Von links: Richard Schmitz (Lions Club), Ricarda Paschke (Caritas Kita Ferrenberg), Norbert Pfennings (Bergischer Löwe), Ulrich Porschen (Lions Club), Agnes Pohl-Gratkowski (Max-Bruch-Musikschule), Barbara Ruthmann (Max-Bruch-Musikschule und Förderverein der Musikschule)

Der Lions Club Bergisch Gladbach Bensberg lädt am 2. Juni zur 2. VIP-Mitsing-Party in den Bergischen Löwen. Regionale Promis singen vor, die Zuschauer:innen steigen ein. Mit Eintritt und Catering werden Spenden gesammelt. Der Reinerlös kommt dem Förderverein der Max-Bruch-Musikschule zugute – für Musikprojekte in zwei Kindertagesstätten.

Der Lions Club Bergisch Gladbach/Bensberg lädt am 2. Juni zum 2. VIP-Mitsingkonzert in den Bergischen Löwen. 45 prominente Sänger:innen und 25 Songs sollen dort für Stimmung sorgen.

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Konzipiert als Riesen-Karakoe-Party, stimmen die Persönlichkeiten in bekannte deutsche und englischsprachige Lieder ein. Das Publikum im Saal singt kräftig mit. Möglich machen dies Karaoke-Versionen der Lieder (rein instrumental) sowie Texte, die per Beamer auf die Wand projiziert werden. Der Fokus liegt auf bekannten Songs, Karnevalslieder sind nicht geplant.

Line-up steht

“Die Sänger:innen stehen bereits fest”, erklärt Richard Schmitz vom Lions Organisations-Team. So würden mit Norbert und Linus Wielpütz zwei Musiker von Pütz & Band auf der Bühne stehe, sowie Detlev Scholz von den Labbese. Auch Lutz Urbach und Frank Stein versuchen sich als Vorsänger, und geben damit ausnahmsweise mal nicht politisch den Ton an.

2. VIP-Mitsingparty
im Bergischen Löwen
2. Juni, 20 Uhr, großer Saal
Eintritt: 20 Euro

Veranstalter: Lions Club Bergisch Gladbach / Bensberg

Spenden zugunsten des Fördervereins der Max-Bruch-Musikschule

Reinerlös für Musikprojekte der Caritas Kitas Ferrenberg und Cederwaldstraße

Darüber hinaus haben sich Vertreter der Lions, des Porsche-Zentrums, des Golfclubs sowie der Gesellschaft zur Erholung angekündigt.

Ein Highlight wird überdies die Formation ABBA sein. Mit Agnes Pohl-Gratkowski und Andreas Hempel rockt die Leitung der Max-Bruch-Musikschule die Bühne, ergänzt um die Vorsitzende des Musikschul-Fördervereins Birgit Bischoff und den Ex-Musikschulleiter Fritz Herweg.

Vorverkauf läuft

Der Vorverkauf für das Event läuft, Tickets zu 20 Euro sind an der Theaterkasse zu haben. Nach Angaben der Veranstalter sind bereits 200 Karten verkauft worden. Angestrebt sind 700 bis 800 Zuschauer:innen. Die verteilen sich an den Stehtischen im großen Saal des Löwen, oder können auf den Rängen an Tischen Platz nehmen, so die Planung.

Die Erstauflage des Events fand 2019 statt, rund 5.000 Euro spendete der Lions Club damals an den Förderverein der Musikschule.

Nach der Zwangspause durch die Pandemie wolle man in diesem Jahr die Spendensumme steigern, heißt es bei den Veranstaltern. Entsprechende Umsätze bei Ticketverkäufen sowie dem Getränke- und Snack-Verkauf vorausgesetzt.

Musiktage an Kitas

Mit dem Reinerlös wolle man Musikprojekte an zwei Kitas in der Stadt fördern. So sollen die Spenden künftig einen Musiktag in den Kitas der Caritas Ferrenberg und Cederwald finanzieren, die als Schwerpunkte vor allem Migration und schwierige häusliche Bedingungen (Cederwald) bzw. Inklusion, Integration und Heilpädagogik (Ferrenberg) haben.

Lehrkräfte der Städtischen Max-Bruch-Musikschule sollen so einmal pro Woche mit den Kindern musizieren. Musik wird als besonders hilfreich angesehen, da sie unabhängig von der Herkunft funktioniert und die Sprache dabei Nebensache ist.

Bildung „von unten“ fördern

„In 2023 ist das Motto unserer Hilfsaktionen die Bildung”, macht Lions-Vorstand Ulrich Porschen klar. Insofern passe das Projekt inhatlich gut in die Jahresplanung. Nicht zuletzt, da die öffentlichen Gelder im Kultur- und Bildungssektor für Kinder nicht gerade üppig fließen würden. „Wir fördern indes ‘von unten’, das Geld kommt direkt bei den Kitas an. Direkter kann man die Bedürfnisse der Kinder nicht fördern”, sagt Porschen.

Barbara Ruthmann, Kita-Koordinatorin an der Musikschule und Vorstandsmitglied im Förderverein, ergänzt: „Mit der Förderung können wir die Elementare Musikerziehung gerade an jenen Kitas voranbringen, welche keine eigenen Mittel hierzu haben.” Man hoffe auf Nachahmer oder Paten, welche im Anschluss die Förderung übernehmen könnten.

Für das kommende Jahr ist laut Veranstalter die Fortsetzung der Reihe geplant.

war bis Anfang 2024 Reporter und Kulturkorrespondent des Bürgerportals.

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