Am Ortseingang in Herkenrath steht nun eine Smiley-Anlage. Die schadhafte Straße sorgt hier für besonders viel Lärm. Foto: Redaktion

Der Verkehr einer Landstraße ist auch bei Tempo 70 sehr laut. Extrem laut wird es, wenn es Schlaglöcher gibt und zu schnell gefahren wird. Wie laut Autos, LKW und Motorräder tatsächlich sind, das hat Wolfgang Maus in Herkenrath in einer gigantischen Messung dokumentiert. Die Stadt ist gegen den Krach nahezu machtlos, doch zusammen mit Maus hat sie jetzt am Ortseingang Herkenrath eine „Smiley“-Anlage aufgestellt, um die Tempo- und Lärmspitzen zu drosseln und um weitere Daten zu sammeln.

Wer an der Doktor-Müller-Frank-Straße (L289) zwischen Moitzfeld und Herkenrath steht, hört sein eigenes Wort kaum. Rattert ein Schwerlaster oder auch nur ein Gartenbauer mit seinem Anhänger durch die Straßenschäden kurz vor dem Ortseingangsschild oder dreht ein Motorrad noch einmal kurz auf, schrickt man zusammen.

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Tempo 70 ist hier erlaubt, eine Dauerbelastung von mehr als 65 db(A) darf den Anwohnern laut Gesetz nicht zugemutet werden. Doch hier werden auch 120 oder gar 140 km/h in Einzelfällen gemessen, die Lärmbelastung schnellt am Schlagloch immer wieder auf 110 oder gar 120 Dezibel hoch. Für die Anwohnerschaft unerträglich, sagt Wolfgang Maus, der nur 100 Meter entfernt wohnt. Mobilität sei wichtig, dieser Lärm aber unnötig.

Maus ist sachkundiger Bürger der CDU im Stadtrat, aber auch Ingenieur und Unternehmer. Seit zehn Jahren befasse er sich mit dem Lärmthema, berichtet der 79-Jährige bei einem Ortstermin. Doch er habe nach und nach erkennen müssen, dass dem Lärm kaum beizukommen sei.

Lärmaktionspläne, über die auch die Stadt Bergisch Gladbach verfügt, seien weitgehend wirkungslos. Denn die gesetzlichen Vorgaben stellen auf die Dauerbelastung ab, die Lärmspitzen werden nicht berücksichtigt. Doch die seien es, die die Anwohner aus dem Bett werfen und auf Dauer krank machen.

Dazu muss man wissen, dass die subjektive Lärmbelastung logarithmischer steigt: eine Erhöhung um zehn Dezibel wird von Menschen als Verdopplung wahrgenommen. Der Sprung von 60 auf 90 Dezibel ist also kein Anstieg um 50 Prozent, sondern eine Verachtfachung der empfundenen Lärmbelastung.

Wolfgang Maus zeigt auf dem Handy aktuelle Messdaten. Foto: Redaktion

Wolfgang Maus ist weit davon entfernt, aufzugeben. Im Gegenteil. In Kooperation mit der deBAKOM Gesellschaft für sensorische Messtechnik und mit Unterstützung des CDU-Ortsverbands Herkenrath hat er über zwei Jahre hinweg Messungen am Herkenrather Schlagloch vorgenommen und in zwei Jahren rund fünf Millionen Datensätze gesammelt: bei jedem Fahrzeug, das bergauf nach Herkenrath fährt, werden die Art des Fahrzeugs, das Tempo und die Lärmentwicklung festgehalten.

Ein Datenschatz, der europa-, wenn nicht gar weltweit einmalig sei, sagt deBAKOM-Geschäftsführer Dominic Hemmer. Er hat die Daten in einer aufschlussreichen Grafik aufbereitet, mit einigen erstaunlichen Ergebnissen – die einige der Annahmen von Maus bestätigen.

Die Grafik umfasst 5 Millionen Datenpunkte, die sich in den mittleren Bereichen überlagern, eigentlich müsste die Darstellung dreidimensional sein. In der zweidimensionalen Grafik dominieren die Motorräder (hellgrün), was aber nur daran liegt, dass sie über den anderen Fahrzeugtypen liegen. Aussagekräftiger sind die einzelnen Punkte, die nach oben und nach rechts ausreißen.

84 Prozent der Fahrzeuge fahren langsamer als 70 km/h und machen weniger als 65 db(A) Krach – und sind damit weder „zu schnell“ noch „zu laut“. Zählt man die knapp 15 Prozent hinzu, die zwar zu schnell, aber dennoch nicht zu laut sind, bewegen sich mehr als 99 Prozent im „grünen Bereich“ unterhalb der 65 db(A)-Marke.

Nur 0,14 Prozent der Fahrzeuge sind zu laut und zu schnell, insgesamt sind 0,65 Prozent zu laut.

