Alle
#ichtuwasfürGL
"Tonstörung" und „Heavy Disturbed“
1. FC Köln Fanclub
1. Pfarrbezirk/Gnadenkirche der Ev. Kirchengemeinde
ABU Aktive Bergische Unternehmerinnen
ADFC
AdK
ADRA-Shop
AG Terrassenstadt e. V.
Agentur für Arbeit
Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach und das Jobcenter Rhein-Berg
Agentur Strothmann
agisra e.V.
AIDS-Hilfe Bergisch Gladbach e.V.
Aktion neue Nachbarn
Aktionskreis Eine Welt e.V. Bergisch Gladbach
Aktive von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.
Akustonauten
Aljoscha Kanter
Aljosha Konter
Alpha & Omega PR
Alten- und Familienhilfe Bensberg e.V
Altenberger Dom Verein
Althoff Grandhotel Schloss Bensberg
Am Kaisersch Baach
AMG Albertus Magnus Gymnasium
Amnesty International
Amnesty-International-Gruppe Bensberg/Rösrath/Overath und Ev. Kirchengemeinde Bensberg
AnBe
Andreas Hahner, Fotograf
Andreaskirche
Aqualon Verein e.V
Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege des Rheinisch-Bergischen Kreises
Arbeitskreis Ambulanter Pflegedienste
Arbeitskreis Ambulater Pflegedienste
Arbeitskreis der Religionen und Kulturen
Arbeitskreis der Städtepartnerschaft mit Marijampole
Arbeitskreis Deutsch-Französische Freundschaft
Arbeitskreis runder Tisch keine Gewalt an Frauen und der Verein Haecksen e.V.
Arbeitskreis „Partnerschaft mit Luton und Runnymede“
Arnold X Band
ASB Arbeiter Samariter Bund
ASF
asimplething
Ateliergemeinschaft Halfen Dombach
Atelierhaus & Galerie 24
Atelierhaus Grube Weiß
Autorengruppe „Wort & Kunst“
AWO
Back Company
Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach
Ballett-Dance Academie
Ballettschule Bjerke
Ballettschule Moving
Ballettschule Peldszus
Barbara Steinrück - Bauernhof im Koffer
Barbara Stewen
Barber‘s Puppentheater
Bärbroicher Allerlei GbR
Basement 16
BASt
BASt Bundesanstalt für Straßenwesen
Basta-Theater
Bayer Philharmoniker
BDH Bundesverband Rehabilitation
Begegnungsstätte Mittendrin
Begegnungsstätte PRO Tre
Begegnungsstätte PRO Treff
Beit Jala e.V.
Belkaw
Bensberger Bank in Kooperation mit dem Polizeikommissariat RheinBerg
Bensberger Carnevals Company
Bensberger Kammerchor
Bensberger Kammerorchester
Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt
Bergische Agentur für Kulturlandschaft, BAK GmbH
Bergische Obstwiesenretter
Bergische Ohrwürmer
Bergische Residenz Refrath
Bergischer Förderverein zur Bildung und İntegration e.V.
Bergischer Geschichtsverein
Bergisches Museum für Bergbau,Handwerk und Gewerbe
Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) der Agentur für Arbeit zusammen mit der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Berufskolleg Bergich Gladbach BKGL
Berufskolleg Bergisch Gladbach BKGL
Berugskolleg Bergich Gladbach BKGL
Berugskolleg Bergisch Gladbach BKGL
Best of Bergisch
Bestattungshaus Koziol
Bethanien Kinder- und Jugenddorf
Betreuungsstelle der Stadt
BFBI
BGV Rhein-Berg e.V.
bib international college
bib International College & Fachhochschule der Wirtschaft
Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach
Big Band Bergisch Gladbach
Big Band des RBB Bensberg e.V.
Biologische Station Rhein Berg
Bistro Weyer's
BKSB Berufskolleg kaufmännischer Schulen
Blasorchester Dürscheid
Blickpunkt
Blinden- und Sehbehindertenverein des Rheinisch-Bergischen-Kreises
Bono Direkthilfe e.V.
Britta Lieberknecht & Company
Buchhandlung Funk
Buchmühle Eventlocation
BÜGGEL, Bergisch unverpackt
BUND
Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe
BUNDjugend Ortgruppe Kürten
Bündnis 90 / Die Grünen
Bündnis für Demokratie und Vielfalt Kürten e.V. ein
Bürger für uns Pänz
Bürger- und Heimatverein Refrath
Bürgerforum auf Zanders
Bürgergarde Bergisch Gladbach Bensberg (BBB)
Bürgergemeinschaft BGL - Raum Lückerath
Bürgerhaus Bergischer Löwe
Bürgerportal
Bürgerverein Gierath-Schlodderdich e.V.
Bürgerverein Herrenstrunden
Bürgerverein Rommerscheid
Bürgerverein Schildgen und Begegnungscafé Himmel un Ääd
Bürgerzentrum Steinbreche
cabra azul
Café Alte Dombach
Café Alte Dombachj
Cafe Leichtsinn
Café Richtig
Café Tralala
Caritas Begegnungsstätte Mittendrin und die Gemeinde St. Joseph und St. Antonius
Caritas Rhein Berg
CBF
CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe
CDU
Chor der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitscampus Quirlsberg
Chor Lampenfieber
Chor Sand
CHOR TONART / Pfarrgemeinde St. Joseph, Bergisch Gladbach - Moitzfeld und Kath. Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis
Chor tonart e.V.
Chor tonGLeiter
Chor „à tempo“
ChorSand und Pop&Soul Chor Dellbrück
Christlich-ökologische Wohngenossenschaft (CÖW)
Cineplex Bensberg
Claudia Timpner
Conrad's Couch
Cornelia Schwöppe
Cross - Kath. Zentrum für junge Menschen in Gronau
Das Esszimmer im TBG
Der Paritätische NRW
Deutsch Israelische Gesellschaft eV
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Die Gleichstellungsbeauftragten des RBK und der Stadt GL und die Katholische Familienbildungsstätte
Die Gute Hand
Die Linke Bergisch Gladbach
Dieter Röseler, Fotograf
Dietrich Bonhoeffer Gymnasium (DBG)
DJK-SSV Ommerborn Sand e.V.
DLP Dritte Lebens-Phase (60+)
Domino Zentrum für trauernde Kinder e. V.
Domkantorei Altenberg
donum vitae im RBK e.V.
Dorfgemeinschaft Moitzfeld e.V.
Dr. Roman Salyutov
Dr. Ursula Clemens-Schierbaum
DRK
DTB Deutscher Turnerbund
Duo Pascal
Edith-Stein-Kapelle im Kardinal Schulte Haus
Ehrengarde Bergisch Gladbach e.V.
Eine Gemeinschaft von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Bergisch Gladbach
Eine Veranstaltung von Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG.
Eine Welt Stiftung
Eine Welt-Laden Bergisch Gladbach
Eine Welt-Ladens Bergisch Gladbach
Eine-Welt-Laden
einfach gemeinsam e.V.
Eisarena Bergisch Gladbach
Eishockeyverband
Eissportverein Bergisch Gladbach e.V.
Eissportverein RealStars
El Greco
Elisen-Chor
Elternrat Kita Herkenrather Farbkleckse
Elternverein Hebborn-Rommerscheid e.V. - Kita Wilde Wiese
Energie & Klima Koordinierungsstelle des RBK (EKKO) und Verbraucherzentrale NRW
Ensemble 07
Ernährungsrat Bergisches Land e.V.
Ernährungsrat Bergisches Land i.G.
ERWI (Flüchtlingsinitiative Refrath)
Ev. Beratungsstelle Bensberg
Ev. Familienzentrum "Schneckenhaus"
Ev. Freikirchliche Gemeinde Hand
Ev. Jugendförderung Herkenrath
Ev. Kirchengemeinde Altenberg / Schildgen
Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen.
