Barrierefreiheit, Teilhabe und Zugänglichkeit sind einige der Themen, für die sich der Inklusionsbeirat stark macht. Als Sprachrohr für Menschen mit Behinderung sorgt er dafür, dass ihre Perspektiven bei Entscheidungen von Politik und Verwaltung berücksichtigt werden. Für die kommende Wahl im Oktober können Kandidat:innen vorgeschlagen werden.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

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Menschen mit Behinderungen in Bergisch Gladbach müssen gehört werden – laut und deutlich! Jetzt ist der Moment gekommen, aktiv zu werden: Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach wird neu gewählt – und alle mit der Inklusion beschäftigten Vereine, Einrichtungen und Institutionen können mitentscheiden, wer dabei ist.

Im Jahr 2025 stellt der Inklusionsbeirat die Weichen für die nächsten fünf Jahre – und sucht engagierte Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für eine inklusive Stadt stark machen. Der Inklusionsbeirat ist das Sprachrohr für Menschen mit Behinderung – und ein wichtiger Impulsgeber für eine Stadt, in der alle gut leben können.

Die Aufgaben des Inklusionsbeirats

Der Inklusionsbeirat bringt Themen auf den Tisch, die für viele lebenswichtig sind: Barrierefreiheit, Teilhabe, Zugänglichkeit. Er berät Politik und Verwaltung, setzt sich in Ausschüssen und Gremien für die Belange von Menschen mit Behinderung ein und sorgt dafür, dass ihre Perspektiven in Entscheidungen der Stadt berücksichtigt werden. Ob Stille Stunde in Supermärkten, Blindenleitsysteme, barrierefreie Gebäude oder Inklusion im Alltag – hier wird nicht nur geredet, sondern etwas bewegt.

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Stille Stunde: Einkaufen für alle möglich machen

Barrieren abbauen und Zugänge schaffen, das ist das Ziel der Stillen Stunde. In drei Einzelhandelsgeschäften kann seit einem Jahr während einer bestimmten Zeit bei gedimmten Licht und reduzierter Lautstärke eingekauft werden. Menschen mit veränderter Reizverarbeitung können dadurch wieder unbeschwerter einkaufen. Nun sucht der Inklusionsbeirat weitere Kaufleute, die das Konzept umsetzen möchten.

Wer mitmachen kann

Behindertenselbsthilfe-Organisationen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und andere Vereine, Organisationen und Institutionen, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten, sind jetzt aufgerufen, engagierte Persönlichkeiten aus ihren Reihen zu nominieren – für die Mitgliedschaft im Beirat oder als persönliche Stellvertretung.

Der Hauptwohnsitz der Vorgeschlagenen sollte in Bergisch Gladbach liegen. Eine Ausnahme gilt für Personen, die für Träger von Einrichtungen der Behindertenhilfe arbeiten.

Wichtig: Eine direkte Bewerbung zur Kandidatur ist nicht möglich. Organisationen können jeweils eine Person als ordentliches, stimmberechtigtes Mitglied und zusätzlich eine persönliche Stellvertretung vorschlagen.

Es können 9, 11 oder 13 Personen nebst einer persönlichen Stellvertretung gewählt werden. Eine Liste der vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten wird dem Rat der Stadt im Oktober 2025 zu Wahl vorgelegt.

Warum sich das Engagement lohnt:

•          Der Beirat arbeitet im direkten Austausch mit Politik und Verwaltung.
•          Er gestaltet Bergisch Gladbach mit – inklusiv und lebenswert.

Der Inklusionsbeirat tagt mindestens viermal im Jahr öffentlich im Ratssaal des Technischen Rathauses in Bensberg. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, ein Sitzungsgeld wird gezahlt. Die neue Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Vorschläge sind schriftlich auf dem Postwege oder per E-Mail bis Freitag, 11. Juli 2025, zu richten an:

Stadt Bergisch Gladbach
Inklusionsbeauftragte Monika Hiller
BM-2
Rathaus Bensberg
Wilhelm Wagener Platz 1
512429 Bergisch Gladbach
E-Mail: m.hiller@stadt-gl.de

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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