Foto: Round Table

Nach dem Präventionsprogramm „Mein Körper gehört mir“ unterstützt der Round Table 215 Bergisch Gladbach die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Gronau erneut: mit Spiel- und Sportmaterial im Wert von mehreren tausend Euro – ausgewählt gemeinsam mit der Schulleitung. 

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Round Table 215

Ein Outdoor-Kicker für den Schulhof, zahlreiche Fußbälle, Rutschautos für die Kleinsten und vieles mehr: Der RT 215 hat der GGS Gronau eine umfangreiche Spende mit Spiel- und Sportmaterial übergeben. 

Was angeschafft wurde, entschied der RT 215 nicht allein: Im Austausch mit der Schulleitung entstand eine Wunschliste mit dem, was den Kindern im Schulalltag tatsächlich fehlt. Noch in den Sommerferien wurden die Spielgeräte beschafft und ausgeliefert. 

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„Uns war wichtig, nicht einfach irgendetwas zu kaufen, sondern genau das, was den Kindern im Alltag wirklich weiterhilft“, sagt Jakob Meurer, Präsident des Round Table 215 Bergisch Gladbach. „Deshalb haben wir die Schulleitung gefragt, wo der Bedarf am größten ist – und dann angepackt.“ 

Für den RT 215 ist es bereits das zweite Engagement an der GGS Gronau innerhalb kurzer Zeit. Im vergangenen Schuljahr finanzierte der Club das theaterpädagogische Präventionsprogramm „Mein Körper gehört mir“, das Grundschulkinder altersgerecht darin stärkt, eigene Grenzen wahrzunehmen und Nein zu sagen. 

Hilfe dort, wo sie unmittelbar ankommt 

Der Bedarf an der GGS Gronau ist groß: Bereits in den vergangenen Jahren hatte der Förderverein mit Tombolas und Spendenaktionen unter anderem fehlendes Pausenspielzeug finanziert. Gleichzeitig gehört das Schulgebäude zu den älteren und räumlich beengten Grundschulstandorten der Stadt – grundlegende Verbesserungen lassen sich nicht kurzfristig umsetzen. 

„Wir können keine neue Schule bauen oder die strukturellen Probleme lösen“, sagt Meurer. „Aber wir können dazu beitragen, dass der Schulalltag für die Kinder ein Stück besser wird. Genau das verstehen wir unter ‚Hands on‘: hinschauen, überlegen, was gebraucht wird – und anpacken.“ 

Finanziert wurden die Anschaffungen vollständig aus den Erlösen der Serviceaktionen des Clubs – insbesondere dem jährlichen Weihnachtsbaumverkauf sowie dem Charity-Dartturnier. 

Über Round Table 215 Bergisch Gladbach: Der RT 215 ist ein 2018 gegründeter Service Club, der sich ehrenamtlich in Bergisch Gladbach engagiert. Er gehört zur internationalen Round-Table-Bewegung, deren Ursprung auf das Jahr 1927 im englischen Norwich zurückgeht. 

Unter dem Leitgedanken „Hands on“ unterstützen die Mitglieder Projekte nicht nur finanziell, sondern packen selbst mit an. Spenden und Erlöse aus den Serviceaktionen kommen den unterstützten Projekten zugute. 

Wer sich für ehrenamtliches Engagement, gemeinschaftliche Serviceprojekte und Round Table interessiert, ist eingeladen, den RT 215 Bergisch Gladbach kennenzulernen. 

Im Round Table 215 finden sich Männer zwischen 18 und 40 Jahren aus allen Teilen Bergisch Gladbachs und Umgebung zusammen, um gemeinsam in der Region und überregional Gutes zu tun. Die Devise lautet „Hands on“ - wieso nur mit Geld unterstützen, wenn man auch selber anpacken kann?

