Unter der Regie von Stefan Weiß bringt das THEAS Ensemble den Kriminalklassiker „Mord im Orientexpresse“ als 13. Produktion auf die Bühne des Theaters in der Jakkobstraße. Ein wandelbares Bühnenbild lässt das Publikum in die Waggons des legendären Zuges eintauchen. Bewegliche Elemente und atmosphärische Lichtstimmungen erzeugen die Illusion eines Zuges, der zugleich Schutzraum, Bühne und Gefängnis ist.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des THEAS Theaters

Eine Zugreise, die eigentlich ruhig und komfortabel beginnen sollte, entwickelt sich für den berühmten belgischen Privatdetektiv Hercule Poirot zu einem seiner schwierigsten Fälle. Auf der Fahrt des luxuriösen Orient-Express von Istanbul Richtung Westeuropa kommt der Zug wegen starker Schneeverwehungen zum Stillstand. Kurz darauf geschieht ein Mord – und schnell wird klar: Der Täter muss sich noch unter den Passagieren befinden.

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Eingeschlossen in dem feststeckenden Zug beginnt Poirot mit seinen Ermittlungen. Unter den wohlhabenden und scheinbar respektablen Reisenden verbirgt jede und jeder ein Geheimnis. Stück für Stück setzt der Detektiv die Aussagen, Widersprüche und Hinweise zu einem komplexen Puzzle zusammen – bis sich schließlich nicht nur die Frage nach dem Täter stellt, sondern auch nach der Bedeutung von Gerechtigkeit.

Die Entstehungsgeschichte von Mord im Orientexpress ist eng mit realen Ereignissen verbunden. Agatha Christie griff für den Hintergrund ihres Romans Motive auf, die an den historischen Lindbergh-Fall erinnern: Die Entführung und der Tod des kleinen Sohnes des amerikanischen Flugpioniers Charles Lindbergh im Jahr 1932 erschütterten weltweit die Öffentlichkeit und lösten eine intensive Debatte über Schuld, Strafe und moralische Verantwortung aus.

Diese emotionale Dimension spiegelt sich in Christies Roman wider, in dem ein vergleichbares Entführungsdrama die Vergangenheit der Figuren prägt und die moralische Grundlage des Geschehens bildet.

Premiere:
Samstag, 14. März 2026 (ausverkauft)

Weitere Vorstellungen:
Sonntag, 15. März 2026, 18:00 Uhr
Freitag, 20. März 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 21. März 2026, 20:00 Uhr
Freitag, 27. März 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 28. März 2026, 20:00 Uhr
Eintritt: 19 Euro / 12 Euro (ermäßigt)

Reservierung

THEAS Theater und Theaterschule
Jakobstraße 103
Bergisch Gladbach
02202 /92 76 50 15
theater@theas.de

Achtung: Das THEAS ist zur Zeit telefonisch nicht erreichbar. Kartenwünsche können zur Zeit ausschließlich online oder die E-Mail theater@theas.de übermittelt werden. 

Auch Christies eigene Reisen lieferten wichtige Inspiration. Seit den späten 1920er-Jahren reiste sie regelmäßig in den Nahen Osten, nachdem sie auf einer Reise in den Irak den Archäologen Max Mallowan kennengelernt hatte, den sie später heiratete. Viele Monate verbrachte sie auf archäologischen Ausgrabungen in Syrien und im Irak.

Für diese Reisen nutzte sie häufig den legendären Orient Express, dessen internationale Atmosphäre – mit Reisenden aus unterschiedlichsten Ländern und gesellschaftlichen Kreisen auf engem Raum – den idealen Schauplatz für einen Kriminalfall bot. Berichten zufolge blieb Anfang der 1930er-Jahre tatsächlich ein Orient-Express-Zug in Schneeverwehungen stecken – eine Situation, die Christie zusätzlich zu ihrer berühmten Geschichte inspirierte.

Unter der Regie von Stefan Weiß bringt das THEAS Ensemble den Kriminalklassiker nun als 13. Produktion auf die Bühne des THEAS Theaters. Ein wandelbares Bühnenbild lässt das Publikum in die Waggons des legendären Zuges eintauchen. Bewegliche Elemente und atmosphärische Lichtstimmungen erzeugen die Illusion eines Zuges, der zugleich Schutzraum, Bühne und Gefängnis ist.

Es spielt das THEAS Ensemble mit:

Frank Albrecht, Norbert Bonn, Ursula Ehlen, Kornelia Eng-Huniar, Silvia Gimbel, Harald Mohr, Susanne Rosenbaum, Ann-Kathrin Schläger, Claudia Schreiber

Regie: Stefan Weiß

Besonderen Wert legt die Regie auf die psychologische Dynamik des Stücks: Das Spiel macht die feinen Risse hinter den höflichen Fassaden sichtbar und rückt die inneren Spannungen der Figuren in den Mittelpunkt. So entsteht ein atmosphärisch dichtes Ensemblewerk, das weniger auf spektakuläre Effekte setzt als auf subtile Spannung – ganz im Sinne von Agatha Christies raffiniertem Kriminalklassiker. 

Die Premiere ist bereits ausverkauft, aber für alle weiteren Vorstellungen sind noch Karten erhältlich. Kartenreservierung unter: 02202 /92 76 50 15 oder per Mail: theater@theas.de, sowie online.

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