Wolfgang Bosbach hat unter Protest die Talkshow bei Sandra Maischberger verlassen – und damit eine gewaltige Reaktion im Netz ausgelöst: Unter #BosbachLeavingThings tobt sich die Kreativität aus.

Ein „Meme” ist ein Insider-Witz im Internet. Irgendjemand nimmt irgendein Zitat, irgendeinen Fotoausschnitt oder was auch immer, variiert und verfremdet es und erfindet ein passendes Schlagwort (#hashtag). Manchmal findet er Nachahmer und löst einen ironischen „Shitstorm” in den Sozialen Medien aus.

Genau das ist Bosbach mit seinem Abgang bei Maischberger gelungen (den er selbst hier erläutert). Wer mehr über die Reaktionen erfahren will wird hier hier bedient.

Offenbar war es @ShahakShapira, der als erster das Bosbach-Foto ausschnitt und so montierte:

In kurzer Folge twitterte er Dutzende von Motive:

Zudem lieferte ShahakShapira eine Vorlage – die von hunderten Nachahmern genutzt wurde:

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Redaktion

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1 Kommentar

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  1. Was die Fernsehanstalten mit unseren Gebühren anstellen, ist grauenvoll, nicht nur mit Maischberger. Wir sind ohnmächtig weil ohne Einfluss, wie bei so vielen Dingen, wo der Bürger bezahlt und die Zahlungsempfänger anstellen, was sie wollen.

    Diesen Artikel hinten aufgezäumt sind diese “Livingthings” mit Bosbach einfach nur bösartig. Wer diesen verdienten Politiker, über dessen Fernsehaffinität man geteilter Meinung sein kann, auf manch wirklich schäbige Weise diffamiert, hat das Wort “witzig” nicht verstanden sondern will im Mainstream die eigene Bedeutungslosigkeit kaschieren.

    Die Überzahl politischer Talkshows kratz arg an deren Qualität. Eine Ditfurth zu einer solchen einzuladen, zeugt von mangelnden Ideen, die Sendung interessant zu gestalten. Maischberger ist dafür scheinbar völlig ungeeignet. Wer sich nicht an Diskussionen beteiligen will und nur die eigene Meinung für die einzig richtige hält, gehört nicht in eine solche Sendung, wer terroristische Grundsätze vertritt eher vor den Richtertisch. Die Behauptung, die Eskalation in Hamburg ginge von der Polizei aus, zeigt einen Gehirnzustand, den ich für bedenklich halte und für aufrührerisch. Jutta Ditfurth ist keine Politikerin, wie mancherorts geschrieben wird, sie ist eine Aufrührerin, die die Bedeutungslosigkeit, in die sie gefallen ist, nicht ertragen kann und deshalb zu solchen öffentlichen Ausfällen neigt.

    Wolfgang Bosbach ist zum 1. mal aus einer Talkshow geflüchtet. Das ist an sich schon ein kleines Erdbeben. Dass er es aber so lange mit dieser ignoranten, Unsinn faselnden, beleidigen Frau ausgehalten hat, zeugt von seiner Bemühung, so lange wie möglich Profil zu zeigen. Maischbergers lächerliches Bemühen, ihn zu halten und ihr dann völlig verunglückter Versuch, “Parität” (?) herzustellen, zeugen von einen Inkompetenz, die weh tut. Zum guten Schluss entschuldigt sie sich auch noch bei der Stänkerin, was dem Ganzen die Krone aufsetzt. Ihre Zuschauerzahlen, Frau Maischberger, werden drastisch zurückgehen und sich nur noch auf Sensationslüsterne beschränken.