Ev. Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Ev. Kirchengemeinde Heidkamp
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde
Evangelische Altenpflege
Evangelische Andreaskirche und Kath. Bildungswerk
Evangelische Begegnungsstätte
Evangelische Domgemeinde Altenberg
evangelische Elterninitiative Heilsbrunner Hosenmätze
Evangelische Freikirchliche Gemeinde
Evangelische Gemeinde Refrath
Evangelische Kantoreien Stadtmitte und Hand
Evangelische Kirche Bensberg
Evangelische Kirche Bergisch Gladbach
Evangelische Kirche Herkenrath
Evangelische Kirchengemeinde "Engel am Dom"
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/ Schildgen
Evangelische Kirchengemeinde Schildgen
Evangelische Kita zum Frieden Gottes
Evangelische öffentliche Bücherei (EÖB)
Evangelische und Katholische Kirchengemeinde in Herkenrath und Katholisches Bildungswerk
Evangelischen Arbeitskreises der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis
Evangelisches Krankenhaus EVK
Eventfreunde
Fachdienst für Integration und Migration FIM
Fachkräfteinitiative „Kluge Köpfe bewegen"
FAIReinskultur
Fairsuchen Schildgen eV
FAIRsuchen Schildgen Gruppe
Fairtrade Steuerungsgruppe Bergisch Gladbach
Familienzentrum Flicflac
Familienzentrum Moitzfeld | Bensberg
FDP
Festkomitee Bensberger Karneval
Feuerwehr Bergisch Gladbach
FHDW
FiB - Familienbildung und Sportverein
Film-Video-Club Bergisch Gladbach e.V.
FINTE
FINTE Bündnis für Fraueninteressen
FINTE Bündnist für Fraueninteressen
Förderverein der GGS Katterbach
Förderverein der GGS Paffrath
Förderverein der Kath. Kirchengemeinde Herz Jesu
Förderverein der Kita St. Maria Königin
Förderverein der Kitas Bensberg, Kaule und Friedhofsweg
Förderverein der Kitas Kaule und Friedhofsweg e.V.
Förderverein der Stadtbücherei Bergisch Gladbach
Förderverein des Evangelischen Krankenhauses
Förderverein des EVK
Förderverein des Lions Club Bergische Löwinnen
Förderverein Herz Jesu e.V.
Förderverein Kita Bollerwagen
Förderverein Kita Ferrenberg
Förderverein Kita Krebsweg
Förderverein Kita Sankt Laurentius e.V.
Förderverein Leben ohne Drogen e.V. und Kath. Bildungswerk
Förderverein Papiermuseum Alte Dombach
Förderverein Refrather Karneval
Förderverein Sankt Laurentius e.V.
Forstamt Rhein-Sieg-Erft
Forum für Nachhaltigkeit, gemeinnützige UG
ForumGronau
Fotofreunde GL
Frauen-Netzwerk Bergischer Women’s Hub
Frauen-Union
Frauenberatungsstelle
Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach
Frauenchor der Andreaskirche
Frauenclub ALMA
Frauengemeinschaft St. Nikolaus
Frauennetzwerk FINTE in Kooperation mit „Die Kette“ e.V
Frauenselbsthilfe
Freie Waldorfschule Bergisch Gladbach
Freies Kammerorchester Köln
Freiwilligenbörse RheinBerg e.V.
Freunde der Gemeinde St. Marien Gronau
Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald
Freundeskreis für Kirchenmusik
Freundeskreis Ganey Tikva
Freundeskreis Gartensiedlung Gronauer Wald
Freundeskreis Kirchenmusik
Freundeskreis Kirchenmusik am Heilsbrunnen
Fridays for Future
Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
Fröbel Familienzentrum ZAK
FWG Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach
Galerie A24 im Technologiepark
Galerie Hugo
Galerie Schröder und Dörr
Galerie Siebenmorgen
Galerie Wiesengrund
Galerie+Schloss e.V.
Ganey-Tikva-Verein
Gästeführer "Wir Bergischen"
Gasthaus Paas
Gasthaus Wermelskirchen
Gemeinschaft der Bahai
Genuss-Ecke
Gesangverein Harmonie Bensberg-Kaule
Gesellschaft Erholung e.V.
Gesundheitscampus Quirlsberg
Gesundheitscampus Quirlsberg gemeinsam mit Round Table 215
Gesundheitscampus Quirlsberg gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern
GEW
GFO Kliniken
GGS Gronau
GGS Herkenrath
GGS Kippekausen
GGS Moitzfeld
GGS Paffrath
GKT Generationen Kultur Treff e.V.
GL-Service gGmbH
Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach
Gnadenkirche
Goethe Gesellschaft Bergisch Gladbach
Gospelchöre
Gospelchöre und Kantoreien der Evangelischen Kirchengemeinde
GrenzenLos
Gronauer Wirtshaus
Große Gladbacher KG von 1927
Grosse Bensberger Karnevalsgesellschaft
Grüne
Gruppe Bensberg/ Rösrath/ Overath
Gut Schiff
Gymnasium Herkenrath
Happy Chories, vormals der Projektchor Bensberg
Hauptzollamt Köln
Haus der Musik
Hebborner Buure
Heedkamper Mädcher und Jonge
Heilig-Geist-Kirche, Hand
Heimatklänge Nussbaum
Helmut Hochstätter Haus
HERWI (Flüchtlingsinitiative Refrath)
Herz Jesu Kirche Schildgen
HeurekaNet
Himmel un Ääd
Himmel un Ääd e.V. mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Bergisch Gladbach
Himmel un Ääd In Kooperation mit dem Städtepartnerschaft Ganey Tikva-Bergisch Gladbach e.V.
Himmel un Ääd und Kath. Bildungswerk RheinBerg
Hits fürs Hospiz e.V.
Hits fürs Hospiz eV
HofFloh
Homberger Kasperbühne
HörBar e.v.
Hospiz - Die Brücke e.V.
Hospiz am Quirlsberg
HSG Refrath/Hand
Humanitäre Hilfe Bergisch Gladbach e.V.
IBH Bensberg
Ich tu was für GL
IG Bensberger Handel + Gewerbe
IG Bergisch Gladbach Stadtmitte e.V.
IG Fjordpferd
IG Heidkampt
IG Refrather Handel
IG Schildgen
IG Stadtmitte
IGS - Interessengemeinschaft Schildgen
IHK
IHK Köln
ILA
In Kooperation mit der Agentur kulturich – Kulturberatung & Management
InBeCo
Inclusionsbeirat der Stadt
Initiative "Ökumenisch unterwegs", Bensberg
Initiative Klimagerecht Leben
Initiative Leben + Arbeiten in GL
Initiative Pro Velo Bergisch Gladbach
Initiativkreis Sonntagsakademie
Inklusionsbeirat der Stadt
Integrationsrat Bergisch Gladbach
Integrative Kindertagesstätte Giraffenbären e.V.
Integrierte Gesamtschule Paffrath
Integrierte Gesamtschule Paffrath, IGP
Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg
Integriertes Handlungskonzept (InHK) Bensberg
Interessengemeinschaft Paffrath, IGP
Interessengemeinschaft Schildgen
Internationale Akademie für Musik Köln
Internationale Akademie für Musik Köln IAFM
Internationalen Akademie für Musik Köln
Internationales Musikforum Refrath
JAEB
Jecke Teddys
Johann Peter Müller
Johannes-Gutenberg-Realschule
Jugendamts-Elternbeirat
Jugendchor Vocal Total
Jugendrat
Jugendzentrum "echt Heilsbrunnen"
KAB Katholische Arbeitnehmerbewegung St. Marien Gronau
Kammerorchester Köln
Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und der Integrationsagentur des Caritasverbandes RheinBerg
Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und Integrationsagentur des Caritasverbandes RheinBerg
Kantorei Sander Heide
Kantorenkonvent des RBK und Kath. Bildungswerk Rhein-Berg
Karategemeinschaft Bergisch Gladbach
Karnevalsfreunde Bechen von 1952 e.V.
Karnevalsfreunde Ehrenfeld gegr. 2004
Kath. Bildungswerk und Autorenvereinigung Wort & Kunst
Kath. Bildungswerk und Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva
Kath. Familienzentrum Schildgen
Kath. Jugendagentur
Kath. öffentliche Bücherei (KÖB) St. Severin
Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Katholische Familienbildungsstätte
Katholische Familienbildungsstätte und das Hermann-Löns Forum
Katholische Frauengemeinschaft St. Clemens
Katholische Jugendagentur
Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg gGmbH
Katholische Kirche St. Konrad
Katholische Kirche, Kreisdekanat
Katholische Kirchen
Katholische Kirchen GL West
Katholische Kirchengemeinde
Katholische Kirchengemeinde St. Joseph und St Antonius Bergisch Gladbach
Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius
Katholische und evangelische Kirchengemeinden
Katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Katholisches Bildungsforum
Katholisches Bildungswerk
Katholisches Bildungswerk, Begegnungscafé Himmel un Ääd und Volkshochschule
Katholisches Familienzentrum Schildgen
Katholisches Familienzentrum St. Marien
Kette e.V.
kfd Hand, Paffrath und Schildgen
KG Alt Paffrath
KG Bensberger Garde
KG Blau-Rot Schildgen e.V.
