Thore Eggert (FDP) ist Beigeordneter und Kämmerer. Foto: Thomas Merkenich

Trotz des Terroranschlags beim Volksfest in Solingen wird das Stadt- und Kulturfest in Bergisch Gladbach in zehn Tagen wie gewohnt gefeiert. Es sei nie die Frage gewesen, ob die Veranstaltung stattfindet, sondern nur wie, sagt der Beigeordnete Thore Eggert. Zusammen mit der Polizei werde die Gefahr jeden Tag neu bewertet, im Moment gebe es aber keinen Anlass für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

Einige zehntausende Besucherinnen und Besucher werden beim dreitägigen Stadt- und Kulturfest vom 6. bis 9. September im Zentrum von Bergisch Gladbach erwartet, auf einer frei zugänglichen und offenen Festmeile. Wenige Tage nach dem Terroranschlag in Solingen, bei dem drei Menschen ermordet wurde, liegt bei der Vorstellung des Programms die Frage nach der Sicherheit nahe. Thore Eggert, Beigeordneter und Leiter des städtischen Krisenstabs, ist vorbereitet.

„Wir werden alles tun, damit wir dieses Familienfest so wie immer feiern können. Das Wichtigste ist es uns jetzt, den offenen Charakter zu erhalten“, sagt Eggert. Absperrungen, Zugangs- oder Taschenkontrollen werde es daher voraussichtlich nicht geben.

Die Stadtverwaltung sei jedoch „nicht naiv“, habe die Sicherheitslage, die Risiken und mögliche Veränderungen ständig im Blick. Nahezu täglich stimme sich die Stadt mit der Kreispolizei ab, um mögliche Gefahren zu identifizieren und dann auch nachzusteuern.

„Stand jetzt ist aber: das ist alles nicht nötig, wir haben keine Krisensituation“, betont der Beigeordnete. Wie immer werde die Stadt mit den Kräften des Ordnungsamtes unterwegs sein – aber keine zusätzlichen Sicherheitsleute anheuern.

Foto: Symbolbild

Die Kreispolizei habe angekündigt, die Zahl ihrer Einsatzkräfte zu erhöhen – allerdings nur „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“. Konkrete Angaben mache die Polizei nicht, auch aus einsatztaktischen Gründen.

Eggert betont, dass am Ende jeder selbst die Verantwortung trage, ob er in der gegenwärtigen Situation ein Volksfest besuche, sich sicher fühle oder die Ängste überwiegen. Die Menschen müssten lernen, mit der latenten Bedrohung des Terrors zu leben, eine 100-prozentige Sicherheit könne es nicht geben. Eine Aussage, die von den Vertreter:innen der Händlerschaft, der organisierenden Agentur Becom und der beteiligten Vereine bekräftigt wird.

Er selbst werde es sich nicht nehmen lassen, mit Familie das Stadt- und Kulturfest zu besuchen. „Wir lassen uns dieses Fest der ganzen Stadtgesellschaft nicht verleiden”, sagt Eggert, „wir wollen uns den Extremisten nicht beugen und uns in unserer Art, zu lachen und zu feiern, nicht einschränken lassen“.

Das Stadt- und Kulturfest 2024 beginnt am Freitagabend der kommenden Woche (6.9.) mit dem Stadtlauf mit mehr als 1000 Teilnehmenden, am Samstag und Sonntag gibt es auf dem Konrad-Adenauer-Platz eine Food-Meile und ein großes Bühnenprogramm, hinter dem Bergischen Löwen präsentieren sich die Vereine und Initiativen der Stadt. Hinzu kommt ein vielfältiges Rahmenprogramm und ein verkaufsoffener Sonntag.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

20

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. “Die Menschen müssten lernen, mit der latenten Bedrohung des Terrors zu leben, eine 100-prozentige Sicherheit könne es nicht geben.”
    Lieber Thore Eggert wann war bei dir der Moment wo du aufgegeben hast ?

