Das AOK-Gebäude liegt an der Bensberger Straße, direkte gegenüber der Arbeitsagentur

Die Anmietung des AOK-Gebäudes in der Bensberger Straße als neuen Verwaltungssitz ist jetzt in trockenen Tüchern, Bürgermeister Frank Stein hat den Vertrag unterzeichnet. Als Einzugstermin gibt die Stadt nun Ende 2025 an.

Ab spätestens Dezember 2025 ist die Stadt Bergisch Gladbach Mieterin einer großen Immobilie in der Stadtmitte, teilt die Verwaltung mit. Mit der Anmietung des Objekts Bensberger Straße 76 sei nach jahrelanger Suche nach einem neuen Standort für einen großen Teil der Stadtverwaltung gefunden worden.

Wie bereits berichtet ist die Vicoletta Immobiliengesellschaft Heidelberg mbH & Co. KG die Vermieterin. Noch bis Ende 2024 residiert die Bergisch Gladbacher Niederlassung der AOK in dem Gebäude. Dann soll es zu einem modernen Verwaltungsgebäude umgebaut werden und „planmäßig spätestens Anfang Dezember 2025 bezugsfertig“ sein. Auf den rund 4500 Quadratmetern Bürofläche sollen 185 Arbeitsplätze und das zentrale Bürgerbüro untergebracht werden.

Die Stadt zahlt eine Nettokaltmiete von 18,95 Euro pro Quadratmeter. Das summiert sich auf knapp 1,2 Millionen Euro pro Jahr, zudem kann die Eigentümerin die Miete pro Jahr um maximal fünf Prozent anheben. Der Mietpreis sei im Zuge der Vertragsverhandlungen sehr gründlich geprüft worden, mit Hilfe externer Experten. Dies sei, verglichen mit den Kosten für einen eigenen Neubau, eine günstige Lösung, hatte Stein bereits zuvor argumentiert.

Moderner und ökologischer Verwaltungssitz

„Ich bin sehr froh, dass kurz vor Weihnachten noch alle erforderlichen Unterschriften geleistet werden konnten, nachdem der Rat am 13. Dezember zugestimmt hat“, erläuterte Bürgermeister Frank Stein. „In der Zeit vor dem Ratsbeschluss gab es noch wichtige und harte Verhandlungsrunden, jetzt können wir alle, Bürgerschaft. Politik und vor allem die Kolleginnen und Kollegen, auf das neue Projekt schauen“, resümierte Frank Stein.

Mit dem Umbau soll ein moderner Verwaltungssitz entstehen, der sowohl den Standards für modernes Arbeiten wie für Energieeffizienz entspricht. So wurde vereinbart, Dachflächen zu begrünen und mit einer Photovoltaikanlage zu versehen. Fenster und Türen werden ausgetauscht; ein Wärmedämm-Verbundsystem auf den Außenwänden ist vorhanden. Auf dem Grundstück entstehen Lademöglichkeiten für E-Autos und Pedelecs.

Neue Perspektiven für die Innenstadt

Gleichzeitig eröffneten sich zwei weitere wertvolle Perspektiven für die Entwicklung der Innenstadt: Sowohl die Grundstücke der alten bisherigen Stadthäuser als auch die für einen möglichen Stadthausneubau vorgehaltenen städtischen Flächen am S-Bahnhof werden frei für neue Planungen.

Das werde gemeinsam mit der Zanders-Konversion „die Innenstadt stärken und einen wertvollen Beitrag zu ihrer Zukunftssicherheit leisten“, heißt es in der Pressemitteilung.

image_pdfPDFimage_printDrucken

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.