr haben Schüler der Jahrgangstufen 5 bis 13 die Gelegenheit, sich mit spannenden physikalischen Aufgaben zu beschäftigen, wie beispielsweise mit der Bremsenergie-Rückgewinnung, der Kettenreaktion oder einer Wasserrakete.

Drei Monate lang haben die jungen Forscher Zeit, einzeln oder in Gruppen eine von sieben Aufgaben zu lösen. Die besten eingereichten Ergebnisse werden im Anschluss an das dreitägige Finale im Sommer an der Universität Duisburg-Essen durch eine Jury aus Wissenschaftlern des Fachbereichs Physik prämiert. Kriterien für den Sieg sind Originalität, physikalischer Pfiff, Funktionsfähigkeit und Robustheit. An den Veranstaltungstagen haben die Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, an Vorträgen, Laborführungen und -praktika auf dem Duisburger Campus teilzunehmen.

Ziele

Der Wettbewerb möchte Schülern einen Einblick in das naturwissenschaftliche Denken und Arbeiten vermitteln und sie anregen, sich selbstständig mit neuen Inhalten auseinanderzusetzen. Ziel ist es, das Interesse der jungen Menschen für naturwissenschaftlich technische Fächer zu wecken und sie dadurch frühzeitig für eine akademische Ausbildung in naturwissenschaftlichen Fächern zu begeistern. Die Förderung durch die Stiftung Mercator soll dazu beitragen, dass dieser Bildungsgedanke auch auf andere Fachbereiche der Universität Duisburg-Essen übertragen wird und somit immer mehr junge Menschen Wissenschaft an der Universität spielerisch erfahren können.

Weitere Informationen:

IGP

Die Integrierte Gesamtschule Paffrath unterrichtet ca. 1400 Schüler aller Begabungsrichtungen gemeinsam. Die erste Differenzierung beginnt im 6. Schuljahr durch die Wahl des Wahlpflichtfaches. Im 7., 8. und 9. Schuljahr kommen weitere Differenzierungen hinzu. Am Ende der Schullaufbahn steht der Hauptschulabschluss,...

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