    1. Die Menschen haben doch angeblich schon gelernt, dass es keine 100% Sicherheit geben kann. Deswegen kommt ja auch ein Tempolimit auf Autobahnen politsch nicht in Frage, obwohl das ca. 100-200 Tote pro Jahr einsparen würde. Da wird dann auch immer gern mit Eigenverantwortung argumentiert. Aber beim Terror will man 100% Sicherheit haben? Das ist doch irrational.

  2. Bitte bleiben Sie sachlich, unterlassen Sie persönliche Angriffe. Einige Kommentare haben wir gelöscht, damit auch solche, die diese Angriffe kritisierten.

  3. “Wir lassen uns das Stadfest nicht verleiden”

    Grundsätzlich ja löblich, doch statt einer robusten Anwort, die das Stadtfest zu einer sicheren Veranstaltung machen könnte, reagieren die Verantwortlichen wie trotzige Kinder.
    Wir sind doch schon längst in einer anderen Zeit angekommen. Die islamistische Bedrohung existiert und die religiös verblendeten Gefährder, Mörder, Attentäter… leben mitten unter uns. Wer das nicht sehen will, wird kalt erwischt und überrannt werden. Der Staat ist mit jedem Attentat überfordert und läuft der terroristischen Bedrohung hinterher. Meistens erst nach einem Attentat werden Versäumnisse, Unterlassungen und Fehlverhalten der staatlichen Behörden aufgedeckt.
    Was also spricht gegen Taschenkontrollen und zusätzliche Sicherheitskräfte?

    1. Frage: “Was also spricht gegen Taschenkontrollen und zusätzliche Sicherheitskräfte?”
      Antwort: Vor den Taschenkontrollen würden sich lange Warteschlangen bilden. Diese wären ein Ziel für terroristische Anschläge.

      1. Die Taschenkontrollen bei Stadien und Konzerthallen haben nunmal nichts, aber auch rein garnichts, mit Terrorismusabwehr zu tun.
        Sie bringen auch nichts gegen Messer, weil man die eng am Körper anliegend tragen würde. Mehr Sicherheitspersonal bringt auch nichts, weil man einen Sicherheitsmann pro Besucher brauchen würde. Und wer überprüft die Sicherheitsleute?

  4. “Die Menschen müssten lernen, mit der latenten Bedrohung des Terrors zu leben, eine 100-prozentige Sicherheit könne es nicht geben.”
    Ein trauriger Satz.

    1. Mag man traurig finden, ist aber eine vollkommen banale Tatsache mit der man einfach klarkommen muss.

      1. Doch, vollkommen banal. Es gibt keine 100% Sicherheit für die Nächste Fahrradfahrt, die nächste Nahrungsaufnahme, die nächste Dusche, das nächste Treppensteigen und den nächsten Stadtfestbesuch. Kann alles tödlich enden. Und Duschen sind wesentlich gefährlicher als Terroristen.

      2. Wie würden sich wohl Opfer, Familienangehörige, Freunde oder Zeugen von Terrorangriffen jeglicher Art beim Lesen Ihrer höhnischen Antwort fühlen? Sie setzen das Risiko von derartigen Angriffen mit üblichen Tätigkeiten gleich? Meinen Sie tatsächlich, dass die Betroffenen denken „Ja, das war furchtbar, aber so ist das heutzutage nunmal, wir müssen uns daran gewöhnen, dass das irgendwo jederzeit wieder geschehen kann, ich hätte schließlich vorhin auch in der Dusche ausrutschen und mich schwer verletzen können.“? Angenommen es gäbe bei einer Großveranstaltung in GL so einen Angriff, würden Sie ebenso reagieren und das als banal bezeichnen, da dieses Risiko einfach zum Leben gehört, wie Haushaltsunfälle, Verkehrsunfälle usw.? Was ist mit der berechtigten Angst von Menschen mit Migrationshintergrund vor rechter Gewalt – sollte man da dann nicht auch einfach sagen „… müssen mit der latenten Bedrohung leben, eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht…“? Deren Sorgen und Erkenntnisse, wie sich das Umfeld verändert hat sind ebenso wenig banal, wie die Sorgen von Terrorangriffen in der Gesamtbevölkerung.

