Almut Greve (rechts) und die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela. Foto: Stadt GL

Almut Greve ist von der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Brigitta Opiela für ihr vielfältiges und langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der städtischen Ehrennadel ausgezeichnet worden. Greve ist unter anderem seit vielen Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

Die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela zeichnete Almut Greve im Rahmen eines Empfangs mit der städtischen Ehrennadel in Gold aus.

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Seit Ende 2025 engagiert sich die pensionierte Grundschulkonrektorin Greve bei der Flüchtlingsinitiative Herwi (Herzlich willkommen) in Refrath. Als Stellvertreterin von Klaus Farber unterstützt sie die Organisation der Initiative und übernimmt unter anderem die Planung des Deutschunterrichts für Geflüchtete.

Sie beschafft Unterrichtsmaterial, begleitet Sprachlehrkräfte und kümmert sich um die Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln. Zudem unterrichtet sie selbst eine Gruppe ukrainischer und weiterer geflüchteter Menschen in Deutsch. Darüber hinaus organisiert Greve Ausflüge und Veranstaltungen für Menschen mit Fluchthintergrund. Dazu gehören beispielsweise Museumsbesuche, Schiffsfahrten, Köln-Ausflüge, Informationsveranstaltungen und gemeinsames Kochen. 

Begleitung von Flüchtlingsfamilien

Einen besonders großen Teil ihrer Zeit widmet Greve der persönlichen Begleitung von Flüchtlingsfamilien. Derzeit betreut sie Familien aus der Ukraine, Syrien, dem Iran, den palästinensischen Gebieten und Guinea. Greve unterstützt bei Behördengängen, Arztbesuchen, der Wohnungssuche, schulischen Fragen und der beruflichen Orientierung. Auch bei der Anmeldung zu Integrationskursen, bei Gesprächen mit Schulen oder bei der Vorbereitung auf Prüfungen steht sie den Familien zur Seite. 

Seit 2016 engagiert sich Greve außerdem im erweiterten Vorstand des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Pszczyna Bergisch Gladbach.

Seit 25 Jahren ist Greve Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg. Dort engagiert sie sich in vielfältiger Weise. Über viele Jahre bereitete sie Seminare, Feste und weitere Projekte mit vor und unterstützte deren Durchführung. Sie arbeitete im Kindergottesdienst mit, half beim Kirchenkaffee aus und verteilt seit Jahren den Gemeindebrief in ihrem Bezirk.

Bis 2023 gehörte sie zudem dem Leitungsteam des „Forums am Montag“ an. Auch ihre Erfahrungen aus der Flüchtlingsarbeit brachte sie in den ökumenischen Arbeitskreis „Wir für neue Nachbarn“ ein. Mit ihrer pädagogischen Erfahrung, ihrer zugewandten Art und ihrem hohen Verantwortungsbewusstsein ist sie für die Kirchengemeinde eine wichtige Ansprechpartnerin und Unterstützung. 

Almut Greve setzt sich seit vielen Jahren mit großem persönlichem Einsatz für Menschen ein, die in Bergisch Gladbach eine neue Heimat suchen. Mit der Ehrennadel in Gold würdigt die Stadt ihr außergewöhnliches Engagement für Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Wir haben hier eine Reihe von Kommentaren gelöscht, die mit dem Thema des Beitrags wenig zu tun hatten – und sich immer weiter davon entfernt hatten.

      1. Diejenigen, die übrig geblieben sind, noch halbwegs. Die weiteren, die noch viel weiter weggeführt hatten (und damit auch die Antworten darauf) überhaupt nicht mehr. Daher haben wir auch die gelöscht.

  2. Hoffe, es war keine peinliche Verwechslung.

    Ehrennadel —》an Herrn Unrau
    Bundesverdienstkreuz —》an Frau Greve

    Kann ja mal passieren :-(

  3. Das Foto der Pressestelle der Stadt ist entlarvend: Nicht die Geehrte steht im Mittelpunkt, sondern die „1. stellvertretende Bürgermeisterin“.

