Marcel Kreutz bedankt sich am Wahlabend bei seinen Unterstützer:innen bei SPD und Grünen. Foto: Thomas Merkenich

Die Grünen haben im Stadtrat deutliche Verluste hinnehmen müssen, die SPD verteidigte ihr Ergebnis von vor fünf Jahren. Beide kündigen nun an, für eine „klare, soziale und nachhaltige Politik“ einzustehen, sich bei möglichen Koalitionsverhandlungen nicht trennen zu lassen und für den gemeinsamen Kandidaten Marcel Kreutz zu kämpfen.

Wir veröffentlichen einen gemeinsame Mitteilung von SPD und Grünen

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Für das entgegengebrachte Vertrauen bei der Kommunalwahl danken BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD allen Wähler*innen herzlich! Jede Stimme ist und bleibt für uns Ansporn, an einer nachhaltigen, gerechten und sozialen Politik in unserer Stadt weiterzuarbeiten. Für uns ist wie vor der Wahl versprochen klar: GRÜNE und SPD sind auch in der kommenden Wahlperiode nur gemeinsam für Bündnisse zu haben.

„Mit 18.1 % für GRÜN liegen wir in Bergisch Gladbach weiterhin deutlich über dem NRW-Schnitt und auch über unserem Bundestagswahl-Ergebnis vor Ort. Wir stehen sichtbar für eine klare, soziale und nachhaltige Politik und freuen uns darauf, weiterhin eine starke Stimme in der Bergisch Gladbacher Politik zu sein“, so Elisabeth Watzlawek und Joshua Vossebrecker, Sprecher*innen der GRÜNEN.

„Mit 19.1 % hat die SPD ein solides Ergebnis erreicht, das an das Ergebnis bei der letzten Kommunalwahl 2020 anknüpft. Wir werden unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entsprechend fortsetzen“, fasst Volker Schiek, Vorsitzender der SPD, zusammen.

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Bergisch Gladbachs Stadtrat zersplittert

Wer Bergisch Gladbachs nächster Bürgermeister wird, ist noch völlig offen. Klar ist jedoch schon am Wahlabend, dass die Mehrheitsbildung im Stadtrat sehr schwierig wird. Das städtische Parlament wird mit 72 Mandaten noch einmal deutlich größer und umfasst neun Fraktionen bzw. Gruppen. Die CDU ist klar die stärkste Kraft, kann aber eigentlich nur mit SPD oder Grünen eine Mehrheit bilden.

Zusammenarbeit aller Demokrat*innen

Das Kommunalwahlergebnis hat einen vielfältigen Stadtrat hervorgebracht. Das bedeutet: stabile – aber durchaus wechselnde – Mehrheiten sind nur durch Zusammenarbeit aller demokratischen Parteien möglich. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD setzen dabei auf Dialog, Kompromissbereitschaft und gemeinsames Handeln zum Wohl unserer Stadt.

Unser Ziel bleibt es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die dem Wohle aller Bürger*innen dienen und die demokratische Mitte stärken. Wir stehen für eine sachorientierte und integrative Politik – getragen vom Vertrauen und Auftrag unserer Wähler*innen.

Marcel Kreutz mit dem SPD-Vorsitzendem Volker Schiek sowie den Co-Sprecher:innen der Grünen, Elisabeth Watzlawek und Joshua Vossebrecker. Foto: SPD

Bürgermeister für Bergisch Gladbach

Marcel Kreutz, gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von GRÜNEN und SPD, freut sich über die hohe Zustimmung im ersten Durchgang der Bürgermeisterwahl:

„Vielen Dank für das große Vertrauen! Mein klares Ziel für den 28. September ist es, Bürgermeister von Bergisch Gladbach zu werden.

In den letzten fünf Jahren wurden viele wichtige Projekte für Bergisch Gladbach angeschoben, z.B. das Klimaschutzkonzept, die Schulbau GmbH und die nachhaltige und lebenswerte Gestaltung des Zanders-Geländes. Jetzt gilt es, unsere Projekte konsequent umzusetzen und mit neuem Schwung die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortzusetzen.

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Bürgermeister: Kreutz und Felsch gehen in die Stichwahl

Beim Rennen um das Amt des Bürgermeisters von Bergisch Gladbach und auch des Landrats des Rheinisch-Bergischen Kreises kommt es in zwei Wochen zur Stichwahl. Die CDU holt alle Direktmandate im Stadtrat, die Grünen verlieren, die AfD legt deutlich zu. Im Liveblog haben wir alle Ergebnisse zusammengetragen, in Wort und Bild.

Ich bin bereit, diese Themen, die ich seit Jahren mitbegeleitet habe, in die Umsetzung zu bringen. Die Stadt, in der ich aufgewachsen bin und in der ich mich seit über 20 Jahren politische engagiere, sozial, gerecht und zukunftsfähig zu gestalten, ist mein Traumjob.”

Marcel Kreutz hat die fachlichen Kompetenzen, die Bergisch Gladbach jetzt braucht. Er kennt die Bedürfnisse unserer Mitbürger*innen und die lokalen politischen Herausforderungen seit vielen Jahren. Mit seiner Ausbildung als Rechtsanwalt im Bereich Bau- und Planungsrecht sowie Kommunalrecht hat er die notwendigen fachlichen Kompetenzen, die wichtigen Projekte wie Schul- und Kitabau sowie die Verbesserung unserer Infrastruktur pragmatisch, zielgerichtet und rechtssicher umzusetzen. Als Experte für Kommunalfinanzen beim Landkreistag NRW setzt er sich tagtäglich mit den Haushalten von Kommunen in ganz NRW auseinander und weiß, wie man mit Steuergeldern verantwortungsvoll umgeht.