        Nein, man muss sich nicht daran gewöhnen, dass es eine latente Terrorbedrohung gibt. Diese Art der Bedrohung gab es so früher nicht. Bürger mussten nicht darüber nachdenken, dass Sie bei Großveranstaltungen, in der Bahn usw. möglicherweise Opfer eines Terrorangriffs/Messerangriffs werden. „Sich daran gewöhnen“ zeigt, dass man hilflos gegenüber derartigen Geschehen ist und es schwer oder sogar unmöglich sein wird, dieses Risiko zukünftig massiv zu minimieren.

      3. “Diese Art der Bedrohung gab es so früher nicht.”
        Dem Internet sei Dank können wir uns über Zahlen zu Terroranschlägen und Festnahmen im Zusammenhang mit Terrorismus in der Europäischen Union in der Vergangenheit selbst informieren. Auch über die hervorragende Arbeit der Sicherheitskräfte in den EU-Mitgliedsstaaten.
        “Die EU-Mitgliedstaaten haben zwischen 2010 und 2021 folgende Zahlen zu tatsächlich verübten, gescheiterten und geplanten Anschläge gemeldet:
        2010: 249 Terroranschläge
        2011: 174 Terroranschläge
        2012: 219 Terroranschläge
        2013: 152 Terroranschläge
        2014: 199 Terroranschläge
        2015: 211 Terroranschläge
        2016: 142 Terroranschläge
        2017: 205 Terroranschläge
        2018: 129 Terroranschläge
        2019: 119 Terroranschläge
        2020: 57 Terroranschläge
        2021: 15 Terroranschläge
        In den Zahlen für die Jahre 2010 bis 2019 ist das Vereinigte Königreich mit erfasst.”
        https://www.consilium.europa.eu/de/infographics/terrorism-eu-facts-figures/#0

      4. Mikas Kommentar ist irrational, weil ihm die “Null-Risiko-Verzerrung” (https://en.wikipedia.org/wiki/Zero-risk_bias) zugrunde liegt.

        Es ist auch keine Verhöhnung von Terroropfern, wenn man sichere Trittleitern in jedem Haushalt statt Taschenkontrollen auf Volskfesten vorschlägt.

        Das alles bedeutet natürlich nicht, dass man keine Terrorabwehr betreiben sollte. Diese erfolgt aber sinnvollerweise verdeckt und sehr frühzeitig, so dass die Öffentlichkeit von den Erfolgen der Sicherheitsbehörden eher wenig mitbekommt. Aber 100% Sicherheit können, zumal in freien Gesellschaften, auch die besten Sicherheitsbehörden nicht herstellen. Das ist banal und damit muss man klarkommen.

        Und Mikas Kommentar ist auch inhaltlich falsch, wie von Ulla schon angedeutet. Man könnte auch weiter in der Zeit zurückgehen. Gefahr durch Terror ist wellenförmig und es gab schon mehrere Wellen.

      5. @ Ulla – Ich bezog mich auf Deutschland, nicht auf die EU. Auch für Deutschland sind natürlich Statistiken einzusehen. Diese sind für alle Seiten erschreckend – viele Taten aus dem rechten Spektrum, rassistisch, antisemitisch motiviert, homophobe Taten und viele Taten aus dem islamistischen Spektrum. Dennoch (und das ist meine Meinung, die muss nicht Ihre sein) ist das Risiko heute Opfer eines Attentates zu werden, größer als z.B. 2010. Ebenso, wie traurigerweise für Migranten das Risiko Opfer einer rechtsmotivierten Straftat zu werden ebenfalls größer ist.

