Die Tochter von Wolfgang Bosbach will seine Nach-Nachfolgerin werden und bewirbt sich bei der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis für die Kandidatur für den Bundestag 2025. In ihrem Bewerbungsschreiben stellt Caroline Bosbach (34) ihren Lebenslauf, politische Einstellungen, Forderungen und Ziele vor.

Wir dokumentieren das Bewerbungsschreiben von Caroline Bosbach an die Mitglieder der CDU Rhein-Berg

+ Anzeige +

Weitere Beiträge zum Thema

Hermann-Josef Tebroke tritt nicht erneut für Bundestag an

Für die nächste Bundestagswahl sucht die CDU Rhein-Berg eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten. Denn für eine dritte Amtszeit stehe er nicht zur Verfügung, kündigte jetzt Hermann-Josef Tebroke an. Er hatte das Direktmandat für den Rheinisch-Bergischen Kreis zweimal gewonnen und zuletzt auch den Kreisvorsitz übernommen.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

52

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Das ist der billigste Populismus überhaupt. Wieder mal von der CDU. Als ob dieser Seitenhieb nach ‘links’ aktuell das große Problem in Deutschland ist. Und keiner kann mir sagen, dass der Zusatz im Buchtitel nicht diese Interpretation zulässt… Wie schön wäre es, wenn man sich mal in aller Deutlichkeit von rechts abgrenzt. Bezugnahme auf siehe unten.

    Caroline Bosbach, Aspirantin für die Bundestagskandidatur der CDU, stellt heute ab 18 Uhr ihr Buch „Zeit für Mut. Warum wir Deutschland nicht links liegen lassen dürfen“ in der Buchhandlung Thalia vor. KSTA*

  2. Eine Politikerin, die in der heutigen Zeit in einem Bewerbungsschreiben den Begriff “Klima” noch nicht einmal erwähnt ist m.E. nicht wählbar.

      1. Genau so ist es! Es müssen nur möglichst viele dieses Thema ignorieren, dann wird es uns schon nicht auf die Füße fallen.

    1. Die Unwählbarkeit ist meiner Meinung nach bereits nur durch die “NIUS” Auftritte hinreichend gut bewiesen, bei denen das Thema Klima durchaus angerissen wird.

  3. Zwei Sätze aus der Nominierungsbewerbung für die BTW 2025 von Caroline Bosbach

    “Die aktuelle Lage
    Wir erleben eine Politik, die sich nicht mehr an den ureigenen Interessen der Bürger ausrichtet, sondern sie erziehen und belehren möchte, statt zu erklären.

    Meine Ziele
    Somit fehlt es den aktuellen Verantwortungsträgern nicht nur an Kompetenz, sondern auch an politischem Willen.”

    Damit ist Sie schon voll und ganz im Politikbetrieb angekommen!!!
    Vielleicht sollte Sie mal überlegen, wer vor der jetzigen Regierung 16!!! Jahre im Amt war und wohl die meisten Zustände zu verantworten hat, bevor man Menschen pauschal diffamiert!

    Ich bevorzuge Menschen, die wirklich etwas verändern wollen UND den Mut aufbringen, zu sagen, dass es ohne schmerzhafte Veränderungen nicht gehen wird, z.B. schnell wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz ernsthaft vorzunehmen. Das hat mit Belehren wenig zu tun, sondern ist eine dringende Notwendigkeit für unsere und unserer Kinder Zukunft.

    Lösungsansätze für die heutigen Probleme fände ich spannender in einer Bewerbung.

    1. Die CDU war zwar 16 Jahre lang an der Macht, doch die politischen Entscheidungen in Deutschland werden von einem komplexen Zusammenspiel aus Bund, Ländern, Kommunen und der EU beeinflusst. Es ist daher verkürzt, die Verantwortung für aktuelle Probleme ausschließlich der CDU zuzuschreiben. Die SPD war in dieser Zeit in mehreren Koalitionsregierungen als Koalitionspartner maßgeblich beteiligt und trug somit auch Mitverantwortung.