Hinweis der Redaktion: Bei einem Rede-Duell der beiden Bürgermeister-Kandidaten für die Stichwahl, Alexander Felsch (CDU/FDP) und Marcel Kreutz (SPD/Grüne) am Samstag um 12 Uhr haben Sie noch einmal die Gelegenheit, die beiden Bewerber persönlich kennenzulernen und zu befragen.

Samstag, 20.9., 12 Uhr an der Schlosstreppe in der Schlossstraße in Bensberg. Anschließend können Sie das Bensberger Herbstfest an gleicher Stelle besuchen.

Mit Marcel Kreutz bekommt unsere Stadt einen Profi als Bürgermeister, der die Erfahrung und das nötige Handwerkszeug mitbringt, die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu meistern.

Ihre Stimme entscheidet

Die Stichwahl in zwei Wochen ist eine Richtungsentscheidung:

   • Für eine nachhaltige, soziale und gerechte Entwicklung unserer Stadt.
   • Für klare Abgrenzung gegenüber der AfD.
   • Für eine Politik des konstruktiven Miteinanders.
   • Für einen Bürgermeister, der Brücken und Schulen baut.

Darum: Am 28. September Marcel Kreutz zum Bürgermeister wählen – für eine starke Stadt, die zusammenhält!

Hier werden gemeinsame Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen und der SPD in Bergisch Gladbach veröffentlicht.

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  1. Vertrauen? War mal. Selbstkritik bei SPD und Grünen? War mal. Daraus wurde Selbstgerechtigkeit. Nur weiter so.

  2. Sehr geehrte Frau Lisa Klein,
    ich kann Ihnen zu Ihrem Eindruck nur Recht geben. Auch ich habe derweil den Eindruck, dass der unabhängige Journalismus von der Perspektive abhängig ist.

    1. “Unabhängig” bedeutet doch nicht, dass ein Journalist keine Meinung haben darf! Die allgemein gültige Definition von “unabhängigem Journalismus” bezieht sich auf andere Aspekte.

  3. Am Ende des Tages wird es im Stadtrat vor allem um Sachfragen gehen. Rund 90 % der Entscheidungen fallen einvernehmlich. Weitere 5–8 % sind strittig, werden aber eher ritualisiert nach dem bekannten Muster von Mehrheit und Minderheit abgestimmt, ohne größere öffentliche Aufmerksamkeit. Wirklich intensiv und kontrovers wird nur bei etwa 2–5 % der Themen gerungen – diese Fragen werden dann auch offen und öffentlich debattiert.

    Der enge Schulterschluss von SPD und Grünen zur Stichwahl bekräftigt ihren Zusammenhalt und ihre Entschlossenheit. Für die CDU bedeutet dies eine ungewohnte Rolle: Sie wird in die Defensive gedrängt. Auch wenn sie nach wie vor die größte Ratsfraktion stellt, hat sie nicht mehr die politische Dominanz vergangener Jahre, als sie noch mit komfortablen Mehrheiten durchregieren konnte. Diese Zeiten scheinen mit dieser Wahl endgültig und zum Glück vorbei zu sein.

    Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die AfD wird auch im neuen Stadtrat vertreten sein und weiterhin versuchen, mit populistischen und spalterischen Beiträgen Einfluss zu nehmen. In der vergangenen Ratsperiode zeigte sich bereits, dass einzelne Entscheidungen nur mit deren Stimmen zustande kamen – eine Entwicklung, die sich erneut wiederholen könnte und die Demokrat:innen beunruhigen muss.

    Mit dem Aufruf der Bürgerpartei GL, Alexander Felsch (CDU/FDP) zu unterstützen, ergeben sich für die CDU/FDP zusätzliche Optionen. Diese beiden Stimmen sind für CDU und FDP sicher willkommen, um das linke Lager in Schach zu halten. Zusammen mit der Bürgerpartei kämen sie auf 31 Sitze, während SPD und Grüne auf 27 Sitze + Die Linke sogar auf 30 Sitze kommen.

    Daneben stehen FWG und Volt, die voraussichtlich eine gemeinsame Fraktion bilden könnten. Ihre Ausrichtung ist nicht klar festgelegt – sie sind weder links noch konservativ. Die AfD bleibt ein hetzerischer Störfaktor, mit dem offiziell niemand kooperieren möchte. Allerdings hat auch bei der Bürgerpartei GL anfangs kaum jemand eine solche Entwicklung für möglich gehalten und schon jetzt wird die hofiert.

    Damit bleibt die Stichwahl spannend. Der Bürgermeister hat nicht nur eine Stimme im Stadtrat, sondern als Chef der Verwaltung auch erheblichen Einfluss auf die Abläufe. Am Ende wird sich durch die Wahl entscheiden, welche Fraktionen die größten Gestaltungsmöglichkeiten haben – und wie sich die Kräfteverhältnisse für die kommenden Jahre sortieren.


    Um dem „Disclaimer“ der Redaktion zuvorzukommen, stelle ich fest, dass auch dieser Kommentar eine rein private und menschliche (ohne KI geschriebene) Meinungsäußerung und keine Pressemitteilung einer Partei ist. Über meine aktive Rolle bei der Partei Die Linke in der Region können sie sich durch Klick auf den Namen über den Kommentar umfassend inkl. Ämter, Mandate, politischen Lebenslauf und Daten informieren.