Ausreißer sorgen für Höllenlärm

Aber gerade diese relativ wenigen Ausreißer sind es, die immer wieder einen Höllenlärm veranstalten. Schaut man in der Grafik nach ganz rechts oben, sieht man eklatante Fälle: zum Beispiel ein Lieferwagen, der mit 140 km/h gemessen wurde, in Sichtweite des Ortseingangschilds. Und immer wieder sind es (vor allen an den Sonntagen) Motorräder, die zwar gar nicht so schnell, aber ungeheuer laut sind.

Und nun? Die nahe liegende Lösung wäre es, den Fahrbahnbelag nachhaltig zu sanieren. Dafür müsse noch nicht einmal die gesamte Straße erneuert werden – ein kurzes schadhaftes Teilstück von rund 100 Metern würde ausreichen. Da es sich aber bei der L289 um eine Landesstraße handelt, ist der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig. Der lässt das tiefste Schlagloch zwar alle paar Wochen notdürftig auffüllen, beobachtet Wolfgang Maus. Aber nach wenigen Tagen sei die Straße wieder kaputt und so laut wie zuvor.

Ragnar Migenda, als Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach u.a. für den Lärmaktionsplan der Stadt verantwortlich, will nun versuchen, die Landesbehörde auf das Problem aufmerksam zu machen.

Freundliche Anreize setzen

Wolfgang Maus sieht aber noch einen weiteren Ansatzpunkt, den er gemeinsam mit Migenda und der Stadt jetzt umsetzt. „Wir kommen nicht darum herum, die Menschen zu einem vernünftigen Verhalten zu erziehen“, sagt der CDU-Mann. Aber nicht durch Verbote, sondern durch freundliche Anreize, nicht zu schnell (und damit hoffentlich auch nicht zu laut) zu fahren.

Dazu stellte die Stadt am Dienstag eine der sogenannten „Smiley“-Anlagen auf, finanziell durch Maus gefördert. Die Anlage zeigt das gefahrene Tempo an, belohnt das Einhalten des Tempolimits mit einem freundlichen Lächeln und einem „Danke“.

Damit verfügt die Stadt nun über 13 dieser (zum Teil mobilen) Anlagen, hinzu kommen acht von den lokalen Vereinen getragenen Smileys in Herrenstrunden und Schildgen. Migenda und Maus sind davon überzeugt, dass diese Anlagen psychologisch wirken und das Tempo und damit auch den Lärm spürbar reduzieren. Entsprechende Untersuchungen gibt es andernorts bereits.

Übertragbare Ergebnisse

Maus will es aber noch sehr viel genauer wissen. Daher setzt er zusammen mit deBAKOM in der jetzt gestarteten Phase 2 die Messungen fort. Nach spätestens einem halben Jahr, so der Ingenieur, habe man ausreichend Daten zusammen, um die ersten Schlüsse ziehen zu können. Und, so hofft er, als gute Argumente für weitere Anlagen nutzen zu können.

Das Thema „Schlagloch“, das auch bei niedrigem Tempo für reichlich Lärm sorgt, ist damit allerdings noch nicht gelöst. Dieses Problem will Maus in einer dritten Phase angehen. Er geht davon aus, dass mit der neuen Datenreihe der Einfluss des schlechten Straßenzustands auf den Lärm präzise dokumentiert wird – und Straßen NRW damit zur Einsicht gebracht werden kann, dass die Sanierung des Straßenabschnitts auch wirtschaftlich angebracht ist.

Correction, 13. August 2025 17:19: Wir hatten zunächst geschrieben, der subjektive Lärmpegel steige exponentiell, tatsächlich ist es eine logarithmische Entwicklung. Wir haben den Text angepasst.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Wenn Wolfgang Maus, der nicht 100, sondern höchstens 50m von der Stelle entfernt hinter einer Lärmschutzwand wohnt, schon dabei ist, kann er seine – nicht ganz uneigennützigen – Energien hiernach dann auf die immense Fluglärmbelastung ausweiten, der in den Korridornächten jedenfalls viel störender ist, als die L289. Bemerkenswert ist jedenfalls, dass die Leute ganz überwiegend nicht zu schnell und nicht zu laut sind. Dringendst notwendig ist eine Sanierung der Fahrbahndecken, nicht nur dort, sondern im ganzen RBK, um nicht in ganz Deutschland zu sagen. Unfassbar, wie marode die Infrastruktur in diesem Land mittlerweile ist.

  2. “eine Dauerbelastung von mehr als 65 db(A) darf den Anwohnern laut Gesetz nicht zugemutet werden” wird von Herrn Maus ausgeführt, was völlig aus der Luft gegriffen ist! Gut,daß Christian-Andreas dies und anderes in seinem Statement richtig gestellt hat!