      1. Es ist ebenso eine Verkürzung, wenn wie im Bewerbungsschreiben meiner Meinung nach geschehen, der derzeitigen Regierung die alleinige Verantwortung für aktuelle Probleme gegeben wird.

    2. Der Klimaschutz ist zweifellos ein zentrales Anliegen, aber er ist nicht das einzige dringende Problem, mit dem Deutschland konfrontiert ist. Andere dringende Themen, wie die soziale Ungleichheit, Bildung, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, dürfen nicht außer Acht gelassen werden.
      Während der Klimawandel langfristig existenzielle Bedrohungen birgt, gibt es auch kurzfristige Herausforderungen, wie z.B. die Energiekrise, die Inflation oder die soziale Ungerechtigkeit, die ebenso dringender Lösungen bedürfen.
      Klimaschutzmaßnahmen müssen in Einklang mit anderen gesellschaftlichen Zielen stehen. Zum Beispiel darf der Klimaschutz nicht auf Kosten sozialer Gerechtigkeit oder wirtschaftlicher Stabilität gehen.
      Der Klimaschutz darf nicht so stark priorisiert werden, dass andere gesellschaftliche Gruppen, die sich mit ihren Problemen und Anliegen vernachlässigt fühlen, in die Opposition gedrängt werden. Eine übermäßige Fokussierung auf ein einzelnes Problem kann zu gesellschaftlicher Spaltung führen.

      Dieses 16 Jahre CDU und Klimaschutz first Argument ist viel zu einfach, fast schon populistisch.

      1. „fast schon populistisch“ – wieder diffamierende Sprache, kann man nicht menschlich miteinander Reden! Es würde die Akzeptanz von Politik sicherlich fördern und damit der Spaltung unserer Gesellschaft auch entgegen wirken.
        Und natürlich weiß ich, dass es viele Themen gibt, die es gilt zu lösen. In meinem Text heißt es deshalb ja auch „z.B.“!!!

    3. “darf der Klimaschutz nicht auf Kosten sozialer Gerechtigkeit oder wirtschaftlicher Stabilität gehen. Der Klimaschutz darf nicht so stark priorisiert werden”
      Sam Urai, ja meinen Sie ernsthaft, alles könnte (mehr oder weniger) so weitergehen wie gehabt? Fossile Energie durch erneuerbare ersetzen und ansonsten wird das Leben so weiter gehen wie gewohnt?
      “Wir wissen: Das wird es nicht. Denn die Klimakrise ist nur eine von mehreren ökologischen Krisen. Diese Krisen – wie zum Beispiel der Verlust der Biodiversität – verändern die Erde zu einem immer schlechteren Ort für das Leben. Für Insekten und viel andere Spezies hat der Kampf ums Überleben längst begonnen. Auch für immer mehr Menschen wird er zum Alltag.
      Noch scheint diese dramatische Entwicklung uns nicht zu betreffen. Noch können wir Entschädigungen an die Bauern zahlen, wenn die Ernte wegen extremer Wetterlagen geringer ausfällt.
      Noch können wir unsere Kaufkraft einsetzen, uns auf den Märkten der Welt zu versorgen.
      Unsere wirtschaftliche Potenz nützt nichts, um den Wald zu erhalten. Wir sehen ihm beim Sterben zu. Oder die Folgen der dramatischen Dürre – der schlimmsten seit 2100 Jahren. Kein Kapital der Welt kann unseren Grundwasserspiegel anheben.
      Völlig machtlos nehmen wir zur Kenntnis, wie Mikroplastik sich auf dem Planeten verteilt und in unsere Nahrungskette eindringt.”
      https://www.energie-klimaschutz.de/priorisieren-auch-beim-klimaschutz/

      Und soziale Ungerechtigkeiten/Ungleichheit hat es immer gegeben und wird es immer geben. An welcher Schraube wollen Sie denn (ehrlicherweise) drehen, um die plötzlich zu beseitigen? Außerdem haben die sowieso bereits sozial Benachteiligten am wenigsten zu verlieren oder?

