Archivbild. Foto: Danny Klünder

Mit einer frei verkäuflichen Pfefferpistole ist am Dienstag ein 30-Jähriger in der Hüttenstraße schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen war ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. 

Die Kripo Köln hatte die Ermittlungen aufgenommen; am Dienstag war die Bensberger Straße an der Einmündung der Hüttenstraße stundenlang gesperrt worden, was für viel Aufmerksamkeit gesorgt hatten. 

Am Mittwoch gaben die Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft die ersten Ermittlungsergebnisse bekannt. Demnach hatten gegen 11.30 Uhr mehrere Anrufer die Polizei sowie den Rettungsdienst alarmiert: sie hatten Schussgeräuschen auf der Hüttenstraße gehört.

Die Polizisten fanden den Schwerstverletzten und nahmen einen Tatverdächtigen (24) vorläufig fest. Den Erkenntnissen zufolge war zwischen den beiden Männern ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Der 24-Jährige sei „dringend verdächtig, seinem Kontrahenten die lebensgefährlichen Verletzungen mit einer Pfefferpistole zugefügt zu haben”. 

Zum genauen Tatort, auf der Straße oder in einer Wohnung, macht die Kölner Polizei „aus ermittlungstaktischen Gründen” keine Angaben. Ganz offenbar hatte die Tat aber auf offener Straße stattgefunden.

Auch die Frage, wie es dem Opfer geht, konnte ein Sprecher der Kölner Polizei am Mittwochnachmittag auf Nachfrage nicht bestätigen: „Ein Ableben können wir nicht bestätigen.”

Der Festgenommene sollte wegen des Vorwurfs der schweren Körperverletzung noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Zur Nationalität von Täter und Opfer machte die Polizei keine Angabe.

Die Polizei sucht Zeugen, die sich zur Tatzeit im Bereich der Hüttenstraße aufgehalten, verdächtige Feststellungen gemacht oder Angaben zu der Tat machen können. Hinweise an das Kriminalkommissariat 11 der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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