Kandidat Alexander Felsch mit CDU-Chef Thomas Hartmann. Foto: Thomas Merkenich

Angesichts einer schwierigen Mehrheitsbildung im künftigen Stadtrat sei der nächste Bürgermeister besonders gefordert, argumentiert die CDU. Mit Erfahrung, Kompetenz und einem Netzwerk auf Landesebene sei ihr eigener Kandidat Alexander Felsch daher der richtige Mann. Ansonsten drohe Rot-Rot-Grün.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der CDU Bergisch Gladbach

Die CDU ist bei der Kommunalwahl mit Abstand die stärkste Fraktion im Rat der Stadt geworden. Allerdings wird die Mehrheitsbildung mit insgesamt neun Fraktionen und Gruppen nicht einfach werden. „Angesichts dieser Situation ist der zukünftige Bürgermeister noch stärker gefordert“, analysiert Thomas Hartmann, Vorsitzender der CDU Bergisch Gladbach.

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„Wir brauchen im Rathaus jemanden, der Führung kann. Alexander Felsch bringt die nötige Erfahrung und Kompetenz mit, um im Rat und in der Verwaltung voranzugehen. So können wir die nötigen Gestaltungsmehrheiten schaffen. Ansonsten entscheidet am Ende Rot-Rot-Grün über unsere Stadt,“ so Hartmann weiter.

Hinweis der Redaktion: Im künftigen Stadtrat verfügen SPD, Grüne und Linke über insgesamt 30 Sitze. Für eine Mehrheit im insgesamt 72 Sitze großen Gremium sind 36 Stimmen (plus Bürgermeister) erforderlich. Alle Infos zu den Wahlergebnissen

Die künftige Sitzverteilung im Stadtrat.

„Nur, wenn wir das Rennen um das Bürgermeisteramt gewinnen, dann können wir machen, worauf es ankommt: Tempo aufnehmen bei der Schulsanierung, beim Straßen- und Radwegebau und wieder für Sauberkeit und Sicherheit in der Stadt sorgen“, ergänzt Alexander Felsch, gemeinsamer Kandidat von CDU und FDP.

Aus Sicht der Fraktion nennt Dr. Michael Metten neben der Führungserfahrung noch einen weiteren Punkt, der für Alexander Felsch spricht: „Er bringt ein hervorragendes Netzwerk mit. Wir werden viele der anstehenden Aufgaben nur in einer guten Kooperation mit dem Land lösen können. Alexander Felsch kennt dank seines bisherigen Jobs als Geschäftsführer von unternehmer.nrw viele der politischen Entscheider, wie Minister und Staatssekretäre. Das macht Abstimmungen sehr viel leichter.“

In der Kommunalwahl am 14. September gewann die CDU alle 26 Wahlkreise und erzielte insgesamt 35,63 Prozent der Stimmen. Alexander Felsch lag bei dem Kopf-an-Kopf-Rennen um das Bürgermeisteramt knapp vorne. Da keiner der Bewerber über die absolute Mehrheit von 50 % kam, findet am 28. September die Stichwahl statt. Gleiches gilt für das Rennen um die Position des Landrats – hier hat Arne von Boetticher fast doppelt so viele Stimmen erhalten wie seine nächsten Wettbewerber, muss aber ebenfalls in die Stichwahl.

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„Jetzt müssen wir den Deckel drauf machen und unser gutes Ergebnis ins Ziel bringen“, zeigt sich Thomas Hartmann optimistisch-kämpferisch. „Das Wahlergebnis ist eine tolle Motivation, um auch im Endspurt des Wahlkampfes mit voller Kraft für unseren gemeinsamen Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP loszulegen – damit er auch in der Stichwahl wieder vorne liegt.“

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  1. Zum Thema “CDU wirbt für Wahl von Alexander Felsch”
    kann ich nur meine eigene Meinung kundtun.

    Weniger Caroline Bosbach und weniger Bosbach/ Kubicki hätte der Wahl bestimmt gut getan.

