In einem World Cafe hat sich die Arbeitsgruppe Terre des Hommes mit der Entwicklung der Kinderrechte beschäftigt. Das Fazit fällt eher ernüchternd aus – dennoch machte der Abend aus Sicht der Veranstalter Mut.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Terre des Hommes Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach

Ameisenschritte bei den Kinderrechten – das war das Fazit einer Teilnehmerin bei unserem World Cafe zu Kinderrechten, die sich seit über 40 Jahren für den Kindesschutz engagiert. Können wir von der Arbeitsgruppe Terre des Hommes das bestätigen? Wir stimmen dahingehend zu, dass derzeit der Spielraum zur Umsetzung von Kinderrechten schrumpft. Aber der Abend machte trotzdem Mut.

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Die Organisationen, die ihre Arbeit und ihre Erfolge präsentierten. Die Teilnehmenden, denen die Zeit pro Thema immer viel zu kurz für intensive Diskussionen erschien. Die Politik, die ihre Teilnahme zugesagt hatte, aber leider verhindert war –  Maik Außendorf wegen Sitzungstermin, Tülay Durdu steckte in einem Verkehrsstau fest. Der von SPD/Grünen nominierte Bürgermeisterkandidat Marcel Kreutz, der alle fünf Runden interessiert mit verfolgte.

Und das waren unsere Themen beim World Cafe:

Der Deutsche Kinderschutzbund informierte über die Fortschritte bei der Gewalt gegen Kinder.

Bono Direkthilfe berichtete von Kinderprostituierten, die in Indien und Nepal befreit werden konnten und teilweise heute bei der Organisation vor Ort arbeiten.

Die Initiative KlimaGerechtLeben beklagt die weiterhin fehlende Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen.

Pfarrer i.R. Thomas Werner führte durch einen Streifzug über die Weltreligionen und deren Verankerung von Kinderrechten.

Bastian Stöppler von Terre des Hommes diskutierte an seinem Tisch über Kinderarbeit. Bergisch Gladbach ist seit Jahren Fair Trade Town und kann hier punkten.

Eine abschließende Einschätzung konnte aufgrund der Vielfalt der Themen, Probleme und Lösungsansätze nicht gegeben werden, aber wir waren uns einig: „wir machen weiter“

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