      1. Ich glaube diese Diskussion führt arg weit weg von der CDU internen Bewerbung….

        …aber Klimaschutz kann nur global betrachtet werden. Der „böse“ Scope 3 an Lieferkettenemissionen wird leider Zuniga unter den Tisch gekehrt. Und damit sind wir schnell bei der Frage nach Konsum, sozialer Teilhabe, Investitionen und Return sowie Standortpolitik. Vor allem aber (das ist mein persönlicher Aufreger) kann Klimaschutz nur demokratisch umgesetzt werden wenn eine Mehrheit mitzieht und davon überzeugt ist.
        Aber das führt hier wirklich zu weit weg vom Thema…

  4. Es ist wirklich schön, dass eine junge weibliche Peron für ein politisches Amt kandidieren möchte. Sie gibt an, aktiv daran gearbeitet zu haben, unser Land voranzubringen und möchte sich noch intensiver für Belange der Region und unseres Landes einsetzen. Was steht denn konkret hinter diesen schönen Worten? Mir sagt das leider nichts.
    Ich vermisse aber auch Aussagen zu dem dringendsten Problem unserer Zeit, nämlich zu Klimapolitik und zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen. Es kann ja nicht sein, dass wir allein durch „Wirtschafts-Wachstum“ vor der Klimakrise gerettet werden können. Die Wirtschaft soll ihre PS wieder auf die Straße bringen. Soll das heißen, mehr LKW-Verkehr auf die Straße, nicht auf die Schiene? Frau Bosbach, gut vernetzt, erscheint damit doch sehr rückwärtsgewandt. Stattdessen lenkt sie auf Migration und Einwanderung ab. Die zu erwartenden Klimaflüchtlinge werden eine ganz andere Dimension haben, wenn wir jetzt nicht durch eine engagierte Klimapolitik gegensteuern und dabei nicht nur auf zukünftige technische Innovationen hoffen.
    Für mich ist das eine sehr enttäuschende Bewerbung.

    1. Beim Thema Klimaschutz würde ich persönlich von Frau Bosbach nichts Konstruktives erwarten. Laut Lobbycontrol bezeichnet sie zwar den Klimawandel als „größte Herausforderung unserer Zeit“, verwendet aber andererseits Begrifflichkeiten wie „Klima-Hysterie“ und “Klima-Lüge”. Auch war Frau Bosbach Gast in verschiedenen Formaten des laut Lobbycontrol rechtspopulistischen Medienkanals NiUS. Hier saß Frau Bosbach an einem Tisch mit Fritz Vahrenholt, welcher für Leugnungen klimawissenschaftlicher Erkenntnisse recht bekannt ist. In diesen Medienformaten darf Herr Vahrenholt seine Thesen verbreiten, ohne mit kritischen Nachfragen rechnen zu müssen. Auch bei regionalen Ablegern des Wirtschaftsrates durfte er sprechen.

      https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/cdu-naher-lobbyverband-als-tueroeffner-fuer-desinformation-114946/

      Vielleicht gibt es ja noch weitere Bewerber in der CDU Rhein Berg für das Direktmandat. Kampfabstimmungen sind normal und vielleicht auch wünschenswert.

      1. So ist das in der Politik. Steht nur eine Person zur Verfügung, spricht man von einer Wahl. Sind es deren mindestens zwei, ist es eine Kampfabstimmung.
        Die Wahl in einer Demokratie sollte nicht das Abnicken von vorher bereits festgelegten Entscheidungen sein. Politikverdrossenheit hat nicht selten damit zu tun, dass eine “ich kann sowieso nichts mit meiner Stimme verändern”-Haltung sich in der Bevölkerung breit gemacht hat.
        Wir sollten das bereits in den Grundschulen bei der Wahl des/der Klassensprecher/in unseren Kindern beibringen.