    Meine Wahlentscheidung hat es jedenfalls stark beeinflusst.
    Um den Wahlstand mit dem lautstark präsenten Herrn Bosbach, den man noch in der gegenüberliegenden Bäckerei wahrnahm nebst seiner Tochter, habe ich genauso einen Bogen gemacht, wie um den einige Meter entfernten blauen Stand.

    Wobei ich die”Wahlkämpfer” am blauen Stand tatsächlich als weniger aufdringlich und raumgreifend empfand, wie die von der CDU

    Ohne die o.g. ” Wahlhelfer der CDU” hätte ich mich bei meiner Entscheidung sehr schwer getan.

    1. Ein guter Kommentar. Der “blaue Stand” ist immer lauter und mit der Imitation des “blauen Standes” gewinnt man keine Wähler, sondern verschreckt nur unentschlossene Wähler der Mitte. Das Ergebnis: CDU Ratswahlergebnis stagniert trotz intensivem Wahlkampf, deutliche Gewinne bei der AfD.

  2. Eine Partei wie die CDU, die in den letzten Jahren immer mehr nach rechts gerückt ist dazu neigt, sich der Politik der AfD anzunähern ist unwählbar. Und auch ein Kandidat, der mit Caroline Bosbach sympatitisiert, welche dem Tod des rechtsextremen Aktivisten Charlie Kirk falsch hinterher trauert, ist ebenfalls unwählbar.

  3. Hilfe ! Wer hilft ? Wenn Herr Kraus von der CDU södernd raushaut, dass mit einem SPD Bürgermeister „Andernfalls die Wahrscheinlichkeit für rein grüne Politik im Stadtrat sehr groß ist“ ,.dann müssten sich doch seine CDU Kollegen und Herr Felsch zutiefst fremdschämen. Soll das der Geist zukünftiger DEMOKRATISCHER Zusammenarbeit im Stadtrat sein?
    Diese skurrile Warnung hört sich doch gerade angesichts der tatsächlich doch wenig grünen Veränderungen in den letzten Jahren in unserer Stadt mehr nach AfD an.
    Es ist auch eine nicht hinnehmbare Herabsetzung aller anderen demokratischen Parteien, die sich redlich für uns Bürger bemüht haben.
    „Egal“ wer Bürgermeister wird, die demokratischen Parteien müssen zusammenarbeiten statt sich gegenseitig zu diffamieren.

    1. Schrödingers Grüne: Auf der einen Seite so mächtig, dass “rein grüne Politik” gemacht wird – aber gleichzeitig so schwach, dass ihre Wähler:innen in Scharen weglaufen. lol

  4. Interessant, dass Einzelne in der CDU immer noch das grüne Schreckgespenst beschwören. Arbeiten nicht überall um Bergisch Gladbach herum CDU und Grüne pragmatisch, respektvoll und ideologiefrei zusammen? Im Kreis, in Köln, in Rösrath und anderen Nachbarorten, in NRW und anderen Bundesländern…

    Lagerübergreifende Zusammenarbeit gab es doch auch bisher schon in Bergisch Gladbach, da wir Grüne nie eine Mehrheit im Rat hatten und immer mindestens zwei andere Parteien für Mehrheiten brauchten. Auch Sie, Herr Kraus, haben doch den weit überwiegenden Teil aller Beschlüsse gemeinsam mit uns gefasst.

    Also freuen wir uns auf den weiteren fairen Austausch zum Wohle unserer Stadt – in jedem Fall übrigens auch mit Marcel Kreutz, der ja in der Stadt bleibt, egal, wie die Stichwahl ausgeht.

    ______________
    Hinweis der Redaktion: Rainer Dettmar ist sachkundiger Bürger der Grünen

    1. Fallen die Grünen nicht gerade reihenweise der CDU in den Rücken, wo SPD Kandidaten unterstützt werden?
      Und seien wir ehrlich, die Grünen regieren nur mit der CDU, um zu regieren. Bei anderen möglichen Mehrheiten würde man die CDU direkt in die Opposition schicken.
      Wer, wie hier in GL, direkt vorgibt, dass es nur rot-grün zusammen als Partner gibt, hat die Diskussionsgrundlage sehr verkleinert.
      Abgestraft und auf dicke Hose machen. Völlige Realitätsverweigerung.