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  1. Wirklich schade, dass aus einer großartigen Aktion, zum Wohle unserer Kinder eine Debatte zum Thema Gleichheit und Gleichberechtigung entfacht wird! Sollte es nicht viel mehr darum gehen, dass wir dankbar sein sollten das es eine derartige Organisation von Ehrenamtlern gibt, die sich der Sache angenommen hat unsere Welt ein bißchen besser zu machen?! Neben diesem wertvollen und beachtlichen Projekt engagiert sich der RT 215 seit Jahren für die Belange der Stadt und vor allem das Wohl unserer Kinder! Diese MENSCHEN investieren bereitwillig und selbstlos ihre Freizeit um zu helfen und gutes zu tun! Ich möchte daher einfach nur DANKE sagen, ihr seid wichtig und großartig!! Selbstlos anderen eine Freude zu bereiten ist eins der größten Geschenke die man einer Gesellschaft machen kann!! Im Namen aller nicht engstirnigen möchtegern Weltverbesserer, danke und macht weiter so!!!

  2. Man muss doch nicht bei jeder Gelegenheit dieses Fass mit der Geschlechtergleichheit aufmachen – das bewirkt am Ende genau das Gegenteil: Die Leute haben irgendwann keine Lust mehr, weil sie’s nicht mehr hören können. Und damit erzeugt man exakt das, was man eigentlich nicht will: Ablehnung. Vielleicht wäre es manchmal besser, nicht an jeder Stelle, an der sich das Thema anbietet, auch gleich draufzusatteln. Einfach mal zurücklehnen, sich freuen, dass es dieses Engagement in Bergisch Gladbach gibt, und es so stehen lassen.
    Meine Güte….

  3. Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Miesepeter in der Kommentarspalte aufschlagen.
    Wie so oft typisch deutsch: Es muss ja unbedingt irgendetwas gefunden werden, worüber man sich aufregen oder das man schlechtreden kann ;) Ganz großes Kino, Herr Vossebrecker Applaus, von allen Seiten.

  4. @Claudia
    Gemäß diesem Artikel gibt es die seid 2018 in Bergisch Gladbach.

    Toller Einsatz !!!
    Leider bin ich schon zu alt für euch ;)

  5. Schön das es ein solches Engagememt in BGL gibt, wo gehandelt und nicht nur geredet wird.
    Ganz Stark liebe Männer vom RT 215 BGL !!!!

    1. Seid wann gibt es diesen Verein bei uns, ich hab noch nie was davon gehört…bin aber total begeistert wenn ich so höre/lese was die alles tun.

      1. Tatsächlich sehr schön für die Grundschüler*innen in Gronau!
        Aber ganz im Ernst, heutzutage ein Verein nur für Männer? Sehr unangenehm.

      2. Hallo Herr Vossebrecker,

        berechtigte Frage. Round Table ist Teil einer internationalen Organisation mit mehreren Schwesterclubs – Ladies’ Circle, Agora Club, Old Tablers. In Bergisch Gladbach sind davon bislang nur RT 215 und OT 315 gegründet; die anderen fehlen hier einfach noch.

        Uns geht es nicht ums Geschlecht, sondern um die Sache: Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation, die Zeit und Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren und Projekte nicht nur zu besprechen, sondern auch umzusetzen.

        Wenn Sie das genauer wissen wollen: Sie finden uns dieses Jahr auf dem Stadtfest, da lässt sich in Ruhe reden. Und am 16. September machen wir einen Infoabend – dazu sind Sie herzlich eingeladen.

        Beste Grüße

      3. Lieber Herr Doerstel,
        offenbar gehts aber ja doch irgendwo ums Geschlecht: Warum sollen Frauen (und andere Geschlechter) nicht in ähnlichen Lebenssituationen sein? Oder warum sollen sie nicht auch interessiert daran sein, Projekte umzusetzen?
        Woran begründet sich diese Exklusivität tatsächlich? Ist es die Tradition – also das Argument, das Frauen* schon immer aus einflussreichen und interessanten Kreisen rausgedrängt hat? Oder doch eine unterschwellige Ablehnung von Gleichberechtigung? Der Ladies’ Circle hat sich ja offenbar in Anlehnung an Round Table gegründet, sprich “wäre Round Table offen für alle, müsste es Ladies’ Circle nicht geben”?
        Danke für Ihre Einladung zum Infoabend. Ich lehne aber ab: Wenn nicht alle Menschen eingeladen sind, möchte ich mich nicht eingeladen fühlen.
        Beste Grüße,
        Joshua Vossebrecker

      4. “am 16. September machen wir einen Infoabend – dazu sind Sie herzlich eingeladen”
        Aha, ich verstehe, man kann da also als Frau nicht hinkommen und bei Gefallen richtig mitmachen? Also, ich meine jetzt so richtig Richtig, nicht nur zum Kellnern oder am Getränkestand.

