Gruppenbild mit Projektpartnern und Veranstaltern in Räumlichkeiten der Kette e.V. in Bergisch Gladbach am 4. November 2026. Foto Kreissparkasse Köln

Die Sozialstiftung und die Sportstiftung der Kreissparkasse Köln fördern in diesem Jahr 20 soziale Initiativen und 13 Sportvereine im Rheinisch-Bergischen Kreis mit einer hohen Summe. Zu den Förderpartnern gehören Die Kette e. V., THERAP e. V., der P&B Sportsclub und der Radsportverein Blitz Hoffnungsthal.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Kreissparkasse Köln

Auch in diesem Jahr stellen die Sozialstiftung und die Sportstiftung der Kreissparkasse Köln erhebliche Mittel für gemeinnützige Projekte im Rheinisch-Bergischen Kreis bereit. Insgesamt fördern die beiden Stiftungen soziale Initiativen und Sportvereine in der Region mit 90.850 Euro.

+ Anzeige +

Die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln unterstützt in diesem Jahr 20 soziale Projekte im Rheinisch-Bergischen Kreis mit insgesamt 73.950 Euro. Die Sportstiftung der Kreissparkasse Köln fördert darüber hinaus 13 Sportvereine mit insgesamt 16.900 Euro.

Im Bereich Sport reichen die Förderungen von der Beschäftigung qualifizierter Übungsleiterinnen und Übungsleiter über die Verbesserung von Trainingsbedingungen bis hin zur Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Vereinsangeboten. Unterstützt wird auch die Anschaffung von Sportgeräten, etwa von Minitoren für Jugendfußballmannschaften oder Kugelsätzen für den Billardsport.

Bei der Sozialstiftung liegt der Schwerpunkt auf inklusiven und therapeutischen Angeboten sowie auf dem Schutz und der Stärkung junger Menschen. Gefördert werden unter anderem das inklusive Projekt „SpielRÄUME“ der THEAS Theaterschule & Theater e.V., das therapeutische Reiten für körperbehinderte Kinder von THERAP e.V. sowie eine biodynamische Lichtanlage für W.i.R. Wohnen in Rösrath e. V.

Hinzu kommen Initiativen zur Gewaltprävention, etwa Präventionstrainings an Schulen und Aufklärungsangebote zur Förderung von Selbstbewusstsein und Handlungssicherheit.

Die diesjährigen Projektpartner der Stiftung

Stellvertretend für die Vielzahl der geförderten Vorhaben wurden in diesem Jahr vier
Projektpartner vorgestellt: der P&B Sportsclub Bergisch Gladbach e.V., der Radsportverein Blitz Hoffnungsthal e.V., Die Kette e.V. sowie THERAP – Verein zur Förderung von Therapie mit dem Pferd e.V.

Der P&B Sportsclub Bergisch Gladbach e.V. mit 61 Mitgliedern, darunter 14 Jugendliche, schafft neue, wettkampftaugliche Billard-Kugelsätze an, um die Qualität des Trainings- und Spielbetriebs weiter zu verbessern. Die Neuanschaffung stärkt insbesondere die gezielte Nachwuchsförderung. Durch die Nutzung von Trainingsräumen in einem öffentlichen Billardcenter bleibt der Sport zudem niedrigschwellig zugänglich und in der Region gut sichtbar.

Der traditionsreiche Radsportverein Blitz Hoffnungsthal e. V. erhält Unterstützung, um seinen 17 aktiven Kunstrad-Talenten die Teilnahme an den kostenintensiven „German Masters“ zu ermöglichen. Die Fördermittel helfen dabei, Reise- und Übernachtungskosten
für die dreiteilige Wettkampfserie zu decken, die als Qualifikation für Europa- und
Weltmeisterschaften dient. Auf diese Weise kann der kleine gemeinnützige Verein seine
sportliche Arbeit verlässlich fortsetzen und junge Talente langfristig an den Verein binden.