KG Fidele Böschjonge Bärbroich (FBB)
KG Grosse Bensberger rot weiss von 1968 e.V.
KG Harlekins Bensberg e.V.
KG Narrenzunft
KG Närrische Sander
KG Ruude Husaare
KG Schlader Botze e.V.
KGS Eikamp
Kinder- und Jugendzentrum FrESCH
Kindergartenmuseum
Kinderhilfswerk terre des hommes - Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach
Kindertheater Zauberflöckchen
KiR Künstler in Rösrath
Kirche Hl. Drei Könige
Kirche und Kita Zum Frieden Gottes
Kirche zum Frieden Gottes
Kirche zum Heilsbrunnen
Kirchenchor an St. Clemens und St. Konrad
Kirchenchor St. Nikolaus
Kita Giraffenbären
Kita Heilige Drei Könige
Kita Quirl
Kita Robin Hood
KiTa St. Elisabeth, Refrath
KiTa St. Josef, Refrath
Kita St. Laurentius
Kita Wilde 13
Kita Wilde Wiese
KiTa Zum Frieden Gottes
Kitas Kaule und Friedhofsweg
KjG Schildgen
KKV Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
Klaus Rüsing
Klausmann
Kleine Werkstatt
Klimafreunde Rhein-Berg
Klimafreunde Rhein-Berg e.V. und Verbraucherzentrale NRW e. V.
Klks-Atelier für Kunst, Kultur und Soziales
Knipphals Gestaltung GbR
KöB Herz Jesu Kirche
KÖB Herz Jesu Schildgen
KÖB St. Severin
Kolping International, Katholischer Sozialverband
Kommunales Integrationszentrum
KonzertChor Bergisch Gladbach
Kooperation des Klimafreunde Rhein-Berg e.V. mit dem Bürgerverein Romaney
Kooperation von Himmel un Ääd mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Berg
Krchenchor St. Joseph
Krea Jugendclub
Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und Katholische Jugendagentur LRO gGmbH in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach
Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und Katholische Jugendagentur LRO GmbH in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach
Kreativitätsschule und Krea-Jugendclub
Kreisdekanat Rheinisch Bergischer Kreis
Kreisdekanat und Kreiskatholikenrat
Kreishandwerkerschaft
Kreisjägerschaft Rheinisch Bergischer Kreis e.V.
Kreiskatholikenrat
Kreiskulturamt
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Kreissportbund
Kulturamt des Rheinisch -Bergischen Kreises
Kulturbüro der Stadt
Kulturbüro des Rheinisch -Bergischen Kreises
Kulturbüro und StadtGrün
Kulturhaus Zanders
Kulturkirche Herrenstrunden
Kulturkirche Herrenstrunden und dem Gymnasium Herkenrath
Kulturkirche Herrenstrunden und Gymnasium Herkenrath
Kulturpunkte
Kulturpunkte - Petra Bohlig
Künstlergemeinschaft der Grube Weiß
Kunstmuseum Villa Zanders
Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche
Laientheater Am Strungerbaach
LandBlattGold
LC Bergische Löwinnen
Lebenshilfe e.V.
Lebenshilfe-Werkstatt in Refrath und die WHB Refrath
Lesekreis "Lesezeichen"
Lichtblick
Liebevoll ICH
Liedwelt Rheinland
Linden-Apotheke
Lions Bergisch Gladbach / Bensberg
Lions Club Bensberg
Literaturhaus Köln
Literaturhaus Köln und „Kölner Stadt-Anzeiger“
Literaturkonzert Köln und Wir für Bergisch Gladbach e.V.
Literaturkreis "Lesezeichen"
Lu's Box
LuGeV - Landschaft und Geschichte eV
LU’S BOX. Wipperfürther Str. 45, 51429 Bergisch Gladbach
LVR Industriemuseum
LVR-Amt für Bodendenkmalpflege. Geschichtsverein Rösrath, Bergisches Museum
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach & THEAS Theater
Malkreis Atelier Karin Kuthe
Malteser Hilfsdienst e.V.
Männer-Quartett Herkenrath (MQH)
Männerchor Sängertreu
Männergesangverein Sängertreu Sand und Männer-Quartett Herkenrath
Marion Siewert-Ley
Markus Bollen, Fotograf
Marlis Sauer und Adriane Friedrich
Mäuse für Ältere e.V.
Max-Bruch-Musikschule
Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach
MENTOR – Die Leselernhelfer Bergisch Gladbach e.V.
Mentorenprojekt
MGV Rommerscheid
Michael Möller
mitein-anders
Mobile Nachbarn Schildgen
Montessori Kindertagesstätte St. Severin
Montessori Kita Glückspilz
Moscheegemeinden (Deutsch-Albanisch-Islamisches-Kulturzentrum Bergisch Gladbach e.V., Albanisch Islamisches Kulturzentrum e.V. und Islamische Gemeinde e.V.)
Mundart Café
MuseumMobil - Haus der Geschichte NRW
Musik- und Kulturfestival e.V.
Musikkneipe "Im Schlöm"
Musiktheater Rhein Berg
NaturFreunde Köln e.V.
Natürlich Leben Köln
Nelson Mandela Gesamtschule
Netzwerk Ess-Störung im Rheinisch-Bergischen Kreis in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach und dem Hermann-Löns-Forum
Netzwerk Wohnen Bergisches Land
Neue Heimat
Nicolaus Cusanus Gymnasium (NCG)
Nicolaus-Cusanus-Gymnasium
Nussbaumer Karnevalsfreunde
Obst- und Gartenbauverein Refrath
Ökumenekreis hoch 4
Ökumenische Kichengemeinden Innenstadt
Oldtimerfreunde Bergisch Gladbach
Omas regen Rechts
Orchester und Big Band des RBB Bensberg e.V.
Ordnungsamt
Organist von St. Nikolaus, Ludwig Goßner
Ortsring Sand
Otto-Hahn-Gymnasium OHG
Otto-Hahn-Realschule
Overather Kunst- und Kulturverein „Gruppe Neun e.V.“
Papiermühle Alte Dombach
Papiermuseum Alte Dombach
Partnerschaftsverein Luton und Runnymede
Partout-Kunstkabinett
PASCAL
Patricia Gräfin Beissel GmbH
Pfadfinderstamm Folke Bernadotte
Pfarrbezirk Stadtmitte/ Heidkamp der Ev. Kirchengemeinde
Pfarrbezirk Stadtmitte/ Heidkamp der Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach.
Pfarrei St. Josef und St. Antonius
Pfarrei St. Joseph und St. Antonius
Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach West
Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach-West, evangelische Kirchengemeinde Schildgen, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie Köln
Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus und St. Joseph
Pfarrgemeinde St. Johann Baptist
Pfarrgemeinschaft St. Joseph und St. Nikolaus
Philomena Franz Forum e.V.
Piccolo Puppentheater
Politikforum Paffrath
Postillion
PR-Büro Schoregge
Private Initiative
PROgymnasium
Projektgruppe Zanders-Areal
Pütz-Roth
Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG
Q1
Q1 und UFO
Quirl
Quirl e.V.
Quirl in Kooperation mit dem Bright Lights e.V.
QuirlSingers
quirlsingers und die ev. Kantorei Bergisch Gladbach
Quirlsingers und ev. Kantorei Bergisch Gladbach
R.A.K.E.T.E Refrath (BHV)
Rathausmusikanten
RBAG Musik e.V.
