Tobias Mausbach läuft 47,82 Sekunden

Tobias Mausbach

Tobias Mausbach

Tobias Mausbach nutzte die guten Bedingungen beim IFAM-Meeting am letzten Samstag im belgischen Oordegem zu einer deutlichen Steigerung seiner diesjährigen 400m-Bestzeit. In einem sehr stark besetzten Wettbewerb wurde der 26jährige vom TV Herkenrath Sechster seines Zeitlaufs und unterbot mit 47,82 Sekunden die Norm für die Deutschen Meisterschaften Mitte Juni in Kassel.

Kennzeichnend für die hohe Qualität der 400m in Oordegem mit Teilnehmern aus 14 Nationen war, dass der Sieger von Mausbachs D-Lauf (also des viertbesten! Laufs dieser Veranstaltung), der Brite Owen Smith, mit 46,23 Sekunden eine Zeit erzielte, die in diesem Jahr in Deutschland nur von einem einzigen Sprinter erreicht wurde.

„Auf Bahn acht laufend fehlte mir ein Anhaltspunkt. Mit 22,1 Sekunden über 200m und 33,7 Sekunden über 300m bin ich vielleicht ein wenig zu schnell angelaufen. Das habe ich auf der Zielgeraden gemerkt. Ich habe mich aber nach dem Rennen sehr schnell erholt,“ so Mausbachs positives Fazit nach seinem Ausflug nach Belgien.

Marc Schuh

Marc Schuh (Archivbild)

Marc Schuh mit starkem Comeback

Anfang März musste Rollstuhlsprinter Marc Schuh am linken Ellbogen operiert werden, in der letzten Woche stellte sich der 26jährige vom TVH beim Daniela-Jutzeler-Memorial und den Schweizer Meisterschaften in Nottwil bereits wieder stärkster internationaler Konkurrenz. Nur drei Wochen nach der Wiederaufnahme des Trainings fuhr Schuh am Donnerstag starke 48,46 Sekunden und konnte sich am Samstag sogar auf 47,93 Sekunden steigern, eine Zeit, die er im Vorjahr nur viermal unterbieten konnte Das bedeutete jeweils Platz sieben in Mitten der Weltelite. Über 200m wurde Schuh mit 25,84 Sekunden beim Jutzeler-Memorial sogar Dritter.

Schuh resümierte: “Diese Zeiten über 200m und 400m hatte ich noch nicht erwartet. Immerhin habe ich acht Wochen lang nur ein Reha-Training, kein am Leistungssport orientiertes Training absolvieren können. Meine relativ schwachen 100m Zeiten von 15,22 bzw. 15,26 Sekunden sind darauf zurückzuführen, dass ich beim Start die Bewegung noch nicht schnell genug ansteuern kann. Da macht sich das fehlende Training stark bemerkbar.“

Mit den Leistungen von Nottwil hat Schuh jedenfalls seine Nominierung für die IPC-Europameisterschaften vom 10. bis 16. Juni im italienischen Grosseto gerechtfertigt.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.