      2. Die Bewerbungsfrist fur Kandidaten, die sich für die Bundestagswahl aufstellen lassen möchten, ist bei der CDU noch nicht abgelaufen. Es ist also davon auszugehen, dass es mehr als eine Bewerberin geben wird – vielleicht ist auch jemand dabei, der sein Berufsleben nicht nur an parteipolitischen Positionen verbracht hat und “nicht im Verdacht steht, von Papas Beziehungen zu profitieren”. Allen Recht machen kann es sowieso keine(r).

  5. Medienberichten zufolge hat sich Frau Bosbach offenbar für einen Sitz im Europaparlement interessiert (https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-paderborn/cdu-kandidatin-europa-parlament-2747967?&npg). Das hat wohl nicht funktioniert. Nun interessiert sich Frau Bosbach offenbar für einen Sitz im Bundestag.

    Frau Bosbach wird auch mit dem unionsnahen Kampagnenagentur “TheRepublic” in Verbindung gebracht (https://www.deutschlandfunk.de/unionsnahe-agentur-the-republic-konservative-kampagnen-im-100.html). Mir gefällt der Stil von “TheRepublic” überhaupt nicht. Ich kann mir auch vorstellen, dass viele Wähler der Mitte von diesem Stil abgeschreckt werden könnten.

    1. Unionsnahe Agentur? Wie schaut es mit dem RND aus? ;)
      Und wenn man den RBK sieht und Bosbachs Erfolge damals, denke ich, dass es eher ein mitterechts Lager im RBK gibt.
      Klar, ein paar mehr Grünenwähler mittlerweile für das eigene gute Gewissen, aber insgesamt doch eher ein fleißiger steuernzahlender mitterechts Teil.
      Wäre für die CDU also ein tacktisch kluger Schachzug anstatt eines farblosen Kandidaten. Es wird schon schwer genug, einen Bürgermeisterkandidaten zu finden.

      1. Den Unterschied zwischen der Zentralredaktion einer Zeitungsgruppe und einer PR-Plattform kennen Sie aber schon?

      2. Ja und mir ist ein kleine PR Plattform parteinah lieber als eine Zentralredaktion, wo eine Partei die Finger im Spiel hat.

        Man schaue sich nur mal die “Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft” an, die in 100% SPD Hand ist.

      3. Weil Ihnen gefällt, was die einen verbreiten und Ihnen nicht passt, was die anderen schreiben. Dass die SPD mit etwa 20% an Madsack beteiligt ist, hat recht wenig zu sagen. Es gibt die innere Pressefreiheit, die Redaktionen vor ihren Eigentümern schützt – sonst wären auch die weitaus meisten Zeitungen in Deutschland konservativ ausgerichtet.

    2. M.E. stellen Sie das Thema Europawahl falsch dar. Zitat Ihrer Quelle „ In der NRW-CDU ist die Rede davon, dass Berger und Voss auf die Plätze sieben und neun rutschen könnten. Eine mögliche Liste mit den ersten sechs Plätzen könnte so aussehen: Liese, Verheyen, Pieper, Caroline Bosbach (Bergisches Land), Radtke und die Kandidatin aus OWL.

      Dass der Tochter des populären CDU-Innenpolitikers Wolfgang Bosbach dem Vernehmen nach ein sicherer Listenplatz freigehalten werden soll, stößt in der Partei auf zum Teil heftige Kritik,…“
      Wurde Frau Bosbach auf einen sicheren Listenplatz gesetzt? Eher unwahrscheinlich aber selbst wenn es mit Strassburg nicht geklappt hat, steht es ihr doch frei sich für den Bundestag zu bewerben.
      Wenn Sie einen Arbeitsplatz und Betätigungsfeld suchen, werden Sie hoffentlich die Flinte auch nicht gleich ins Korn.

      Ich habe meine Schwierigkeiten mit vielen Kommentaren hier. Parteiarbeit ist immer schwierig und auch wenn der Name Bosbach helfen mag, viele Posten und Arbeit hat sich Frau Bosbach vermutlich selbst erarbeitet. Ein wenig mehr Goodwill wäre mE wünschenswert.