RBB Rheinische Bläserphilharmonie Bensberg
RBW Rheinisch-Bergische-Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Realschule Herkenrath
Realschule im Kleefeld
RealStars Bergisch Gladbach
Refrather Dreigestirn
Refrather Gospelchor „Joy n‘ Soul“
Refrather Mühle
Refrather Pflegemesse
Refrather St. Georgspfadfinder
Refrather Treff GmbH
Refrather Winterdorf
Regionale Kulturpolitik Bergisches Land
Regionales Kultur Programm Kulturregion Bergisches Land
Reitverein Hebborner Hof
Reitverein Malteser Komturei Herrenstrunden
Renate Beisenherz-Galas
Renate Beisenherz-Galas, Forum für Literatur
RheinBerg Galerie
Rheinisch Bergische Bläserphilharmonie Bensberg e.V.
Rheinisch Bergischer Naturschutzverein RBN
Rheinisch-Bergischer Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis (RBK)
Rheinisch-Bergischer Kreis und Stadt Bergisch Gladbach
Rheinische Bläserphilharmonie Bensberg
Rheinische Hundeschule
Rheinischer Märchenkreis
Rheinischer Verein für Denkmalpflege
RIM Rheinisches Industrie-Museum
RKP-Beratungsbüro für das Bergische Land
Roland Vossebrecker
Rotary Club Bergisch Gladbach
Roundtable 215 Bergisch Gladbach
RTB Rheinischer Turnerbund
Runder Tisch für Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit im Rheinisch- Bergischen Kreis
Runder Tisch Heidkamp
Salontheater Köln
Schildgener Film Treff
Schulmuseum Bergisch Gladbach
Schulportal MyStudyChoice
Schützen Odenthal e.V.
Schützenbruderschaft Refrath
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald SDW
Schwangerschaftsberatung esperanza – Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Scylla Akademie gUG
Scylla Verlag
Selbsthilfe-Kontaktstelle Bergisches Land
Selbsthilfe-Kontaktstelle RBK
Selbsthilfegruppe "Mein Darm und ich"
Selbsthilfegruppe für Schwerhörige
Selbsthilfegruppe HörBar e.V.
sem4u GmbH
Senioren-Park carpe diem Bensberg GmbH,
Seniorenbeirat
Seniorenbüro
Seniorenbüro in Kooperation mit der Verkehrswacht Rhein.-Berg Kreis e.V.
Seniorenunion der CDU
Service Residenz, Schloss Bensberg
SHG Liebevoll ICH
Sinfonieorchester Bergisch Gladbach
Sinngewimmel
SMARCB1 – Krebsforschung für junge Menschen
Sol Music
Sonett e.V.
Sonett e.V., Ramin Farzanehfar
Soziales Netzwerk Bensberg/Moitzfeld
SPD Bergisch Gladbach
SPD Rhein-Berg
SPD Schildgen-Paffrath-Hand
SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Berg und der SPD-Kreisverband Rhein-Berg
Spielebaustelle
Spinxx - Kritikergipfel
Sportverein Rafrath von 1926 eV
Springmaus
St. Clemens Paffrath
St. Engelbert, Rommerscheid
St. Hubertus Schützenbruderschaft 1926 e.V.
St. Hubertus Sebastianus Schützenbruderschaft Bärbroich Herkenrath e.V.
St. Joseph, Moitzfeld
St. Maria Königin, Frankenforst
St. Marien
St. Nikolaus
St. Sebastianus Schützenbruderschaft
Stadt Bergisch Gladbach
Stadt Bergisch Gladbach und BELKAW
Stadtarchiv Bergisch Gladbach und Hans Peter Müller
Stadtbücherei
Stadtbücherei in Kooperation mit der Volkshochschule
Stadtbücherei mit Buchhandlung Funk
Stadtelternbeirat
Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Luton – Bourgoin-Jallieu - Velsen
Städtepartnerschaft Ganey Tikva - Bergisch Gladbach e.V.
Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und Himmel un Ääd e.V.
Städtepartnerschaftsverein Beit Jala
Städtepartnerschaftsverein Runnymede, Luton und Bergisch Gladbach
Stadtsportverband Bergisch Glabach
Stadtteilbücherei Bensberg
Stadtteilbücherei Paffrath
Stadtverband Eine Welt
Stadtverband Eine Welt Bergisch Gladbach e.V. und Eine-Welt-Stiftung Rhein-Berg e.V.
Stadtverband Kultur
Stadtverband musikausübender Vereine Bergisch Gladbach e.V.
Stadtverkehrsgesellschaft
Stadtverwaltung
Stadtverwaltung - Jugendamt
Stadtverwaltung und Stadtführerinnen und Stadtführer
Stark ins Neue
StartRaum
Staubwolke Refrath
Steuerungsgruppe Fair Trade Town
Stiftung Ev. Zeltkirche Kippekausen
Stiftung für die kirchliche und diakonische Arbeit in Refrath
Street Food
Strundetal e.V.
Strundeverein e.V.
SV Bergisch Gladbach 09
SV Blau-Weiß Hand
Team Mobilität
Technologiepark Bergisch Gladbach TBG
Tennisfreunde Grün Weiß Bergisch Gladbach
terre des hommes Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach in Kooperation mit dem Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Terre des Hommes Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach in Kooperation mit der Volkshochschule und Partnern
Terre des Hommes Arbeitsgruppe GL in Kooperation mit THEAS Theater, Aktion Neue Nachbarn und Kath. Bildungswerk RBK
THEAS THEATER mit der INITIATIVE KLIMAGERECHT LEBEN
Theas-Theater
Theater Am Strungerbaach e.V.
Theater im Puppenpavillon
TheaterWeltenErschaffen
Thomas-Morus-Akademie
Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter
Tinitus Selbsthilfegruppe
Tinnitus Selbsthilfegruppe
Tour41 e.V. – Aktionsbündnis gegen sexuelle Gewalt
Trappertown Kaltenroich
Treffpunkt Annahaus
Trostteddy
TS 79
TuS Schildgen 1932 e.V.
TV Herkenrath
TV Refrath - Running Team
TV Refrath 1893 eV
tvinart
UFO Jugendkulturhaus
UG Unity Events
UNICEF Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach
Urban Great e.V.
VDI - Verein Deutscher Ingenieure
Veedelsevent
Veedelsevent
Veedelsfestteam
VEI Verein ehemaliger Interatom-Mitarbeiter
Verbraucherzentrale NRW
Verdi Ortsverein Rhein-Berg
Verein Freunde und Förderer der VHS
Verein zur Förderung der Jugendarbeit in Herkenrath
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva - Bergisch Gladbach e.V.
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Pszczyna
Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen
Vereine der englischen und französischen Partnerstädte
Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V.
Vereins Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach - Nir Oz e.V
Verkehrspuppenbühne
Veronika Moos
Verschieden Organisationen
Verschiedene Chöre in Bergisch Gladbach
Verschiedene Organisationen
Vesperteam der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg
VHS
Vinzenz-Pallotti-Hospital
Volt Bergisch Gladbach
Waldorf-Kinderhaus Bergisch Gladbach
Wanderfreunde Bergisches Land
Wandergruppe der Seniorenbegegnungsstätte PRO Treff
Weinhandel Klaus Rüsing
WerteUnion Bergisches Land
Westdeutscher Basketballverband
Wichtelwerkstatt
Willkommen in Schildgen
WingTsun Kampfkunstschule Refrath
Wir für Bergisch Gladbach eV.
Wir Lichtgestalten
Wirtshaus am Bock
Wohnpark Lerbacher Wald
Won Buddhistisches Meditationszentrum
Wonbuddhistisches Meditationszentrum
Wort & Kunst e.V.
WürdevollIch e.V.
Zur Quelle der Strunde
Zweitzeugen e.V.
Zytologieschule Bensberg
„Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V."
Ich wünsche den Besucherinnen und Besuchern der heutigen Veranstaltung des “Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.” einen humorvollen Abend.
Am Holocaust-Gedenktag steht das würdige Erinnern an die Millionen ermordeter Jüdinnen und Juden sowie an alle Opfer des Nationalsozialismus im Mittelpunkt. Dieser Tag ist ein Moment des Innehaltens, der Trauer und der historischen Verantwortung. Aus diesem Grund halte ich es – auch als Historikerin – für unpassend, an diesem Datum eine Veranstaltung zu jüdischen Karikaturen im Kontext von Antisemitismus durchzuführen.
