Seit der Ankunft der Pandemie in Deutschland vor gut einem Jahr sind viele Menschen an Corona erkrankt oder verstorben. Für sie hat die Gemeinde St. Clemens in Paffrath jetzt eine kleine Gedenkstätte errichtet.

Am 15. März vor einem Jahr wurden die Einschränkungen zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung erlassen, die seitdem das öffentliche Leben stark verändern. „Wenn vor einem Jahr jemand befürchtet hätte, dass die Corona-Situation so lange anhält und sich so entwickelt, wie wir es erleben, hätte man ihn sicherlich als Pessimisten und Schwarzseher nicht ernst genommen,“ vermutet Pfarrer Wilhelm Darscheid.

Als er dem Ortsausschuss St. Clemens vorschlug, zum Jahrestag eine Gedenkstätte für die Opfer der Corona-Pandemie zu errichten, haben die Mitglieder diese Idee sofort aufgenommen. In ansprechender Gestaltung erinnert eine gravierte Steinplatte, die von Grabmale Lenges gespendet wurde, an die erkrankten und verstorbenen Corona-Opfer.

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Die Gedenkstätte befindet sich an der Mauer links neben der Pfarrkirche St. Clemens in Paffrath. Hier ist jeder eingeladen, Blumen abzulegen, eine mitgebrachte Kerze zu entzünden oder zum Gebet innezuhalten.

In der Kirche liegt eine Gebetsanregung zum Mitnehmen aus. In Verbindung mit der Vorabendmesse am 13. März wurde diese Gedenkstätte von Pfarrer Darscheid feierlich gesegnet.

Redaktion

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2 Kommentare

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  1. Ich schließe mich dem Kommentar von Herrn Raida absolut an! Vorbildlich! So stelle ich mir u. a. „Kirche“ vor!!!