      5. Ach, Herr Vossebrecker, was soll man dazu sagen? Soll ich jetzt ein Fass wegen Altersdiskriminierung aufmachen, weil ich über 40 bin und nicht mitmachen darf?

        Das ist ein privater Zusammenschluss, der nun mal seine eigenen Regeln definiert. Damit kann man einverstanden sein oder nicht, man kann mitmachen oder nicht, aber wozu sollte man den Leuten die eigene Weltsicht aufzwingen?

        Das irritiert besonders dann, wenn das aus einer politischen Ecke kommt, die sonst keine Probleme damit hat, Gut und Böse an Gruppenmerkmalen festzumachen.

      6. @Herr Drucker Das sollte von meiner Seite, und bestimmt auch von Seiten des Herrn Vossebreckers, keine Kritik am ZWECK und des Vereins sein.
        Für den Einsatz kann ich auch nur sagen: Hut ab!

        “Das irritiert besonders dann, wenn das aus einer politischen Ecke kommt, die sonst keine Probleme damit hat, Gut und Böse an Gruppenmerkmalen festzumachen”

        Was irritiert Sie daran? Gut und Böse an Gruppenmerkmalen festmachen, tun das nicht alle Parteien?

        Und aus einer bestimmten politischen Ecke “kommt” man m. E. auch nicht, sondern man “geht dahin”, weil man dort eine Schnittmenge von gleichdenkenden Köpfen vorfindet, aus genau denselben Gründen, wie es eben hier die Mitglieder dieses Vereins auch tun.

        Was allerdings daran “Böse” sein soll, wenn Herr Vossebrecker fragwürdiges Verhalten kritisiert oder benennt, wie hier einen “aber- bitte-nur-Männer-Verein”, der aus Prinzip keine Frauen zulässt ist mir nicht klar.

        Immerhin ist das Thema “Gleichberechtigung” seit 1949! im Grundgesetz verankert, das Fundament unseres Zusammenlebens und das steht nicht für eine “bestimmte politische Ecke”.

        Die Tradition, Frauen von Diesem und Jenen auszuschließen (ein Relikt aus den vergangenen Jahrhunderten) lebt ja weiter in unseren Köpfen, und
        das IST nicht nur unfair sondern auch wirtschaftlich unvernünftig.

        Und lange Zeit vermittelte, eingetrichterte Denkweisen bekommt man, hoffentlich, nur aus den Köpfen irgendwann raus, indem permanent darauf hinweist, auch wenn die Empfänger danach genervt tun, sich ertappt fühlen oder (leider) sauer sind.

      7. „Gut und Böse an Gruppenmerkmalen festmachen, tun das nicht alle Parteien?“ – Nein. Das ist ein Charakteristikum für identitätsideologische Bemühungen, die es sowohl von weiter rechts wie von weiter links gibt.

        „Und aus einer bestimmten politischen Ecke “kommt” man m. E. auch nicht“ – Von „man“ war auch nicht die Rede, sondern vom Handeln und Reden, das aus einer bestimmten politischen Ecke kommt.

        „Frauen von Diesem und Jenen auszuschließen“ – Wie gesagt, das ist eine private Vereinigung, in der Männer beschlossen haben, sich zu treffen und gemeinsam zu handeln. Das ist kein Ausschluss. Wenn es einer wäre, dann könnte man genauso gut kritisieren, dass Männer aus Frauenfußballmannschaften ausgeschlossen werden oder aus der kfd oder sonstwelchen Frauenverbänden und -vereinen.