      1. Nein, das Thema Europawahl ist wertfrei korrekt dargestellt worden. Das ist nichts geworden, daher nun Bewerbung für den Bundestag.
        Im Beruf wirft man bei Fehlschlägen nicht die Flinte ins Korn. Aber Mandate sind kein Beruf.

    3. Es ist interessant, dass eine junge Frau aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis bzw. aus Bergisch Gladbach motiviert ist, für die Europa-Wahl 2027 in Ostwestfalen für die CDU anzutreten, neben Bundestags-Ambitionen in 2025. Gestaltungswille und Politik-Begeisterung (Gene vom Papa) oder Politik-Karriere (Beziehungen vom Papa) um jeden Preis?
      Einer anderen jungen Frau aus Bergisch Gladbach wurde vor ein paar Jahren in einer Kandidatenaufstellung mal nahegelegt, erst mal “vor Ort” politisch aktiv zu sein und sich in Stadtrat oder Kreistag zu bewähren und erst dann nach höheren Funktionen zu greifen.
      Was sagt sie selbst und wie steht ihr Ortsverband/Stadtverband dazu?

  6. Liebe Bürger,

    Das Geschlecht, die Herkunft, der Name oder das Aussehen sollte nun wirklich keine Rolle spielen in der Politik. Sondern Inhalte, Persönlichkeit und Führungsstärke.

    Ich habe mir mal angeguckt wer sie so ist. Macht einen Top Eindruck. Regional verbunden, natürlich, Sportlich, offen, gläubig, Innovativ, kann Tanzen, Kultur und Kunstliebhaberin, Engagiert in der Gesellschaft, Akademikerin…..
    Und Wolfgang Bosbach steht sicherlich für das gleiche.

    1. „Regional verbunden, natürlich, Sportlich, offen, gläubig, Innovativ, kann Tanzen, Kultur und Kunstliebhaberin, Engagiert in der Gesellschaft, Akademikerin…..“ – Und was davon qualifiziert jetzt für ein Bundestagsmandat? Sollte da nicht eher eine Rolle spielen, ob und was diese Frau in ihrem Leben schon geleistet hat?

      1. Abend Drucker,
        Es sind Eigenschaften die wichtig für Politik sind.
        Nehmen wir mal als Beispiel Akademikerin. Sagen wir mal Bachelor of Arts.

        Es zeigt das jemand Kenntnisse und Kompetenzen zu einem Thema hat. Natürlich kann jeder in der Politik mitmischen. Und sollte es auch wenn er es möchte.
        Der Handwerker mit einem Hauptschulabschluss ebenso wie der Akademiker.

        Allerdings sollten sie Sachverstand haben und sich in Themen einarbeiten können. Sagen wir mal die Energiepolitik, oder wie der Produktionsstandort Deutschland uns erhalten bleibt.
        Da sind Ökonomische Kenntnisse von Vorteil In Verbindung mit einer gewissen Weisheit und Klugheit kann man so Erfolg haben.
        Man muss ja Entscheidungen treffen.

        Offenheit.
        Es ist eine Tugend die von immensen Vorteil ist. Gerade wenn man Wähler überzeugen will, Bürger überzeugen will, innerhalb der Partei oder mit Verbänden.
        Gepaart mit einem gewissem Profil ist das schon vom Vorteil und schafft Vertrauen. Und es öffnet auch Türen.

        Engagiert in der Gesellschaft
        Wer im Leben gesehen wird. Der wird bemerkt. Der hinterlässt einen Eindruck. Und vor allem es zeigt das man ein Teamplayer ist. Kein Egomane oder abgehobener Idealist.
        Sei es der Karnevalsverein, die Freiwillige Feuerwehr, die Kirche oder die Kunstszene. All so etwas ist wichtig und auch beeindruckend

        Ich denke es wird sich zeigen ob sie nur die Tochter von Herrn Bosbach ist.
        Oder ob sie sich durchsetzen wird. Jedenfalls ausruhen auf den Namen kann keiner sich. Es ist kein gemachtes Nest

        Wird sich noch zeigen.
        Spätestens wenn sie eindeutig Haltung zeigen wird wird es für sie entscheident.
        Und das tut sie noch nicht. Sie ist noch ganz waage. Allgemein.
        Ist ja logisch. Sie fängt an und baut erst mal bei allen Vertrauen auf.