    1. Nein, Herr Santillan, das Problem ist nicht, dass die CDU durch das Vorgehen der SPD und den Grünen in die Defensive gedrängt wird. Deren Schachzug hat viel schlimmere Auswirkungen. Und zwar vor allem für den Wähler. Er dient als Paradebeispiel für den Grund zu zunehmender Politikverdrossenheit und Protestwahl, weil der Wählerwille durch Winkelzüge zum eigenen Vorteil umgelenkt wird.
      2 Tage, nachdem die CDU sämtliche Wahlkreise gewonnen hat, bekommt der Wähler durch ein “Bündnis” von SPD und Grünen folgendes mitgeteilt:
      “In den letzten fünf Jahren wurden viele wichtige Projekte für Bergisch Gladbach angeschoben… Jetzt gilt es, unsere Projekte konsequent umzusetzen und mit neuem Schwung die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortzusetzen.”
      Es ist ja nicht so, als hätten SPD und Grüne das gleiche Wahlprogramm und stets übereinstimmende Ziele. Sie sind immernoch 2 unterschiedliche Parteien mit differenzierter Wählerschaft, oft sogar aus völlig entgegengesetzten Bevölkerungsschichten und jedes einzelne Kreuz auf dem Wahlzettel ist eine demokratische Stimme aus der Bevölkerung, bei der sich Gedanken gemacht wurde, an welcher Stelle sie konkret vergeben wurde.
      Durch das willkürliche Zusammenwerfen der Stimmen zweier Parteien zu einer plötzlichen “Einheitspartei” vor dem Hintergrund, dass der Wähler dieses bei seiner Stimmabgabe gar nicht wissen und damit beeinflussen konnte und diese Vorgehensweise ausschließlich eigenen Zwecken dient, fühlen sich am Ende sämtliche Wähler aller 3 Parteien (CDU, SPD und Grüne) übervorteilt und verschaukelt. Wenn der Wähler nicht mehr das Gefühl hat, mit seiner Stimme das ausdrücken zu können, was er damit sagen wollte, Mehrheiten immer mehr nur durch politische Strategie zustande kommt, rückt der Einzelne in Randbereiche ab, um sich Gehör zu verschaffen. Dass Ihnen persönlich diese Entwicklung gefällt, kann ich mir naturgemäß aus Ihrer Position heraus vorstellen.

      1. Danke für die sicherlich nicht nur “fürsorgliche” gemeinten Hinweise/Warnungen und “zwar vor allem für den Wähler” von SPD und Grünen.
        Eher sollten Sie mal die Wähler der CDU warnen!
        Wer kann denn von dieser Partei noch mit Sicherheit verneinen, dass viele von deren “Rechtsaußen” lieber der AfD zum Aufschwung verhelfen bzw. nur auf die baldige Zerbröselung der Brandmauer spekulieren?

      2. „Mehrheiten immer mehr nur durch politische Strategie zustande kommt“ – Das war doch schon immer so, und so muss es vernünftigerweise auch sein. Solange keine Partei mit absoluter Mehrheit regieren kann, sucht man sich die Partner, mit denen man die eigenen Vorstellung am ehesten verwirklichen kann. Und man entwirft Strategien, umn diesem Ziel näher zu kommen.

        „rückt der Einzelne in Randbereiche ab“ – Die Randbereiche zeigen gerade, dass sie genau dieses strategische Vorgehen aus sachfremder Gehässigkeit ins Absurde drehen, s. Wahlempfehlung für Herrn Kreutz. Soll das Wähler mehr überzeugen als die gewohnten Mechanismen der Koalitionsbildung?

    2. “In der vergangenen Ratsperiode zeigte sich bereits, dass einzelne Entscheidungen nur mit deren Stimmen zustande kamen” – daran kann ich mich nicht erinnern. Welche Entscheidung(en) zum Beispiel?
      (Eine gemeinsame “Verhinderungsmehrheit” ist noch keine gemeinsame Entscheidung.)

      SPD und Grüne haben unterschiedliche Schwerpunkte und sprechen damit unterschiedliche Wähler:innen an. Es ist klug, sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen (von der CDU) – allerdings kann ich auch die Sorge nachvollziehen, dass Wähler “in Randbereiche abrücken”, wenn ihnen die breite Mehrheitspolitik nicht gefällt.

  4. Die Industrie verlässt Bergisch Gladbach, jetzt auch noch Grünzweig&Hartmann. Warum wohl?? Wann folgt Krüger?
    Und wie schwach ist das denn ,dass SPD und Grüne nicht mehr den Schneid haben ,einzeln zur Wahl zu stehen?!

    1. „Warum wohl?“ – kurz: veränderte & verschlechterte Marktbedingungen durch eingebrochene Nachfrage in D & EU.

      Ich zitiere:
      „Im Rahmen einer Neustrukturierung konzentriert Isover die Glaswolle-Produktion am Standort Speyer, teilt das Unternehmen mit. Im Zuge dessen beabsichtigt Isover die Produktion von Glaswolle im Werk Bergisch Gladbach spätestens ab Sommer 2025 einzustellen.
      Mit dem Schritt reagiere man auf den Rückgang des deutschen Marktes, getrieben unter anderem durch den Einbruch im Wohnungsbau, besonders bei Einfamilienhäusern, aber auch durch ein geringeres Exportvolumen in europäische Nachbarländer, heißt es in einer Mitteilung. Für die Kunden würden sich keine Veränderungen ergeben, betont das Unternehmen.“
      Quelle & nachzulesen hier: https://www.baustoffmarkt-online.de/isover-stellt-glaswolle-produktion-in-bergisch-gladbach-ein-14032025

      Mit Lokalpolitik hat das wahrlich nix zu tun, wie auch schon bei Zanders zuvor und wie auch generell bei der Krise unserer Export-Wirtschaft angesichts all der globalen (und von unseren Politikern trotz hehrer Worte nicht zu beeinflussenden!) Veränderungen & Verwerfungen.
      Letzteres nett formuliert, denn es sind Kriege (reale mit Waffen & Handelskriege) sowie massive Versäumnisse der Wirtschaft (Management) selber bei/in den sog. „Zukunftstechnologien“.