Karikaturen sind ein Medium, das mit Ironie, Zuspitzung und Provokation arbeitet. Selbst wenn sie von jüdischen Künstlerinnen und Künstlern stammen und (wissenschaftlich) eingeordnet werden sollen, besteht das Risiko von Missverständnissen oder Fehlinterpretationen. Am Holocaust-Gedenktag kann dies als Tonverfehlung wahrgenommen werden. Das allein reicht für mich bereits, um diese Veranstaltung nicht am internationalen Gedenktag durchzuführen.
Zudem birgt die Präsentation visueller Darstellungen antisemitischer Stereotype – auch in kritischer Absicht – die Gefahr, dass diese Bilder unbeabsichtigt reproduziert oder normalisiert werden.
Gerade an einem Tag, der den Opfern gewidmet ist, sollte die Perspektive der Betroffenen im Zentrum stehen und nicht durch ästhetische oder satirische Formen überlagert werden.
Das wäre aus meiner Sicht Grund genug, das avisierte Thema in einem anderen, angemessenen Rahmen zu behandeln – einem Raum für Diskussion, Kontextualisierung und kritische Auseinandersetzung.
Der Holocaust-Gedenktag jedoch sollte frei bleiben von Formaten, die die Würde des Gedenkens beeinträchtigen könnten.
Mein Vorschlag, lieber Willi lieber Herr Faymonville: Verlegt eure Veranstaltung einfach um eine Woche. Und lasst uns am 27.1.26, dem 81. Jahrestag zur Befreiung von Auschwitz, Zeit zum Erinnern und Gedenken, zum Mitfühlen und Trauern.
Es wurden auch die anderen Kz’s befreit. Auch von den Alliierten denen dafür sehr wenig gedankt wurde. Mit 10 Jahren habe ich die Bilder im Fernsehen gesehen, die diese den Deutschen gezeigt haben. Sie mussten sie sich ansehen. Und gerade habe ich die “Erinnerungen an Ponary” gelesen. Tausendfach Morden, ganz informell. Bei allem Respekt vor Ihrem Wissen und Ihrer Profession. Wurden Hannah Arend, sogar von ihren Leuten, nicht die gleichen Vorwürfe gemacht, was die Außenwirkung ihres Buches , “das sogenannte Böse” angeht? Der aktuelle Antijudaismus fing an mit dem sich wehren gegen das Massaker vom 7 Oktober 2023. Die UN hats verschwiegen in der Resolution. Und der Satz, Israel war nicht Thema, ich habe nichts gegen Juden, aber…begleitet mich mein ganzes Leben, aus jeder Gesellschaftsschicht. Die Juden, Sinti und Roma und alle Ermordeten haben das Recht zu gedenken und einzuladen. Ohne Segen von Parteien und Interessengruppen. Wir Tuns hier auch und dieser Gedankenaustausch ist so wichtig wie erhellend und unterhaltsam. Einen Dank an das Redaktionsteam, ihn zuzulassen.
Sehr interessant diese Aufregung. Ich möchte darauf hinweisen, dass auch Homosexuelle, lesbische Frauen, Kommunisten, Lberale und auch behinderte Menschen vernichtet wurden. Es ist aber ein jüdischer Gedenktag und nicht eine allgemeine Veranstaltung gegen den Holocaust.
Shoah = Vernichtung bezeichnet übrigens das Tun, wie es beabsichtigt war. Juden haben das Recht wie alle anderen Bürger einen Gedenktag nach ihrem Willen zu gestalten.
Bin mir nicht ganz sicher, worauf Sie hinauswollen. Aber es erscheint mir wichtig darauf hinzuweisen, dass der Antisemitismus im Deutschland der NS-Zeit eine andere Qualität hatte, als die Verfolgung der von Ihnen benannten anderen Opfergruppen. Das mindert keinesfalls deren Leid und die Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen des NS hat bisher nur unzureichend stattgefunden. Daher unterstütze ich jede Forschung und jedes Gedenken in diese Richtung. Der Erlösungsglaube der zum Vernichtungswunsch und dessen Umsetzung geführt hat, ist aber tatsächlich einmalig und rechtfertig auch ein eigenes Gedenken.
Holocaust und Shoa bezeichnen eben dieses Verbrechen am jüdischen Volk. Dennoch ist der 27.1. kein jüdischer Gedenktag, sondern ein vom Staat der Täter*innen in den 1990ern ins Leben gerufener Gedenktag an alle Opfer des Nationalsozialismus, der dann 2005 von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag übernommen wurde.
Jüdische Gemeinde in Deutschland Gedenken unterschiedlich, manche am 27.1., manche an Jom haScho’a, manchen am 9.11.
Nein, es ist kein jüdischer, sondern ein internationaler Gedenktag. Siehe Wikipedia: “Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.”
Danke für die Antwort, aber zu diesem Komplex möchte ich mich nicht äussern. Die mitunter durchschimmernde Auffassung, dass Juden diesen Gedenktag quasi “gekapert”hätten, teile ich nicht.
@Tom52
Homosexuelle Handlungen sind meines Wissens erst 1969 entkriminalisiert worden. Dafür kam man (auch 1933 – 1945), wenn man erwischt wurde, sowieso ins Gefängnis und später, tragischerweise, dann eben in die berüchtigten Arbeits- oder Konzentrationslager der Nazis.
Diese Menschen sind aber nicht systematisch verfolgt worden.
Sie wurden einfach, wie viele andere auch, Opfer von Denunziantentum, d. h. von Nachbarn, Kollegen u.a. die sie, aus welchen Gründen auch immer, angezeigt/angeschwärzt haben.
Aus den Gefängnissen konnten sie anfangs, nach Verbüßung ihrer Strafe, auch noch freikommen.
Aber nachdem man sie, später, auch in diese Konzentrationslager überführt hat, zusammengepfercht mit tausenden Anderen, wurden sie, wie alle anderen auch, teilweise schwerstens/willkürlich misshandelt, je nachdem, welcher Lagerkommandant oder untergeordnete Lageraufsicht dort das sagen hatte.
Denen war man einfach schutzlos ausgeliefert.
@Ulla, danke, aber in Deutschland also auch in der BRD wurde die Strafbarkeit der Homosexualität erst 1994 abgeschafft. Ab 1968 wurde sie in der DDR und später in der BRD auch. Es gab aber auch in der Nazizeit “normale” Gefängnisse, wo man sie hätte “unterbringen” können. Aber es traf auch sie das NS Diktum vom Untermenschen und damit unwertem Leben.
Danke für diese Antwort. In Deutschland wurde die Strafbarkeit der Homosexualität 1994 abgeschafft.
@Tom52
1994, nach der Wiedervereinigung, wurde der Paragraf 175 lediglich aus dem deutschen Strafgesetzbuch gestrichen.
Westdeutschland setzte die NS-Version von Paragraf 175,175a und 175b bis 1969 um.
§ 175 bezog sich, wie ich jetzt auch erst gelernt habe, nur auf sexuelle Handlungen zwischen Männern und nicht auf “lesbische Frauen”.
Bis 1969 wurden Männer weiterhin nach der NS-Version des Paragrafen 175 kriminalisiert (verhaftet, verurteilt, erhielten Gefängnisstrafen oder Geldstrafen).
“1969 fuhr Westdeutschland die Anwendung des Paragrafen allmählich zurück”
https://encyclopedia.ushmm.org/content/de/article/paragraph-175-and-the-nazi-campaign-against-homosexuality
Nein, ich werde diese Veranstaltung nicht besuchen. Der eine odere andere dort dargebotene Witz würde mich unweigerlich zum Lachen bringen – ich lache gerne über Witze. Das, im Zusammenhang mit diesem Erinnerungstag, würde aber meine Selbstachtung im Nachhinein stark beeinträchtigen, und das will ich nicht.
Das Thema “Jüdischer Humor” ist sicher interessant. Ebenso sind es die verschiedenen Argumente, die in den unten stehenden Kommentaren zu Gunsten der Humor-Veranstaltung vorgebracht werden. Aber all das kommt gegen die Wucht der Erinnerung an den Holocaust nicht an. Der Versuch, sich mit einer solchen Veranstaltung und den zugehörigen Begründungen an diesem Tag zu entlasten, ist vergebens.
