Der Bundestag hat beschlossen die Bundeswehr in Syrien einzusetzen. Dieser Einsatz wird den Konflikt weiter anheizen und die internationalen Spannungen verschärfen. Deutschland wird Kriegspartei.

+ Anzeige +

Friedensmahnwache, Samstag, 5.12., 12 Uhr, Zentrum/Markt Bergisch Gladbach

NEIN zu deutschem Militär in Syrien! JA zur politischen Lösung!

  • Kein Einsatz der Bundeswehr in Syrien.
  • Stopp aller Waffenlieferungen in die Region.
  • Austrocknung der Finanzierungs- und Einnahmequellen des „Islamischen Staates“ und anderer Terrormilizen.
  • Auf ihre regionalen Verbündeten Druck auszuüben, damit diese jegliche Unterstützung der Terrororganisationen einstellen.
  • Wir brauchen ein Exportverbot von Rüstungsgüter in den Mittleren Osten.
  • Es muss eine langfristige Strategie entwickelt werden, die dem Terrorismus in Europa, im Mittleren Osten und weltweit den Nährboden entzieht.
  • Die bisher geplanten Finanzmittel für den Bundeswehreinsatz sollen für humanitäre Hilfe und die Flüchtling in der Region aufgewendet werden.

Kontakt: Tomás M. Santillán – 0172-2410212

PDFDrucken

Tomás M. Santillán

Tomás M. Santillán lebt seit seinem ersten Lebensjahr in Bergisch Gladbach Refrath. Bekannt wurde Tomás M. Santillán durch sein Engagement als Antragsteller des Bürgerentscheid gegen des Cross-Border-Leasing 2003 und seine Kandidaturen als Bürgermeister und Landrat. Von 2009-2014 vertrat er DIE...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

2 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Wo und wann – bitte schön – ist jemals ein kriegerischer Konflickt dadurch gelöst worden, dass wir Waffen, Soldaten und Kriegsgerät “geliefert” haben? Daran haben auch deutsche Konzerne zwar gut verdient und tun dies auch heute, aber Frieden hat es nicht gebracht. Im Gegenteil!
    Deswegen:
    Es muss eine langfristige Strategie entwickelt werden, die dem Terrorismus in Europa, im Mittleren Osten und weltweit den Nährboden entzieht.
    Wir brauchen ein Exportverbot von Rüstungsgütern in den Mittleren Osten.
    Kein Einsatz der Bundeswehr in Syrien!

  2. Friedensmahnwache ?
    Welcher Frieden soll denn dort bitte erhalten werden? Es gibt dort keinen Frieden. Mit kopfabschneidenden Steinzeitislamisten, die globale Herrschaftsansprüche formulieren, kann man nicht verhandeln. Die diversen Kriegsparteien dort sind ohne äußere Hilfe nicht in der Lage, sich nachhaltig gegen den IS zu behaupten. Allein die Peschmerga haben es geschafft, mit westlicher Hilfe, den IS zurück zu drängen. Wer den Status Quo so halten möchte, stellt sich in den Verdacht, ein Interesse an weiterem Zustrom von Migranten aus dieser Region zu haben.
    Der Ansatz ist richtig, den militärischen Druck auf den IS zu erhöhen und gleichzeitig eine Allianz für eine nachhaltige Befriedung von Syrien und Irak zu bilden. Es ist eine Mammutaufgabe für einen „Wiener Kongress“, die derzeit komplexen Interessenlagen in Syrien und Irak zu entwirren und zu befrieden. Dass dabei ein fairer Ausgleich zwischen den religiösen Gruppen stattfinden muss und durch Einführung föderaler Strukturen mehr Autonomie für die Kurden und andere Ethnien und letztlich freie Wahlen in Syrien erreicht werden müssen, ist offensichtlich. Die unterschwellige Annäherung zwischen USA und Russland auf diesem Gebiet lassen hoffen. Die von Deutschland jetzt zur Verfügung gestellten Mittel halte ich hinsichtlich des desolaten Zustands unserer Streitkräfte für angemessen. Allerdings könnte die Aufklärung von Incirlik aus auch ohne Gefährdung von Piloten (wie seit 2010 in Afghanistan) auch mit Drohnen (Heron1-Typ) erfolgen.
    Wer weiter nur zuschaut, muss sich dann auch wieder einmal fragen lassen, ob man Srebrenica durch rechtzeitigeren entschlossenen Einsatz hätte verhindern können.
    Bequemer, selbstgefälliger Fundamentalpazifismus ist jedenfalls keine Lösung.
    Faust1/2.Bürger:
    Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen,
    Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
    Wenn hinten, weit, in der Türkei,
    Die Völker aufeinander schlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    Und sieht den Fluss hinab die bunten Schiffe gleiten;
    Dann kehrt man abends froh nach Haus,
    Und segnet Fried’ und Friedenszeiten.