Das Kreishaus am Rübezahlwald. Foto: Thomas Merkenich

Vier Mitglieder einer Familien im Rheinisch-Bergischen Kreis haben sich mit der neuen Variante des Mpox-Virus infiziert – darunter zwei Kinder. Das Gesundheitsamt hat einige Kontaktpersonen aus dem schulischen und beruflichen Umfeld bereits ermittelt und informiert. Die auch als „Affenpocken“ bekannte Infektionskrankheit wird durch enge Kontakte weitergegeben und verläuft in der Regel mild. Die neue Variante 1b war in Deutschland bislang nur einmal nachgewiesen worden.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Rheinisch-Bergischen Kreises

Zum Wochenende hin wurde in einer Familie im Rheinisch-Bergischen Kreis zunächst ein Fall von Mpox, früher Affenpocken genannt, der neuesten Variante Klade 1b bestätigt. Die Erkrankung wurde vermutlich im Rahmen von Reisetätigkeiten eines Familienmitgliedes mit engen Kontakten zur einheimischen Bevölkerung in Afrika erworben. Im Verlauf bestätigte sich nun auch bei drei weiteren Familienmitgliedern, darunter zwei Kindern, die Erkrankung.

+ Anzeige +

Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises hat unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen getroffen. In enger Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und anderen beteiligten Gesundheitsämtern wurden Kontaktpersonen auch aus dem schulischen und beruflichen Umfeld ermittelt und kontaktiert. Sie wurden darüber hinaus über mögliche Symptome und Schutzmaßnahmen aufgeklärt.

Hinweis der Redaktion: Mit Verweis auf den Datenschutz gibt die Kreisverwaltung keine Hinweise auf den Wohnort der Familie; allerdings sei der Nordkreis nicht betroffen.

Die neueste Variante der Mpox Infektion tritt seit September 2023 in verschiedenen Ländern des afrikanischen Kontinents auf. Seit August 2024 traten einzelne importierte Infektionen in Ländern außerhalb des afrikanischen Kontinents auf, auch ein Fall in Deutschland. Die Verläufe sind meist mild.

Übertragen werden kann die Viruserkrankung bei Kontakt zur Flüssigkeit aus den Bläschen der Haut, die für die Erkrankung typisch sind, oder durch Kontakt zu Bläschenschorf, aber möglicherweise auch durch Tröpfchen aus den Atemwegen bei engen Face-to-Face Kontakten. Dies erfolgt meist im familiären Umfeld. 

Informationen zu Mpox gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Rheinisch-Bergischer Kreis

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.