Der Linienbus 426 fährt vom Busbahnhof in GL über Herrenstrunden – Dürscheid – Biesfeld nach Kürten und das unter der Woche alle 20 Minuten. Im gleichen Takt kommt man auch wieder zurück. Darum habe ich mir vorgenommen, entlang dieser Buslinie Wanderungen zu machen. Wie das im Detail aussieht, kann ich heute noch nicht sagen. Angefangen habe ich mit einer Wanderung von GL bis nach Herrenstrunden und mit dem Bus wieder zurück.

Diese Strecke ist in vielen Teilen den meisten Einheimischen bekannt oder für auswärtige Besucher leicht zu finden. Bei den Fotografieren habe ich mich darauf beschränkt, hauptsächlich den Weg zu dokumentieren. Natürlich bietet die Strecke massenhaft schöne Motive (dazu ein Link weiter unten).

Vom Busbahnhof aus, sind wir quer durch die Stadt gegangen. Zum neuen Strundepark, durch den Rosengarten an die Odenthaler Straße, Ecke Am Mühlenberg, bei der Rosenapotheke. Dem Mühlenberg folgten wir bis zu dieser Kurve:

Zwischen Auffahrt und Garage geht es weiter.

Hier verlassen wir die Straßen und folgen dem Waldweg. Entlang der Strunde führt er auf der rückwärtigen Seite des Industriegebietes “Alte Dombach” zum Papiermuseum. Wer möchte, kann hier von der Rückseite aus auch das Museum besuchen.

Wer möchte kann auch auf diesem Weg immer geradeaus an der Strunde entlang bis Herrenstrunden durchwandern. Das ist eine sehr schöne, idyllische Strecke. Aber die kenne ich schon zur Genüge. Darum haben wir uns heute eine andere Strecke gesucht.

Dort an den Pfosten geht es rechts weiter.
Vorbei an der Maschinenhalle des Museums,
über die Straße Richtung Sand.

Aber noch bevor man den kleinen Bach überquert, der von links kommend unter der Straße verschwindet, geht hier der Wanderweg A3 am Bachufer entlang und nachher steil den Berg hinauf.

Der bietet uriges Gelände und einen Aufstieg, der bei nassem Wetter mit Vorsicht zu genießen ist. Das wird sehr rutschig. Heute war er allerdings soweit angetrocknet, dass man gut dort hinaufsteigen konnte.

Dem Weg durch den Wald folgend, kommt man hier an.
Unsere Entscheidung lautet hier: Links!

Linkerhand steht ein Wegekreuz und kurz dahinter ein  Schild “Naturschutzgebiet”. Da biegt ein Waldweg ab, auf dem wir weitergehen wollen.

Wir folgen der gelben Markierung Bergischer Weg.
Rechts vom Weg fließt ein Bach.
An dieser Brücke stoßen wir auf den Hombacher Weg.

Dem Hombacher Weg nach links folgend gelangt man bei Gut Schiff auf die L286. Der Bergische Weg führt nun neben der L286 entlang bis zum Alten Freibad Herrenstrunden. Neben Landstraßen wandern, die so stark befahren sind, mögen wir aber gar nicht. Kurz bevor der Hombacher Weg auf die L286 mündet, habe ich auf der rechten Seite unter Efeuranken einen Wanderhinweis von einem Verein in Herkenrath entdeckt.

Diese Markierung gehörte zu diesem Trampelpfad:

Der Weg wird wohl nicht mehr gepflegt, aber er war noch gut zu finden und führte uns etwas oberhalb der Straße an Gut Schiff  und hinter ein paar Häusern vorbei ungefähr beim Alten Freibad Herrenstrunden wieder zur  L286.

Wir mussten die Straße überqueren, ein kurzes Stück daran entlang wandern und konnten beim Alten Freibad wied er dem Bergischen Weg folgen, der uns wieder an die Strunde brachte.

Im Hintergrund die Strundebrücke.

Hinter dem Freibadgelände fürht der Weg weiter bis zum Bücheler Weg. Am Ende der grünen Hecke mussten wir links abbiegen.

An einem Teich entlang, dessen Namen ich nicht weiß, an dessen Ufer aber ein schöner Spielplatz angelegt wurde, ging es weiter. Immer noch auf dem Bergischen Weg, den wir jetzt bis zur Maltheser Komturei nicht mehr verlassen haben.

Bei der Malteser Komturei überqueren wir die L286, denn auf der anderen Seite, hinter dem Parkplatz befindet sich der Quellteich des Strundebaches.

Dort haben wir unsere Picknickpause gemacht. Das war nicht wirklich gut, denn dort schien keine Sonne hin und mir wurde es recht kalt beim Essen. Anschließend habe ich noch ein paar Fotos im Ort gemacht, bevor wir dann zur Bushaltestelle gingen und auf unseren Bus warteten, der zum Glück schön warm war.

Team Wirrkopf wartet auf die 426.

Natürlich habe ich noch Fotos rechts und links des Weges gemacht. Die zeige ich noch in einem separaten Eintrag im Bergisch-Gladbach-Blog.

Weitere Infos:

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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