        Wird spannend. Der schwerste Part kommt noch

      2. Na ja, der Bachelor an Unis ist sicher gut geeignet, um denen eine formale Qualifikation zu geben, die früher als Studienabbrecher auf der Straße gestanden hätten. Eine volle akademische Ausbildung ersetzt er nicht. Der Rest sind Buzzwords, die jeder nach seinem Belieben interpretieren kann. Und für Leute, die erst am Anfang stehen, ist der Bundestag eigentlich zu wichtig, um als Betätigungsfeld zu dienen.

      3. nun, wenn Sie den Lebenslauf von Frau Bosbach ganz gelesen haben, ist Ihnen sicher aufgefallen, dass neben dem Bachelor noch ein Master absolviert wurde. Das ganze an einer sogenannten University of applied Sciences….oder wie man hier sagt: Fachhochschule. Soviel Fakten müssen schon sein.
        Es ist auch richtig, dass jeder für ein Mandat im Bundestag kandidieren kann. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Netzwerke die Sache entscheidend verbessern. Da kann sich “Lieschen oder Freddy Müller” noch so sehr im Karnevallsverein engagieren, perfekt im Gesellschaftstanz sein und sich selbst für offen gegenüber anderen halten.
        Wer einfach nur einen guten Job macht und sich engagiert, wird ohne Rückendeckung nichts. Oder ganz selten!
        Mit dem entsprechenden Türöffner im Hintergrund läuft es einfach besser und schneller. Das war schon immer so und wird sich (leider) nicht ändern. Nicht umsonst ist hier und sonst überal das liebste Weihnachtslied das “Klüng Glöckchen klüngelüngelüng” (Ironiemodus aus).

      4. Die Aussage zum Bachelor bezog sich (wie die übrigen Punkte) allein auf Herrn Flosbachs Annahmen. Dass Frau Bosbach da noch den Master draufgesattelt hat, spricht durchaus für ihr Bildungsinteresse, hebt sie allerdings auch nicht aus den Zehntausenden heraus, die das ebenfalls tun.

      5. Man muss ja nicht studiert haben, um im Bundestag zu sitzen, und man wird dadurch auch nicht zum besseren Menschen.

      6. Um in einer Demokratie Politik zu machen, muss sie vor allem Menschen mögen. Diese Charaktereigenschaft haben etliche andere im Bundestag nicht. Leider…

  7. Viel spannender finde ich die Frage, wen die CDU und die anderen Parteien für Herrn Bürgermeister Steins Nachfolge aufstellen.

    1. Bei der CDU soll Dirk Binding einer von vier potenziellen Kandidaten sein; er ist Bereichsleiter bei der DIHK und war in den 90er Jahren Ratsmitglied in GL.

      1. Sie zitieren aus unserem Newsletter, der sich wiederum auf einen Artikel des KSTA bezieht – und in dem es um mögliche Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Bergisch Gladbach geht. Mit der Suche nach Kandidatinnen oder Kandidaten für den Bundestag hat das nichts zu tun.

        Bitte kennzeichnen Sie Zitate und geben die Quelle an.

      2. … ups, mit dem Binding als CDU-Kandidat wird die SPD es schwer haben, das Bürgermeisteramt wieder zu besetzen. Er scheint politisch erfahren und gut vernetzt zu sein … spielt in einer anderen Liga als die Kandidaten von SPD und Grünen … das wird ein spannenderer Wahlkampf.

      3. Wer ist denn Dirk Binding? Kann man mal mehr über den erfahren? Die Chancen, dass er der nächste Bürgermeister wird, sind ja sehr hoch. @redaktion könnt ihr mal mehr Infos für uns liefern? Danke.

