Stolz auf das neue Outfit: v. links, vorne: Lotta, Reda, Mick, Jörn, Louis, Tobias Niehaus, Ladislav Jakubek, Adnan, Ben, Lenny, Adam. Dahinter, neben Ladislav Jakubek: Taylan, Conner, Hadi, Ilyass

Dank guter Kontakte hat die F-Jugend des DJK SSV Ommerborn Sand hat einen Sponsor für neue Trikots gefunden. Warum Rewe? Weil der 1. FC Köln das schließlich auch hat, argumentiert der Spender.

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Rund 188 Millionen Euro – so viel bezahlen die Trikotsponsoren der 1. Fußball-Bundeliga in der nächsten Saison an die Profivereine in Deutschland. Ganz so viel Geld muss der Inhaber des REWE-Marktes in Paffrath, Ladislav Jakubek nicht bezahlen, als er im Juni 2017 die Zusage gab, die neuen Trikots der F-Jugend (Jahrgänge 2008 und 2009) des DJK SSV Ommerborn Sand zu sponsern.

Damit die 18 Fußballer und eine Fußballerin mit modernen und funktionsfähigen Trikots bei ihren Ligaspielen sowie bei Turnieren auflaufen können, musste ein spendabler Geldgeber gefunden werden. Und das war gar nicht so einfach, wie das Trainergespann Dieter Ahrweiler und Tobias Niehaus feststellen musste.

Wie so oft kamen schließlich gute Kontakte zum Einsatz. Ladislav Jakubek hörte über die Familie des jungen Trainers Tobias Niehaus von der Notlage und stellte das Geld gerne zur Verfügung.

Damit konnten 15 Trikots sowie die passenden Hosen und Stutzen angeschafft und mit dem Namen des Unternehmens an der Kempener Straße „REWE Jakubek OHG“ beflockt werden.

Für den Supermarktbesitzer war es selbstverständlich einzuspringen: „Der 1. FC Köln hat ja auch den Hauptsponsor REWE, da ist es doch schön, wenn eine Mannschaft vor den Toren Kölns ebenfalls den Schriftzug auf der Brust trägt.“

Die Beträge zwischen dem Bundesligisten aus der Domstadt und den Sandern sind übrigens bei den beiden ersten Zahlen gleich: 4,5 Millionen Euro – so eine Schätzung von ISPO – zahlt der große REWE-Konzern an die Kölner Profis für die Saison 2017/18, 450 Euro gibt Jakubek für die einmalige Anschaffung der Trikots, die aber länger als eine Saison halten sollen.

„Beim Jugendfußball macht es keinen Sinn, dass jedes Kind ein eigenes Trikot kauft. Die Spielerinnen und Spieler sind ja maximal zwei Jahre in einem Team. Sie müssten dann immer wieder neu investieren und das können sich viele nicht leisten“, erläutert Tobias Niehaus das Sponsoring-System bei den Jugendteams.

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