      Was den zweiten Teil angeht: auf meinen Wahlzetteln standen SPD & Grüne getrennt & einzeln zur Wahl. Sahen ihre anders aus?
      Hier geht es um „Koalitionen“ bzw. Zusammenarbeit mit CDU im künftigen Stadtrat, bei denen SPD & Grüne vorher klar kommunizieren, dass sie sich von der CDU nicht gegeneinander und gegen ihre getroffenen Beschlüsse als „Ampel“ ausspielen lassen werden.

      Fair move, imho, und eine erfreuliche „Abgrenzung“ auch zur Bundes-SPD, die gerade unter Merz als „BlackRot“ das letzte Tafelsilber der Sozialdemokratie verscherbelt und damit auch das letzte Mini-Fünkchen an Vertrauen & Hoffnung ihrer verbliebenen Wählerschaft aufs Spiel setzt.

    2. Was mit G+H-Niederlassungen geschieht, wird in Ludwigshafen bzw. im französischen Courbevoie entschieden. Da schert sich niemand um politische Konstellationen in einem Stadtrat.

  5. Die Kommentare verschiedener SPD- und Grünenpolitiker vermitteln den Eindruck, sie sprächen über eine andere Gemeinde aber nicht über GL. Es scheint vielen Wählern und Politikern dieser Farben nicht aufgegangen zu sein, dass die Katastrophe der Ampel im Bund von der FDP – die Quittung bekommt sie gerade überall – hervorgerufen wurde, damit aber auf fast ebenso unvermögende Politiker der anderen beiden Parteien stießen, die nun in GL auch ihre Quittung bekamen. Das ganze Gesäusel vor, am und nach dem Wahltag der Verlustparteien wie Grüne und SPD soll nun auch herhalten, die Verluste hier zu erklären. Dabei kommt dann auch noch heraus, dass ein Rot/Grünes Bündnis in Zukunft so gute Opposition machen soll, dass man in der Landtagswahl wieder da steht wie schon ofg erträumt. Welch ein Trugschluss, wenn die CDU in Zukunft mehr richtig macht als bisher und auch Herr Merz nachdenkt, bevor er spricht.

  6. SPD- und Grünenwähler wählen Kreutz, dazu kommen dann noch die AfD-Wähler. Und schon reicht es. Das wurde ja schon von Herrn Schöpf (AfD) angekündigt. Das nenne ich mal Wahltaktik!

    1. Man muss ja nun wirklich nicht über jedes Stöckchen der AfD springen.

      Die 10% von Herrn Schöpf sind Menschen, die wissentlich um deren Inhalte und Personen willen eine rechtsextreme Partei gewählt haben. Die meisten von denen werden keine Person wählen, die von ihrem großen Feindbild den Grünen unterstützt wird. Dazu müssen Sie sich nur mal den irrationalen Hass auf alles was auch nur grün oder links erscheint in dieser Bubble anschauen.

      Wahrscheinlicher ist, dass einige von denen Herrn Felsch wählen werden und wiederum einige gar nicht wählen werden.

      Das Spiel, dass Schöpf hier spielt, ist doch nun wirklich leicht durchschaubar.

      1. Die Empfehlung ist reiner Zirkus. Man ärgert sich, dass man ein Drittel unter Landesschnitt geblieben ist und will aus Trotz Aufmerksamkeit erregen.

        Die tatsächlich rechtsradikal gesinnten AfD-Wähler werden sich an die Stirn tippen und diejenigen, die ihr Kreuzchen aus einer verschwommenen Proteststimmung heraus gemacht haben, sitzen jetzt zu Hause, starren an die Wand und warten darauf, dass ihnen das Tapetenmuster eine Eingebung verschafft.

  7. Die Aussage, dass GRÜNE und SPD nur gemeinsam zu haben seien, ist vor dem Hintergrund der bevorstehenden Stichwahl nachvollziehbar, ist aber unabhängig davon, ob Herr Felsch oder Herrn Kreutz Bürgermeister wird, nach dieser Entscheidung Makulatur. Für eine Mehrheit im Stadtrat sind bei 72 Sitzen 36 Ratsmitglieder plus die Bürgermeisterstimme erforderlich. Bei 27 Sitzen für die CDU, 14 Sitzen für die SPD und 13 Sitzen für die GRÜNEN und einem im Übrigen restlos zersplitterten kommen realistischerweise nur Kooperationen zwischen CDU und SPD oder CDU und GRÜNEN infrage. Schwarz/Rot dürfte die wahrscheinlichere Variante sein.

    1. Und warum nicht ein Zusammenschluss aller großen Parteien? Keiner hat das ausgeschlossen, bedingt ja keine Koalition aber eine konstruktive Zusammenarbeit.

      1. Ich sehe da nur eine große Partei. Die zwei anderen versuchen nur, sich groß zu machen indem es sie nur zusammen gibt.