Die Kette e. V. begleitet als etablierter sozialpsychiatrischer Träger Menschen mit
psychischen Erkrankungen auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben und
gesellschaftlicher Teilhabe. Das Angebot umfasst Hilfen in den Bereichen Wohnen, Arbeit,
Pflege und Tagesstruktur. Mit dem Projekt AHA bietet der Verein darüber hinaus ein
zusätzliches, nicht regelfinanziertes Angebot an. In Zusammenarbeit mit dem Künstler
Rolf Jahn nutzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Malerei, um persönliche Krisen
und Heilungsprozesse kreativ zu reflektieren.

Der 1996 gegründete Verein THERAP e. V. auf Gut Benningsfeld in Bergisch Gladbach
plant gemeinsam mit einer Physiotherapeutin eine pferdegestützte Maßnahme für
körperbehinderte Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf. Das therapeutische Reiten
nutzt die dreidimensionale Schrittbewegung des Pferdes, um Motorik, Gleichgewicht und
Muskeltonus der rund 70 regelmäßig betreuten Kinder zu verbessern und ihr
Selbstbewusstsein zu stärken. Ziel des Vereins ist es, durch Angebote wie Hippotherapie
und heilpädagogisches Reiten die Lebensqualität der jungen Menschen nachhaltig zu
steigern.

Stephan Moos, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln und Vorstand der
Sozialstiftung, stellte gemeinsam mit Arne von Boetticher, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, und Ulrich Heimann, Vorsitzender des Kreissportbundes Rheinisch-Bergischer Kreis, am 4. November 2026 in Räumlichkeiten der Kette e.V. in Bergisch Gladbach die Arbeit der beiden Stiftungen im Kreis vor.

„Die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens liegt uns als Kreissparkasse Köln
besonders am Herzen. Mit den Ausschüttungen unserer Sozialstiftung und unserer
Sportstiftung setzen wir genau dort an, wo Unterstützung besonders wirksam ist: bei den
vielen ehrenamtlich Engagierten und den Vereinen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Ihre
Arbeit im sozialen Bereich und im Breitensport stärkt den Zusammenhalt in unserer Region. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder zahlreiche wichtige Projekte ermöglichen und damit die Lebensqualität vor Ort nachhaltig fördern zu können“, sagte Stephan Moos.

Für die Projektpartner sprachen Ursula Meeth, Vorständin von Die Kette e.V., Elisabeth
Tepass
, Geschäftsführerin von THERAP e.V., Angelika Lehmann, Erste Geschäftsführerin des RV Blitz Hoffnungsthal, sowie Markus Buchholz, Vorsitzender des P&B Sportsclub Bergisch Gladbach e.V.

Zur Sozialstiftung

Die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln wurde 1995 gegründet. Das Stiftungsvermögen
beträgt 12,8 Millionen Euro. Seit ihrer Gründung wurden insgesamt rund 10,8 Millionen
Euro an soziale Einrichtungen im Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und
Oberbergischen Kreis ausgeschüttet. Davon flossen rund 2,9 Millionen Euro in soziale
Projekte im Rheinisch-Bergischen Kreis. Im Jahr 2026 wurden in den drei Kreisen
insgesamt 299.850 Euro für soziale Projekte bereitgestellt.

Zur Sportstiftung

Die Sportstiftung der Kreissparkasse Köln wurde 1992 gegründet. Das Stiftungsvermögen
beträgt 3,9 Millionen Euro. Seit ihrer Gründung wurden insgesamt rund 2,9 Millionen
Euro an Sportvereine im Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und Oberbergischen
Kreis ausgeschüttet. Davon flossen etwa 827.000 Euro in Sportprojekte im Rheinisch-Bergischen Kreis. Im Jahr 2026 wurden in den drei Kreisen insgesamt 67.050 Euro für
Sportprojekte bereitgestellt.

Interessierte gemeinnützige Vereine können ihre Anträge für die Sportstiftung bis zum 15. Januar 2027 und für die Sozialstiftung bis zum 30. März 2027 online über die Homepage der Stiftungen unter www.ksk-koeln.de/stiftungen einreichen.

Dokumentation:

Die KSK betreut in ihrem Geschäftsgebiet – dem Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und Oberbergischen Kreis – rund 1 Millionen Menschen in allen Fragen rund ums Geld. Sie bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot für Jedermann – für Schüler und Studierende,...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.