      Soll nicht heißen, dass eine CDU sich auch total daneben benimmt und ihre Sicht vielleicht etwas ändern sollte, wenn man die Umfrageergebnisse auf Bundesebene sieht.

      1. Die Grünen fallen keinem in den Rücken! Eher anders herum!

        Wie im Märchen “Aschenputtel”, –> dargestellt als “ein sehr nettes, freundliches und fleißiges Mädchen …. Sie erträgt die Ungerechtigkeit ihrer Stiefmutter und Stiefschwestern mit Güte, behält ihre positive Haltung und träumt von einer besseren Zukunft”.

        “Sie lebte als Küchenmagd und wird ohne Ende von ihren Stiefschwestern schikaniert, bis sie schließlich am Schlossball teilnimmt und den Königssohn gewinnt.”

  5. Dass mein Rechenbeispiel bereits mehrmals herangezogen wurde, las ich erst nach meinem Kommentar, sorry.
    Dass sich Grünen-Affine über die Sorge manch anderer Politiker – die in dieser Sorge politisch gewohnt übertreiben – wundern, wundert mich, Man schaue nach Berlin in der Vergangenheit: Bruch der Ampel, vordergründig durch die FDP, helfend von den Grünen.

  6. Das rot rot grüne Gespenst ohne Mehrheit, Mathekenntnisse sind wohl auch keine vorhanden und man södert sich mit Fakenews durch den Wahlkampf. Seltsam… fischt man bei der AfD? Anscheinend!

  7. Herr Brings, Redchnen 6, jedenfalls nach Adam Riese.
    CDU + FDP 29 Sitze, SPD und Grüne 27 Sitze, + Linke 3 Sitze macht 30. Das ist eine Stimme mehr als 29, stimmts? Kommt dann noch evtl. die FWG dazu, sind es 32.

    Alles klar?

  8. Sehr geehrter Herr Felsch,
    Sehr geehrter Herr Hartmann,

    lassen Sie mich Ihnen die Sorge vor einem „linken Block“ aus SPD, Grünen und DIE LINKE nehmen: Auch diese drei Parteien haben zusammen keine klare Mehrheit im Stadtrat und sind daher auf die Zusammenarbeit mit den anderen Demokrat:innen angewiesen. Die CDU wird dabei ganz sicher eine wichtige Rolle spielen, so wie es die Bürger:innen entschieden haben.

    Die zentrale Sorge vieler Bürger:innen richtet sich jedoch nicht gegen eine Zusammenarbeit der demokratischen Kräfte (SPD, CDU,GRÜNE, DIE LINKE) untereinander – sondern gegen die reale Gefahr, dass CDU und FDP gemeinsam mit der AfD Mehrheiten organisieren könnten. Tatsächlich wäre das rechnerich möglich und es hängt an der Stimme des Bürgermeisters.

    Es geht um Glaubwürdigkeit und um eine klare Haltung: Wie stehen die Ratsparteien zur rechtsextremen und demokratiefreindlichen AfD?

    Wer Demokratie ernst nimmt, muss anerkennen: Ohne eine lagerübergreifende Zusammenarbeit der Demokrat:innen wird weder Ihnen noch ihrem Gegenkandidaten eine stabile Mehrheit im Stadtrat Bergisch Gladbach möglich sein.

    Darum meine konkrete Frage: Wie wäre es mit einer eindeutigen Absage an jede Zusammenarbeit mit der AfD – verbunden mit einer klaren Koalitionsaussage zugunsten der demokratischen Parteien? So hätten die Wähler:innen bei der Stichwahl die Gewissheit, dass sie einen Bürgermeister wählen, der die AfD nicht durch die Hintertür ins Rathaus holt.

    mfg
    Tomás M. Santillán


    Um dem „Disclaimer“ der Redaktion zuvorzukommen, stelle ich fest, dass auch dieser Kommentar eine rein private und menschliche (ohne KI geschriebene) Meinungsäußerung und keine Pressemitteilung einer Partei ist. Über meine aktive Rolle bei der Partei Die Linke in der Region können sie sich durch Klick auf den Namen über den Kommentar umfassend inkl. Ämter, Mandate, politischen Lebenslauf und Daten informieren.