Manche Ausführungen von W. Bartz und R. Faymonville fallen auch mir als zumindest seltsam auf: die falsche Verwendung des Begriffs “Arisierung”; die Charakterisierung des heutigen Antisemitismus als “latent” statt “offenkundig”; der Vergleich – trotz Beteuerung der Nichtvergleichbarkeit – des Holocaust mit der politischen Verfolgung in der DDR; dass der Beginn des Antisemitismus auf das 19. Jh. datiert wird, was mal eben satte 2000 Jahre davor vernachlässigt. – Ich bewundere die Geduld von D. Simons und U. Eschbach in der Diskussion.
Nein, ich ziehe es vor, am nächsten Dienstagabend die zeitgleich stattfindende Veranstaltung “Verfemt, verbannt, vergessen” im Kreishaus zu besuchen. Den Schwerpunkt soll die Musik verschiedener jüdischer Komponisten und die Erinnerung an sie bilden. Ihre Musik wird sicher keine Entlastung, aber vielleicht ein wenig Trost bringen.
Sehr geehrter Herr Galas, diese Veranstaltung im Kreishaus finde ich auch ganz vorzüglich geeignet, und habe im vergangenen Jahr an der vergleichbaren Veranstaltung “Kommponisten in Auschwitz” mit Roman Salyutov und seinen kongenialen Musikerinnen und Musikern auch Anteil gehabt. Ich wünsche dieser Veranstaltung daher von Herzen viele Teilnehmer, die sich wie Sie berühren lassen – und dass sie Trost finden.
Bitte suchen Sie das Foto von Yehiel De-Nur (Autor: „Ka-Tzetnik 13563“), der nach seiner Zeugenaussage im Eichmann-Prozess 1961 im Gerichtssaal kollabierte.
Dann verstehen Sie sofort, warum die Flucht der Unversehrten in den jüdischen Humor, ausgerechnet am Internationalen Holocaust Gedenktag, vor allem eines ist: eine intelligente Spielart der Feigheit vor dem Schmerz.
Die Substanz der jeweiligen Beantwortungen von Willy F. Bartz lässt m.E. ein Festhalten an der Veranstaltung zu. De facto wird es ja eine durchaus ruhige und angemessene und dabei fast nicht bemerkbare Veranstaltung werden ohne Tamtam.
Tamtam ergibt sich eigentlich immer erst aus sich erregenden Gegnern. Zu denen ich ausdrücklich NICHT die bisherigen Diskussionsteilnehmer zähle, denn auch diese haben ja auf hohem, kontrollierten Niveau Ihre Meinungen vertreten. Nun müssten diese aber auch akzeptieren, dass mensch durchaus anderer Ansicht bleiben kann und darf. Und bei diesen Voraussetzungen die Welt nicht untergehen wird.
Hingehen und sich ein Urteil über die Veranstaltung bilden. Alles andere sind Vorurteile.
Der Vorwurf der „Vorurteile“ verkennt das Thema. Kritisiert wird nicht der Inhalt, sondern der Zeitpunkt.
Man muss kein Konzert besuchen, um zu wissen, dass es für eine Beerdigung unpassend wäre. Der Holocaust-Gedenktag ist ein Tag der Trauer, kein Testlauf für Diskursformate.
Beerdigungen laufen nicht immer tieftraurig ab, wie Sie das scheinbar so meinen. Aber andere Meinungen gelten zulassen, ist in diesem Thema ja nicht möglich. War aber auch nicht anders zu erwarten hier.
@Schildgen: Es geht nicht um Gefühle oder Meinungen, sondern um den öffentlichen Rahmen. Der 27. Januar ist ein Gedenk- und Trauertag. Formate mit Humor – unabhängig von ihrer Intention – sind an diesem Datum problematisch. Das zu benennen ist legitim.
@Herr Eschbach “Formate mit Humor – unabhängig von ihrer Intention – sind an diesem Datum problematisch”
Das empfinde ich auch so.
Diejenigen, die diesen “Wahnsinn” überlebt haben und die schrecklichsten Dinge gesehen und erfahren haben sowie deren Nachkommen mögen/dürfen das so begehen (mit Witz), um das Erlebte/Traumata überhaupt verarbeiten zu können.
Bei diesem Gedenktag darf das m.E. auch, aber nur am Rande, erwähnt werden, wie diese Menschen mit ihrem Traumata umgegangen sind/umgehen mussten um, sagen wir, schlimmstenfalls nicht nachträglich noch den Verstand zu verlieren. Aber mehr auch nicht.
Und hiermit bitte ich, auch unbedingt auf das Schicksal der Sinti und Roma u.a. hinzuweisen, die das gleiche Schlimme erlebt haben und sich vom “Holocaust” nie wieder erholt haben.
Denn der Antiziganismus nimmt auch wieder zu!
(nicht wieder den Linken oder “den sog. Palis” in die Schuhe schieben)
Nachtrag z.B.
https://www.dw.com/de/sinti-und-roma-diskriminierung-in-deutschland-nimmt-zu-rassismus-gewalt-bericht-medien-europa-v2/a-72987749
Sehr geehrter Herr Eschbach, ich verstehe Ihre Sorge um ein passende Art des Trauerns und Gedenkens und freue mich, dass es hier einige Menschen gibt, die diese Sorge ebenfalls äußern, weil sie damit Respekt und pietätvolle Erinnerung an die Opfer anmahnen und zeigen wollen. Die “Waffe der Wehrlosen” – so nennt man auch den Humor – und der hat nichts mit “Witzchen” zu tun.
Allenfalls ist es “Witz”, der in “gewitzter” Weise Misstände aufdeckt und Mächtige oder Macht Missbrauchende “entmachtet. Es ist vom Ganey-Tikva-Verein und dem katholischen Bildungswerk keine karnevalistische oder kabarettistische Unterhaltung geplant.
Die Veranstaltung ist gewiss auch kein “Testlauf für Diskursformate”, allenfalls eine trauer- und respektvolle Verneigung vor denen, die sich mit einem speziellen Humor den rassistischen Menschenverächtern entgegenstellten, sich selbst ermutigten angesichts der Verfolgung, und die den Tod wegen des selbstherrlichen Hasses von Machthabern erleiden mussten.
Und bei diesen “Witzen” bleibt einem oft “das Lachen im Halse stecken”, weil sie deutlich machen, mit welch geistiger und seelischer Kraft dieser Humor trotz der brutalen Verfolgung gelebt wurde und wird. Ja, nicht jeder konnte das und manchem ist es auch unerträglich.
Der Holocaust ist mit nichts vergleichbar, doch durch alle Zeiten haben Menschen sich der “teuflischen” Machthaber auch mit Humor erwehrt – gerade die Menschen jüdischen Glaubens, aber auch Menschen, die unter dem “sozialistischen Unrechtsregime” in der DDR litten und auch in anderen Ländern der Welt unter Diktatur und Verfolgung litten und leiden.
Wir sind daher bei dieser Veranstaltung gegen das Vergessen, für die Ermutigung und Selbstermächtigung, denn Angst und auferlegte Tabus sowie die Verbreitung von Unsicherheit und Terror sollen Unrechtsregime stärken. Humor IST eine Waffe der Wehrlosen.
Vielleicht können wir an dem Abend nach den Vorträgen ja miteinander ins Gespräch kommen… Herzliche Grüße
Der 27. Januar ist kein beliebiger Veranstaltungstag, sondern ein international anerkannter Trauer- und Gedenktag für die Opfer der Shoah. Er dient dem stillen Erinnern an die Ermordeten, dem Bewusstsein für das unermessliche Leid und der Würdigung der Toten. Dieser Tag verlangt Zurückhaltung, Pietät und eine klare Konzentration auf das Gedenken.
So berechtigt und interessant die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit jüdischem Humor als Überlebens- und Widerstandsform auch sein mag – sie ist an diesem Datum deplatziert. Humor, Karikaturen und Witze, selbst wenn sie aus der Perspektive der Opfer stammen, verschieben den Fokus weg von Trauer und Erinnerung hin zu einer intellektuellen Betrachtung, die dem Anlass nicht gerecht wird.
Erinnerungskultur lebt auch von der Wahl des richtigen Rahmens. Eine solche Veranstaltung an einem anderen Tag hätte Raum für Diskussion, Einordnung und Reflexion geboten. Am 27. Januar hingegen wirkt sie taktlos und verletzt das berechtigte Empfinden vieler Menschen, für die dieser Tag der Stille, des Gedenkens und des Respekts vor den Ermordeten ist.
