Außen eine Großbaustelle und auch innen ist noch einiges zu tun: Das künftige „Neue Stadthaus“ an der Bensberger Straße. Fotos: Redaktion

Eigentlich sollte der Vermieter das ehemalige AOK-Gebäude in diesen Tagen an die Stadt übergeben, aber die Sanierung des künftigen Stadthauses ist noch nicht weit genug vorangeschritten. Trotz einer Verzögerung von „wenigen Wochen“ gibt sich die Stadtverwaltung zuversichtlich, dass der Umzugstermin nicht noch einmal verschoben werden muss.

Von außen betrachtet ist das ehemalige AOK-Gebäude an der Bensberger Straße noch eine große Baustelle; an Fassade, Isolierung und Eingang wird intensiv gearbeitet. Dennoch hatte die Stadtverwaltung bis zuletzt gehofft, dass der für den 15. Oktober angesetzte Übergabetermine eingehalten wird und damit die eigenen Arbeiten zur Inneneinrichtung starten können.

Beim Vor-Ort-Treffen von Stadtverwaltung, Projektsteuerung, externen Beratern, Gutachtern sowie Vermieter sei jedoch festgestellt worden, dass „in verschiedenen Gewerken“ noch Leistungen ausstehen, teilte die Stadt am Montag mit.

Eine vollständige oder teilweise Übernahme des Gebäudes sei daher noch nicht möglich. Immerhin vermittle der bisherige Baufortschritt „einen vielversprechenden Eindruck davon, wie sich das Neue Stadthaus nach seiner Fertigstellung präsentieren“ werde. 

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Gestalt und Aufgaben des „neuen Stadthauses“ werden konkreter

Digitalisierung, Neue Arbeitswelten, Optimierung des Bürgerservices – die Planungen zum neuen Stadthaus im AOK Gebäude befinden sich nach Angaben der Stadtverwaltung weiter im Zeitplan. Mit dem Umzug einiger wichtiger Abteilungen gehen grundlegende Veränderungen einher, die auch die Bürger:innen betreffen.

Die Übernahme verschiebe sich nun „voraussichtlich um wenige Wochen“. Auf den eigentlichen Umzugstermin, wenn die ersten Abteilungen aus den alten Stadthäusern in die Bensberger Straße verlegt werden, habe das bei „nach aktuellem Stand keine Auswirkungen“. Sie halte daher „zunächst am bisherigen Umzugszeitplan fest“, formuliert die Stadt vorsichtig.

Nachfragen nach diesem „Umzugszeitplan“ ließ die Verwaltung am Montag unbeantwortet.

Der Umzug war bei der Unterzeichnung des Mietvertrags im Dezember 2022 auf Ende 2025 und später auf Mitte 2026 festgelegt worden. Doch dann änderten sich die Eigentumsverhältnisse des ehemaligen AOK-Gebäudes, viele Dinge mussten neu geklärt werden. Nach der ersten großen Verzögerung hieß der Zieltermin zuletzt nur noch vage „im Frühjahr 2027“.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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