  9. @ Sam Urai, dem edlen Kämpfer für das Gute, Wahre, Schöne:
    Spott zum Gruße.

    PS: Die Samurai sind schon Mitte des 19. Jahrhunderts in Japan abgeschafft worden.

  10. Die Kommentare zeigen sehr schön, dass wir wieder zurück zu einer sachlichen Diskussion in der Politik zurückkommen müssen.
    Polemik und sonstige Sticheleien oder Zickereien sind nicht das, was wir aktuell brauchen.

    1. Was ist es denn anderes als Polemik angesichts von 13 Sitzen der Grünen im Stadtrat das Schreckgespenst einer “rein grünen Politik” an der Wand zu malen? Vielleicht sollten wir auch an alle Parteien die gleichen Maßstäbe ansetzen, wenn wir Sachlichkeit verlangen.

  11. Für 100 Euro kriegt ihr meine Stimme.
    Ach ne, Stimmenkauf um Kandidaten durchzusetzen gibt es ja bei der CDU nicht.

  12. Die Erklärung der CDU kam gerade noch rechtzeitig. Denn diese Nacht hatte ich einen schrecklichen Traum: Die ganze rot-grün versiffte Mischpoke hatte die Gewalt in dieser Stadt an sich gerissen und die Stadt dabei in den Abgrund geführt. Nur einer konnte uns noch retten, vor dem Schlimmsten bewahren. Mit viel heißer Luft und ordentlich Kölsch. Dann wachte ich auf und siehe da – es war nicht Felsch, sondern einfach falsch.

    Wie Wüst es zugeht, kann man ja in NRW sehen.

    1. Träume sind schon verrückt – wie unrealistisch es doch ist, das die ganze „rot-grün versiffte Mischpoke“ die Stadt „mit Gewalt“ an sich reißt. Wir leben ja schließlich in einer Demokratie.

  13. Es ist ein wichtiger und richtiger Hinweis, damit der gewollte Wechsel im Stadtrat vollständig vollzogen werden kann! Andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit für rein grüne Politik im Stadtrat sehr groß….
    Mit freundlichen Grüßen
    Robert Martin Kraus
    CDU Stadtrat für Refrath

    1. Rein grüne Politik? Mit welcher Mehrheit? Beschlüsse werden nur gemeinsam mit CDU, SPD und Grüne erlangt werden können.

      1. Genau, Herr Klaus, die Grünen haben nicht viel und deswegen ist einen „rein grüne Politik“ faktisch nicht möglich.

      2. @ Robert Martin Kraus: Wow. Die Grünen haben 18 von 72 Sitzen im Stadtrat und Sie “warnen” ernsthaft vor einer “rein grünen Politik” und verweisen bei Kritik an dieser Wahnvorstellung auf die aktuelle Sitzverteilung? Die CDU in Bergisch Gladbach scheint tatsächlich für jede sachliche Auseinandersetzung verloren.

    2. Die grüne Politik – die Geißel der Kreisstadt!? War wichtig, einmal wieder darauf hinzuweisen. Und auf den gefährlichen Einfluss der Grünen auf alle anderen Fraktionen.

      Auch wenn alle Direktmandate bei der CDU gelandet sind und sie unverändert die stärkste Fraktion stellt, sehe ich im Übrigen keinen klaren Auftrag und keinen “gewollten Wechsel” in Relation zur Stimmenverteilung in Summe. Was sich auch bei dem bisherigen Patt bei der Bürgermeisterwahl gezeigt hat.

      Und wenn ich von “Tempo beim Radwegebau” lese … politische Nebelkerze.

      1. Das Wahlergebnis zeigt eindeutige, dass die Mehrheit der Wähler einen Stadtrat unter führender Beteiligung der CDU möchte. Grün/Rot wurde eindeutig abgewählt im Rat.

      2. Also ich finde, dass die Parteien (auch die CDU) immer gerne übersehen, wie viele Bürger diese/ihre Partei eben NICHT gewählt haben.

        Das sind eben nicht “die Mehrheit der Wähler”. Also strengt euch mal an!