Gerade weil Antisemitismus bis heute eine reale Bedrohung darstellt, sollte der Holocaust-Gedenktag nicht durch Formate relativiert werden, die – ob beabsichtigt oder nicht – Distanz schaffen, wo Demut angebracht wäre.
Der Stadt Bergisch Gladbach stünde es gut zu Gesicht, der bereits bestehenden Reihe von “Verhaltensauffälligkeiten” im Umgang mit Antisemitismus und der jüdischen Bevölkerung nicht noch eine weitere hinzuzufügen.
Den Rahmen kann aber jeder für sich festlegen. Also hingehen oder eben nicht.
„Hingehen oder nicht“ greift zu kurz. Öffentliche Institutionen setzen durch ihr Handeln Maßstäbe – auch für das, was als angemessen gilt.
Ich unterstelle jetzt – allerdings mit einiger Mühe -einfach einmal die besten Absichten, wenn ein Städtepartnerschaftsverein am internationalen Holocaustgedenktag jüdischen Humor thematisiert.
Nichtjuden delektieren sich am jüdischen Witz. Das muss man auch erstmal hinbekommen.
Takt, Fingerspitzengefühl und Wertschätzung stelle ich mir anders vor.
Bergisch Gladbach war schon oft genug mit einschlägigen Schlagzeilen in der Zeitung.
Bitte sagen Sie den Termin ab.
Warum absagen? Wir leben in einem freien Land. Wenn Ihnen dieses Angebot nicht gefällt gehen Sie doch einfach nicht hin.
Vielen Dank für den Hinweis, Frau Barthold. Die Möglichkeit, einfach nicht dahinzugehen, habe ich auch schon erwogen.
Mir geht es nur darum, den Namen unserer Stadt nicht wieder in solchen Kontexten in der Zeitung zu lesen.
Sehr geehrter Herr Bartz, gibt es auch eine Gedenkfeier für die durch die Nazis ermordeten Sinti und Roma? Falls nicht, könnte man nicht auch dieser Menschen gedenken am “Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust”?
Die haben zwar kein eigenes Land bzw. Stadt, mit der man eine Städtepartnerschaft gründen könnte, aber die wurden ebenfalls durch die Nationalsozialisten systematisch verfolgt, entrechtet, ihrer Lebensgrundlagen und ihres Eigentums beraubt, in Lager gesperrt und brutal ermordet.
https://gegen-antiziganismus.de/bildungsangebote/hinterfragen/wie-war-die-situation-fu%CC%88r-sinti-und-roma-nach-kriegsende/
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/523633/europaeischer-holocaust-gedenktag-fuer-sinti-und-roma/
Öffnet man den von Ihnen angegebenen zweiten Link, so steht bereits im ersten Absatz folgendes: “Der 2. August wurde im Jahr 2015 vom Europaparlament als offizieller Gedenktag für den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma benannt. An jenem Tag im Jahr 1944 wurden die letzten noch im Konzentrationslager Auschwitz gefangen gehaltenen Sinti und Roma ermordet.” Ihre Frage ist daher wohl rein rhetorischer Natur? Für einen Gedenktag benötigt man also keine Städtepartnerschaft.
@Simons D.
Ich befürchte lediglich, dass das Gedenken und die Erinnerung an die systematische, schreckliche Entrechtung, Verfolgung und Ermordung dieser Bevölkerungsgruppen (Sinti, Roma und andere Minderheiten), die auch mit verheerenden Folgen für die wenigen Überlebenden verbunden war und immer noch ist, droht einzuschlafen.
Man könnte doch, an einem solchen Gedenktag, zumindest mit einigen Worten, gleichzeitig auch an das diesen Menschen zugefügte Leid, die zudem keinen (halbwegs) sicheren Rückzugsort haben, erinnern (falls das nicht bereits geplant gewesen sein sollte).
Sehr geehrte Damen und Herren, wie Sie bereits mitbekommen haben, wird der offizielle Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. am 27. Januar 2026 – dem von der UN initialisierten Holocaust-Gedenktag – eine eher ungewöhnliche Veranstaltung durchführen. Das diesjährige Thema lautet “Jüdischer Humor in Zeiten des Antisemitismus”.
Hier ist es wichtig, dass es sich um jüdischen Humor handelt, also um den Humor der Opfer. Mel Brooks sagte vor mehr als fünf Jahrzehnten, dass Humor und Lachen intellektueller Widerstand ist. Wir haben uns jüdische Witze und Karikaturen ausgesucht, die zu jener Zeit dazu gedacht waren, dass die Menschen, die dem Antisemitismus und der Shoah ausgesetzt waren, eine Hoffnung gaben.
Auch heute noch bedroht der latente Antisemitismus in unserer Gesellschaft die jüdische Kultur und das jüdische Leben und ein Teil der Karikaturen, die von Künstlerinnen und Künstler mit jüdischen Wurzeln entwickeln wurden, versuchen mit ihren Werken deutlich zu machen, was Aleida Assmann, Avraham Barkai, Chaya Ostrower und Hannah Arendt in ihren Werken deutlich machen: Wir stellen uns dem Bösen entgegen und entmachten es über uns.
Die Karikaturen und Witzen gehen nicht gegen die Opfer; sie spiegeln den Tätern ihre Unmenschlichkeit in einer Art dar, die sie zu das macht, was Hannah Arendt in ihrem Werk “Banalität des Bösen” darlegt: Erschreckend ist nicht die Tiefe, sondern die Oberflächlichkeit des Bösen.
Was ich als Vorsitzender aber auch deutlich machen möchte, ist, dass wir solch eine Veranstaltung sicherlich nicht am 27. Nissan durchgeführt hätten, der dieses Jahr auf den 13. und 14. April fallen wird. Denn am 27. Nissan findet in Israel Jom HaSchoa statt und an diesem Tag gedenkt Israel den Opfer der Shoah und verbindet dieses Gedenken mit dem mutigen und tapferen Aufstand der jüdischen Bevölkerung im Warschauer Ghetto. Und an diesem Tag wird der Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. in Stille an die Opfer der Shoah gedenken und dafür hoffen und auch beten, dass sich solch ein zivilisatorischer Bruch niemals wiederholen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Willy F. Bartz
Vorsitzender des Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.
Ehrlich? Ich bin ob einer solchen Geschmacklosigkeit sprachlos. Grundsätzlich finde ich das Thema gar nicht uninteressant, wobei ein jüdischer Referent sicher kompetenter wäre, das Thema zu analysieren. Aber am Holocaust Gedenktag? Ist das wirklich Ihr Ernst? Oder eher ein verirrter Witz? Wo Sie doch meinen, dass wir alle Menschen und wir alle Juden sind, kann ich Ihnen versichern, dass sich wohl kaum ein Jude an diesem Tag mit einem derartigen Thema beschäftigen würde. Am 27. Januar, dem Tag an dem das Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau befreit wurde, gedenkt man der Opfer des Holocaust und spricht das Gedenkgebet El Male Rachamim und das Totengebet (Kaddisch). Es ist ein Tag der Trauer. Statt sich mit jüdischem Humor an einem solchen Tag zu beschäftigen, empfehle ich Ihnen die IRemember Wall von Yad Vashem.
Sehr geehrte/r Frau/Herr Simons,
wie bereits geschrieben, geht es bei der diesjährigen Veranstaltung darum, dass wir den Tätern die Macht entreißen. Dr. Chaya Ostrower hat in ihrem Werk “Es hielt uns am Leben – Humor im Holocaust” viele Berichte von Überlebenden von Auschwitz, Bergenbelsen, Ravensbrück und und hinterlegt, die den Tenor haben: intellektueller Humor rettete uns.
In Sachsenhausen finden sie in der Küche Karikaturen, in denen die Überlebenden und Opfer den Alltag den Schrecken nahmen. In Ravensbrück haben die Insassinnen frivole Witze erzählt usw.
Mit allen diesen Aktionen taten sie etwas, was auch in der Erinnerungskultur wichtig ist: die Opfer nicht zu vergessen, sie als Menschen in Erinnerung zu behalten und dafür zu Sorgen, dass es niemals in Vergessenheit gerät.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Willy F. Bartz
Vorsitzender des Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.
Und wie bereits geschrieben, ist dieses Thema durchaus interessant, es passt nur nicht zu diesem Trauertag, in welchem es um das Gedenken um Millionen Tote und ihre industrielle Ermordung geht. Aus meiner Sicht ist ihre Veranstaltung taktlos, empathielos und deplatziert.