  8. Zitat 1:
    „ Mehrheiten sind nur durch Zusammenarbeit aller demokratischen Parteien möglich. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD setzen dabei auf Dialog, Kompromissbereitschaft und gemeinsames Handeln zum Wohl unserer Stadt.“
    (Quelle, siehe oben)

    Zitat 2:
    „Eine Kooperation der Grünen mit der CDU schließt Meinhardt kategorisch aus.“ (Quelle: Kölner Stadtanzeiger)

    Finde den Fehler!

    Offensichtlich arbeiten SPD und Grüne also an einer rot-rot-grünen Zusammenarbeit unter Einbeziehung der Linken. Anders kommen keine Mehrheiten bei Ausschluss der CDU zustande.

    Dass Frau Meinhard damit den Willen der Wählerinnen und Wähler ignoriert und die Partei mit dem mit Abstand größten Stimmenanteil ausschließt, ist das Gegenteil von demokratisch.

    Es gibt nur einen Weg, diesem Linksbündnis zu begegnen:
    Alexander Felsch muss Bürgermeister werden!

    1. Das ist eine Fehlinterpretation: Meinhardt schließt lediglich eine Zusammenarbeit von Grünen oder SPD alleine mit der CDU aus. Für eine Kooperation von Grün/Rot gemeinsam mit der CDU ist sie dagegen bereit.

      1. Das ist bestenfalls noch gerade so demokratisch. So wird eine große relative Mehrheit der Bürger (CDU Wähler) taktisch verkleinert. Ein Unterschied zwischen Grünen und SPD ist also nicht mehr gegeben. Und wenn jetzt auch noch die AfD hilft, Kreutz ins Amt zu hieven, dann werden wir im Rat sicher die versprochenen stabilen Verhältnisse haben. Dass die Redaktion von InGl dieses Vorgehen sofort verständnisvoll erläutert, ist sowieso klar.

      2. Interessant, dass das Bürgerportal für die Grünen Richtigstellungen betreibt. Interessant, aber nicht überraschend.
        Hat dann der Stadtanzeiger falsch berichtet, den ich nur zitiert habe?
        Und woher weiß das Bürgerportal, was „wirklich gemeint war“ – vom heimischen Frühstückstisch?
        Mit neutralem Journalismus hat das immer weniger zu tun – mit Parteinahme immer mehr.
        Meine freie Meinung!

      3. Wir haben mit den Beteiligten gesprochen. Recherche nennt sich das. Richtigstellungen betreiben wir für unsere Leser:innen, nicht für irgendeine Partei. Unabhängiger Journalismus nennt sich das. Aber ihre „freie Meinung“ wollen wir Ihnen nicht nehmen.

    2. Na klar, einer, der deutlich gemacht hat, dass sein Lebensmittelpunkt Düsseldorf ist und es nicht einmal für nötig befunden hat, seine “Liebe” zur Stadt zu zeigen, indem er sich als Ratsmitglied hat aufstellen lassen. Nein, der will doch nur eine neue Arbeitsstelle, macht ihm wohl keinen Spaß mehr als kleiner Lobbyist in Düsseldorf. Wird er kein Bürgermeister, sitzt er am nächsten Tag wieder in Düsseldorf in seinem Büro und hat GL in ein par Tagen als nette “Episode” vergessen.

      1. Was für ein unnötiger Beitrag. Der ehemalige Bürgermeister kam von Leverkusen nach GL. Wo ist jetzt der Unterschied zu Düsseldorf?

      2. Sandra L.: Der Unterschied ist, dass Frank Stein vor seiner Bürgermrmeisterzeit jahrelang als Kämmerer in Bergisch Gladbach gearbeitet hatte.

    3. Hallo Lisa Klein was nun, steht eindeutig oben im Artikel!
      Grüne + SPD sind nur gemeinsam für Bündnisse zu haben!

  9. Danke dafür, dass diese Ankündigung jetzt schon gemacht wird. Das ist zumindest ehrlich. Mangelnde Selbstreflektion, Ignoration der Wählerstimmen und “Weiter so” hat in der Vergangenheit offenbar noch nicht genug Schaden angerichtet. Aber wenigstens weiß der Bürger von Bergisch Gladbach jetzt schon, warum alles lahmgelegt wird.
    Statt durch Schulterschluss Demokratie zu stärken, wird dem Populismus schön der Nährboden gedüngt. Man warte jetzt dann nur auch noch wieder auf die Kommentare aus der SPD und Grünen-Ecke, das sei die Schuld der CDU. Das kommt stets so sicher wie das Amen in der Kirche. Naja, vielleicht ist man glücklicher, wenn man nix mehr merkt. Frei nach dem Motto “Lachend in die Kreissäge”

  10. Liebe Theresia Meinhard,
    deine Aussage:,, Eine Kooperation mit der CDU schließt die Ko-Fraktionsvorsitzende Theresia Meinhardt kategorisch aus‘‘
    finde ich verstörend .
    Wenn Parteien der demokratischen Mitte , wie ihr Grüne, Gespräche mit uns als CDU kategorisch ablehnen obwohl wir alle Wahlreise gewonnen haben , dann zählt das nur auf das Konto der AFD. Es unterstützt deren Argumentation , dass die politische Mitte nicht mehr zu Lösungen fähig ist.
    Herzliche und kollegiale Grüße
    Brigitta Opiela
    Mitglied der CDU Ratsfraktion

    1. Die Grünen gehören nicht zur Mitte. Demokratisch, aber sicherlich nicht Mitte.

      Auch die CDU täte gut daran, nicht andauernd von Mitte zu faseln.

