Der Klimawandel mit Hitze, Trockenheit und Dauerregen macht auch den Pflanzen in unseren Gärten zu schaffen. Darauf sollte man bei der Auswahl neuer Pflanzen achten – und die Rosen neu in den Blick nehmen. Denn sie kommen sowohl mit Hitze wie mit Starkregen ziemlich gut klar. Aber auch dabei gilt es einige neue Erkenntnisse zu beachten.

Von Oliver Fink, GartenBaumschule Becker

In den für unsere Gefilde ungewöhnlich heißen und trockenen Sommern der Jahre 2018, 2019 und 2020 und dann wieder 2022 wurden alle von uns, die gärtnern – sei es nun professionell oder zum privaten Zeitvertreib – mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert.

Der Klimawandel wird oft nur auf Hitze und Trockenheit reduziert, dabei sind es auch die stabilen Wetterlagen mit Stark- und Dauerregen, die den Pflanzen in der Natur und unseren Gärten zu schaffen machen.

Dies beeinflusst durchaus auch die Auswahl der Pflanzen für unsere Gärten.

Die Hitzesommer der letzten Jahre haben dabei gezeigt, dass Rosen im Vergleich mit einer Vielzahl anderer Blühsträucher, als besonders hitzetolerant wahrgenommen werden.

Hauptgrund ist sicherlich das tiefreichende Wurzelsystem. Als typische Pfahlwurzler dringen sie problemlos in mehrere Meter tiefe Bodenschichten vor und versorgen sich so aus Wasservorräten, die für andere Pflanzen nicht erreichbar sind.

Daher müssen eingewurzelte Rosen, ab dem zweiten Standjahr in unseren Regionen, unter herkömmlichen Witterungsbedingungen, nicht zusätzlich gewässert werden.

Extrem lange Trockenperioden von etlichen Wochen, fordern hier aber ein Umdenken – gerade auf leichten sandigen Böden, die wenig Feuchtigkeit speichern.

Für eine anhaltende Blühleistung, wie wir sie uns wünschen, wird ein Mindestmaß an Bodenfeuchtigkeit und Nährstoffversorgung benötigt. Das bedeutet: seltener, aber dafür ausgiebig wässern, damit das Wasser zu den tiefreichenden Wurzeln durchdringen kann.

Außerdem eine regelmäßige Nährstoffversorgung mit einem Rosendünger und Bodenaktivator, zum Beispiel von Oscorna.

Eine wichtige Rolle bei Hitzebeständigkeit gegen ein Verblassen und Verbrennen der Blüten, spielt die Sortenauswahl der Rosen.

Geeignete Sorten sind zum Beispiel:

  • Gärtnerfreude
  • Alexander von Humboldt 
  • Cayenne
  • Diamant
  • und andere….

Dieses Jahr bereitet uns allerdings eher das feuchte und kühle Wetter Probleme.

Doch auch gegenüber den Extrembedingungen bei Stark- und Dauerregen und dadurch erfolgte Staunässe, trotzen Rosen mit Robustheit.

Sie treiben oftmals wieder durch, nachdem sie tagelang unter Wasser gestanden haben; dies leider oft auf Kosten der Blühpracht.

Um auch in diesem extrem nassen Jahr Freude an der Rosenblüte zu erhalten, sollte man die verfaulten Blüten rausschneiden, damit eine zweite Blüte im Sommer gefördert wird.

Diese späte Blüte versöhnt uns nicht nur mit dem vormals verpassten Blütengenuss, sie ist auch für Bienen und andere Insekten interessant, da zu dieser Zeit die meisten Blühsträucher schon verblüht sind.

Auch auf sogenannte selbstreinigende Blüten einiger Rosensorten kann geachtet werden, so dass man sich bei diesen Rosen das Ausputzen sparen kann und sich im Herbst an den Hagebutten erfreut.

Hier einige regenfeste Sorten:

  • Gärtnerfreude 
  • Diamant
  • Bienenweide in verschiedenen Farben 
  • Nostalgie 
  • Bobby James
  • und viele mehr.

Was wäre ein Garten ohne Rosen …

Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne.

Ihr Oliver Fink

BECKER, das ist das Team GartenBaumschule und Garten- und Landschaftsbau unter einer Marke: Oliver Fink und Michael Becker arbeiten seit 1999 in enger, in der Branche einzigartiger Kooperation auf dem Gelände der GartenBaumschule Becker in Refrath zusammen.

Die beiden Meister- und Ausbildungsbetriebe arbeiten aus der Überzeugung: ein Garten braucht Aufmerksamkeit, um seine Wirkung zu entfalten. Und diese Aufmerksamkeit gibt er „seinem” Gartenbesitzer in Form von Erholung, Energie und Wohlbefinden zurück.

Gärtnermeister Oliver Fink leitet seit 1995 die GartenBaumschule Becker in Refrath. Regelmäßig informiert er im Radio (WDR 5), regionalen Medien (z.B. Bürgerportal und Kölner Stadt Anzeiger) sowie weiteren Medien Hobbygärtner über Themen rund um die Pflanzen für Terrasse, Balkon und Garten.

Gärtnermeister Michael Becker führt mit seinem Team BECKER Garten- und Landschaftsbau seit 1999 alle Arbeiten rund um die Gartengestaltung mit Pflanzen, Steinen, Holz aus.

Kontakt:

GartenBaumschule BECKER
Bernard-Eyberg-Str. 16, 51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204 21100
E-Mail: info@gartenbaumschule-becker.de
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BECKER Garten- und Landschaftsbau GmbH
Höffer Weg 10 a, 51519 Odenthal
Telefon: 02202 981777
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Die GartenBaumschule Becker unter der Leitung von Oliver Fink bietet seit 1995 in Refrath einen Grünraum mitten in der Stadt: einen Ort zum Ankommen, Entdecken und Wohlfühlen. In entspannter Atmosphäre erwartet Sie ein vielfältiges und artenreiches Pflanzensortiment.

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