      3. Herr Kraus, das Wahlergebnis zeigt noch viel deutlicher, dass nicht mehr Wähler den Bürgermeisterkandidaten der CDU haben wollten als seinen unmittelbaren Gegner. Bei der Bürgermeisterwahl zählen eben nicht die aus reiner Tradition für die CDU abgegebenen Stimmen.

      4. @ Robert Martin Kraus: “Das Wahlergebnis zeigt eindeutige, dass die Mehrheit der Wähler einen Stadtrat unter führender Beteiligung der CDU möchte. Grün/Rot wurde eindeutig abgewählt im Rat.” – Und dennoch droht eine “rein grüne Politik” im Stadtrat? Bitte entscheiden Sie sich mal für einen Spin.

      5. @ Robert Kraus:
        Das Wahlergebnis zeigt, dass die Mehrheit der Wähler einen Stadtrat mit vielen CDU-Mitgliedern haben wollen.
        Was die Wähler für einen Bürgermeister wollen zeigt sich am Sonntag.

    3. Was ist das eigentlich für ein Fetisch von der Adenauer-Partei, so gegen “grüne”, also klimagerechte und soziale Politik zu schießen?
      Unionsanhängende (C und D bzw. S passt da schon lange nicht mehr!) haben offenbar richtig Angst vor “grüner” Politik, wenn dies bei jedem noch so kleinen Thema erwähnt werden muss.
      Nennt sich auch Obsession.

    4. Rechnen ist scheinbar nicht ihre Stärke, Herr Kraus. CDU/FDP 29 Sitze, selbst wenn eine gemeinsame Abstimmung von SPD/ GRÜNEN und Linken , 30 Sitze erfolgen würde, sind immer noch 13 Sitze, die mitentscheiden. Wie soll dann Ihre Dystrophie, sprich Wählern Angst zu machen- (leichte Anlehnung an MAGA?) funktionieren?

    5. Wie stellen sie sich den „gewollten Wechsel“, vor wenn sie von der Sitzverteilung sprechen? CDU 27, AfD 7, FDP 2 = 36 + Felsch 1 und damit eine Mehrheut von 37 ?

      Ist das wirklich der „Wechsel“, so wie die Bürger das „gewollt“ haben?

    6. Ist schon seltsam dass nun auch in GL gesödert wird mit dem Schreckensgespenst in Grün! Das zieht natürlich bei der ein oder anderen Zielgruppe, AfD zB! Da liegen ja noch 10% rum, die man indirekt anwerben kann ohne von einer sichtbaren Brandmauer zu sprechen.

    7. Die CDU hat ziemlich genau dasselbe Ergebnis wie 2020 eingefahren, die SPD ebenfalls. Rot+Grün hat (etwas) mehr Stimmen als die CDU. Wo Herr Kraus da einen “gewollten Wechsel” erkennt, bleibt sein Geheimnis.

      Die Grünen haben gut 10% verloren, das stimmt – allerdings darf nicht vergessen werden, dass 2020 der Höhepunkt der Klimaproteste war, und dass die Linke damals nicht antrat. (Andere Sichtweise: Wenn die Grünen massiv Wähler:innen verlieren, kann das auch ein Zeichen dafür sein, dass in den letzten 5 Jahren eben *keine* “grüne Politik” gemacht wurde. Was den Post noch absurder macht.)

  14. Der Hinweis der CDU auf mögliche Mehrheiten im neuen Rat war tatsächlich sehr wichtig für die Stichwahlentscheidung! Wenn man nämlich genau hinschaut, stellt man fest, dass mit einem CDU-Bürgermeister die Mehrheit Schwarz-Gelb-Blau möglich wird.
    Also gut überlegen und sich nicht ins Bockshorn jagen lassen!

      1. Diese Befürchtung hatte mich zu meinem Kommentar angeregt.
        Ich weiß zwar nicht wie weit das öffentlich geäußerte Gedankenspektrum “unserer” Bundestagsabgeordneten auch bei den Ratsmitgliedern der Gladbacher CDU verbreitet ist, aber man soll schon Pferde kotzen gesehen haben.