Empowerment-Coachin Baljit Sunda. Foto: Thomas Merkenich

Die Autorin und Mentale Trainerin Baljit Sunda erzählt ihre Geschichte: wie man lernt, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen statt fremden Erwartungen zu folgen. Eine persönliche Reise, die Mut macht.

Was passiert, wenn das Leben, das man führt, plötzlich nicht mehr zu einem passt? Wenn Erwartungen von außen lauter werden als die eigene innere Stimme? Mit genau diesen Fragen setzt sich die Autorin und Mentale Trainerin Baljit Sunda auseinander und bringt ein Thema auf die Bühne, das viele betrifft, aber selten offen ausgesprochen wird: das Gefühl, nicht ins System zu passen.

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Aufgewachsen im Wohnpark in Bensberg, geprägt durch unterschiedliche kulturelle Erwartungen und Bildungswege, kennt sie Zweifel und Zuschreibungen aus eigener Erfahrung. „Mir wurde früh vermittelt, was ich alles nicht sein kann”, sagt sie heute. Ihr Weg führte sie dennoch weiter: von der Hauptschule bis hin zur Amazon-Bestsellerliste.

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Wer ihre Geschichte hört glaubt kaum, dass Baljit Sunda erst 29 Jahre alt ist. Sie hat bereits einen weiten Weg hinter sich: von der Hauptschule auf die Realschule aufs Berufskolleg; Ausbildung, Abitur, Studium. Mit Mitte 20 leitete sie eine OGS. Dann kam Corona, und Baljit Sunda fragte sich: Wovon träume ich eigentlich? Sie machte sich selbstständig – als Speakerin und Empowerment-Coach für Jugendliche, pädagogische Fachkräfte und Eltern. Was das mit ihrer Geschichte zu tun hat und wieso sie kein…

Mit ihrem Buch „Der Ruf in dir – Eine Reise zurück zu dir selbst” erzählt sie die Geschichte einer inneren Veränderung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was passiert, wenn wir beginnen, uns selbst zuzuhören, statt den Erwartungen anderer zu folgen?

Neben der erzählerischen Reise verbindet sie ihre Arbeit als Mentale Trainerin und Leadership Speakerin mit einem klaren Ansatz: Menschen zu ermutigen, eigene Begrenzungen zu hinterfragen. Denn viele dieser Grenzen entstehen nicht im Außen, sondern im eigenen Denken.

Lesung im LOKI, Wohnpark Bensberg
15.04.2026
Einlass: 15:30 Uhr | Beginn: 16:00 Uhr

Ein einfacher Impuls, den sie weitergibt: Sich täglich bewusst fragen: „Handle ich gerade aus Angst oder aus Überzeugung?” Diese Reflexion kann ein erster Schritt sein, um wieder Zugang zur eigenen inneren Stimme zu finden.

Im Anschluss an die Lesung ist Raum für Austausch, Fragen und persönliche Gespräche. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit Fragen nach Identität, Selbstbestimmung und persönlicher Entwicklung auseinandersetzen, unabhängig von Alter oder Lebensweg.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Sehr guter Beitrag!
    O- Ton einer ehem. Kollegin, jetzt drei-fache Mutter:
    “Meine Nachbarn und Bekannten gucken mich doch ganz anders an, wenn meine Kinder aufs Gymnasium gehen”
    Diese Einstellung mancher Eltern, die lieber ihren eigenen Kindern mit ihrer Erwartungshaltung/ Druck Schaden zufügen als ihrem eigenen “Ansehen” in der Gesellschaft, die gibt es tatsächlich auch.

    Wen wundert es dann, wenn diese wertvolle Schulform “Hauptschule” ausstirbt bzw. von vielen Eltern nicht (mehr) wertgeschätzt wird.

    Leider sind nicht alle Kinder gleich schnell in ihrer Entwicklung. Wenn man (die Eltern) den Kleinen nur ein wenig mehr Zeit gönnen würde bei ihrer oftmals lediglich verzögerten Entwicklung, bräuchte es, nach meiner persönlichen Einschätzung, auch weniger (teure) Psychotherapeuten.

  2. Guten Morgen, ich finde die Überschrift des Berichts sehr abwertend. Damit wird der Eindruck vermittelt, dass die Hauptschule im Regelfall kaum die Möglichkeit bietet beruflich weiterzukommen.

    1. Gemeint ist das Gegenteil: von der Hauptschule aus stehen alle Wege offen.

      1. Gut gemeint ist jedoch nicht zwangsläufig gut gemacht. Ich würde die Überschrift daher überdenken.