      4. Google und eine qualifizierte, journalistische Recherche sind ja glücklicherweise noch ein riesen Unterschied … Qualitätsjournalismus vs. Schneller Internetrecherche

  8. Jetzt bin ich gespannt, welchen Kandidaten die Grünen oder die SPD aufstellen wird.

    Das Rennen ist ja fast schon gelaufen, würde ich sagen. Name, Geschlecht, Aussehen, Alter. Wenn keine Skandale hervortreten, sollte das ein leichtes Rennen sein.

    1. Die genannten Kriterien als Voraussetzung dafür anzusehen, dass “das Rennen schon gelaufen ist”, wäre ein absolutes Armutszeugnis für unsere Demokratie und die Menschen, die diese ausmachen.
      Das Bewerbungsschreiben ist ja an die Mitglieder der Union gerichtet. Wenn dies heute ausreicht, um als Listenkandidat für den Bundestag aufgestellt zu werden, fange ich in der Tat an mir noch mehr Sorgen zu machen. Sicher kann man Frau Bosbach gute Absichten unterstellen. Man hätte aber durchaus mehr erwartet als unkonkrete Punkte zu formulieren und beleglos auf die aktuell handelnde Politik einzudreschen. Vielleicht wäre es ein guter Rat zunächst einmal eigene Erfolge in der Politik im lokalen Umfeld zu präsentieren, mit denen man sich für höhere Aufgaben empfiehlt. Will sagen, eine Kandidatur für den Kreistag könnte ein guter Anfang sein, um mal zu beweisen, was man alles umsetzen kann. Namen, Geschlecht, Alter , etc. spielen dann keine Rolle. So soll es ja auch sein.

      1. Es ist ja ein Bewerbungsschreiben an die CDU. Ich finde es gut wenn sich jemand in der Politik engagiert und das sollte unabhängig von der politischen Anschauung honoriert werden. Gleiches gilt auch für anderes gesellschaftliches Engagement und Ehrenämter.

    2. Na, hoffentlich ist das kein leichtes Rennen. „Tochter von“ scheint hier die wesentliche Qualifikation zu sein, und das darf eigentlich nicht reichen.

      1. Ich freue mich darüber dass es Menschen gibt die vor ihrem Einzug in den Bundestag gearbeitet haben.
        Das sind Volksvertreter und sie sollten um die Bedürfnisse und die Probleme der Bevölkerung wissen.

        Viele studieren, machen in der Partei Karriere, landen in den Parlamenten, wissen aber gar nicht wie Arbeiten geht.

        Wolfgang Bosbach ist anders, Lehre als Einzelhandelskaufmann, Abitur nachgeholt, studiert, als Anwalt gearbeitet.
        Und immer seine Meinung gesagt, auch wenns mir nicht gefiel, innenpolitisch war er ein Rechtsaussen.

        Warum soll seine Tochter nicht Karriere machen, sie ist in dem Dunstkreis aufgewachsen. Daher die Kompetenz.

        Sie wissen wer der Vater von Ursula von der Leyen ist?

      2. Ja, das ist mir bekannt. Mit den Jahren wird sie ihm auch im Gesicht immer ähnlicher – die Verwandtschaft ist nicht zu übersehen. Sie hat allerdings nicht nur Archäologie, VWL und Medizin studiert, sondern auch als Ärztin gearbeitet. Und sie hat sieben Kinder großgezogen – auch das ist auch eine bewundernswerte Leistung.

  9. Großer Gott, wieder ein Beispiel, wie der Name nutzt. Wenn man schon die tollen TV-Formate nutzen muss zum “Selbstdarstellen”, kann man bestimmt auf eine tolle Wählertruppe hoffen.

    1. Sie können sich noch bewerben bzw. zur Wahl stellen. Sind nur ein paar Unterschriften, falls sie nicht in einer Partei sind.

      Außerdem stellt sie sich zur Wahl, da hat also noch eine Partei vor Ort mitzusprechen.

      Sind bestimmt ein alter weißer Mann, der mit modernen Frauen nichts anfangen kann, richtig? ;)

      1. Wenn es um den Vater geht, wäre „bundesweit bekannt wie ein bunter Hund“ wohl die treffendere Feststellung.