Mit 73 Jahren hat sich der Bergisch Gladbacher Istvan Kovacs ein neues Kniegelenk am Evangelischen Krankenhaus einsetzen lassen. Jetzt zählt er zu den zahlreichen zufriedenen Patienten des zertifizierten Endoprothetikzentrums auf dem Quirlsberg.

Mühelos stellt Istvan Kovacs sein angewinkeltes Bein auf die oberste Stufe der kleinen Trittleiter. „Ohne Schmerzen konnte ich das Knie schon lange nicht mehr beugen oder strecken“, sagt der sportliche 73-jährige Gladbacher.

Ein steifes Knie in Folge einer Schädigung des Gelenkknorpels (Kniegelenkarthrose) machte dem Patienten bis vor Kurzem noch zu schaffen. Nach dem Einsatz einer Knieprothese im zertifizierten Endoprothetikzentrum am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK) kann er sich seit der Operation wieder schmerzfrei und ohne Gehilfen bewegen.

Konservative Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft

Auf der Suche nach einer Zweitmeinung war Istvan Kovacs einer Empfehlung gefolgt und vereinbarte einen Termin in der Sprechstunde von Chefarzt Dr. Marc K. Schuler in der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie des EVK. „Im Fall von Herrn Kovacs waren die konservativen Therapiemöglichkeiten wie Schmerzmittel, Physiotherapie und Spritzen ausgeschöpft. Es war schnell klar, dass nur ein neues Knie die Schmerzen beseitigt.“

In einem ausführlichen Beratungsgespräch erläuterte Dr. Schuler die Operation. „Alle meine Fragen wurden leicht verständlich und geduldig beantwortet“, so Kovacs.

Die Implantation der Knieprothese war die erste Operation nach dem Jahreswechsel in der Orthopädie und Unfallchirurgie. „Im Schnitt implantieren wir zurzeit alle zwei Tage ein neues Kniegelenk“, berichtet Dr. Schuler, der in seiner Karriere bereits tausende Knie, arthroskopisch (Gelenkspiegelung) bis hin zum neuen Kniegelenk, operiert hat und bei seinen Eingriffen auf modernste OP-Methoden und die hochwertigsten Implantate am Markt setzt: Nickelfreie Implantate sowie Arten und Größen für jeden Bedarf kommen regelmäßig zum Einsatz.

Dr. med. Marc K. Schuler ist Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK)

Neues, schonendes Operationsverfahren

Schuler: „Vor etwas über zwei Jahren haben wir auf besonders schonende Operationsverfahren umgestellt und erzielen damit phänomenale Erfolge. Unser Ziel ist es, dass die Patienten direkt nach der Operation ohne Schmerzkatheter und ohne Schläuche (also Drainagen) im Knie schmerzfrei das Knie unter Vollbelastung, wenn sie wollen ohne Hilfsmittel wie Gehstützen, strecken und beugen können.“

Die Operationen werden laut Dr. Schuler besonders gewebeschonend durchgeführt, sodass typischerweise auch keinerlei Nachblutungen entstehen. Wann immer vom Patienten gewünscht, werden die OP-Narben mittels kosmetischer Nahttechnik und einem durchsichtigen selbstauflösenden Faden verschlossen, der nicht gezogen werden muss.

Am Tag nach der OP ohne Gehstützen unterwegs

Istvan Kovacs ist mit dem Ergebnis seiner Operation in der Klinik direkt vor der Haustür hochzufrieden, wie er sagt: „Von der Beratung, über die Operation bis zur Nachbehandlung habe ich mich wohl gefühlt und dem stets freundlichen Personal gilt mein Dank. Bereits am OP-Tag konnte ich mein neues Knie vollständig strecken und bis über 100 Grad beugen. Bei weiterer Beugung spüre ich lediglich ein Ziehen im Oberschenkel. Ganz anders als vor der Operation. Deshalb lief ich bereits am OP-Tag ohne Gehstützen durch das EVK.“

Zufriedene Patienten sind aus Sicht des Chefarztes die beste Werbung, wie er sagt: „Wir freuen uns über jede positive Rückmeldung und wenn unsere Patienten anderen Betroffenen von ihren sehr guten Erfahrungen bei uns in Bergisch Gladbach berichten.“

Das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach

Kontakt

Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach
Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie
Ferrenbergstraße 24 | 51465 Bergisch Gladbach 
02202 122 – 2320 
E- Mail: unfallchirurgie@evk.de 
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