Eisenhower raubkunst 600

US-General Dwight D. Eisenhower 1945 bei der Begutachtung von geraubten Kunstwerken

Vor gut zwei Jahrzehnten begannen deutsche und internationale Museen mit der Durchforstung ihrer Bestände nach Werken, die möglicherweise als „Raubkunst“ in die Sammlungen gelangt sind. Dabei gerieten verschiedene Werke, deren Status nicht eindeutig war, in den Fokus öffentlicher Debatten.

Besonders heftig wurden die Diskussionen, als nach einer fragwürdigen Beschlagnahmung in der privaten Sammlung von Dr. Cornelius Gurlitt Werke aus dem Bereich der sog. Raubkunst identifiziert wurden und die Bundesregierung zur weiteren Erforschung dieses Bestandes eine eigene „Task-Force“ einrichtete.

Wann aber erweist sich ein Werk als „Raubkunst“, woher kommt diese Kunst, warum werden diese Nachforschungen erst heute betrieben, und was bedeuten die Ergebnisse für die betroffenen Museen? Auf diese und weitere Fragen geht der Vortrag (mit Bildern) „Raubkunst – oder Wem gehört das Kunstwerk?” ein, und gibt anhand von Beispielen Einblick in die Methodik der Provenienzforschung.

Referentin: Dr. Roswitha Neu-Kock, Provenienzforscherin, Köln
Dienstag, 24. Mai 2016, 19:30 Uhr

Eintritt 4 € / 2 € für SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende. In der Pause kann die Ausstellung “Heike Weber – 23” besucht werden.

https://www.facebook.com/events/1105506316174493/

Kunstmuseum Villa Zanders

Das städtische Museum wurde 1992 in der Gründerzeitvilla der Fabrikantenfamilie Zanders eröffnet und feiert 2017 sein 25jähriges Bestehen. Mit seiner einzigartigen Sammlung von „Kunst aus Papier“, der Kommunalen Galerie mit Malerei der Düsseldorfer Schule aus dem 19. Jhdt. sowie einem ambitionierten...

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