Auch das Kraftwerk kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden. Foto: Thomas Merkenich

Das Zanders-Areal ist nicht nur das zentrale Stadtentwicklungsprojekt, sondern als eine der historischen Keimzellen Bergisch Gladbachs auch geprägt durch historische Stätten, von denen 13 unter Denkmalschutz stehen. Am 10. September 2023, dem bundesweiten Tag des offenen Denkmals, öffnet die Projektgruppe Zanders-Areal erstmalig die Türen mehrerer Wahrzeichen auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr sind Teile des Zanders-Areals für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das Gelände aus bisher verborgenen Perspektiven kennenzulernen. Auf insgesamt drei Routen werden zwischen 11 und 18 Uhr stündlich startende Führungen über das Gelände und durch die Innenräume verschiedener Denkmäler angeboten.

Die Teilnehmerzahl für die Führungen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist ab dem 10. August ab 12 Uhr möglich.

Führung Nr. 1: Die Papierfabrik und die Familie Zanders beleuchtet die Geschichte des Standorts an der Gohrsmühle und seine Bedeutung für die Stadt- und Industriegeschichte. Stationen der Tour sind unter anderem das repräsentative Verwaltungsgebäude von 1904, der Büstengarten sowie die als „Emma“ bekannte Dampfspeicherlokomotive (Dauer ca. 75min, barrierefrei und familiengeeignet).

Führung Nr. 2: Die Keimzelle der Papierfabrik Zanders beschäftigt sich mit der „Altstadt“ des Geländes und den historischen Orten der Papierherstellung. Unter anderem führt die Route durch Holländer-, Kalander- und Sortiersaal (Dauer ca. 75min, nicht barrierefrei, Kinder ab 12, festes Schuhwerk und das Tragen eines Helmes (z.B. Fahrradhelm) sind unbedingte Teilnahmevoraussetzung).

Führung Nr. 3: Talent Monument: Das Kraftwerk von Dominikus Böhm greift das diesjährige Motto des Tages des offenen Denkmals auf, das junge Baudenkmäler ins Rampenlicht rückt. Daher stellt dieser Rundgang mit dem 1931 errichteten Böhm’schen Kraftwerk eines der interessantesten Zanders-Monumente in den Mittelpunkt. Das Bauwerk hat über die Jahrzehnte zahlreiche Transformationen erlebt, die auf dieser abenteuerlichen Führung erkundet werden (Dauer jeweils ca. 75min, nicht barrierefrei, Kinder ab 12, festes Schuhwerk und das Tragen eines Helmes (z.B. Fahrradhelm) sind unbedingte Teilnahmevoraussetzung).

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Böhms Kraftwerk und die Schornsteine

Die Papierfabrik ist Geschichte, doch von Zanders bleiben Erinnerungen und Baudenkmäler, die Teil des künftigen Zanders-Viertel werden. Das Bürgerportal schaut genau hin, was war und was ist – in Text und Bild. Zum Start der neuen Serie befasst sich Michael Werling mit dem von Domenikus Böhm gebauten Kraftwerk, ergänzt durch Fotos von Thomas Merkenich und Luftaufnahmen von Stefan Krill. Tauchen Sie ein, in die Geschichte der für Bergisch Gladbach so prägenden Fabrik.

Neben den Denkmal-Führungen finden im sogenannten Museum Vorträge zu denkmalpflegerischen Themen statt. Das ebenfalls denkmalgeschützte Gebäude, in dem auch verschiedene Planungskonzepte für das zukünftige Stadtquartier ausgestellt sind, wird über die Vorträge hinaus durchgehend geöffnet sein.

Für das leibliche Wohl sorgen erneut der im Rahmen des städtischen Bürgerforums im Mai bereits erprobte Pop-Up-Biergarten.

Ebenfalls Premiere feiert an diesem Tag die Outdoor-Ausstellung erster Arbeiten der Künstlerin Iris Stephan, die sich seit Oktober 2022 von ihrem temporären Atelier auf dem Gelände aus intensiv mit der Industrie- und Familiengeschichte von Zanders auseinandersetzt.

Entdecken Sie das Zanders-Areal aus der Luft und am Boden

Ein Doppelklick öffnet und schließt die volle Ansicht, mit der besten Wirkung auf einem größeren Bildschirm, auf dem Handy im Querformat. Sie können über die blauen Punkte und die Navigation oben verschiedene Perspektiven ansteuern. Sie können die Ansicht drehen, Details heranzoomen. Hinter den roten Symbolen finden Sie Texte, historische und aktuelle Fotos. Manche Infos sind ein wenig versteckt. Gute Entdeckungsreise!

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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