Zum Abschluss des zweiten Jahres einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Chorleiterin Tanja Heesen, die den Chor mit großem Engagement und mitreißender Motivation leitet, möchte der Elisen-Chor in seinem diesjährigen Konzert eine Stunde träumen, sich erinnern und seine Gäste zum 30. Geburtstag mit Melodien aus dem Reich der „leichten Muse” an- und berühren:

Träumen •— Verlieben •— Erinnern •— Berühren
Valentins-Matinée am Sonntag, 12. Februar 2017 – 11.30 Uhr
im Ratssaal Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach

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Die Elisen freuen sich ganz besonders, dass sie bei diesem Vorhaben von Andrea Heider, Sopran und Robert Mäuser, Klavier unterstützt werden.

Der Elisen-Chor ist ein gemischter Chor, der 1987 aus dem Elisen-Quartett Schildgen hervorging. Quer durch alle Generationen treffen sich die singbegeisterten Mitglieder einmal in der Woche, um anspruchsvolle Chormusik aller Epochen und Stilrichtungen – von Bach über Beatles bis Bläck Fööss – zu erarbeiten und aufzuführen.

Tanja Heesen-Nauroth

Tanja Heesen-Nauroth studiert an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf und an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Unter Ihren Hauptfächern Orgel, Gesang und Chorleitung entwickeln sich während des Studiums sehr schnell die „kantoralen” Disziplinen zu Ihrer besonderen Leidenschaft und gleichzeitig erwächst eine Liebe zur leichten Muse, dem Musikkabarett und neuen Wegen in der musikalischen, gesellschaftlich-gemeindlichen Arbeit.

Schnell macht sich  Tanja Heesen-Nauroth einen Namen als evangelische Kirchenmusikerin, Sängerin und Komponistin. Aktuell ist Tanja Heesen-Nauroth – neben ihrer Tätigkeit als Chorleiterin des Elisen-Chores in Bergisch Gladbach und des Rheinischen Motettenchors Köln – besonders mit dem Damenterzett „Meine Schönen – A Singing Affair” auf der Bühne und in der Öffentlichkeit unterwegs. Sie moderiert öffentliche Veranstaltungen und setzt sich für die Stärkung der Kultur in unserer Stadt und darüber hinaus ein.

Bei all dem, was Tanja Heesen-Nauroth tut, ist ihr eines wichtig: Die Leidenschaft, die ungebrochene Freude an dem Lebensquell des gemeinschaftlichen oder solistischen Singens zu entfesseln und weiterzugeben, die Vitalität des gemeinsamen, schöpferischen Schaffens und Nacherlebens nicht  dem „konzertanten Anstand” zu opfern, sondern der wunderbaren Kraft der Musik genau die Position zukommen zu lassen, die ihr zusteht: Die Wertvollste!

Andrea Heider

Andrea Heider erhält bereits im Alter von sechs Jahren ihren ersten musikalischen Unterricht und lernt Gitarre und Querflöte. Im Zuge dieser musikalischen Ausbildung entdeckt sie ihre Leidenschaft für die klassische Musik, vor allem den Gesang. Zunächst singt sie mehrere Jahre in verschiedenen Chören, bevor sie schon mit 17 Jahren mit ihrer Gesangsausbildung beginnt.

Sie studiert Gesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Professor Edmund Illerhaus. Weitere wichtige Impulse erhält Andrea Heider durch die Zusammenarbeit mit der schwedischen Altistin Hanna Kopra und der deutschen Sopranistin Barbara Spieß.

Zu ihrem umfassenden Repertoire gehören u.a. die Oratorien „Elias” und „Paulus” von Felix Mendelssohn-Bartholdy, „Die Schöpfung” von Joseph Haydn,  „Der Messias” von Georg Friedrich Händel, „Ein deutsches Requiem” von Johannes Brahms sowie das Requiem und verschiedene Messen von Wolfgang A. Mozart sowie verschiedenste Werke von Johann Sebastian Bach, darunter das Weihnachtsoratorium, die Johannes- und die Matthäuspassion, das Magnificat und verschiedene Kantaten.

Zahlreiche Konzerte und Rundfunkaufnahmen führen sie nach Berlin, Köln, Düsseldorf und ins Ruhrgebiet. Als Mitglied des Damenterzetts „Meine Schönen”, die sich seit zwei Jahren dem A cappella-Gesang der 30er und 40er Jahre verschrieben haben, ist ihr auch die „leichte Muse” nicht fremd.

Robert Mäuser

Robert Mäuser schließt sein Studium der Katholischen Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Musikhochschule u.a. bei Prof. Stefan Schmidt und Prof. Wolfgang Seifen (Orgel), sowie Prof. Raimund Wippermann (Chorleitung) im Jahr 2000 mit dem A-Examen ab. Zusätzliche Anregungen im Orgelspiel erhält er durch Gerhard Blum (Köln) und Thomas Schmögner (Wien).

Seine besonderen Fähigkeiten als Organist zeigen sich bereits 1995, als Robert Mäuser noch während seines Studiums erster Preisträger des „Gottfried Schreuer-Wettbewerbes” für choralgebundenes Orgelspiel in Düsseldorf wird. Im gleichen Jahr nimmt er an der 8. Internationalen Orgelakademie in Altenberg im Bereich Orgelimprovisation teil und ist in der Folgezeit verschiedentlich vor allem im Bereich der Chormusik (u.a. Uraufführungen durch die Regensburger Domspatzen) als Komponist tätig.

Da das besondere Interesse Robert Mäusers vor allem im Bereich des Orgelspiels (Literaturspiel und Improvisation) liegt, führt ihn seine Konzerttätigkeit als Organist häufig ins In- und Ausland. So nimmt er z.B. am Festival „Organo Pleno” in Wien (A) teil, ist zu Gast beim Orgelsommer in Litomerice (CZ) sowie beim IDO-Festival in Düsseldorf.

Robert Mäuser steht der modernen Klangsprache nahe und zeigt sich besonders inspiriert durch das intensive Studium französischer Musik der Spätromantik und der Moderne.

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Helmut Busch

Ich bin Mitglied des Chores und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

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