An der Ecke Am Mühlenberg / An der Strunde sind rätselhafte Schilder aufgetaucht

Die Straße „Am Mühlenberg“ in der östlichen Innenstadt bietet zahlreiche Stellplätze in Parkbuchten. Doch jetzt sind dort einige Halteverbotsschilder aufgetaucht. Die aber nur dienstags gelten. Und dann auch noch eingeklappt wurden. Wir haben nachgefragt.

Plötzlich waren sie da, ein halbes Dutzend Halteverbotsschilder entlang der Wohn- und Durchgangsstraße „Am Mühlenberg“. Sie verbieten die Nutzung der Parkplätze stadtauswärts auf der rechten Seite. Allerdings ganz offenbar nur „Dienstags“. Und dann sind die Schilder auch noch einklappbar.

Wenige Tage später zeigte sich, warum. An diesem Donnerstag waren alle Halteverbots-Schilder eingeklappt. Und damit kein Fragen aufkommen, war auch die Einschränkung „Dienstags“ abgedeckt worden.

Fragen tauchten dennoch auf, nicht zuletzt in der Anwohnerschaft. Warum? Wieso? Weshalb?

Selbst die Pressestelle der Stadtverwaltung brauchte ein Weilchen, um des Rätsels Lösung aufzuspüren. Und die ist ziemlich banal: Es gehe um die Kanalunterhaltung. Ach so.

Am Mühlenberg gebe es spezielle Gullys, die alle drei Monate gereinigt werden müssen. Bislang war dafür jedes Mal ein Bautrupp angerückt und hatte mobile Schilder aufgestellt. Und nach der Reinigung wieder abgeräumt.

Um sich diesen Aufwand zu sparen habe man sich für die Klappvariante entschieden. Und so ist jetzt alle drei Monate ein städtischer Beschäftigter (oder eine Beschäftigte) zu beobachten, die alle Schilder aufklappt. Und tags darauf wieder zuklappt. Hoffentlich.

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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Ich gehe mal davon aus, dass jemand die Schilder mind. 3 Tage vorher aufklappt, und dann erst wieder einklappt… einen Tag vorher würde nicht reichen ;-)