Rosel Vogt, Brigitte Bilski und Werner Haas mit Michael Zalfen (l.) und Lutz Urbach (r.)

Rosel Vogt ist stellvertretende Vorsitzende des Kinderschutzbundes Rhein-Berg. Sie führt auch den Kleiderladen des Vereins und organisiert den viertägigen Spielzeugbasar in der Adventszeit. Dafür erhielt sie jetzt die Goldene Ehrennadel, ihre Kollegen Brigitte Bilski und Werner Haas bekamen Silber.

Gleich drei Ehrennadeln konnte Bürgermeister Lutz Urbach vergangenen Freitag bei einem Kaffeetrinken für haupt- und ehrenamtliche Kinderschützerinnen und Kinderschützer im Rheinisch-Bergischen Kreis überreichen.

Seit 1992 steht Brigitte Bilski einmal die Woche im Kinderladen des Kinderschutzbundes. Drei Stunden lang bewältigt sie seither jeden Freitag den „Ansturm“ mit Ruhe, Humor, Freundlichkeit und gutem Kontakt zur Kundschaft und hält den Laden in Betrieb. Außerdem unterstützt sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Aktionsteam alle Aktionen, Kinderfeste, Familienausflüge und ähnliche Veranstaltungen.

Seit 25 Jahren arbeitet sie monatlich etwa 15 Stunden ehrenamtlich für den Kreisverband des Rheinisch-Bergischen Kreises. Dieses große Engagement wird durch die Ehrennadel in Silber öffentlich gewürdigt.

Der Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Michael Zalfen, hatte Brigitte Bilski für die Auszeichnung vorgeschlagen.

Werner Haas, ebenfalls von Michael Zalfen vorgeschlagen, hat 2006 „Das Paten-Projekt – Große helfen Kleinen“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendlichen zu helfen, deren familiäres Umfeld finanziell stark eingeschränkt ist. 4.500 Kinder sind davon im gesamten Kreisgebiet betroffen.

Dank seines ehrenamtlichen Engagements konnten bisher 793 Kinder im Rheinisch-Bergischen Kreis –  davon 598 allein aus Bergisch Gladbach  – von dem Projekt profitieren und aus der sozialen Abgrenzung geholt werden. Der 77-Jährige setzt sich mit mittlerweile fünf weiteren ehrenamtlichen Projektmitarbeitern dafür ein, dass Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 16 Jahren beispielsweise Mitglied in einem Sportverein werden, Hausaufgaben- oder Nachhilfe erhalten oder ein Musikinstrument erlernen können.

Gemeinsam prüft er mit den anderen ehrenamtlich Tätigen des Arbeitskreises neue Anfragen. Er hält Kontakt zu Vereinen, Kursanbietern, Familien oder Familienhelfern sowie dem Jugendamt. Außerdem schreibt er die Jahresberichte und ist zuständig für die Veröffentlichungen des Kinderschutzbundes zu diesem Projekt. Sein Einsatz beträgt etwa drei bis vier Stunden die Woche.

Sein großer Einsatz ist mit der Ehrennadel in Silber öffentlich gewürdigt worden.

Für die Belange des Kinderschutzbundes setzt sich Rosel Vogt – die auch von Michael Zalfen vorgeschlagen wurde –  seit 1988 ein. Angefangen hat alles im Kleiderladen des Vereins, in dem sie 1994 die Führung übernommen hat. Die 78-Jährige engagiert sich zudem seit 1997 als stellvertretende Vorsitzende im Kinderschutzbund.

In den 29 Jahren ihres Engagements hat Rosel Vogt zudem auch in der Familienbetreuung, im Großelterndienst und als fester Bestandteil des Helferstabs bei Aktivitäten mitgearbeitet. Seit 20 Jahren organisiert sie in der Adventszeit den traditionellen viertägigen Spielzeugbasar in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes mit einem sehr umfangreichen Angebot.

Rosel Vogt ist immer für das Wohl der Kinder und Familien im Einsatz und ist stets mit besonderer Zugewandtheit, Freundlichkeit und Wertschätzung für die Hilfesuchenden da. Der zeitliche Aufwand für ihre ehrenamtliche Tätigkeit beträgt wöchentlich rund 20 bis 25 Stunden.

Ihre großherzige Arbeit ist nun mit der Ehrennadel in Gold öffentlich anerkannt worden.

Pressestelle Stadt BGL

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