Ich finde, dass das Thema durchaus sehr gut zum Jahrestag der Befreiung des Lagers passt. Trauer und Gedenken sind angesichts der zahllosen Toten wichtig, notwendig und angemessen. Aber dabei sollte es nicht bleiben.
Gerade die Befreiung war und ist ein Signal, aktiv nach vorne zu blicken, in Akten der Selbstermächtigung das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen und nicht zuletzt selbstbewusst und souverän einen Platz im öffentlichen Diskurs einzunehmen. Das geschieht eben unter anderem auch dadurch, dass mit den Mitteln von Humor und Satire den Tätern und ihren heutigen Sympathisanten oder gedankenlosen Nachahmern passende Ort im ethischen Gefüge gesellschaftlicher Strömungen zugewiesen wird.
Soll diese am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz völlig deplatzierte Veranstaltung den nichtjüdischen deutschen Gästen Erleichterung verschaffen?
Sehr geehrter Herr Rottmann,
die von uns organisierte Veranstaltung soll mitnichten Erleichterung verschaffen, sondern Sie soll eine Form der Erinnerungskultur darstellen, wie Sie Aleida Assmann in Ihrem Werk “Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur” als eine Alternative anbot.
Die Shoah, der davor stattgefundene Boykott und die “Arisierung” der deutschen und europäischen Juden, ist eine kulturelle Marke im israelischen und deutschen Volk.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir nicht die Täter freisprechen, wir werfen einen Blick in das Gemüt der Opfer und deswegen haben wir uns dazu entschieden, den jüdischen Humor in Form von Witzen und Karikaturen aufzugreifen, die den Antisemitismus und seine Folgen auf eine der höchsten Taxonomiestufen der Beurteilung konfrontiert.
Mit freundlichen Grüßen
Willy F. Bartz
Vorsitzender des Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.
Sehr geehrter Herr Bartz,
Ihre Worte machen mich fassungslos. Es wurden doch nicht die Juden “arisiert”! Die Juden hat man ermordet! Ihr rechtmäßiges Eigentum wurde “arisiert”, genau gesagt: der NS-Staat und nichtjüdische Mitbürger haben es sich einverleibt. Wieso machen Sie sich den für dieses Verbrechen aus Habgier und den anschließenden Massenmord völlig unangemessenen Begriff “Kulturelle Marke” zu eigen? Das ist keine Marke! Es ist ein entsetzliches Unrecht und Leid, das bis heute in den Überlebenden, den betroffenen Familien und auch in nicht unmittelbar betroffenen Jüdinnen und Juden nachwirkt.
Und wieso “im israelischen und deutschen Volk”? In Israel leben auch Nichtjuden und deutsche Juden sind Teil des “deutschen Volkes”.
Soll über die “kulturelle Marke” eine die Schuld nivellierende Gemeinschaft von Tätern und Opfern suggeriert werden im Sinne Ihrer Worte vom 9.11.2024 “wir alle sind jüdisch”?
Sehr geehrter Herr Rottmann, Sie verdrehen hier meine Worte – entweder mit Absicht oder mit Unwissenheit.
Unter dem Begriff “Arsierung” wird nicht nur die Enteignung von Eigentum jüdischer Deutsche bzw. Europärer verstanden, sondern auch die Deportation und die Shoah; hierzu empfehle ich Ihnen die Werke von Avraham Barkai und auch Hannah Arendt.
Unter dem Begriffe “kulturelle Marke” wird auch nichts Ökonomisches verstanden, sondern ein soziokultureller Zeitpunkt, der einen zivilisatorischen Bruch (Gerd Krumeich/Jörn Leonard) bezeichnet – er ist zwar ein alter Begriff der Geschichtswissenschaft, aber er kann angewendet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Willy F. Bartz
Vorsitzender des Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.
Lieber Willy F. Bartz,
nein, die Deportation und Vernichtung wird gemeinhin nicht unter dem Begriff Arisierung mit anderen Verfolgungshandlungen zusammengefasst. Bei Arendt bin ich mir sehr sicher, dass sie den Begriff nicht (zumindest nicht zentral in ihrem Werk) so verwendet. Avraham Barkai kenne ich nicht gut genug – aber wenn er das so verwenden sollte, wäre das eine randständige Position.
Die Verwendung des Begriffs für die Vernichtung von Millionen Menschen ist m.E. hoch problematisch. In Auschwitz, Treblinka und den vielen anderen Mordstätten des NS wurde niemand “arisiert”, die Menschen sind ermordet worden.
Sehr geehrter Herr Bartz, noch eine kleinen Anmerkung: “Unter dem Begriff ‚Arisierung‘, einem ursprünglich durch völkische bzw. nationalsozialistische Kreise geprägten Schlagwort, wird im allgemeinen der gesamte Prozess der materiellen Enteignung der Juden*Jüdinnen zur Zeit des Nationalsozialismus zugunsten nichtjüdischer (‚arischer‘) Profiteur*innen verstanden. In der Forschung wird der Begriff darüber hinaus, jedoch nicht einheitlich, auch auf die gesamte Verdrängung der Juden*Jüdinnen aus dem Wirtschaftsleben angewandt” (Peter Longerich: Arisierung (publiziert am 16.01.2025), in: nsdoku.lexikon, hrsg. vom NS-Dokumentationszentrum München, URL: https://www.nsdoku.de/lexikon/artikel/arisierung-35).
Unter dem Begriff “Arisierung” versteht man also, anders als Sie schreiben, mitnichten Deportation und Shoah. Das ist schlichtweg falsch. In allen mir zugänglichen Quellen hat die Arisierung das Ziel, Juden aus der Gesellschaft systematisch zu verdrängen, sich an ihrem Eigentum zu bereichern und die wirtschaftliche Existenz jüdischer Menschen zu vernichten.
Dies als kleine Randanmerkung…
Soll das ein Witz sein??
Wie kann man an dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz nur eine derartige Veranstaltung durchführen? Ich empfinde dies als äußerst geschmacklos, denn die massenhafte und systematische Ermordung von 6 Mio. Juden in Europa war alles andere als witzig! Gewiss sind viele meiner jüdischen Freunde sehr humorvoll, aber eine derartige Veranstaltung an einem der anderen 364 Tage im Jahr wäre deutlich angebrachter!
Herr Wolf, kennen sie den Film „Das Leben ist schön“?
Alles hat seine Zeit, wie es im Kohelet steht! Es gibt einfach Jahrestage und Anlässe, da ist es fürs Witze machen keine Zeit! Ich glaube kaum, dass Sie Freude daran haben, wenn ich bei einer Beerdigung einer Ihnen nahestehenden Person einen Sketch aufführe! Das hat was mit Pietät zu tun!
Sehr geehrter Herr Wolf,
wir haben definitiv nicht vor uns über die Opfer der Shoah lustig zu machen oder die Shoah an sich als witzig zu empfinden. Es geht beim Erinnern darum, dass man an die Opfer gedenkt – in diesem Fall werfen wir einen Blick darauf, wie die damaligen Opfer versucht haben für sich ihre Situation zu erfassen.
Avraham Barkai schrieb in seinem Werk “Vom Boykott zur *Entjudung*”, dass der Weg zur Shoah, zuerst über Boykottaktionen hin zur “Arisierung” eine kulturelle Marke ist, der auch in vielen Aspekten verarbeitet wurde.
So gibt es viele Klezmerlieder, die mit Selbstironie die Shoah und die Gefangenschaft in den Konzentrationslagern thematisieren.
Der jüdische Humor zeigt uns beim Thema Antisemitismus einen tiefen Blick in das Bewusstsein jüdisch-gläubiger Menschen und vor allem Witze und Karikaturen machen deutlich, dass die Opfer damals wie heute versuchen, diese Idiotie des Antisemitismus aufzugreifen.
Als letzte möchte ich Mel Brooks zitieren, der in den 1960er Jahren nach der Premiere von The Producers sagte: “I’m the only Jew who ever made a buck off Hitler.” – was er damit meinte, ist schnell erklärt: jüdischer Humor in Form von Witzen und Karikaturen ist ein Akt der Entmachtung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Willy F. Bartz
Vorsitzender des Städtepartnerschaftsverband Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.