Foto: Michael Thomys, Thurm Design

Zehn Jahre nach der Errichtung des „Wasserzeichens“ im Kreisverkehr Schnabelsmühle hat das markante Kunstwerk Schmutz angesetzt. Daher ist das Unternehmernetzwerk „Best of Bergisch“, auf das die Gestaltung im Zentrum des Turbokreisels zurückgekehrt und wieder aufpoliert.

Wir veröffentlichen einen Beitrag von Best of Bergisch

Bei bestem Wetter und mit viel Engagement hat das Unternehmernetzwerk „Best of Bergisch“ am 28. Oktober 2026 das zehnjährige Jubiläum der Projektidee rund um den Kreisel Schnabelsmühle gefeiert. Fünfzehn Mitglieder des Vereins machten sich mit Eimern und Putzlappen ans Werk, um das markante „Wasserzeichen“ wieder auf Hochglanz zu bringen. 

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Ausgestattet mit Warnwesten in der charakteristischen Best of Bergisch-Optik wurde gemeinsam geschrubbt, gewischt und gereinigt. Mit Erfolg: Das Kunstwerk erstrahlt nun wieder in neuem Glanz und ist ein echter Blickfang im Kreisverkehr. Auch die dazugehörige Stele kam nicht zu kurz und wurde gründlich von Schmierereien befreit. 

„Vor zehn Jahren haben wir die Idee entwickelt, den Kreisverkehr Schnabelsmühle attraktiv zu gestalten, und sie im April 2016 auf unserem Frühjahrempfang der Öffentlichkeit vorgestellt. Was damals als Projekt begann, fand im September 2020 mit der feierlichen Enthüllung des Wasserzeichens seinen Höhepunkt. Seitdem ist das Kunstwerk ein Wahrzeichen unserer Stadt. Umso schöner ist es, dass wir zum zehnjährigen Jubiläum der Projektidee selbst Hand anlegen und das Wasserzeichen wieder zum Strahlen bringen konnten“, betont Stephan Weber, Vorstandsmitglied von Best of Bergisch. 

Fotos: Michael Thomys, Thurm Design

Ideengeber und maßgeblicher Entwickler des Projekts war Heiko Thurm vom Unternehmernetzwerk Best of Bergisch. Sein Engagement legte den Grundstein für die Initiative, die sich zu einem Gemeinschaftsprojekt entwickelte und Bergisch Gladbach bis heute prägt. 

Mit der Jubiläumsaktion unterstrich „Best of Bergisch“ einmal mehr den gemeinschaftlichen Gedanken, der hinter dem Wasserzeichen steht: Bürgerengagement, Kreativität und der Wunsch, die Stadt gemeinsam ein Stück schöner zu machen. 

Wasserzeichen Schnabelsmühle zur blauen Stunde. Foto: Thomas Merkenich

ist ein Netzwerk, in dem ausgesuchte Unternehmen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis eng zusammen arbeiten, sich gegenseitig empfehlen und Arbeitsleistungen von hoher Qualität liefern. Website: best-of-bergisch.com

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  1. Das ist ja das schöne an “Kunst”, das man da halt verschiedene Ansichten hat.
    Also, selbst wenn einen das nicht gefallen sollte, trotzdem Danke sagen.

  2. Vielleicht kein Wahrzeichen, das ist für mich nach wie vor das Rathaus, aber doch eine markante Wegmarke. Und wenn diese jetzt ehrenamtlich geputzt wurde, kann man doch ruhig einfach mal danke sagen.

    Gilt für alle Personen, die im öffentlichen Raum Müll aufsammeln, Unrat beseitigen oder Dinge säubern: Danke schön!

  3. Ich weis, ehrlich gesagt, bis heute nicht, was da alles draufsteht.
    Wie soll man das auch alles lesen während der Fahrt.
    Ich sehe oben nur “Heimat”.
    Gibt es evtl. alle diese Sprüche untereinander in Papierform?

    1. Stimmt – alles im Vorbeifahren zu lesen, ist unmöglich. Aber das macht für mich gerade den Reiz aus: Einmal gemütlich um den Kreisel gehen und in Ruhe das “Wahrzeichen” betrachten macht gerade bei einsetzender Dunkelheit Freude.

      Aber auch da gibt es sicherlich auch andere Mitmenschen, die das nicht nachvollziehen können.

  4. Ich erinnere mich daran, dass es einen Wettbewerb zur Gestaltung dieses Kreises gab. Obwohl viele Menschen ganz andere Objekte schön fanden, wurde dieses hässliche Monument errichtet. In all den Jahren habe ich mich nicht damit angefreundet. Bürgerbeteiligung ist tatsächlich etwas ganz anders. Lieben Gruß an die Unternehmer.

    1. Ist das jetzt ne gefühlte Wahrheit (“Ich find’s nicht schön und kenne noch 3 andere Leute, die damals für was anderes waren…”) oder lässt sich das auch irgendwie belegen, dass uns (den Bürgern) dieses hässliche Ding gegen unseren Willen aufgezwungen wurde und die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung ignoriert worden sind?

      Ich find’s schön!

      1. Normal, im Nachgang finden “alle” das Wahrzeichen im Kreisel nicht schön und “wir” (die Bürger) waren ja überwiegend dagegen. Wie auch immer, es hat einen Wettbewerb gegeben und das Auswahlgremium hat sich nach der Abstimmung für das dargestellte “Wasserzeichen” entschieden.

        Zur Erläuterung für die Dauerkommentatorin, es handelt sich um Orte, Gegenstände und Namen aus GL, die für die Stadt prägend sind oder waren. Wenn man im Stau am Kreisel steht oder mit dem Rad vorbei radelt ;), sollte man schon den ein oder anderen Begriff lesen können, vor allem wenn es dunkel wird und die Beleuchtung eingeschaltet ist.

        Ich kann mich Thomas nur anschließen, ich finde es auch schön und nicht alltäglich!!

        Danke an “Best of Bergisch”, dass ihr euch auch noch 10 Jahre später um die Pflege und Erhaltung kümmert.

      2. Der letzte Satz bringt es (zusätzlich) auf den Punkt!

        Egal was man da anderes hin gemacht hätte: Es gibt immer jemanden, dem das nicht gefällt und notorische Meckerer sind grundsätzlich gegen alles.