Am Dienstagabend ist die Außenwand der Moschee des Islamischen Gemeinde e.V. in Heidkamp großflächig mit Fäkalien beschmiert worden. Unter anderem hinterließen die Täter den Schriftzug „Jesus“ an einer der Wände Der Vorfall löste in der Gemeinde Bestürzung und Besorgnis aus.

Mit Entsetzen hat der Vorstand des Islamische Gemeinde e.V. auf den Vorfall reagiert, der sich am Dienstagabend ereignet hatte. Die Moscheegemeinde verstehe das als Schändung ihres Gotteshauses, aber auch als Respektlosigkeit gegenüber dem Namen Jesus, der in diesem Zusammenhang in den Schmutz gezogen worden sei, teilte Karim Tollih als Sprecher des Vorstands der Moscheegemeinde mit.

Die Abu Bakr Moschee und die Versammlungsräume der Gemeinde befinden sich in einem unauffälligen Flachbau im Gewerbegebiet Hüttenstraße und werden vor allem von Menschen mit marokkanischem Hintergrund besucht.

Das Gebäude ist durch einen Zaun gesichert, dennoch gelang es den Unbekannten, das Gebäude am Dienstag zwischen 17 und 20 Uhr großflächig zu beschmieren. Nach Angaben der Gemeinde hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Der Vorstand der Moscheegemeinde erklärte: „Es ist unbegreiflich, dass jemand eine religiöse Stätte auf so herabwürdigende Weise angreift. Seit unserer Gründung haben wir eine solch abscheuliche Tat nicht erlebt. Leider nehmen islamfeindliche Vorfälle in ganz Deutschland zu, doch in unserer Stadt war so etwas bisher undenkbar. Das sorgt für Verunsicherung und Angst in unserer Gemeinschaft. Wir verurteilen diesen Angriff entschieden – er widerspricht den Werten des friedlichen Zusammenlebens, für die Bergisch Gladbach und auch wir als Moscheegemeinde stehen. Es darf keinen Platz für Hass und Hetze geben.“

Als Reaktion auf die Tat werde die Moscheegemeinde ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken, unter anderem durch zusätzliche Überwachungskameras.

Über die Angebot in der Abu Bakr Moschee informiert der Trägerverein vor allem auf Instagram:

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Sehr geehrte Mitglieder Ihrer Gemeinde,

    angesichts der Schändung Ihrer Moschee, also Ihres Gottes-Hauses, ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen beizustehen und Ihnen meine brüderliche Verbundenheit zu entbieten.

    Gotteshäuser sind für mich ein absolutes Tabu. Keiner hat das Recht, das, was einem anderen ehrwürdig und heilig ist, in den Dreck zu ziehen!!!

    Den Namen Jesu, der Ihnen ein Prophet und mir als Christ Heiland und Erlöser ist, mit Fäkalien zu schreiben, das hat mit dem Christsein nichts zu tun!!!

    Ich wünsche Ihnen die Erfahrung einer großen Solidarität, von Verständnis und Frieden, der von Gott kommt.

    Ich möchte nicht, dass Sie verunsichert sind und leiden müssen, sondern, dass Sie sich frei, willkommen und sicher fühlen!

    Ich denke an Sie!

    Mit Ihnen verbunden,

    Michael Strucken

  2. Ob Synagogen/ Kirchen/Moscheen,
    es kommt leider öfters vor das diese beschmiert oder mutwillig beschädigt werden.
    In diesem Falle – einfach ekelhaft!
    Ich schließe mich den Worten
    des Vorstands der Moscheegemeinde an.
    ,, Das sorgt für Verunsicherung und Angst in unserer Gemeinschaft. Wir verurteilen diesen Angriff entschieden – er widerspricht den Werten des friedlichen Zusammenlebens, für die Bergisch Gladbach und auch wir als Moscheegemeinde stehen. Es darf keinen Platz für Hass und Hetze geben.“

  3. Liebe Moscheegemeinde,

    solche Schmierereien sind übergriffig, ecklig und verstörend.
    Viel schlimmer – und das beschämt mich wirklich – ist die Botschaft, die übermittelt werden soll. Sie soll Angst und Unsicherheit erzeugen und uns spalten in eine Wir und Die. Schaffen werden diese Leute das nicht.
    Ich wurde zu einem Fastenbrechen einmal sehr sehr offen in der Moscheegemeinde aufgenommen und habe dort eine sehr herzliche Gemeinschaft erlebt. Ich hoffe sehr, dass sie dies bewahren können.

  4. Ich bin entsetzt darüber und mir tun die Menschen der Moschee Gemeinde sehr leid so etwas widerliches zu erleben.
    Sie gehören zu uns . Und ich wünsche mir dass die Polizei ermittelt. So welche Taten müssen bestraft werden.

  5. Es ist so entsetzlich und widerlich! Ich bin mehr als schockiert und möchte der islamischen Gemeinde mein tiefes Bedauern aussprechen, dass sie so einen schrecklichen Vorfall erleben muss.

  6. Unabhängig von der generellen Widerlichkeit dieser Aktion, zeigt alleine die Idee, den Namen Jesus mit Sch***e zu schreiben, die komplette geistige Verwirrung der Täter. Es beweist, dass es hier nicht mal um Religion geht, sondern ausschließlich um Menschenfeindlichkeit.

    1. Das kommt eben dabei heraus, wenn Hass, Unbildung und ein IQ unter 80 zusammentreffen. Ich kann nur hoffen, dass die infantile Schmiererei auch über diese Kommentarspalte hinaus zu weiterer Solidarisierung mit der Moscheegemeinde führt.

  7. Absolut beschämend und ein weiteres Zeichen, dass es eine Gegenwehr gegen den aufziehenden Faschismus auch in dieser Stadt dringend braucht.

  8. Ich verurteile diese Herabwürdigung und möchte der Gemeinde mein Entsetzen ausdrücken. Das ist nicht die Mehrheit!

  9. Absolut respektlos und mehr als unanständig und unwürdig !!!!
    Das verträgt sich überhaupt nicht mit den Werten für die WIR im Kölner Rhein-und Umland stehen !!! WELTOFFENHEIT UND RESPEKT VOR UND MIT ANDEREN MENSCHEN !!!!!
    Wer immer es war, es müssen vollkommen Hirntote gewesen sein !!!!!

    1. Ich teile und verstehe Ihre Empörung, aber “Das verträgt sich überhaupt nicht mit den Werten für die WIR im Kölner Rhein-und Umland stehen !!!” ist eine Behauptung, die einem Realitätscheck nicht standhält (und noch nie standgehalten hat), ein exkludierendes “Wir” konstruiert und überhaupt nicht hilfreich ist.