    2. Liebe Frau Opiela,
      “Wenn Parteien der demokratischen Mitte , wie ihr Grüne” eine Kooperation “mit uns als CDU kategorisch ablehnen”
      Wen wundert das? Wer das Gebaren verfolgt hat, welches die CDU-Politiker und deren Mitstreiter in den letzten Jahren gegenüber den Vertretern von Grünen, SPD an den Tag gelegt haben, DAS würde ich auch nicht noch mal haben wollen bzw. ertragen müssen.
      Die CDU in B-GL hat in den Ampel-Jahren weder Kooperation-Willigkeit noch -Fähigkeit an den Tag gelegt (worüber sie sich jetzt beklagen).

      Und dass die CDU “alle Wahl(k)reise gewonnen” hat ist m. E. in den aktuell turbulenten Zeiten nicht ihrer Fähigkeit, Politik zu machen (bzw. Unfähigkeit /Unwilligkeit, sich auf Kompromisse einzulassen) zu verdanken, sondern lediglich dem Umstand, dass ihre Wählerschaft, wie bekannt ist, überdurchschnittlich alt ist, praktizierende Christen sind und zur “treuesten” Wählergruppe überhaupt gehören.

      1. @Ulla – Dass de CDU alle Wahlkreise gewonnen hat, liegt meiner Meinung nach eher daran, dass viele Wähler Rot-Grün “abwählen” wollten. Ich kann mir zudem vorstellen, dass es Wähler gibt, die eigentlich ihr Kreuz bei der AfD machen wollten, jedoch darauf verzichteten und sich stattdessen für die CDU entschieden haben, da bekannt ist, dass die CDU und alle anderen Parteien nicht mit der AfD zusammenarbeiten wollen. So wäre jedoch Rot-Grün diese Stimme genommen. Ich vermute ebenso, dass die AfD weit mehr Stimmen hätte, wenn es die Brandmauer nicht geben würde. Wie gesagt, das sind nur Vermutungen.

      2. @Mika
        Und wen haben, Ihrer Vermutung nach, die seit Generationen “treuen” Ur-Wähler der CDU dann gewählt? Meinen Sie, die haben sich auch umentschieden und haben schlussendlich ihre Stimmen der AfD gegeben?
        Ist die AfD auch eine Option für “praktizierende Christen”?

        Meines Wissens ist das CDU-Ergebnis immerhin “Stabil” geblieben.

      3. @Ulla – Die langjährigen Wähler werden vermutlich überwiegend der CDU treu geblieben sein. Möglicherweise haben sie aber auch Stimmen an die AfD verloren. Davon abgesehen gehe ich davon aus, dass für es für die meisten Wähler keinerlei Bedeutung hat, ob man praktizierender Christ ist oder nicht, egal welche Partei es betrifft.

      4. @Ulla & Mika Die CDU regiert diese Stadt (wie auch den Kreis Rhein-Berg) seit 1975, als die vorher selbständigen Städte Bergisch Gladbach & Bensberg zusammengelegt wurden, durchgängig!
        Lediglich die letzte Legislaturperiode sah hier in GL (nicht im Kreis) erstmals mit der Ampel eine andere Führung und die CDU damit erstmalig in der Opposition.

        Dass die CDU alle „Direktmandate“ bzw. Wahlbezirke gewinnt, ist auch keine Seltenheit sondern eher Standard.
        2020 wurde das durch die 6 Direktmandate der Grünen „durchbrochen“, 2014 (wie jetzt) alle Direktmandate an CDU, 2009 ging ein einziges Mandat direkt an die SPD.

        Leider gibt es für die Wahlen vor 2009 keine detaillierten Daten mehr – da wären zumindest ein paar dabei, wo die SPD evtl. auch mal das ein oder andere Mandat direkt gewonnen haben könnte. Aber eben auch Legislaturperioden, in denen die CDU >45 – 50% kam und somit völlig allein (ohne FDP und 1x SPD) regieren konnte (Wikipedia bietet ne gute Übersicht von 1975ff: https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalwahlen_in_Bergisch_Gladbach#Stimmenanteile ).

        Es ist also gerade hier in GL (und Rhein-Berg) weder etwas Neues noch Ungewöhnliches – eher seit >50 Jahren die Normalität.

        Real nach Daten betrachtet: die CDU hat das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte hier eingefahren (nur 2020 war 0,26%-Punkte schlechter), die SPD ihr bisher schlechtestes Ergebnis aus 2020 „bestätigt“ bekommen (0,01%-Punkte weniger), die Grünen – trotz der massiven Verluste i.V. zu 2020 – ihr zweitbestes Ergebnis erzielt.
        Die AfD hat natürlich ihr bisher bestes Kommunalwahlergebnis erreicht, hat aber im Vgl. zu ihrem Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl hier in GL wieder 1%-Punkt verloren – also von „blauer Welle“ kann & sollte da auch keine Rede sein. ;)

        In der Wikipedia-Übersicht kann man ganz gut „ablesen“, wie & wann die Zahlen für die „Volksparteien“ anfingen zu sinken. 1984 zuerst etwas mit den (damals neuen) Grünen, die von CDU & SPD gleichsam Wähler gezogen haben. Und dann um die Jahrtausendwende nochmals mehr, mit dem Aufkommen all der neuen Kleinparteien bzw. Wählergemeinschaften.
        Fragmentierung macht Politik halt nicht einfacher oder konsistenter.