      6. Nein, mein Kommentar ist inhaltlich nicht falsch. Sie haben nur ein Problem mit meiner Meinung und akzeptieren diese nicht, stattdessen greifen Sie zu Whataboutism. Haushaltsleitern usw. waren nicht das Thema. Der Text bezieht sich auf die Sicherheitslage, im Hinblick auf das zuvor stattgefundene furchtbare Attentat im Solingen. Im Text steht “Die Stadtverwaltung sei jedoch „nicht naiv“, habe die Sicherheitslage, die Risiken und mögliche Veränderungen ständig im Blick.” “Eggert betont, dass am Ende jeder selbst die Verantwortung trage, ob er in der gegenwärtigen Situation ein Volksfest besuche, sich sicher fühle oder die Ängste überwiegen.” “Die Menschen müssten lernen, mit der latenten Bedrohung des Terrors zu leben, eine 100-prozentige Sicherheit könne es nicht geben.” Meine Meinung ist – nein, wir müssen uns nicht daran gewöhnen und hinnehmen, dass es nunmal heutzutage so ist. Es ist traurig, dass es solche Aussagen überhaupt gibt. Ich bezog micht auch nicht auf Europa, wie Ulla näher ausführte, sondern auf Deutschland. Haben Sie in den Berichterstattungen früherer Jahre so häufig von islamistisch motivierten Taten gelesen und so häufig von rechtsmotivierten Angriffen auf Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Schutzsuchende?
        Es ist gut, dass die Sicherheitsbehörden eng zusammenarbeiten, man sollte aber auch nicht übersehen, dass diverse geplante Ereignisse verhindert werden konnten, da die Tipps zuvor aus dem Ausland kamen. In Deutschland verhindert die Gesetzgebung/der Datenschutz oft eine so intensive Überwachung. Ohne diese ausländischen Hinweise, hätten wir hier schon weit mehr Leid zu beklagen.
        Also auch hier, ich habe zu dem Text meine Meinung, diese habe ich geäußert, ich darf sie auch behalten und muss mich weder maßregeln noch belehren lassen. Sie dürfen Ihre Meinung haben und behalten und meinetwegen noch weitere Vergleiche ziehen zu persönlichen Lebensrisiken, die nichts mit dem Thema zu tun haben und sehr weit hergeholt sind, da sie den Kern der Sache nicht treffen.

      7. “häufig von rechtsmotivierten Angriffen auf Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Schutzsuchende?”
        Ja, hört man tatsächlich häufig, insbesondere die Brandanschläge / Angriffe auf Unterkünfte/Gebäude, insbesondere wenn die Bewohner schlafen.
        Die Synagogen werden leider auch, insbesondere von Rechtsradikalen, immer wieder angegriffen, obwohl die Menschen darin auch keinem etwas getan haben.
        Sehr bedenklich, finde ich, auch die häufigen, alltäglichen Angriffe und Bedrohungen von Menschen, die ein politisches Amt innehaben oder nur Plakate aufhängen.
        Von islamistischen Anschlägen hört man eher nicht so häufig in Deutschland.

      8. @Ulla – faszinierend, wie meine Meinung hier triggert. Ich empfinde Ihren Kommentar als relativierend, es wird deutlich, dass Sie vorrangig versuchen mir zu beweisen, dass das alles nicht so schlimm ist und Sie betonen ausdrücklich, dass islamistisch motivierte Anschläge in Deutschland ja nicht so häufig sind.

        Na dann, dann ist ja alles gut, oder? Mir persönlich wäre es lieber, es gäbe diese Attentate überhaupt nicht und auch nicht die im Artikel erwähnte latente Terrorgefahr. Und, falls Sie meinen mich dem rechten Spektrum oder Hetzern zuordnen zu wollen, damit würden Sie falsch liegen. Mir ist völlig egal, woher jemand kommt und Gewalttätigkeit liegt mir fern. Mensch ist Mensch.