      1. Es liest sich im Artikel so, als ob Leute um ihre gesetlich geschützten Rechte gebracht werden. Das ist aber nicht der Fall. Auch wenn es für mich natürlich nachvollziehbar ist, dass auch die erklärtesten Auto-Befürworter selbst gern verkehrslärmarm wohnen möchten. Gesundheitsgefährdung durch Lärm ist leider auch kein Argument: siehe Nachtfluglärm.

        Der springende Punkt ist aber der, dass hier ganz offensichtlich nicht in einem Wohngebiet gemessen wird.

      2. Genau so ist es,jedoch gelten 64 für Mischgebiet und 59 bei Wohngebiet beim NEUBAU von Straßen! Das sieht man z.Zt. bei der A43 im Ruhrgebiet und A45 Sauerlandlinie: Lärmschutzwände ohne Ende….

  3. Beim Durchlesen fallen mir als nicht sachkundiger Bürger direkt Fehler und Unstimmigkeiten auf:

    1. Es gibt derzeit für bestehende Straßen anders als für neu zu bauende Straßen keine Gesetze oder Verordnungen, die Anspruch von Anwohnern auf Lärmschutz oder Grenzwerte vorschreiben (https://www.strassen.nrw.de/de/laermschutz.html#anker2), weder für Dauerbelastungen noch für Lastspitzen. Die Aussage im Bericht ist falsch.
    2. Die Erklärung zur Dezibel-Skala ist falsch. Die subjektiv vom Menschen wahrgenommene Lautstärke steigt nicht exponentiell sondern logarithmisch mit dem Schalldruckpegel. Für die Wahrnehmung der doppelten Lautstärke braucht es etwa den zehnfachen Schalldruckpegel. Deswegen ist die Dezibel-Skala logarithmisch.
    3. Die Graphik ist nicht aufschlussreich sondern vollkommen ohne Aussagewert. Der Standort der Messgeräte ist unklar. Die Bewertung in „zu laut“ oder „nicht zu laut“ mit einer 65 Dezibel-Linie ist willkürlich. Selbst wenn man das als „Grenzwert“ ansehen würde, müsste er am vor Lärm zu schützenden Ort angesetzt werden. Aufschlussreich wäre ein Zeitverlauf der Lautstärke im Schlafzimmer eines Anwohners über den Tag.
    4. Die Graphik beinhaltet offensichtlich Datenfehler. Das kann man am besten im Quadranten „zu laut und nicht zu schnell“ erkennen. Ein Fahrrad verursacht kaum über 70 dB, dazu müsste man wahrscheinlich unmittelbar neben dem Messgerät die Klingel betätigen. Hoffentlich will uns niemand erklären, dass die Anwohner durch Fahrradverkehrslärm beeinträchtigt werden. Naheliegend ist die Vermutung, dass bei der Vorbeifahrt eines Fahrrades Lärm anderer Fahrzeuge mitgemessen wird und dem Fahrrad quasi untergeschoben wird. Deswegen muss man auch davon ausgehen, dass dies bei anderen langsam fahrenden Fahrzeugen passiert. Die Aussage der Graphik, dass die zu lauten langsam fahrenden Fahrzeuge das Hauptproblem sein sollen, ist somit fraglich.
    5. Wenn aber nun die Aussage sein soll, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Lärmschutz wenig bringt, warum dann den Smiley für niedrige Geschwindigkeiten? Das ist doch in sich widersprüchlich.

  4. Die Verwendung von “Smiley-Displays” wird im Stadtgebiet langsam aber sicher inflationär. Es scheint die neue Allzweck-Waffe zur Regelung des Straßenverkehrs zu sein – auch da, wo überhöhte Geschwindigkeit gar kein Thema ist (Bsp. Dellbrücker Straße). Ich frage mich, ob die psychologische Wirkung auch dann noch einsetzt, wenn gefühlt alle 500 m ein solches Display steht…?

    Im konkreten Fall hat die Stadt durchaus eine andere Option: Tempo 30 in Herkenrath. Das gilt dann zwar erst ab Ortsschild, aber ich würde davon ausgehen, dass nur Wenige kurz vorher noch auf 70 beschleunigen würden.

    Die Daten im Schaubild machen mich etwas stutzig: Radfahrende verursachen bis zu 75 dB Lärm? Im Ernst? Hören die laut Musik, oder haben sie einen knatternden Benzinmotor…?

  5. Liebe Redaktion bitte den Artikel korrigieren.
    Es ist Rede von logarithmischer Entwicklung und 10dB entsprechen einer Verdopplung der empfundenen Lautstärke.