        Natürlich absolut demokratisch, aber eben auch ein Grund für ggf. nicht immer so glückliche & wirklich zielführende Kompromisse. Dabei halte ich – persönlich! – die ehem. „GroKo“ bzw. jetzt BlackRot für die schlechteste aller möglichen Zweierkombinationen bzw. Koalitionen, denn beide Parteien, die das demokratische Links & Rechts der imaginären Mitte definieren sollten, verlieren damit an Kernprofil und somit auch Wählerschaft hin zu den (extremeren bis extremistischen) Rändern.
        Die Grünen hingegen sehe ich tatsächlich eher als „die Mitte“ und ein verbindendes Glied zwischen beiden an – hatte sich nur an dem Tag, als Söder & Merz sie nicht mehr als politischen Mitbewerber sondern als Gegner & Feindbild geframed haben, erledigt.
        Der größte politische Fehler (nach der Wahl von Merz zum PV & Kanzlerkandidaten) der Union, m.E. nach. Die Folgen kann & mag ich mir aktuell noch nicht ausmalen…

    3. Liebe Brigitta,
      wir haben vor und nach der Wahl angekündigt, dass wir weiter im Bündnis mit der SPD Politik machen möchten. Den zitierten Satz habe ich so nie gesagt. Es fehlt das Wort “allein” im Satz. Im Kontext des KSTA Artikel ist dies aber eigentlich eindeutig und mit all unseren vorherigen Verlautbarungen auch stimmig und wenig überraschend.

      SPD und Grüne stehen für unterschiedliche politische Ziele. Eine nachhaltig ökologische Entwicklung unserer Stadt ist uns Grünen ein Hauptanliegen, genau wie eine sozial gerechte Stadtentwicklung Herzensanliegen der SPD ist (was wir Grüne zudem vollumfänglich teilen). Was ist daran undemokratisch, wenn wir versuchen strategisch gemeinsam diese Ziele weiterzuverfolgen? Die allermeisten Themen im Stadtrat verabschieden wir einvernehmlich mit allen demokratischen Parteien. Da wird es doch möglich sein mit der CDU auch Kompromisse bei Mobilitätsthemen oder bei der sozialen Wohnungspolitik zu finden! Wir sind dazu bereit.
      Die CDU kann nicht immer nur dagegen sein.

  11. Für diesen move, das Regieren in Bergisch Gladbach extrem schwierig zu machen, bedankt sich Herr Schöpf von der AfD sofort mit der Ankündigung, Kreutz bei der Bürgermeisterwahl zu unterstützen. So stärkt man die AfD! Aber das ficht unsere Buddies von Grünen und SPD nicht an.

    1. Die AfD stärkt man, indem man ständig auf demokratischen Parteien herumhackt – unter anderem mit der Behauptung, sie würden die AfD stärken.

      1. Sehr geehrter Herr Drucker,
        Da haben Sie sicher recht. Daher wäre es günstig, wenn die SPD oder die Grünen ergebnisoffen für Koalitionen zur Verfügung stünden und nicht ein Anti-CDU Bündnis, und nichts anderes ist das, schon vor der Wahl geschmiedet hätten.

      2. Ja, in der Tat. Bewährt hat sich in der Vergangenheit auf allen politischen Ebenen die Einstellung, nichts auszuschließen und gegenüber allen demokratischen Kräften verhandlungsbereit zu bleiben. Es ist völlig unnötig, sich selbst Fesseln anzulegen, die man im Ernstfall nur mit einiger Peinlichkeit wieder loswird.

    2. @ Hr. Lehner:
      “Für diesen move, das Regieren in Bergisch Gladbach extrem schwierig zu machen” können Sie sich bei der Opposition (CDU) bzw. bei sich selbst bedanken.
      Und für die durch das “Schwierigmachen” entstandenen/noch entstehenden Mehrkosten und rücksichtslose Geldverschwendung auch. Besten Dank hierfür!

      1. SPD Grüne und CDU haben die Pflicht, im Rat für stabile Verhältnisse zu sorgen. Grün/Rot verhindert dies durch ihre vor der Wahl festgelegte Zusammenarbeit. Das schadet uns allen und ist verantwortungslos.

      2. Sehr geehrte Ulla,
        Ich persönlich, hier sprechend unter Klarnamen, bin also für rücksichtslose Geldverschwendung, entstehende Mehrkosten und das Verhalten von Rot/Grün im Rat verantwortlich?? Das ist albern und eine haltlose Unterstellung und sagt mehr über Sie, hinter Pseudonym versteckend, als über mich aus.

  12. Stabile, wechselnde Mehrheiten! Da muss man erst mal drauf kommen. Da darf man sich veräppelt vorkommen. Gar nichts wird stabil sein. Diesen beiden Parteien geht es nicht darum, stabile Mehrheiten ohne die AfD zu bilden. Dieses Verhalten schadet unserer Stadt.

    1. Meine Güte, wir haben ihren Furor doch jetzt alle (nach gefühlt 30 mal posten) gelesen & verstanden – oder ist das einfach nur ne Manie & Obsession bei Ihnen?
      Hier (https://in-gl.de/2025/09/15/gruene-und-spd-sind-nur-gemeinsam-zu-haben/#comment-193372) schreiben Sie – wenigstens mal korrekt – dass Ihnen „die prophetischen Gaben fehlen“, nur um dann parallel in unzähligen Kurztiraden gg. SPD & Grüne aber anscheinend genau zu wissen, wie sich deren künftige Zusammenarbeit im Rat mit der CDU ausgestaltet.