        Ich beziehe mich lediglich darauf, dass meiner Meinung nach die Gefahr Opfer eines Attentats zu werden heute größer ist als früher und ich finde es traurig, dass man dies abtut mit “Die Menschen müssten lernen, mit der latenten Bedrohung des Terrors zu leben, eine 100-prozentige Sicherheit könne es nicht geben.“ Dieses Zitat drückt auch das aus, was ich (meine Meinung) schrieb, die Bedrohungslage ist grundsätzlich anders als früher und dies sollte man nicht einfach als “neuen Alltag” sehen.

        Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass ich deswegen in ständiger Angst bin oder Dinge vermeide. Mir ging es nur um diese Aussage im Artikel.

        Vielleicht lesen Sie nochmal genau, was ich schrieb:

        “Diese sind für alle Seiten erschreckend – viele Taten aus dem rechten Spektrum, rassistisch, antisemitisch motiviert, homophobe Taten und viele Taten aus dem islamistischen Spektrum.” Das könnte man auch noch erweitern durch Taten mit Messern, diese werden ja erst seit einigen Jahren gesondert erfasst.

        “Dennoch (und das ist meine Meinung, die muss nicht Ihre sein) ist das Risiko heute Opfer eines Attentates zu werden, größer als z.B. 2010.”

        Dies bezieht sich sowohl auf islamistisch motivierte Attentate, als auch auf rechts-, rassistisch-, antisemitisch- oder homophob motivierte Attentate.

        Deswegem schrieb ich auch “Ebenso, wie traurigerweise für Migranten das Risiko Opfer einer rechtsmotivierten Straftat zu werden ebenfalls größer ist.”

        Vielleicht schauen Sie nochmal in die Statistiken, auch bzgl. Straftaten mit Messern. Diese zeigen eine erschreckende Zahl rechtsmotivierter Straftaten und sie zeigen eine erschreckende Anzahl von Taten islamistischer Täter und Messerattentaten. Diese stehen natürlich nicht immer mit islamistischer Radikalisierung im Zusammenhang, ebenso nicht zwangsläufig mit Migrationshintergrund, Straftaten mit Messern geschehen ebenso in hoher Anzahl durch Deutsche, die Hemmschwelle heutzutage ein Messer bei sich zu führen bzw. einzusetzen scheint deutlich gesunken zu sein.

        Attentate mit Messern stehen jedoch häufig in Verbindung zu radikalisierten Menschen oder Menschen mit religiös-fundamentalistischer Lebensweise.

        Auf “allen Seiten” werden Menschen verletzt oder sterben und sind traumatisiert, sowohl die direkt betroffenen Opfer und dessen Umfeld, als auch die Zeugen solch furchtbarer Ereignisse. Und diesbezüglich finde ich eine Aussage, die impliziert “müssen wir uns mit abfinden und mit leben” einfach traurig, denn es gab einmal eine Zeit, in der dieser Schrecken nicht so präsent war, wie er heute ist.

        Wir müssen wieder zu mehr Ruhe und Einigkeit in der Bevölkerung gelangen, die Extreme abflachen. Reine Akzeptanz kann nicht die Lösung sein.

  5. …wenn ich dies lese, bekomme ich Bedenken. Es wird Herr Eggert als “Leiter des Krisenstabs” vorgestellt….
    Was hat es für eine Wirkung, wenn ein “Krisenstab” eingerichtet wird, der Leiter vorgestellt, und publiziert wird….???
    Führt es wirklich zur (gefühlten) Sicherheit???
    Die Polizeipräsenz ist super und zu begrüßen!!! ..aber direkt von Krisenstab zu sprechen… erinnert mehr an eine BAO…

    1. Das haben wir vielleicht etwas zu verkürzt dargestellt. Eggert ist als Beigeordneter auch für die Feuerwehr zuständig und leitet den „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“(SAE), der nur dann eingerufen wird, wenn solche Ereignisse vorliegen – wie zuletzt bei der Corona-Pandemie. Aktuell ist der SAE nicht aktiv.