    Das Beispiel um 30dB ist also eine verachtfachung statt Faktor 64.
    Gerne noch die Lautstärke einordnen 60dB sind als normale Lautstärke eines Gespräches oder Büros einzuordnen.
    90dB entsprechen der Wahrnehmung bei Verwendung eines Haarföhns.

  6. Zusatzvermerk zu meinem vorherigen Fragenkatalog: Für welche Maximal belastung sind die Fahrbahnen in Innenstädten ausgelegt? 10-Tonner, 20-Tonner, 30-Tonner, oder was? Wann z.B. brechen Asphaltdecken? Wie entstehen Schlaglöcher und wann Spurrillen? Wird das Straßenbauamt bei der Bewertung und Regelung von Gesamtbelastungen unserer teuren und schwer zu wartenden Infrastruktur überhaupt mit einbezogen? Oder macht es am Ende nur die Unbezahlbarkeit der Reparaturen erkennbar?
    Ein Steuerzahler lässt grüßen… Dieter Richter, Bergisch Gladbach

    1. Sollen vor jeder Ortschaft mit kleinem Gewerbegebiet ein neuer Umschlagplatz entstehen, wo die großen LKW ihre Ladung absetzen und dann mit weiteren Fahrzeugen verteilt werden?

      1. Danke für den Hinweis. Die Anlieferungen funktionieren doch seit Jahrzehnten mit Kleintransportern. Die Einzelhandelsriesen sparen natürlich Personalkosten ein – auf Kosten der städtischen Infrastruktur. Finden Sie das OK SamuRaiSan? Man stelle sich vor, DHL beliefert Einzelhaushalte mit Sattelschleppern… MfG Dieter Richter, Bergisch Gladbach

      2. Gute Idee! Noch besser wären Logistik-Hubs am Ortsrand, die von *sämtlichen* Paketdiensten etc. angefahren werden. Die Verteilung in der Stadt erfolgt dann mit Kleintransportern und Lastenrädern von Unternehmen, die ein Gebietsmonopol haben. Dann wäre endlich Schluss mit der Flut an Lieferfahrzeugen, die in jeder Straße nur ein Paket abliefern. (Ein solches Konzessionsmodell gibt es andernorts bereits, allerdings bestehen bisher rechtliche Hürden.)

        (Und nein – das gilt natürlich *nicht* für 40-Tonner, die Baumaterial anliefern. Hauptstraßen sind für diese ausgelegt, aber gelegentlich müssen auch kleinere Straßen solche Lasten aushalten.)

  7. Als hörgeschädigter Oldie bin ich fassungslos. Hier wird auf hoher Ebene Ohnmacht und Hilflosigkeit demonstriert, als hätte man es mit einer Naturkatastrophe zu tun.
    Drei Fragen:
    – Wie kann es sein, dass es Gesetze gibt, welche mit eindeutig ablesbaren Werten die Maximallärmemmission von Einzelfahrzeugen beschreiben und unseren Ordnungssystemen offensichtlich unbekannt sind?
    – Wie kann es sein, dass es in unserer HighTechWelt offensichtlich keine Lärmblitzanlagen gibt, mit denen die größten Umweltschädlinge qualifiziert aus der Welt geschafft werden könnten?
    – Wie kann es sein, dass mittlerweile 40-Tonner durch unsere kleinen Stadtteile rollen, um normale Einzelhandelsgeschäfte mit Butter, Eier und Käse zu beliefern?
    Würden diese Fragen mit Engagement, Kreativität und Durchsetzungskraft beantwortet, wären schon einmal die Hauptfaktoren ausgeschaltet.
    Und bevor ich es vergesse: “Schulterzucken” ist auch hier für die Beantwortung ausnahmsweise nicht das Mittel der Wahl. Zum Handeln braucht es Pläne, die wahrscheinlich auf jeder DIN-A4-Seite Platz finden…

  8. Lieber Wolfgang,
    mach bitte noch lange deine tolle Arbeit als sachkundiger Bürger weiter
    Du weißt es nicht nur, sondern beweist es einfach besser

  9. Einfach einen Blitzer in die Senke stellen, damit nicht Schwung geholt wird, um die Steigung in den Ort zu meistern.

    Natürlich zusätzlich zur Deckenerneuerung.

  10. So viel Engagement, ich bin begeistert und bedanke mich herzlich bei Herrn Maus fürs Sensibilisieren❤️

  11. Tolle Aktion, Herr Maus!
    Sehr interessant, was diese Messung ergeben hat. Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement hier eine Privatperson aktiv wird, um auf ein Thema aufmerksam zu machen, das eigentlich längst in den Aufgabenbereich der öffentlichen Hand fallen sollte.
    Schade, dass es offensichtlich einer solchen Eigeninitiative bedarf, weil sich die Politik nicht ausreichend um diese Problematik kümmert.