      Warten Sie es doch einfach mal ab!
      Und vor allem warten Sie bitte, bis dass der WAHLKAMPF um das noch offene Bürgermeister- & Landratsamt vorbei ist.
      Was hat Fritze Merz vor der BT-Wahl und vor den Koalitionsverhandlungen nicht alles an No-Gos und „mit mir wird es xyz nicht geben“ rausgehauen – was davon übrig ist, sollten selbst Sie mitbekommen haben.

    2. Lieber Herr Lehner, Vielleicht wollen Sie das mit der Ideologie und dem angeblich gewünschten Chaos auch mal mit Fakten und ohne bloße Behauptungen erläutern?

      1. Da ja hier hauptsächlich die Fanbase von Rot/Grün schreibt und auch liest, ist es doch gut, wenn auch eine andere Sicht der Dinge geschildert wird. Dass Sie Kritik als pathologisch ansehen, ist eine spezielle Sicht der Dinge. Ich bitte Sie aber, persönliche Angriffe zu unterlassen. Sie haben mir mal vorgeschlagen, mit mir das persönliche Gespräch zu suchen. Ich bin dazu gerne bereit. Da bin ich pathologisch gesprächsbereit. Auf Ihre Frage: Der Rat braucht stabile Verhältnisse. Die Festlegung, dass man Rot/Grün nur im Paket bekommt, verhindert dies.

      2. “Da ja hier hauptsächlich die Fanbase von Rot/Grün schreibt”
        Wie man ohne weiteres erkennen kann, reagieren die Kommentatoren lediglich alle auf Ihre unqualifizierten Beiträge.

  13. Sehr gut! So setzt man ein klares Zeichen. Mit Rot-Grün ist Gladbach soviel weitergekommen als alle jemals CDU-geführten Jahre.

  14. Tja, so verbaut man sich die Möglichkeit, Bürgermeister von Schwarz-Rot zu werden.

    Aber die Bezeichnung “Grüne SPD” passt hier hervorragend. Das Ende der Arbeiter-SPD sieht man ja bereits im Ruhrpott.

    1. Hier kann man wieder genau sehen wo die Reise hin geht, sowohl in Bergisch Gladbach wie auch in der Bundespolitik. SPD und Grüne verstehen nicht worum es den Wählern geht bzw. ignorieren es einfach. Durch dieses Gebaren wird der rechte Rand gestärkt und dann ist das Geschrei groß. Der Tag an dem die AFD in Verantwortung gehen muss rückt immer näher. Und Schuld daran sind SPD und Grüne, die immer von politischer Mitte sprechen und den Wählerwillen komplett ausblenden, und dann noch auf die zaghaften Versuche der CDU verbal einprügeln.
      Da kann man nichts mehr zu sagen. Völlig unfassbar.

      1. @Dirk Wehn Das sehe ich ähnlich. Es wird zu immer mehr Politikverdrossenheit führen, viele Wähler fühlen sich ignoriert und es wird die AfD stärken. Die Konsequenz darauf wird sein, dass man vermutlich die AfD vor den nächsten Wahlen verbieten wird.

      2. Die einen wählen Faschisten aus Notwehr, die anderen arbeiten aus Notwehr auf parlamentarischer Ebene mit Faschisten zusammen, doch Schuld daran sind immer die anderen. Und später erzählen sie dann alle wieder, sie wären im Widerstand gewesen.

      3. Natürlich, wenn eine Partei heutzutage nicht das tut, was einem selbst am besten passt, dann stärkt sie den rechten Rand. Das ist doch nur ein substanzfreies Totschlagargument.

    2. Nur “stabile” Verhältnisse im Rat zu haben reicht auch nicht aus.
      Wenn man eine Opposition (CDU) als Gegenüber hat, die sich, ohne plausible, nicht nachvollziehbare Begründung verweigert, wie will man mit denen eine rundherum zufriedene Stadtgesellschaft herzaubern?
      DIESES Verhalten schadet der Stadtgemeinschaft und macht Bürger unzufrieden!

      1. Liebe Ulla xxx,
        ich selbst sitze für die CDU im Stadtrat in verschiedenen Ausschüssen und wir haben zusammen mit den anderen Fraktionen in der Vergangenheit vieles gemeinsam auf den Weg gebracht.
        Bitte belegen sie ihre undifferenzierten Aussagen -Stichpunkt * Verweigerung*-bezüglich meiner Fraktion .
        Wir leben in einer Demokratie und da ist es üblich , dass man um die besten Ideen ringt und debattiert von unterschiedlichen Positionen heraus.
        In vielen Punkten erreichen wir einen Konsens in einigen anderen eben nicht.
        Herzliche Grüße
        Brigitta Opiela

      2. Liebe Frau Opiella,
        Ich vermute Ulla ist ein Ratsmitglied und ganz offensichtlich nicht aus Ihrer Fraktion. Sie spricht ja, als ob sie bei den Ratssitzungen anwesend sei. Wer schon unter Pseudonym schreiben muss …..

      3. Liebe Frau Opiela (jetzt schreibt Hr. Lehner auch noch Ihren Namen falsch!)
        Nur soviel: ich finde es inakzeptabel und gar nicht lustig, wenn die CDU mittels ihrem Parteiblatt ihre Anhänger zu Aufständen aufruft, wenn ihren (überwiegend) Herren etwas nicht in den Kram passt (aus welchen Gründen auch immer??) unter Angabe von Telefonnummer und Namen des amtierenden Bürgermeisters –> (tatsächlich stattgefunden –>Stichwort: i.S. Laurentiusstraße)

        Demokratisches Ringen “um die besten Ideen .. und debattiert von unterschiedlichen Positionen heraus” wie Sie es vorgeben zu tun, sieht m. E. anders aus!