    1. Genau das habe ich auch sofort gedacht und mußte erstmal die Bildunterschrift lesen, um zu erkennen, wer die Geehrte ist, da mir beide Damen unbekannt sind.

      1. Für Frau Opiela hege ich große Hochachtung, seit ich sie bei einer Podiumsdiskussion zum AfD-Verbot am 6. Mai erlebt hatte. Sie sprach gegen ein Parteiverbot nach Artikel 21 GG, sprach aber darüber wie die Auseinandersetzung mit der AfD politisch zu führen sei.

        Hier zitiere ich mich mal selbst:
        https://in-gl.de/2026/05/11/diskussion-ueber-parteiverbot-stoesst-auf-grosses-interesse/#comment-206416

        === Olaf Zitat ===
        Die Einstellung von Frau Brigitta Opiela hat mir gut gefallen, da sie sagte, dass mit AfD-Wählern gesprochen werden müsse. Dass man auf die Sorgen der Bürger eingehen müsse, und dass sie im Kommunalwahlkampf auf Augenhöhe mit Handwerkern gesprochen habe, die mit der AfD sympathisierten. Das war sehr glaubhaft wie sie darüber sprach, und nicht so abstrakt wie einige andere darüber sprechen, dass die Auseinandersetzung mit der AfD “politisch zu führen” sei. Sie sparte auch nicht an Kritik an ihrer eigenen Partei, der CDU. Das fand ich gut.
        === Olaf Zitat ENDE ===

        Gruß vom Olaf.

      2. “große Hochachtung, seit ich sie bei einer Podiumsdiskussion zum AfD-Verbot am 6. Mai erlebt hatte”
        Herr Swillus, toll dass das bei Ihnen so schnell geht. Bei mir werden leider immer so was wie “Langzeitstudien” draus, bis ich jemandem Hochachtung entgegenbringen kann, weil bei mir vorher/nachher auch immer mal wieder die Alarmglocken schrillen oder Zweifel aufkommen.

        Und…” sagte, dass mit AfD-Wählern gesprochen werden müsse” …
        Das ist doch auch ein alter Hut oder?
        Natürlich sollte man sich als Stellvertretende unseres Bürgermeisters auch die Sorgen/Wünsche der Stadtbewohner anhören, mit ihnen reden und auch mal handeln, aber wenn schon, dann bitte mit ALLEN und für ALLE.

        Mir ist sowieso schleierhaft, woran/wie Frau Opiela meint, AfD-Wähler in B-GL (optisch?) eindeutig identifizieren zu können um anschließend mit denen zu sprechen.

      3. Liebe Ulla, Sie kritisierten meine “große Hochachtung”. Vielleicht ist das ja auch etwas zu hoch gegriffen. Aber Wertschätzung trifft es genau. Frau Opiela ist nicht nur Kommunalpolitikerin sondern auch in der Flüchtlingshilfe sehr engagiert. Das wurde bei der Podiumsdiskussion am 6. Mai deutlich.

        In diesem Interview mit Brigitta Opiela ist das auch nachzulesen:

        https://www.ksta.de/region/rhein-berg/bergisch-gladbach/interview-die-integration-in-bergisch-gladbach-bleibt-auf-der-strecke-936845

        Und sogar ihre eigene CDU hat über ihren Einsatz für Geflüchtete berichtet:

        https://www.cdu.gl/artikel/brigitta-opiela-mit-ehrennadel-silber-ausgezeichnet

        Und natürlich erkennt man Menschen, die mit der AfD sympathisieren nicht an der Optik, sondern wenn man mit Ihnen redet. Frau Opiela hatte das im Kommunlwahlkampf am CDU-Infostand getan. Darüber hatte sie am 6. Mai auf der Podiumsdiskussion sehr glaubwürdig gesprochen.
        Viele Grüße vom Olaf.