Spätsommer ist, was man daraus macht. Mit den richtigen Stauden kann das Herbstfeuerwerk noch einmal richtig bunt werden. Gleichzeitig beginnt die Ernte und dann gilt es auch schon, den Frühling vorzubereiten. Wir haben einige Tipps, wie Sie ihren Garten für den Winterschlaf vorbereiten.

Von Oliver Fink, GartenBaumschule Becker

Seien Sie nicht zu wehmütig, wenn sich jetzt die untrüglichen Anzeichen für den bevorstehenden Winterschlaf der Gartenpflanzen zeigen. Den ständigen Kreislauf der Natur erleben Sie nirgends schöner als im eigenen Garten. Spätsommer ist, was man daraus macht.

Klingt Herbstbeginn nicht schon optimistischer als Sommerende? Die Schönheit des Spätsommers hat eine ihr eigene Ausstrahlung, deren charismatische Wirkung wir noch durch das Pflanzen von Stauden und Gehölzen, die im Spätsommer so richtig auftrumpfen, verstärken können. 

Besonders intensiv verfärben sich jetzt die Blätter vieler Laubsträucher und Bäume, wenn der Spätsommer sonnig und trocken ist. Vor allem kalte Nächte entfachen das Laubfeuer auf eine unvergleichliche Art und Weise.

Zusammen mit den vielen Herbstblüten und -früchten zeigt sich dann der Spätsommer von seiner schönsten Seite. Je artenreicher wir unser grünes Paradies gestalten, desto facettenreicher und vielfältiger fällt das Herbstfeuerwerk aus.  

Nützliche Erdmiete

Jetzt beginnt auch die Erntezeit für Obst und Gemüse. Wenn Sie keinen eigenen, kühlen Lagerkeller haben, können Sie die Früchte des Gartenjahres auch in einer Erdmiete überwintern.

Heben Sie eine etwa 30 cm tiefe Grube aus und legen Sie diese mit einem engmaschigen Draht aus. Der Maschendraht verhindert ein Eindringen von Mäusen und Kaninchen. Zunächst wird die Mietensohle mit Stroh und Reisig auslegt. Danach werden in der untersten Schicht großvolumige Gemüse wie Rotkohl und Wirsing eingeschichtet.

Jetzt folgt eine weitere Strohschicht, auf die Sie beispielsweise Möhren, Sellerie oder Rote Bete packen. Auch diese Schicht wird mit Stroh und Reisig abgedeckt. Nun biegen Sie die überstehenden Gitter über das Reisig und überdecken die Miete mit lockerer Erde.

Eine zusätzliche Abdeckung, beispielsweise in Form eines Wellbleches, leitet Wasser ab. Bis zum April können Sie nun – bei frostfreier Witterung – aus Ihrer Vorratskammer Gemüse entnehmen.  

Topiary

Formgehölze sind durch Schnitt handgestaltete Gehölze, z.B. mit runder Kopfform oder als Würfelform. Auch geschnittene Hecken sind streng genommen Formgehölze. Als „Werkstoff“ für Formgehölze kommen – neben den Klassikern Eiben, Liguster und Buchs – auch Blütensträucher und besondere Nadelgehölze in Frage. 

Jetzt den Frühling pflanzen

Kaum zu glauben, aber in Blumenzwiebeln steckt bereits alles, was eine Pflanze ausmacht: Blätter, Stiele, Knospen und vor allem eine unglaubliche Blütenpracht, die nur darauf wartet, im Vorfrühling ab Februar aktiv zu werden. Irgendwo ist im Garten immer ein Plätzchen frei, sei es am Wegesrand oder in einer Beetlücke. 

Schöne Schnittstauden

Dankbare Stauden für den Vasenschnitt sind zum Beispiel Rudbeckien, Phloxe, Astrantien, Chelonen und Hosta-Laub. Damit die Pracht möglichst lange hält, entfernen Sie alle Blätter am Ende der Stiele. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer das Stielende schräg an. Wechseln Sie das Vasenwasser täglich und schneiden Sie die Stielenden immer wieder neu an

Ziergräser 

Lassen Sie Gräser ungeschnitten, damit sie die frostige Zeit gut überstehen. Binden Sie die Horste hoher Gräser Ende Oktober schopfartig zusammen. Der Rückschnitt der trockenen Halme auf etwa 15 cm erfolgt erst im Frühjahr. 

Pflanzzeit

Jetzt ist die beste Pflanzzeit für Sträucher und Bäume. Die Restwärme im Boden sorgt für ein gutes Einwurzeln. Die Gehölze entwickeln noch feine Faserwurzeln, die für einen rasanten Frühjahrsstart sorgen

Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne.

Ihr Oliver Fink

BECKER, das ist das Team GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

Die beiden Meister- und Ausbildungsbetriebe arbeiten aus der Überzeugung: ein Garten braucht Aufmerksamkeit, um seine Wirkung zu entfalten. Und diese Aufmerksamkeit gibt er „seinem” Gartenbesitzer in Form von Erholung, Energie und Wohlbefinden zurück.

Gärtnermeister Oliver Fink leitet seit 1995 die GartenBaumschule Becker in Refrath. Regelmäßig informiert er im Radio (WDR 5), regionalen Medien (z.B. Bürgerportal und Kölner Stadt Anzeiger) sowie weiteren Medien Hobbygärtner über Themen rund um die Pflanzen für Terrasse, Balkon und Garten.

Gärtnermeister Michael Becker führt mit seinem Team BECKER Garten- und Landschaftsbau seit 1999 alle Arbeiten rund um die Gartengestaltung mit Pflanzen, Steinen, Holz aus.

Kontakt:

GartenBaumschule BECKER
Bernard-Eyberg-Str. 16, 51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 21100
E-Mail: info@gartenbaumschule-becker.de
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BECKER Garten- und Landschaftsbau GmbH
Höffer Weg 10 a, 51519 Odenthal
Telefon: 02202 981777
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GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

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