Die drei Spitzenkandidat:innen und der Landratskandidat der Grünen Rhein-Berg: Dagmar Keller-Bartel, Jörg Wagner, Ursula Ehren, Maik Außendorf. Foto: Grüne Rhein-BErg

„Ökologisch, gerecht, bürgernah“: So charakterisieren die Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis ihr Programm zur Kommunalwahl 2025, dass unter breiter Beteiligung der Mitglieder entstanden sei. Es beschreibe die Vision eines zukunftsfähigen Kreises, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Innovation und sozialer Gerechtigkeit verbinde.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Kreisverbands Bündnis 90 / Die Grünen

In der Kreismitgliederversammlung am vergangenen Wochenende haben die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rheinisch-Bergischen Kreis ihr Wahlprogramm für die bevorstehende Kommunalwahl einstimmig verabschiedet. Das Programm, das unter breiter Beteiligung der Parteibasis entwickelt wurde, setzt auf ein umfassendes Konzept, das Umwelt- und Klimaschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung, sozialer Gerechtigkeit und zukunftsfähiger Mobilität verbindet.

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Dr. Jörg Wagner, Landratskandidat der Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis, betonte die Bedeutung des partizipativen Ansatzes: „Unser Wahlprogramm ist das Ergebnis eines breiten demokratischen Prozesses. Die Vielfalt der Ideen und das Engagement unserer Mitglieder spiegeln sich in jedem Kapitel wider. Wir haben konkrete Lösungen für die Herausforderungen unseres Kreises erarbeitet und sind bereit, Verantwortung zu übernehmen.”

„Unser Wahlprogramm bietet konkrete Lösungen für die drängendsten Herausforderungen unserer Zeit”, erklärt Wagner weiter. „Wir wollen unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen und gleichzeitig den Rheinisch-Bergischen Kreis als lebenswerten und wirtschaftlich starken Standort weiterentwickeln.”

Im Bereich Umwelt- und Klimaschutz setzt sich die Partei für den Erhalt der biologischen Vielfalt, die Renaturierung von Fließgewässern und eine nachhaltige Forstwirtschaft ein. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Ausbau erneuerbarer Energien und der Anpassung an den Klimawandel durch Hochwasser- und Starkregenschutz sowie Hitzeaktionspläne für die Kommunen.

Für die lokale Wirtschaft plant der Kreisverband einen Arbeitskreis „Wirtschaft und Umwelt”, ein systematisches Gewerbeflächenmanagement und gezielte Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung. Die Förderung von Start-ups und innovativen Unternehmen soll die Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft sichern.

Hinweis der Redaktion: Bei der Kommunalwahl werden neben Bürgermeister und Stadtrat auch der Kreistag und der Landtag neu gewählt.

Im Bereich der digitalen Infrastruktur setzt sich die Partei für den flächendeckenden Breitbandausbau, die Digitalisierung der Verwaltung und altersgerechte Teilhabemöglichkeiten ein. Zudem werden Maßnahmen zur Stärkung der kommunalen Resilienz und des Katastrophenschutzes vorgestellt.

Besondere Schwerpunkte liegen auf der Jugendförderung mit dem Ausbau der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Stärkung des Kinderschutzes und der Schaffung eines Campus für berufliche Bildung. Im Gesundheitsbereich steht die Sicherung der wohnortnahen Versorgung im Mittelpunkt.

Für eine klimafreundliche Mobilität plant die Partei den Ausbau des Radwegenetzes, die Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel und die Förderung der Elektromobilität. „Unser Ziel ist ein Mobilitätskonzept, das ökologisch, sozial gerecht und zukunftsfähig ist”, so Stella Laufenberg, Co-Vorstandssprecherin der Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Das vollständige Wahlprogramm ist ab sofort über diesen Link auf der Website des Kreisverbandes verfügbar.

In den kommenden Wochen und Monaten bis zur Kommunalwahl werden die Grünen bei Informationsveranstaltungen in allen Kommunen des Kreises ihre Konzepte vorstellen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

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