Mit dem Ausbau der S-11-Trasse um ein zweites Gleis wird auch der Bahnhof in Gladbach kräftig erweitert

Einen kleinen, aber wichtigen Schritt für das zweite S-Bahn-Gleis macht die Deutsche Bahn: Ab Montag legt sie die Planungsunterlagen für den ersten Bauabschnitt vom Bahnhof bis zur Tannenbergstraße offen. Eine Woche später ist dazu eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant.

Die Planungsunterlagen den Teilabschnitt Bergisch Gladbach (Bergisch Gladbach Bahnhof – Tannenbergstraße) sind vom Montag (17. April) bis zum 16. Mai im technischen Rathaus in Bensberg (Zimmer E06-E12) einsehbar. Sie sind auch online unter eba.bund.de/anhoerung abrufbar.

+ Anzeige +

Ende 2022 hatte das Projektteam die umfangreichen Planungsunterlagen beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht. Jetzt haben betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Interessensverbände die Möglichkeit, die Pläne der DB einzusehen und Einwände vorzubringen.

Die Einwände können bis einschließlich 15. Juni beim EBA (Werkstattstraße 102, 50733 Köln) oder bei der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach (schriftlich oder mündlich) vorgebracht werden. Das EBA prüft alle Einwände, wägt zwischen allen Interessen ab und erarbeitet entsprechende Lösungen. Erst mit Abschluss dieses Prozesses wird der Planfeststellungsbeschluss erlassen und damit das Baurecht erteilt.

Über die detaillierten Pläne informiert die DB auch bei einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, 24. April, 18.30 Uhr im Spiegelsaal des Bürgerhauses Bergischer Löwe.

Konkret geht es in diesem ersten Schritt um den Bereich zwischen dem Bergisch Gladbacher Bahnhof und dem Bahnübergang Tannenbergstraße, der zweigleisig ausgebaut werden soll. Dafür wird aber auch der Bahnhof Bergisch Gladbach modernisiert und erweitert: Die Bahn baut einen neuen Mittel- sowie einen neuen Außenbahnsteig. Alle Bahnsteige werden zudem barrierefrei ausgebaut. Zusätzlich entsteht hier ein neuer Wetterschutz, der Bahnübergang an der Tannenbergstraße wird geschlossen.

Alle Informationen zum Ablauf des Planfeststellungsverfahrens finden Sie hier.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

3

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Wie ich diversen Anfragen an GL -Parteien von Grün bis Schwarz entnehmen kann, besteht kein wirkliches Interesse an einer schnellen Verbesserung des ÖPNV in GL. Die einzige Stadt DL’s über 100 000 EW ohne IC ,RE und zweigleisige S -Bahn. Keine schnelle Lösung mit Shuttle nach Thielenbruch oder Dellbrück, kein ohne Halt Bus nach Refrath , Linie1 genauso unzuverlässig wie S11. Seit 2019 sollte es laufen…nichts. Besserung in 20 Jahren? Die Politiker nutzen keinen ÖPNV.

    1. Auf welche Anfragen / Antworten beziehen Sie sich? Alle Fraktionen im Stadtrat befürworten den raschen Ausbau der S11, die Umsetzung erfolgt aber durch die Deutsche Bahn, mit allen gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerbeteiligungen. Einen Direktbus nach Thielenbruch hat der Kreis abgelehnt, der für den gesamten Busverkehr verantwortlich ist (und das Liniennetz deutlich ausgebaut hat).

  2. in den Unterlagen steht, dass die Erneuerung des Bahnhofes samt elektr. Stellwerk mit der Baumaßnahme Zweigleisigkeit Dellbrück – bergisch Gladbach zusammenfällt und dafür eine 1-Jährige Vollsperrung der Strecke Dellbrück – GL die Folge ist. Als Ersatz gibt es Bus-Ersatzverkehr.

    Das ist schon etwas einfach für die Bahn. Sicher könnte man die Zeit mit etwas Engeagement verkürzen, wenn man die Weichenneubauten etc. anders einplant. Eine Baumaßnahme am HBF Köln würde auch keine Vollsperrung akzeptieren, oder?